Wenn AfD-Reden gut sind, erwähnt man sie halt nicht

Im Bundestag wurde heute Nachmittag über das russische Massaker in der ukrainischen Kleinstadt Butscha diskutiert. Dabei hielt der AfD-Abgeordnete Jürgen Braun eine ungewöhnliche Rede, weil er klar und deutlich aussprach, was jeder weiß, was aber in Teilen seiner Partei nicht gern gehört wird, weil man irgendwie Herrn Putin als Gegenmodell gegen den verhassten Westen konservieren möchte.

Aber es soll hier gar nicht um das sogenannten Stockholm-Syndrom gehen, sondern um die Medien. Denn in vielen Presseberichten über diese Debatte, in der die AfD ein bürgerlich-konservatives Gesicht und Pragmatismus zeigt, kam die Rede von Braun gar nicht vor. Er wurde einfach nicht erwähnt, obwohl er wirklich gut gesprochen hat. Auch die Deutsche Presse-Agentur schickte am Abend an alle Redaktionen eine Zusammenfassung, ohne die AfD auch nur zu erwähnen. Und das geht überhaupt nicht.

Natürlich hat unsere Online-Tageszeitung TheGermanZ ausführlich berichtet. Lesen Sie den Text bitte hier und erzählen Sie es weiter!

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Dieser Artikel wurde 15 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Eine erfreuliche Erkenntnis, lieber Herr Kelle, jedoch ist die Rede Brauns wahrlich nicht die erste gute Rede eines AfD-Abgeordneten. Aber solches ist man schließlich seit Jahren gewohnt und sollte deshalb nicht weiter verwundern. Und, wie es aussieht, wird sich weder an dieser parlamentarischen und medialen Praxis der Nichtbeachtung oder gar brüskierender Ablehnung auch so schnell nichts ändern. Trotzdem ist es natürlich zu begrüßen, dass Sie diesen empörenden Sachverhalt sowohl hier als auch auf German… (bloß kein…, Sie wissen schon) zur Sprache bringen. – Mist, wüsste ich doch nur, wie man ein Like-Däumchen tippt, würde ich Ihnen glatt eins spedieren…

    • H.K. Antworten

      Ich stelle Ihnen gerne welche zum Aussuchen zur Verfügung.

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        • H.K. Antworten

          Nun wollen wir aber nicht pingelig werden …
          Es sind alle an einer anderen Stelle …

          😉

      • A. Rosebrock Antworten

        Die (angeblich) „demokratische“ – ich würde mal eher sagen abgesprochene – Ablehnung JEDES AfD-Kandidaten für Vizepräsidenten – und Ausschussvorsitze, sowie andere Ämter im Parlament finde ich unerhört. Trotz aller Qualifikationen der Parlamentarier, trotz engagierter Wähler, sieht der Block der alteingesessenen Parteien allein SICH als „demokratisch“.
        Für mich ist die Demokratie und Korrektheit hier irgendwie am Ende, nun 9 Jahre nach der Parteigründung. Die engagierte und kompetente Arbeit geht weiter. Als Christen – wie auch ein sehr großer Teil der Parlamentarier, Mitglieder und Unterstützer – geht es uns um Recht und Ordnung, in Miteinander und Menschlichkeit. Der „Gegenwind“ dazu ist heftig und schmerzlich. GOTT gibt die Kraft zur Vergebung, zum Durchhalten und die Verantwortung zum Weitermachen. Für uns Bürger.
        Ja, auch Zwischenfragen werden in den Debatten fast immer abgelehnt, WENN sie von AfD komnen. Positiv bei der Debatte vor der Impfpflicht- Abstimmung war, dass 2 wie ich fand gute Zwischenfragen zugelassen wurden. U.a. die sehr gute und persönliche der Zahnärztin Christina Baum zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht. …. Der KAMPF ist heftig und geht weiter. Ich danke den an vorderster Front Stehenden und jedem Mitstreiter herzlich dafür.
        Es geht um unser Land, um unserer aller ZUKUNFT!

  2. H.K. Antworten

    Bemerkenswert ist auch, wenn ein Herr Bartsch nach seiner Rede zu seinem Platz zurückkehrt und dabei in der einen Hand den ( neuen, umweltfreundlichen ) Plastikbecher und in der anderen Hand die Maske hält, bekommt er selbstverständlich KEINEN Ordnungsruf – er ist ja schließlich nicht bei der Bäääh-Partei …

    • S v B Antworten

      Na ja, der gute Herr Braun hätte Frau Roth vielleicht doch mit Frau Präsidentin anreden sollen. Hatte er es wirklich nötig, Frau Roth dermaßen zu erbosen? Mit der „korrekten“ Anrede hätte er sich gewiss nichts vergeben. Vor allem nicht eingedenk der Tatsache, dass es weitaus abstrusere Fälle gibt, in denen das generische Maskulinum bis zur Unkenntlichkeit verbogen, ja geradezu verbal vergewaltigt wird. Auf die Ebene des heute auch in der Politik so verbreiteten, infantil-rechthaberischen Ätschebätsch sollte sich gerade auch ein Herr Braun nun wirklich nicht herablassen.

      • H.K. Antworten

        Ich widerspreche Ihnen ja nur sehr ungern.

        Aber ausgerechnet die Dame, die hinter Schildern mit „Deutschland verrecke“ und „Deutschland du mieses Stück Sch….“ herläuft, verlangt, mit „Frau Präsidentin“ angesprochen zu werden, was ihr mitnichten ( und mit Neffen ) zusteht.

        Das Protokoll des Innenministeriums sagt klipp und klar, daß Vizepräsident*/:/-/_/Innen des Bundestages mit „Herr Vizepräsident“ bzw. „Frau Vizepräsidentin“ angeredet werden.

        • S v B Antworten

          Na gut, von mir aus dann eben Frau Vizepräsidentin. Wie dargelegt, kam es der Dame (?) aber ausschließlich auf die weibliche Form an. Sie verwehrte sich m. E. einzig gegen das generische Maskulinum.

          Übrigens sollte man sich dringend näher mit dem Habeckschen „Osterpaket“ befassen. Der Begriff klingt verdächtig harmlos, eben nach Friede, Freude, Eiersuchen. Besagtes Paket wurde vermutlich in voller Absicht mit dem nahenden Osterfest assoziiert, ein Fest, welches in unserer Gesellschaft traditionell überaus positiv besetzt ist. Raffiniert sind sie also schon, die grünen Bezwinger des Klimawandels. Allerdings bedeutet das Vorhaben einen gewagten Umbau binnen einer atemberaubend kurzen Zeitspanne. Bis dato gehegte Bedenken und Bauschmerzen bezüglich des Umwelt- und Tierschutzes scheinen sich plötzlich in Luft aufgelöst zu haben. Dies trifft sogar auf vordem etliche vordem so leidenschaftlich besorgte Umweltverbände zu. Welch erstaunliche Kehrtwende! Mittlerweile gewinnt man sogar immer mehr den Eindruck, als käme das im Zusammenhang mit den Russland-Sanktionen dräuende Energie-Desaster dem jetzt unverhofft an Tempo stark zulegenden, massiven grünen Umbau unserer Landschaften hervorragend gut zu pass. Kaum einer wagt es doch noch, Herrn Habeck und Co. zu widersprechen, geschweige denn zu mäßigen. Man ist „endlich“ bereit, auf volles Risiko zu gehen. Überhaupt wird der Bürger zukünftig noch oft mit Verwunderung feststellen, wie mächtig und geschickt die grünen Ge- und Verbote sich immer bestimmender in seine Lebensplanung und -führung „hineinfressen“. Genau das ist es jedoch, was einen Großteil der Bestrebungen dieser Partei leitet. Größtmögliche Macht über die Lebensführung der Bürger. Entsprechende Vorsicht ist also durchaus geboten.

          • H.K.

            Zum Einen:

            Sie wissen doch, daß die „Dame ( ? )“ meine persönliche Freundin und mein politischer Leuchtturm ist.

            Zum Anderen:

            Ich frage mich inzwischen, wie lange diese Regierung noch durchhält.

            Nachdem nach den Damen Spiegel, Lambrecht und Fäser nun Herr Lauterbach und heute auch der Kanzler ziemlich wackelig aussehen, ist es eine Frage der Zeit, wann auch Herr Habeck wg. kalter Wohnungen oder wegfallender Arbeitsplätze aufgrund stillgelegter Wirtschaft ins Fadenkreuz gerät.

            Wie üblich braucht der deutsche Michel ( wie auch die Micheline ) e t w a s. länger, bis sie begreifen, daß das, was in den Nachrichten gezeigt wird, nicht ALLES Film bzw. weit weg ist.

        • Afd-Fan Antworten

          “ ….die Dame, die hinter Schildern mit „Deutschland verrecke“ und „Deutschland du mieses Stück Sch….“ herläuft….“

          Ist dieses Märchen der Lügenpresse immer noch im Umlauf? Naja, scheinabr gibt es immer noch welche die es glauben.

          • S v B

            Darf ich nur kurz korrigieren? Zumindest bei der zweitgenannten Belobigung Deutschlands handelte es sich nicht um ein Schild, sondern um ein Banner, welches, wie üblich, dem damaligen Demo-Zug vorangetragen wurde. Vielleicht sollte noch bemerkt werden, dass Frau Roth seinerzeit noch kein Amt bekleidete, das ihrem heutigen entsprochen hätte.

  3. Maria Antworten

    Von der Afd hat wer eine ungewöhnliche Rede gehalten?
    Das ist wirklich bemerkenswert und sollte sofort weltweit bekanntgemacht werden!

  4. Friedrich Albrecht Antworten

    Fast alle Reden von AfD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag, die ich bisher hören bzw. sehen konnte, waren von guter Qualität. Leider kann man sie nur im Sender Phönix oder in einigen Social Medien-Kanälen sehen; von den Berichterstattern der Öffentlich-Rechtlichen werden diese Beiträge meistens verschwiegen. Auf Programm-Beschwerden an diese Anstalten bekommt man entweder keine Antwort oder ein sehr höflich formuliertes Wischwaschi.

  5. KJBKrefeld Antworten

    Um es kurz zu sgen: Die DDR (Deutsche „Demokratische“ Repunlik) hatte die „Volkskammer“ ohne“Bäh Bäh“ Parteien. Unser Bundestag hat die demokratischen Parteien (einschließlich der Mauerschützenpartei) plus die AfD, die von 10% der Wähler legal in den Bundestag gewählt wurde. Diese wird von allen demokratischen Ämtern ausgeschlossen. Die DDR läßt grüßen. Der Bundestag ist nach der VR China (unflätiger Vergleich) mit mehr als 700 Mitgliedern das zweitgrößte Parlament auf Erden und damit zur reinen Versorgungseinrichtung fürParteibonzen verkommen. Kleiner Tip an junge Leute „Pfeife auf eine Berufsausbildung, besorgte Dir ein Parteibuch und mach mit Rasierklingen an den Ellenbogen Parteikarriere. Damit hasr Du ausgesorgt !“
    Noch Fragen ?

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