Urlaub vom Asyl – unsere Kultur ist einzigartig

Man sagt Journalisten ja gern hämisch nach, dass sie Politiker gern kritisieren, aber nie selbst bessere Vorschläge machen. Na, gut, hier kommt einer von mir in der Flüchtlings-Problematik. Hätte ich in diesem Land etwas zu sagen, würde ich allen Asylbewerbern, die in Deutschland leben, aber zwischendurch Urlaubsreisen in ihre Heimatländer unternehmen, in denen sie verfolgt und unterdrückt werden – auf Kosten von uns allen, versteht sich – eine Absage schicken und diejenigen unverzüglich ausweisen. Wer bei uns Hilfe und Schutz vor den Verhältnissen in Arabien, Afghanistan und Afrika sucht, und dann dorthin reist, um Verwandte zu besuchen, ist kein Verfolgter. Ja, so einfach und logisch ist es manchmal mit politisachen Themen.

Die Schweizer „Weltwoche“ berichtete vor zwei Wochen über den Fall einer Frau aus – ich glaube – Eritrea. Die wurde als Flüchtling im Nachbarland aufgenommen, bekam monatlich 1.300 Franken und eine Mietwohnung gestellt. Die Vermieterin freute sich, dass die junge Frau aus einer anderen Kultur bei ihr wohnte, wunderte sich nach einiger Zeit jedoch darüber, dass ihr Gast (schreibt man jetzt eigentlich Gäst_*In? Es ist heutzutage alles so verwirrend…) fast nie im Haus, sondern immer auf Reisen zu Verwandten war. Auf Facebook entdeckte sie dann Fotos von ihrer Hochzeit…in Eritrea. Wie sich herausstellte, war sie auf Kosten der Schweiz in ihre Heimat zurückgeflogen, um dort einen Mann zu heiraten und mit in die Schweiz zu bringen. Kinder wünschen sie sich auch. Die Fotos von der Hochzeit zeigten seidene Kleider, eine Riesenparty und üppige Buffets. 50.000 Flüchtlinge, so berichtet die „Weltwoche“ hätten seit Anfang 2011 einen Urlaub vom Asyl bewilligt bekommen.

Offizielle Zahlen aus Deutschland gibt es übrigens nicht, aber die „Welt am Sonntag“ berichtete 11. September, dass es auch hierzulande Urlaub vom Asyl gibt. Hartz-IV-Empfänger hätten Anspruch auf 21 Tage Ortsabwesenheit pro Jahr, ohne dass die Bezüge gesenkt werden. Ein solcher Urlaub müsse bei der zuständigen Arbeitsagentur gemeldet werden und werde im Regelfall genehmigt. Eine Pflicht, den Urlaubsort anzugeben, besteht nicht. Erfahre ein Betreuer im Gespräch von einer Reise etwa nach Syrien, darf er diese Information wegen des Datenschutzes nicht weitergeben….

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Dieser Artikel wurde 63 mal kommentiert

  1. Andreas Antworten

    Es wäre so einfach die Flūchtlingskrise zu lösen: Konsequente Umstellung auf Sachleistungen fūr z. B. die ersten 5 Jahre.
    Das dann ūberall bekanntmachen und schon kommen nur noch die wirklichen Flūchtlinge und vor allen Dingen keine alleinreisenden Herren mehr.

  2. H. Urbahn Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    sie haben natürlich völlig Recht, aber unser Links-Grünen-Gutmenschen mit Frau merkel an der Spitze interessiert dies garnicht. Es wäre allerdings alles noch viel einfacher, wenn das GG Art.16a beachtet und die Konsequenzen daraus angewandt würden. Dann gäbe es die über eine Million sogenannter Flüchtlinge garnicht

  3. Walter Lerche Antworten

    Das ist unglaublich und mir wird schlecht. In mir kommt Wut auf, Wut nicht auf diese falschen Asylanten, sondern auf unsere Regierung, auf unsere Medien, auf alle, die diese Situation verantwortlich oder meinungsführend zu vertreten haben.

    Und noch mehr Unverständnis empfinde ich, wenn genau diese, dies zu vertretenden Personen und politischen Parteien in freien Wahlen in Summe über 50% Zustimmung von den Bürger/-innen (hmm…) bekommen.

    • Tina Hansen Antworten

      Hallo Herr Lerche,
      ich muss keinen eigenen Kommentar mehr verfassen, denn Sie sprechen mir aus dem Herzen-

  4. Dieter Schrader Antworten

    Ich bin einfach sprachlos über soviel …….mir fehlen die Worte. Einfach unglaublich! Aber offensichtlich noch nicht schlimm genug. Ich höre jetzt schon wieder den Standartsatz “ man dürfe die Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen.“ Wenn das wahr ist, daß mehr als 70 % der Flüchtlinge ohne Päässe bei uns erscheinen- ein Großteil aber mit Smartphone oder Handys ausgerüstet ist- dann ist der oben zitierte Satz einfach falsch und ein Versuch uns Normalbürgern Sand in die Augen zu streuen. Ändern wird sich aber leider nichts, und diejenigen, die so etwas ansprechen, landen mit Sicherheit in der rechten Ecke.

  5. Frank Emath Antworten

    Herr Schrader,
    wenn Sie Sätze wie, „man darf den oder den nicht unter Generalverdacht stellen, hören oder lesen“, sollten Sie sich die Frage stellen, woher dieser Satz stammt. Wenn sie genau hinschauen und hinhören, kommt er aus dem gliechen Munde, der auch über das Ereignis berichtet, das gerade der Stein des Anstosses ist. Ergo, die gleiche Quelle, die die Nachricht bringt, macht gleich eine Bewertung, die an dieser Stelle gar nicht gefragt ist. Dies ist eine seit Jahrzehneten offensichtlich mit Erfolg verwendete Methode, um den zu diesem Zeitpunkt noch unbefangenen Geist des Nachrichtenkonsumenten gleich von Anfang an klar zu machen, wie er zu denken hat. Damit wird eine Duftmarke gesetzt, die keiner mehr aus dem Kopf kriegt, wenn er veruscht, das Ereignis kar zu analysieren. Bereits an dieser Stelle, ist die Verwirrung so groß, dass kaum einer weiss, was Sache ist. Ich schreibe kaum, denn, diejenigen, die besagte Meldung lanciert haben, wissen genau, was sie durch ihre gezielte Information ereichen wollen. All dies hat Methode. Wenn Sie zu den älteren Semestern gehören, ist ihnen der Name Karl Eduard von Schnitzler sicherlich ein Begriff. Wenn nicht, können Sie Kostproben von ihm und seinem Schwarzen Kanal auf YouTube sehen. Nach nur drei Sendungen, werden Ihnen viele Lichter aufgehen. Die dabei aufkommenden Fragen, kann ich Ihnen schon jetzt beantworten: ARD und ZDF-Plauder samt Konsorten (Georg Schramm hat diese vor Jahren öffentlich-rechtliche-Klofrauen genant) sind nicht durch „Suddel-Edde’s“ Schule gegangen. Sie haben diese nur perfektioniert und den alten Meister des Schwarzen Kanals regelrecht übertrumpft. Und fragen Sie sich bitte nicht, warum das so ist. Edde wurde vom Regime gezwungen, aber ein Welke, der Freitag für Freitag es fertig bringt, uns klar zu machen, dass unter der allerletzten Schublade noch eine beherbgt ist, die auch noch Humor beinhaltet? Und fünfzig Leute klatschen enthusiastisch Beifall! Und so oder ähnlich wird seit Ende der Sechziger ein ganzes Volk manipuliert. Machen wir uns nichts vor, der Asyl-und Ausländerbereich bietet sich perfekt an, um dieser Manipulation einen Höhenpunkt nach dem anderen zu ermöglichen.Da können sich die ganz wenig Aufrechten wie Broder, Tichy, Köppel und nicht zuletzt die Eheleute Kelle die Finger Wund schreiben und den Mund fusellig reden, denn ohne eine Renaissance des Geistes, der vom Volk angezettelt wird, ändert sich nichts. Und wird der klare, saubere Geist, den es ohne Zweifel hier noch gibt, geweckt, dann kann es los gehen. Alle bitte an Brecht denken, auch wenn er nicht unbedingt meine Wellenlänge ist, der mal gesagt haben soll, „wer kämpft kann verlieren, wer aber nicht kämpft, hat schon verloren“. Liebe Mitmenschen, wo befinden wir uns gerade?
    Ich warte auf Klaus Kelles Ankündigung und Antwort!

  6. Siegfried Kieselbach Antworten

    Guten Abend Herr Kelle,
    danke für diese Information! Ich habe mich gleich im Internet umgeschaut, und siehe da, bei Focus online ist ein Artikel zu diesem Thema zu finden. Sonst nirgends! Ich werde Frau Pantel zum Thema anschreiben. Mal schaun, ob sie antwortet. Für mich als Nicht-Jurist grenzt das Verhalten von Behörden und Regierung schon fast als Beihilfe zum Betrug. Ist doch klar, daß sich solche Zustände rumsprechen und weitere „Flüchtlinge“ anlocken. Es ist übrigens bezeichnend für unsere Medien, daß dieses Thema nicht publiziert wird. Am Sonntag ist schließlich Wahl in Berlin.

  7. S v B Antworten

    Diese ungeheuerliche Meldung, welche auch ich heute lediglich auf Focus online entdeckte, sollte niemanden mehr sonderlich verwundern. Passt der geschilderte Tatbestand – nennen wir ihn, politisch gewiss unkorrekt, erweiterten Asyl-Tourismus – doch perfekt in das sieche Gesamtbild, welches unser ehemals recht vernünftiges Land inzwischen abgibt.

    Wenn ein solcher Missbrauch nicht unverzüglich geahndet wird (und zwar mit sofortiger Ausweisung, auch aller Angehöriger, ins Herkunftsland), ist Deutschland ganz und gar nicht mehr zu helfen.

  8. Helmut Schliebs Antworten

    Es ist schon erschreckend, wie unsere verantwortlichen Politiker und Behörden mit unseren Steuergeldern umgehen. Dazu kommen die vielen Richtung weisenden Kommentare der (überwiegend links orientierten) Medien, die das alles noch unterstützen. Ich kann nur hoffen, dass diese Veruntreuung unserer Steuergelder in allen nächsten Wahlen „bestraft“ wird.

  9. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Tatsächlich, unsere Kultur ist einzigartig. Und zwar einzigartig in ihrem Bestreben sich selbst zu vernichten.
    Ob die Asyl – Urlauber wohl in ihren Heimatländern nur weitere „Asylanten“ und Familiennachzug anwerben ? Oder ob sie schlimmeres treiben ?
    Im Zusammenhang mit der von Merkel – Rot – Grün erzwungenen „Willkommenskultur“ hatte ich eigentlich gedacht, dass mich nix mehr überraschen könnte. Aber leider doch: Ich bin mal wieder fassungslos. Und wütend.

    Mal sehen, ob diese Information über eine weitere Perversion unseres Asylrechts
    in der Mainstreampresse und unserem Gebühren – TV größere Beachtung findet. Oder ob gar unsere Elite – Kabarettisten hier mal ein paar launig – kritische Worte finden.
    Herr Dieter Nuhr, Herr Oliver Welke, wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit Kritik an der „Willkommenskultur“? Aber dazu gehört ja der Mut zur Wahrheit.

    Unsere weltweit einzigartiges Asylrecht gehört abgeschafft. Wir müssen uns hier endlich pragmatisch der Rechtslage in anderen zivilisierten Ländern anpassen.
    Und wenn das jemals geschehen soll, dann muss vorher Frau Merkel weg.

    • S v B Antworten

      Bitte „Nuhr“ nicht, und noch viel weniger Welke. Letzterer taugt doch schon seit langem nicht mehr zum Hofnarren des Regimes. Die Komödianten-Clique ist ausnahmslos gleichgeschaltet. Ihr Erkennungszeichen ist oft der Angriff auf Bereiche unterhalb der Gürtellinie (Böhmenmann etc.); ihr (sozio-)politischer Auftrag ist klar definiert, und sie gerieren sich nur allzu gerne als willige Helferlein. Giganten des politischen Kabaretts – z. B. vom Schlage eines Dieter Hildebrandt – gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Ihnen trauere ich nach.

  10. HansK Antworten

    „…war sie auf Kosten der Schweiz in ihre Heimat zurückgeflogen“ „Das ist unglaublich und mir wird schlecht“ (walter Lerche dazu) Und das erlaubt ein Staat, der nicht von Brüssel gebeutelt wird, der wirkliche Mitbestimmung von Bürgern kennt, nicht von Staatsfunk und Lügenpresse beherrscht wird, wo man sich die Hand geben muss, weitere Moscheen verboten sind…Welches Land auf diesem unglückseligen Planeten kann jetzt noch als Vorbild dienen?
    Denn weitere 50.000 Flüchtlinge erhalten dort Urlaub vom Asyl!
    Wenn in der Schweiz dies möglich ist, dann kann es in DL wohl nich besser sein, und siehe da: „auch hierzulande ist Urlaub vom Asyl“ möglich! Urlaubszettel ausgefüllt, Flug nach Eritrea gebucht, Ab in den Urlaub, bezahlt ist wohl schon alles.
    Siegfried Kesselbach dazu: „Für mich als Nicht-Jurist grenzt das Verhalten von Behörden und Regierung schon fast als Beihilfe zum Betrug“ und S v B: „Wenn ein solcher Missbrauch nicht unverzüglich geahndet wird und zwar mit sofortiger Ausweisung, auch aller Angehöriger, ins Herkunftsland“ Recht so, weg auch mit Urlaubsgenehmigern mitsamt Behörden ins Herkunftsland. Dieter Schrader ist „einfach sprachlos“ und der Meinung, dass man Flüchtlinge nun endgültig unter Generalverdacht stellen könne.
    Das alles erschließt sich aus einem Artikel der schweizer Qualitätszeitung „Weltwoche“, geadelt durch Erwähnung des Qualitätsjournalisten K. Kelle, dann muss ja alles wahr sein und nicht weiter hinterfragt werden. Auch der Schluss, „Urlaub vom Asyl“ in Dl sei wohl Gleiches wie in der Schweiz, sicherlich korrekt. Deswegen selbstverständlich auch die Forderung, „dass diese Veruntreuung unserer Steuergelder in allen nächsten Wahlen „bestraft“ wird“ (Helmut Schliebs). Logisch oder? Aber es droht weiter Ungemach, denn „unser Links-Grünen-Gutmenschen mit Frau merkel an der Spitze interessiert dies garnicht“ (H. Urban). K. Kelle: „Es ist heutzutage alles so verwirrend…“
    In der Tat.

  11. Ex-CDU Antworten

    Sehr geehrter HansK,

    mit Interesse habe ich Ihren Kommentar gelesen.

    Ich muß allerdings gestehen, daß sich mir dessen Sinn nicht wirklich erschließt.

    Dadurch, daß Sie nochmals das schreiben, was ich bereits in den einzelnen Kommentaren vorher lesen konnte, werden die im Leitartikel von Herrn Kelle angesprochenen Punkte weder falscher noch richtiger, als vom BAMF bestätigt.

    Also, welchen Sinn, außer auszudrücken, daß Ihnen die in diesem Artikel genannten Inhalte offenbar nicht in Ihr Weltbild passen, hat Ihr Kommentar?

  12. HansK Antworten

    Sehr geehrte Frau Ex-CDU, oder sehr geehrter Herr Ex-CDU,

    aLso da wurde, laut Klaus Kelle, laut einem Bericht der Weltwoche, in der Schweiz einer geflüchteten Frau aus Eritea auf Kosten der Schweiz ein Flug in ihre Heimat bezahlt (wie dargestellt, vermutl. nicht zum erstenmal, denn diese Frau „immer auf Reisen zu Verwandten“). In diesem Zusammenhang berichtet die Weltwoche von weiteren 50.000 Flüchtlingen, die „Urlaub von Asyl“ bekommen hätten. Wohl mit ähnlichen Konditionen (Freiflüge…), sonst wäre es in diesem Zusammenhabg ja nicht berichtenswert, zumnindest nicht von K. Kelle.
    Aus diesen Text nun schlägt Hr. Kelle in journalistischer Sorfalt den Bogen nach Deutschland: Auch hier gibt es „Urlaub vom Asyl“! Also wohl ganz ähnlich oder genauso wie in der Schweiz, folglich auch mit entsprechenden Freiflügen – sagt er zwar nicht explizit, aber zwischen den Zeilen ganz deutlich: Urlaubsort ist nicht anzugeben, Betreuer darf Info nicht weitergeben….alles irgendwie dubios und geheimnisvoll.
    Die Reaktion der Kommentare war entsprechend zu erwarten, ein paar wenige habe ich zitiert.

    Also ein einziger Bericht v. Klaus Kelle über(!) einen Bericht aus der Schweiz, dessen Wahrheitsgehalt stark zu bezweifeln ist, führt zu der Erkenntnis der Kommentatoren (soweit es ihnen nicht gleich die Sprache verschlagen hat), dass die Situation in DE auch so ist, ja so sein muss. Ich habe versucht, diese jeglicher Logik widersprechenden Schlussfolgerung etwas sarkastisch darzustellen.
    Es wird hier ja soviel Wert auf korrekten Journalismus gelegt. Denn ansonsten „kommt Wut auf, Wut nicht auf diese falschen Asylanten, sondern auf unsere Regierung, auf unsere Medien, auf alle, die diese Situation verantwortlich oder meinungsführend zu vertreten haben.“ Und nicht nur bei Walter Lerche.

    Und Wut, aufgebaut auf solche „Fakten“ wie sie da v. Hr. Kelle geliefert werden, war schon immer ein schlechter Ratgeber.
    Und Sie haben Recht, sowas ist nicht mein Weltbild.

    Ich hoffe sehr, ich konnte Ihnen etwas Klarheit verschaffen.

    • Ex-CDU Antworten

      Vielen Dank für Ihre Erläuterungen.

      Leider kann ich – als technischer Nicht-Experte – keinen Link einfügen.

      Wenn Sie mögen, geben SIE doch bitte bei Focus online in der Suche einmal „Urlaub Asylbewerber“ ein.

      Sie erhalten diverse Artikel, darunter einen vom 11. sowie einen vom 12.09.2016.

      Beide Artikel beschreiben sehr deutlich, was auch Herr Kelle hier ausgeführt hat und beziehen sicher dabei auf die Welt sowie die BA. Inwieweit diese Quellen für Sie „Qualitäts“-Aussagen treffen, kann ich nicht beurteilen.
      Zumindest eine Bestätigung der Bundeszentrale für Arbeit würde ich jedoch als halbwegs glaubhaft ansehen.

      • HansK Antworten

        Focus bezieht sich wiederum auf die Welt am Sonntag. Dieser Bericht hat aber nichts mit dem von K. Kelle erwähnten bezahlten Urlaubsflügen des schweizer Berichtes zu tun. Kelle sugeriert in seinem Artikel, dass es in DL ähnlich wie im erwähnten schweizer Fall zugehe. Er stellt Zusammenhänge her. Davon wird nirgends berichtet. Das ist der Kernpunkt meiner Kritik.

        • Ex-CDU Antworten

          Entschuldigung – wenn jemand, der vor Tod und Terror durch Faßbomben oder Heckenschützen oder Artilleriefeuer oder Giftgas geflohen und nach Europa gekommen ist ( zumeist ja nach Deutschland, da es hier die großzügigen Unterstützungen gibt ), um hier sich und ggf. seine Familie in Sicherheit zu wissen, so zumindest mir nicht wirklich erklärbar, daß er anschließend mal eben zum ( Kurz-) Urlaub in genau dieses Land, aus dem er geflohen ist, wieder zurück will. Es sei denn, er ist scharf auf Abenteuerurlaub und braucht den Nervenkitzel.

          Wer sein „letztes Geld“ für die Flucht nach Deutschland verbraucht hat, macht dann, wenn er hier ist, die Reise übers Mittelmeer noch einmal und das freiwillig ?
          Oder setzt er sich ( und seine Kinder ??? ) doch eher in ein Flugzeug und reist bequem auf DIESEM Weg? Von welchem Geld ?

          Wie dem auch sei und egal, wer die Kosten für diese Reisen trägt ( hier wäre zumindest eine Kleine Anfrage an das BMI fällig ), finden SIE ein solches Verhalten „normal“ ?

          Aber vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken, nach der 2. Wiedereinreise nach einer solchen gefährlichen Überfahrt den Betreffenden eine 6-wöchige Mutter-/ Vater-Kind-Kur anzubieten …

          • HansK

            Liebe(r) Ex-CDU,
            wenn Sie nochmals nachlesen, werden Sie feststellen, dass ich 2x den journalistischen Stil von Hr. Kelle kritisiert habe. Es ist kein neutraler Bericht, es ist eher eine Streitschrift, es ist ein Pamphlet. Er stellt Zusammenhänge her wo keine sind, auf Behauptungen, die nicht überprüfbar sind oder nichts miteinander zu tun haben. Er arbeitet mit entsprechenden Begriffen. Der Stil ist hetzerisch. Der Erfolg ist ja in den Kommentaren zu beobachten.

            Ich habe in keiner Weise das Verhalten von Flüchtlingen gutgeheißen, aber auch nicht kritisiert. Ich urteile nicht auf Grundlage eines einzigen berichteten Falles in der Schweiz oder übertrage dies auf andere Flüchtlinge oder auf Deutschland an sich.

            Aber Sie gehen mit keinem Wort auf meinen Text ein. Stattdessen faseln Sie über Mutter-Kind Kuren…Sind Sie wohl der Meinung, dass Fehlverhalten von Flüchtlingen auch das Fehlverhalten von K. Kelle entschuldigt? Flüchtlinge verhalten sich falsch, dann darf man selber auch mal einen rauslassen?

          • Klaus Kelle

            HansK,

            Sie haben recht, es ist kein neutraler Bericht. Und es soll auch keiner sein, denn ich schreibe hier einen Blog, ergo Meinung. Dafür gibt es Blogs.

            Gruß, Klaus Kelle

          • HansK

            Herr Kelle, wie gesagt, Ihr Text arbeitet mit Unterstellungen, stellt Zusammenhänge her wo keine sind, stellt Behauptungen auf die nicht nachprüfbar oder belegt sind etc.
            So was wird dann heutzutage Lügenpresse genannt. Aber ist ja ein blog, – ergo Meinung – und diese hat mit Realität nichts mehr im Sinn? Aber wenigstens geben Sie es zu.

            Warum hatte ich hier mehr erwartet, wo „Bahn frei für den gesunden Menschenverstand“ und „Denken erwünscht“ die Slogans sind? Ah ja, ich vergaß, es ist ein blog…

        • Klaus Kelle Antworten

          Herr Kelle suggeriert nicht, er weiß, dass es auch in Deutschland Asylbewerber gibt, die Hartz IV erhalten und denen Urlaubsreisen in die Heimatländern, aus denen sie ja vor Verfolgung und Krieg geflohen sind, genehmigt wurden.

          • HansK

            Das weiß ich auch. Würden Sie meinen Text nochmals lesen, könnten Sie feststellen, dass dieser mit Ihrer Antwort rein gar nichts zu tun hat.

  13. Helga Antworten

    Ja, das ist das Schöne:
    Unsere Kultur ist einzig und sie ist artig. Verachtet den Nächsten und unterwerft euch dem Fernsten!

    Der Fernste darf sogar ein ganz spezieller Typ sein, Sexist,Rassist, Antisemit, homophob,pädophil und polygam. Egal! Denn wenn der Fernste Eigenschaften hat, die wir beim Nächsten bekämpfen würden, und zwar bis auf’s Blut oder durch brandschatzen und Steine werfen, holen wir uns das doch umso lieber wieder herein . Beim Fremden ist das irgendwie Folklore und bereichert unsere Gesellschaft.

    Wer von den Nächsten zuerst zuckt oder blinzelt, fliegt raus oder vom Stein getroffen hin. Dass wir von oben regelrecht in eine völlig schizophrene Situation gebracht werden, hat vielleicht damit zu tun, dass Gender-Gläubige über nicht mehr funktionierende Gehirne verfügen. Sie müssen sich zu oft überlegen, was sie sein wollen, da bleibt keine Kapazität frei. Die Fernsten haben solche Probleme nicht. Die Glücklichen!

  14. labrador12 Antworten

    Der Artikel in der NZZ berichtet folgende Zahlen:
    2010: 85
    2012: 35
    2015: 189 Flüchtlingen den Asylstatus aberkannt

    dh bereits 2010 (bei einer wesentlich geringeren Ausgangszahl an Flüchtlingen) wurde in der Schweiz etwa einer halb so großen Anzahl an Flüchtlingen der Asylstatus aberkannt.

    Kann sein, dass man 2015 etwas schärfer geprüft hat als 2010, aber unbekannt ist dieses Phänomen in der Schweiz definitiv nicht! Mich würde es doch sehr überraschen, wenn das in DE wesentlich anders (in Richtung besser) wäre.

    Da die Reise vermutlich nicht von den zuhause gebliebenen Verwandten bezahlt wird und nur wenige Asylanten genug verdienen, wird sie entweder direkt vom Staat bezuschusst, oder der Asylant bezahlt mit aus der Hilfe Erspartem, was in den meisten Fällen dann wieder Geld des Staates ist (Hartz IV oder welcher andere Topf auch immer).

    Normalerweise spricht man bei verschiedensten Vergehen immer von einer Dunkelziffer. Mich würden mal Schätzungen für eine „Dunkelziffer“ für dieses Tun interessieren.

  15. S v B Antworten

    Heute Abend beim Abendessen mit guten alten Freunden wurde einmal mehr die Überzeugung geäußert, dass gegen den Ansturm Kulturfremder auf Europa letztlich nichts auszurichten sei. Grenzen dicht zu machen sei zwecklos. Die weiteren politischen Geschicke des Landes – selbstredend gelenkt von Merkel, am besten gemeinsam mit den Grünen, die ja so gut zur Umwelt sind. Bloß keine Veränderung, keinen Richtungswechsel, keine Experimente und schon gar keine „Alternative“! Igitt. Notfalls müsste Europa eben untergehen. Man selbst würde dies ohnehin nicht mehr erleben. Wie absurd klingt das denn? Zum Fürchten, insbesondere, wenn solche Auslassungen von einer ansonsten netten und intelligenten Frau kommen, welche noch zudem Mutter zweier gut ausgebildeter Töchter (eine davon Fachärztin) und Großmutter von vier blitzgescheiten Enkelkindern ist. Ich war sprachlos. Mal wieder.

    • labrador12 Antworten

      Liebe SvB,

      1) zum „nichts ausrichten“
      Australien hat es innerhalb eines Jahres geschafft. Allerdings mit der dazu notwendigen Konsequenz. Dort ertrinkt praktisch kein Flüchtling, weil jedem bewusst ist, dass es keinen Sinn hat den Versuch zu wagen nach Australien zu gelangen.
      Die NZZ berichtet am 10.9.2016: „Im zentralen Mittelmeer ertrinken so viele Migranten wie im letzten Jahr. Die Flüchtlingsroute aus Libyen muss unterbrochen werden – notfalls mit Gewalt. und 2015 waren es 2913; bis Juli 2016 laut UNHCR bereits 2734“

      2) zu „gelenkt von Merkel, am besten gemeinsam mit den Grünen“
      a) vielen fällt es schwer, Fehler zuzugeben, vielleicht auch ihrer Freundin. Ganz generell und keinesfalls an Sie gerichtet: Unseren Mitmenschen fällt dieser Schritt umso schwerer, je selbstgerechter wir auftreten.
      b) viele, die schon von Anfang an oder zumindest sehr bald zu den Zweiflern gehörten, hatten Erfahrung mit fremden Kulturen oder hatten Zugriff auf Zahlen zB aus den Schweiz, die schon von Anfang an schlimmes ahnen ließen. In der NZZ fand man bereits im Frühjahr 2015 Informationen über die hohe Analphabeten-Quote, den geringer Prozentsatz an für die Arbeit vermittelbaren Asylanten, etc;
      die Anderen waren auf die Mainstream Medien angewiesen. Bei denen hat die Gehirnwäsche funktioniert, ja sie funktioniert noch immer! Selbst wenn man den Medien nicht mehr glaubt, hinterlässt die ständige Wiederholung langfristig noch immer Spuren. Da kann man nur mit deprograming dagegen halten. Da die Medien aber immer weiter Störfeuer senden. dauert das viel länger als im Falle eines „Sektenaustritts“. Ein kleiner Trost: Steter Tropfen höhlt den Stein! Setzen Sie also Ihre Bemühungen fort.

      3) „Man selbst würde dies ohnehin nicht mehr erleben“
      ist Ihre Freundin über 75? Noch ein paar Jahre weiter so und wir haben inklusive der zu erwartenden Familienzusammenführung deutlich über 10 Millionen „Neubürger“ in DE. Entweder
      – haben wir bis dahin sich immer und überall weg duckende „Bio-Deutsche“ (incl. integrierter Migranten) oder
      – es kommt zu einem Bürgerkrieg
      – oder es kommt zu einer heftigen Segregation mit der flächendeckenden Bildung von Parallelgesellschaften. Wenn man in einem guten Viertel lebt, kann man das heute vielfach noch ausblenden. Wenn man aber auf dem Weg von einem guten Viertel zu einem anderen guten Viertel parallel gesellschaftliches Territorium durchqueren muss, wird es spannend (siehe zB Südafrika, da fährt man bei einer Roten Ampel trotzdem weiter und stellt das Auto nur auf bewachten Parkplätzen ab)

      In jedem Fall wird Ihre Freundin, vorausgesetzt sie ist einigermaßen rüstig, davon betroffen sein.

      Zum Abschluss ein Erfahrungsbericht einer unverdächtigen Zeugin, nennen wir sie Karla. Karla ist als kleines Kind von Osteuropa nach Österreich gekommen und ist jetzt etwa 35. Politisch war sie bis vor kurzem im ÖVP-NEOS-Umfeld zuhause. Merkel war für sie die Heldin … Im Hochsommer traf sich unsere Gruppe wieder. Karla hat schon um 20:00 gesagt, dass sie jetzt gehen muss. Auf die Nachfrage warum, erhielten wir folgenden Antwort. Die „Teddybärwerferin“ traut sich nach 20:30 nicht mehr über einen bestimmten Platz, weil sie dort immer so blöd angequatscht und angestarrt wird. Ich habe Ihr natürlich angeboten, sie nach Hause zu begleiten. Im folgenden Gespräch haben Karla und 2 andere Frauen ebenfalls so um die 35 ihr Unverständnis kundgetan, dass Frauen ab etwa 60 dieses angestarrt werden und blöd angesprochen werden (warum auch immer) nicht wahrnehmen. Es könnte als gut sein, dass die 2 Töchter ihrer Freundin viel ansprechbarer sind, weil sie die Veränderung zum Schlechten schon bemerkt haben.

      • S v B Antworten

        Lieber labrador12,
        die größten negativen Auswirkungen, welche die von vielen so hochgejubelte Multi-Kulti-Gesellschaft hat, stellt der Verlust des sgn. Sozialkapitals dar. Es braucht sehr, sehr viel Zeit bis sich ein solches innerhalb einer Gesellschaft bzw. eines Staatswesens, aufgebaut hat. Thilo Sarrazin z. B. hat diesen Sachverhalt in seinem Buch Wunschdenken recht gut beschrieben. Jeder, der längere Zeit sehr aufmerksam in einem Multi-Kulti-Land gelebt hat, erfährt letztlich, was besagter Verlust bedeutet: noch mehr Parallelgesellschaften, Vertrauenseinbuße, mangelnde Solidarität, langsamere, teils nervig umständliche – da von mehr Misstrauen geprägte – geschäftliche Transaktionen (auch im Bankwesen. Das Verständnis der Bürger einer Entität, einer Nation also, anzugehören, beschränkt sich auf Ereignisse, durch welche die Bevölkerung entweder in Euphorie versetzt oder auch in ein Trauma gestürzt wird. Um das spüren zu dürfen, muss also „was passieren“. Traurig, wie ich finde, und sicher nicht ohne Eigendynamik.

        Lamya Khaddor hingegen, eine zeitprominente islamische Religionslehrerin und gefragte Talkshowgröße, wünscht sich für für Deutschland eine Gesellschaft nach eben diesem Muster. Dies ließ sie gerade jüngst wieder wissen.

        • labrador12 Antworten

          Liebe S v B

          Ich vermute, sie spielen auf eine von 2 Aussagen von Lamya Khaddor an. Dazu gibt es auf der Achse 3 Beiträge:
          Henryk M. Broder – „Was das Deutschsein in Zukunft bedeutet“
          Rainer Bonhorst – „Bringschuld? Was für eine Bringschuld?“
          Elisa Brandt – „Das invasive Wir – Vom Bringen und Nehmen“
          die eigentlich alles sagen.

          Einzig die Labilität der von Frau Khaddor vorgeschlagenen neuen Identität Deutschlands wird nicht thematisiert:
          „Ein Land braucht etwas, hinter das sich seine Menschen gemeinsam stellen können. Dies könne eine Fußball-, Basketball- oder Handballnationalmannschaft sein oder eine besondere Persönlichkeit, die für ihre Leistung von allen geschätzt wird“
          Und was passiert, wenn die Nationalmannschaft unerwartet versagt, bricht dann das Land zusammen? kommt es zu einer ernsthaften Krise?
          Was wenn ich mich im Fußball nicht finde aber Schach liebe, muss ich dann in ein Schachland auswandern.

          Welcher der Migranten nach Österreich kann sich für Alpine Skirennen begeistern? Wird uns der Rest der dringend benötigten Fachkräfte verlassen und weiter nach DE ziehen, weil die Weltmeister sind, wenn die österreichische Identität so neu definiert wird?

          – dazu fällt mir „Die Lobby derer, die auf anderer Leute Kosten leben“ von Hadmut Danisch ein. Neben dem Faktum, dass beide vom Geld der Steuerzahler leben, haben beide Komparatistik, eine Sprache sowie andere Geschwätzwissenschaften studiert.

          – da kann ich nur Heine Nachtgedanken paraphrasieren: „Denk ich an Khaddor in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“ Aber nicht etwa deshalb, weil Sie keinen Schleier trägt …

      • HansK Antworten

        labrador12:

        1) zum „nichts ausrichten“
        „Die Flüchtlingsroute aus Libyen muss unterbrochen werden – notfalls mit Gewalt“ Ähnliches aus der Afd, wo ja Schusswaffengebrauch auch auf Frauen und Kinder in Ordnung ist. Hatten wir bis 1990 auch hier, viele Tote an der innendeutschen Grenze.
        Man kann durchaus was ausrichten. Wenn das Ihr Weltbild ist, dann maße ich mir da kein Urteil zu.

        2) zu „gelenkt von Merkel, am besten gemeinsam mit den Grünen“
        a) ja
        b) „In der NZZ fand … man Informationen“ – „die Anderen waren auf die Mainstream Medien angewiesen. Bei denen hat die Gehirnwäsche funktioniert“ Also nur die NZZ ist der Quell der reinen Wahrheit, alles andere: Gehirnwäsche!!! Eine Frage: Welche Zeitung, vielleicht eine aus DL, kann Ihren natürlich definitiven wahren Qualitätskriterien noch am ehestens standhalten? Hätte nämlich gerne eine dt. Tageszeitung, wenn es denn überhaupt eine entsprechende geben sollte.

        3) Noch ein paar Jahre und wir haben ….deutlich über 10 Millionen „Neubürger“ in DE. —-> Fakten aus der NZZ?

        „haben wir bis dahin sich immer und überall weg duckende „Bio-Deutsche“ —-> Fakten aus der NZZ?

        es kommt zu einem Bürgerkrieg —-> Fakten aus der NZZ?

        „auf dem Weg von einem guten Viertel zu einem anderen guten Viertel parallel gesellschaftliches Territorium durchqueren muss, wird es spannend (siehe zB Südafrika “ —-> weil Südafrika ähnliche Einwanderung schon hinter sich hat? (Ich frage ja nur, weil ich in SA etliche Zeit verbracht habe, aber dort keine NZZ hatte)

        „Zum Abschluss ein Erfahrungsbericht einer unverdächtigen Zeugin“ —-> ZEUGIN, noch dazu UNVERDÄCHTIG, dann ist ja sogar die NZZ unnötig!?

        Ansonsten: Volle Zustimmung!

        • labrador12 Antworten

          Lieber Herr HansK,

          ich bin mir unsicher, wie ich auf Ihre Stellungnahme antworten soll.
          – soll ich Sie durch den Kakao ziehen oder
          – soll ich Sie ernst nehmen.

          Ich versuche mal das 2-te in 3 Teilen:
          betreffend 1)
          Sie unterstellen mir Aussagen die ich nicht gemacht habe, SCHÄMEN Sie sich! Sie sollten ohne diese Untergriffe auskommen oder fehlen Ihnen die Argumente gegen eine „Australische Lösung“.

          Ich habe die Zahlen aus der NZZ zitiert, um aufzuzeigen, dass das allgemeine und auch Ihr persönliches Verhalten todbringend ist. Ein Artikel aus einer deutschen Zeitung, wo ein Reporter Migranten aus Afrika durch die Sahara „begleitet“ hat, spricht von einem Toten in der Sahara auf 2 Ertrunkene. Auch daran sollten Sie denken.
          Wenn Sie daran also WIRKLICH etwas ändern wollten, müssten Sie sich für den „gefahrlosen Transport aus den Heimatländern einsetzen. Sie könnten zB verlangen, dass DE bei Airbus 10 A380 kauft und damit die Flughäfen von Subsahara-Afrika über die Küstenstädte rund ums Mittelmeer bis in den Hindukusch und Pakistan regelmäßig einige Male pro Woche anfliegen. Auf diese Weise wären Sie wenigstens konsequent. Das bringt doch Arbeitsplätze bei Airbus und bei der Regierungs-Charter Airline und den Flughäfen! Warum tun Sie das nicht?
          – fehlt Ihnen dazu der Mut?
          – dämmern Ihnen die Konsequenzen solchen Tuns?
          – oder verachten Sie konsequentes Auftreten?

          Ich kenne Sie nicht. daher will ich mir kein Urteil über Sie anmaßen. Ich verzichte mal höflichkeitshalber darauf, Ihnen ein Weltbild zu unterstellen.

          • HansK

            Liebe(r) labrador12,

            welche meiner Aussagen sehen Sie als unterstellt an?

          • labrador12

            Lieber HansK

            jemand der sinnerfassend lesen kann ist im Vorteil. Das sollte als Antwort reichen

        • labrador12 Antworten

          Teil 2
          zu Punkt 2b)
          Da habe ich wohl Ihren empfindlichen Punkt getroffen. Sie lenken schon wieder von meiner Aussage ab und unterstellen mir „nur die NZZ ist der Quell der reinen Wahrheit“ gesagt/gemeint zu haben. Auf ein harmloses Zitat, dass man bereits im Frühjahr 2015 in der NZZ über die Erfahrungen der Schweiz und die dort erhobenen Zahlen lesen konnte.

          Das deutsche Qualitätsmedium manager magazin titelt am 19.9.2015 mit „Daimler-Chef Zetsche will Flüchtlinge anwerben – Die meisten Flüchtlinge sind gut ausgebildet und motiviert. Solche Leute suchen wir“. Dazu finden Sie mit Googel alle DE-Qualitätsmedien, die dieses Aussage nicht hinterfragt gebracht haben. Richtig, die Welt uA haben auch die Aussage „14.10.2015 – ifo-Chef Sinn Flüchtlinge lösen Fachkräftemangel nicht“ gebracht aber wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass die von den DE-Medien Ende 2015 verbreitete Stimmung Sinn und nicht Zetsche zugeneigt war?

          Ich habe lange als Techniker und nicht als Manager gearbeitet. Da zählen Fakten und Zahlen, nicht sinnbefreites quatschen. Vor diesem Hintergrund meine Antwort auf Ihre Frage:“Welche Zeitung, vielleicht eine aus DL, kann Ihren natürlich definitiven wahren Qualitätskriterien noch am ehestens standhalten?“
          – mir ist es blunzn (können Sie googeln ..) welche Zeitung Sie lesen. Aber eine Warnung im Guten: „Lesen einer schlechten Zeitung hat unerwünschte Nebenwirkungen wie man sieht!“
          – ein einfacher Test:
          1) Lesen Sie einfach den Artikel zB den vom manager magazin,
          2) vergleichen Sie ihn 1 Jahr später (heute) mit der Realität, dem, was eingetreten ist (am 04.07.2016 berichtete die FAZ „Dax-Konzerne stellen nur 54 Flüchtlinge ein“, 50 davon bei der Post, die anderen 29 haben ganze 4 eingestellt)
          3) Und treffen Sie dann Ihre Entscheidung

          War das vorhersehbar? Ich sage ja, denn: jetzt bin ich provokant: Lesen Sie am 28.07.2015 Akif Pirinçci: Der letzte deutsche Sommer – II
          „Allein in den ersten 7 Monaten dieses Jahres sind 600 000 „Schutzbedürftige“ im Schland gelandet. Die Regierung spricht zwar von 400 000, aber die sagt ja auch immer die Wahrheit. Bis Ende des Jahres werden es eine Million sein“
          Wie ich das zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich (sorry) der Mann hat einen Vogel. Etwas später hat er, wenn ich mich richtig erinnere, die Zahl auf 1,5 Millionen erhöht, finde den Artikel aber im Moment nicht. Ziemlich gut getroffen, nicht wahr?

          Wer hat da Informationen geliefert, deren Halbwertszeit man in Monaten oder gar Jahren angeben kann und nicht in den Tagen oder Wochen Ihre Qualitätsmedien oder der Deutsche Bundesregierung?

          Nochmals: Mir ist es schnurzegal was Sie lesen, Sie müssen mit den Konsequenzen daraus leben, nicht ich.

          • HansK

            2b) schreiben Sie nun: „Sie lenken schon wieder von meiner Aussage ab und unterstellen mir „nur die NZZ ist der Quell der reinen Wahrheit“ – Sie schrieben ursprünglich: „In der NZZ fand … man Informationen“ – „die ANDEREN waren auf die Mainstream Medien angewiesen. Bei DENEN hat die Gehirnwäsche funktioniert“ (Großschreibung von mir)

            Ich folgerte daraus: „Also nur die NZZ ist der Quell der reinen Wahrheit, alles andere: Gehirnwäsche!!!“ WAS soll ich denn sonst draus folgern? WO sehen Sie den logischen Fehler meinerseits?

          • labrador12

            Lieber HansK

            ich denke, wir können us darauf einigen, dass das Ihre „Logik“ ist

          • labrador12

            Wie sieht meine Logik aus?

            Mein Originaltext:
            „viele, die schon von Anfang an oder zumindest sehr bald zu den Zweiflern gehörten, hatten Erfahrung mit fremden Kulturen oder hatten Zugriff auf Zahlen zB aus den Schweiz, die schon von Anfang an schlimmes ahnen ließen. In der NZZ fand man bereits im Frühjahr 2015 Informationen über die hohe Analphabeten-Quote, den geringer Prozentsatz an für die Arbeit vermittelbaren Asylanten, etc;
            die Anderen waren auf die Mainstream Medien angewiesen. Bei denen hat die Gehirnwäsche funktioniert, ja sie funktioniert noch immer! Selbst wenn man den Medien nicht mehr glaubt, hinterlässt die ständige Wiederholung langfristig noch immer Spuren.“

            Also jenen, „die schon von Anfang an oder zumindest sehr bald zu den Zweiflern gehörten“ weil sie „Erfahrung mit fremden Kulturen oder Zugriff auf Zahlen zB aus den Schweiz …“ hatten, stelle ich
            die „Anderen“ gegenüber, die „auf die Mainstream Medien angewiesen“ waren.

            Würde es Sie weniger verwirren, wenn ich anstelle von „In der NZZ fand man“ „In der NZZ zB fand man“ schriebe? Es gab ja auch andere kritische Stimmen, Karin Kneissl etwa (sie spricht Arabisch, hat in Amman gelebt), die hat im Frühjahr 2015 drei einige Syrer aufgenommen, diese aber bald wieder rausgeworfen, weil sie sich nicht benehmen wollten.

            ich sage: „NZZ fand man bereits im Frühjahr 2015 Informationen über die hohe Analphabeten-Quote, den geringer Prozentsatz an für die Arbeit vermittelbaren Asylanten“

            Was kann man daraus folgern:
            da ich Details wie „hohe Analphabeten-Quote, den geringer Prozentsatz ..“ angebe kann man schließen dass ich
            a) mir etwas zusammen-phantasiert oder
            b) diesen Artikel oder ein Zitat dieses Artikels gelesen habe
            (woher sonst sollte ich die Details kenne? Ich habe übrigens zuerst ein Zitat gelesen, dann das Original und daraufhin einige andere Beiträge der NZZ dazu)
            Da dazu kein besonders, nur mir zugängliches, Wissen notwendig war, habe ich „man“ anstelle von „ich“ geschrieben. Das scheint mir angemessen.
            Nirgendwo in meiner Aussage finde ich einen Hinweis darauf, dass man diese Informationen nur, ganz sicher nuuur in der NZZ erhalten konnte.
            – Ein Teil des Beitrages war, soweit ich mich erinnere, einer Anfragebeantwortung des Schweizer Bundesrates gewidmet. Da die Journalisten darauf Zugriff hatten, hätten auch andere Zeitungen darüber berichten können, ob sie es haben oder nicht kratzt mich nicht wirklich
            – Warum sollte ich bei klarem Verstand ausschließen, dass andere (Schweizer) Zeitungen ebenfalls darüber berichtet haben? Wo schließe ich das Ihrer über alles geschätzten Meinung nach aus? /sarcasm off

            „Mainstream Medien – Gehirnwäsche“
            Wollen Sie ernsthaft behaupten, dass die Mainstream-Medien vom Frühjahr 2015 bis zur Kölner Domplatte mehrheitlich sachlich oder gar kritisch über Migration berichtet haben? Erinnern Sie sich noch an die Bilder von den Booten? In allen Medien, nicht nur den deutschen, las man von syrischen und irakischen Kriegsflüchtlingen, aber auf den vielen Bildern von den Booten sah man überwiegend dunkelhäutige Männer, Dunkelsyrer sozusagen. Was haben die deutschen Qualitätsmedien dazu geschrieben, oder sind die farbenblind?

        • labrador12 Antworten

          Teil 3
          „deutlich über 10 Millionen „Neubürger“ in DE. —-> Fakten aus der NZZ?“

          auch jemand der rechnen kann ist im Vorteil:
          pro Jahr 1 Million (2015 waren es knapp 1,5) In 5 Jahre 5,5 Millionen und das auch nur, wenn der viel gescholtene Zaun in Mazedonien hält, und es auf dem Mittelmeer zu keinen dramatischeren Vorfällen kommt. Wie lange werden die Italiener noch mitspielen?

          Dann die Familienzusammenführung, irgendein bayrisches? Amt hat da mal was von im Schnitt 3 weitere Personen gesagt, kann stimmen, könnte aber auch mehr sein. Das wird mit einer Verzögerung kommen, aber ich sehe derzeit keinen Weg das langfristig zu verhindern.

          Wie viele sind das nach Ihrer Rechnung in 5 Jahren?

          „—-> Fakten aus der NZZ?“
          Verzeihen Sie, aber
          – erlauben Sie untertänigst, dass ich auch selber denke und Schlussfolgerungen ziehe, oder gelten bei Ihnen nur Zitate deutscher Qualitätsmedien?
          – wie könne Prognosen als Fakten berichtet werden? Denken Sie etwa, die NZZ wäre das Orakel von Delphi? Das richtet sich eigentlich von selbst.

          „weil Südafrika ähnliche Einwanderung schon hinter sich hat?“
          Meinen Sie da die Buren, die Zulu oder gar die „Ausbreitung der Bantuvölker“

          „Ich frage ja nur, weil ich in SA etliche Zeit verbracht habe, aber dort keine NZZ hatte“
          – Da müssen Sie wohl am platten Land gelebt haben, dass sie keine internationalen Zeitungen erhalten konnten. Oder sie haben die Abo-Gebühr gescheut und hatten kein Internet. Na So ein Pech aber auch.
          – Sie wollen also behaupten, dass man in Südafrikanischen Städten gefahrlos an jeder Ampel anhalten kann (konnte)? Ein Kollege meines Schwagers, der etwas wagemutiger als mein Schwager war, kam von einem Kongress in SA im Keller des Fliegers horizontal in einem verschlossenen Eisenliegesitz zurück und musste mit dem Gepäck ausgeladen werden. Das habe ich wohl nur geträumt. Nebenbei, mein Schwager besucht jedes Jahr einen internationalen Kongress, selbiges ist bis jetzt nur dort passiert … ich frage mich, wo Sie da wohl gelebt haben. Im Diplomatenviertel, hinter meterhohen Zäunen oder hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen auf einem Weingut?

          „„Zum Abschluss ein Erfahrungsbericht einer unverdächtigen Zeugin“ —-> ZEUGIN, noch dazu UNVERDÄCHTIG, dann ist ja sogar die NZZ unnötig!?“
          – Haben Sie auch IRGENDWELCHE erwähnenswerten ARGUMENTEe? Dann schieben Sie diese doch mal zur Begutachtung rüber ….

  16. Ex-CDU Antworten

    Da es nun zum zweiten Mal passiert, daß offensichtlich dem Hausherrn meine Kommentare nicht passen, obwohl ich weder jemanden angegriffen oder beleidigt habe, oder unflätig geworden bin, ihn sogar gegen Angriffe verteidigt habe, er mir das jedoch nicht mitzuteilen willens oder in der Lage ist und ich seit gestern Nachmittag auf „wartet auf Freischaltung“ gesetzt bin, ich nicht bereit bin, mich hier irgendeiner willkürlichen Zensur zu unterziehen, werde ich da, wo „denken erwünscht“ und „freie Bahn für freie Meinung“ propagiert werden, nichts mehr kommentieren.

    Allerseits einen schönen Tag.

    Adieu.

      • Ex-CDU Antworten

        Wenn Sie meine beiden screen shots vom 29.08.2016 und vom gestrigen Post hier veröffentlichen möchten, schicke ich sie Ihnen gern zu.

        Aber die würden ja die Wahrheit zeigen – und ob Sie darauf Wert legen, wo Sie ja gar nicht wissen, was ich meine…

        Ich wünsche Ihnen das gleiche Gute …

          • Ex-CDU

            Wo es mit der Wahrheit nicht so genau genommen wird, ist nicht mein Platz.

            Und da muß ich auch weder lesen noch kommentieren.

        • S v B Antworten

          Ach du große Güte, warum heizen sich die Kommentatoren-Gemüter manchmal so sehr auf? Darf ich allseits um ein wenig Abkühlung und Contenance bitten, meine Herren. Dies dürfte Ihnen, angesichts der so angenehm kühlen Herbsttemperaturen, keine allzu großen Probleme mehr bereiten. Also, Ex-CDU, überdenken Sie sich Ihren Ausstieg doch noch einmal. Auch Alexander Droste war vor gar nicht so langer Zeit drauf und dran, das Blog-Tuch zu werfen Blog-Tuch zu werfen. Er tat dies wohl auch, kehrte jedoch – sicher nicht nur zu meiner Freude – schon kurze Zeit später in den Blog zurück. Wie schön. Also bitte: selbst angesichts heißer Diskussionen über brisanteste Themen (an denen es in diesen Tagen wahrlich nicht mangelt) immer schööön cooool bleiben! Selbst wenn’s mal Überwindung kosten sollte.

          Allen Verfechtern konträrer Ansichten einen relaxten Abend noch sowie natürlich eine durch und durch coole Woche!

  17. Alexander Droste Antworten

    Man kann sich schon wundern – Urlaub vom Asyl. Also quasi Urlaub vom Urlaub.

    Stimmt das, das wir das bezahlen? Boah, sind wir großzügig. Die Welt wird es uns bestimmt danken. Merkel wird heilig gesprochen von allen Religionen. Unsere Kultur wird viele Nachahmer finden. Ich freue mich auf diese schöne neue Welt der Großzügigkeit, Toleranz, Menschenliebe und freue mich auf Utopia, das neue Europa.

    Gibt es in den Führungsgremien eigentlich auch Realisten?
    Ich gebe Herrn Kelle teilweise recht. Natürlich soll ein Asylant auf eigene Gefahr und Kosten in seine Heimat reisen können, in der er bedroht ist. Eventuell ist da etwas Wichtiges unter Gefahr zu regeln. Dann wäre sogar Geleitschutz denkbar. Das sollte aber schon gut begründet sein, ansonsten gibt es keinen Asylgrund mehr und der Betreffende kann in seinem Land bleiben. Die genannten Fälle sind allerdings, sofern korrekt geschildert und belegbar, schon ein heftiger Schlag vor den Kopf so mancher Asylbefürworter und -skeptiker.

    • labrador12 Antworten

      Lieber Herr Droste

      „Dann wäre sogar Geleitschutz denkbar“
      Wie stellen Sie sich das vor?
      Mal so als Beispiel: Eine iranisches Pendant zu Salman Rushdie hat in DE Asyl bekommen und möchte nach Teheran reisen um das Erbe seiner verstorbenen Eltern anzutreten. (oder um eine Niere für den kranken Bruder zu spenden, wenn Ihnen das Erste nicht seriös genug ist)
      – wie viel Begleitschutz scheint Ihnen erforderlich und wie viel als angemessen? Wie viele Leo2 und wie viele Eurofighter schicken Sie mit, damit der Begleitschutz nicht die Begleitschützer und das Ziel gefährdet sondern beide schützt?
      – was tun, damit das Ganze, sollte es Sinn haben, nicht nach einer deutschen Invasion in Teheran aussieht? Den Panzern die Kanonen ausbauen?

      „Natürlich soll ein Asylant auf eigene Gefahr und Kosten in seine Heimat reisen können, in der er bedroht ist.“
      – Warum?
      – Wie verträgt sich das mit dem Schutz durch das Asyl?
      – Wozu Asyl gewähren, wenn die Person sich dieser Gefahr freiwillig aussetzt?

      • Alexander Droste Antworten

        „Dann wäre sogar Geleitschutz denkbar“
        Wie stellen Sie sich das vor?

        Keine Ahnung. Aber wenn Spatzen im Adlerhorst nisten um sicher vor der Dorfkatze zu sein, dann lässt sich das vielleicht mittels Geheimagenten lösen, das Problem.
        Und Schutz durch Asyl heißt doch nicht, dass man nicht mehr heim fahren kann um wie gesagt, irgendwas Wichtiges zu regeln. Oder soll derjenige Mittelsleute schicken? Auch eine Lösung, oder?

        „– Wozu Asyl gewähren, wenn die Person sich dieser Gefahr freiwillig aussetzt?“

        Es gibt ja auch so was wie Diskriminierung, wovor manche flüchten. Dürfen die jetzt zu uns oder nicht? Ich denke z.B. an Anhänger der weltoffenen und modernen Reformgemeinschaft der Ahmaddya-Muslime, die in Pakistan massiv diskriminiert werden. Sie emigrieren nach D, GB, USA etc. und das beginnt zumeist mit einem Asylantrag. Nun fährt also ein Mitglied dieser Gemeinde nach Pakistan, um Verwandte zu besuchen. Er/Sie wird ja nicht sofort verhaftet und zum Tode verurteilt. Darf diese/r nun nicht mehr nach D? Richtig fände ich das nicht.

        • labrador12 Antworten

          Liebe Herr Droste (1),

          zum Geleitschutz:
          „Keine Ahnung.“
          ein Abstaubertor: Da stimmt unsere Einschätzung überein …

          Zu „den Spatzen, die im Adlerhorst nisten um sicher vor der Dorfkatze zu sein … und den Geheimagenten“

          Was hilft es den Spatzen, im Adlerhorst zu hausen, wenn sie vor der Katzenklappe nach Futter picken?

          Natürlich kann man Einzelpersonen mit einer falsche Identität ausstatten. Aber was soll das bringen, wenn ein „Neu-Bayer“ in der Lederhose im Südirak in der ersten Reihe bei einem Begräbnis seines „sicher nicht Vaters“ teilnimmt oder die Tochter seines verstorbenen Bruders verheiratet, was hilft da das „Adlernest“ einer Krachlederne?

          „Schutz durch Asyl heißt doch nicht, dass man nicht mehr heim fahren kann“
          Wenn ich aufgrund von „Rasse, Religion, Nationalität, politischen Gesinnung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt werde“, dann werde ich nicht zurückfahren um wieder dort zu landen, wovon ich zuvor entflohen bin …

          Alexander Solschenizyn zB wurde 1974 aus der UdSSR ausgewiesen und kehrte erst nach seiner Rehabilitation nach Russland zurück. Was denken Sie, wäre ihm passiert, wenn er, sagen wir 1980, mit falsche Dokumenten vom BND? in die UdSSR eingereist wäre?

          Daher: „Schutz durch Asyl heißt, dass man nicht mehr heim fahren kann“, anderes gleicht eher einem Abenteuerurlaub, den macht man einige Wochen, um sich das nächste Jahr davon im trauten Heim zu erholen.

          Weiteres später

        • labrador12 Antworten

          Lieber Herr Droste

          Was das GG dazu hergibt, kann ich nicht beurteilen, aber die Genfer Flüchtlingskonvention gibt dazu eigentlich nichts her

          Irgendwo, Irgendwie wird jeder irgendwann diskriminiert, oder fühlt sich zumindest diskriminiert. Ihre Geschichte uber die Ahmaddya-Muslime erinnert mich an einen Christlichen Filmemacher, der für ein chinesisches Mädchen Asyl beantragt hat, weil sie nach dem Tod ihrer Eltern von den Verwandten um ihr Vermögen gebracht wurde. In den USA ist mir eine Inderin über den Weg gelaufen, der nach dem Tod ihres Vaters dasselbe passiert ist. Sicher sind das ganz tragische Fälle, die beiden Frauen wurden massiv diskriminiert, aber nach meinem dafürhalten ist das kein Asylgrund. Wenn man diese Büchse der Pandora öffnet, dann gibt es kein nein mehr. Es ist natürlich Ihr gutes Recht dafür einzutreten, aber dann bitte mit allen zugehörigen Konsequenzen: Sozialstaat ade

          Natürlich kann man vor Diskriminierung flüchten. Ihre weltoffenen und modernen Ahmaddya-Muslime wären nach meinem dafürhalten (vor allem wenn sie bis DE wollen und nicht mit Indonesien oder Indien zufrieden sind) ein typischer Fall für Migration.

          Ich habe Schwierigkeiten, mir vorzustellen, dass auch in den USA mit einem Asylantrag beginnt.

          Ist es Migration (oder ist die Person schon so lange in DE) kann ein Mitglied dieser Gemeinde jederzeit in Pakistan Verwandte besuchen.

          Sollte dem Mitglied trotzdem etwas passieren, dann ist deutscher Schutz Illusion! das hat man doch selbst den Iranern die vor Chomeini geflohen sind und nach Jahren bereits die Staatsbürgerschaft hatten, auf die Reise mitgegeben.

      • Alexander Droste Antworten

        Ach ja, Flucht vor dem Krieg: Die Bombardements betreffen, wie ich erfahren habe, nicht das ganze Land flächendeckend. Viele fliehen innerhalb des Landes, viele, in Nachbarländer und viele fliehen zu uns, weil in den Auffanglagern die Lebensmittel gekürzt werden …
        Nun, man kann ihnen nicht übel nehmen, dass sie eine sicherere Bleibe in D suchen. Wenn sie nun in die Heimat gehen wollen um z.B. etwas Wichtiges zu erledigen, warum sollen sie das nicht dürfen? Weil gerade dort, wo sie sich aufhalten just eine amerikanische, syrische, russische Bombe auf den Kopf fällt? Und warum sollen sie dann nicht wieder zurück nach D dürfen, wenn sie ihr Anliegen erledigt haben?

        Ich denke, mann kann den entsprechenden Behörden durchaus einen Ermessensspielraum zubilligen und die Asylsuchenden als das behandeln, was sie sind: Menschen.

  18. Eva Paul Antworten

    Wer von den Asylschmarotzern der Meinung ist, in dem Land Urlaub machen zu müssen, in dem er angeblich verfolgt wurde und aus dem er unter angeblich großen Gefahren für Leib und Leben geflohen ist, dem sollte bei der Rückkehr ins gelobte Land ganz einfach die Einreise verweigert werden. Aber mit Deutschland kann man’s ja machen. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass das z.B. in Österreich möglich wäre. Damit keine Missverständnisse aufkommen; wer vor Krieg und Verfolgung geflohen ist, kann gerne hier bleiben; der wird kaum freiwillig in ein Land zurückkehren, in dem er um sein Leben fürchten muss. Alle anderen aber haben hier nichts verloren. Das wird von meinen Steuergeldern finanziert und dagegen wehre ich mich entschieden.

    • labrador12 Antworten

      Liebe Eva Paul,

      da überschätzen Sie Österreich. Wir haben mit wenigen Ausnahmen keine doppelte Staatsbürgerschaft und nehmen das auch manches Mal sehr ernst. Ich erinnere nur an „Vorausmeldung zu NEWS Nr. 49/97 Das Nachrichtenmagazin News berichtet in seiner morgigen Ausgabe über die Hintergründe der Paß-Groteske um Andreas Goldberger in Jugoslawien“

      Man könnte bei der Ankunft von Fliegern aus der Türkei bei allen österreichischen Pässen das türkische Einreisevisa suchen. Das wird aber nicht kontrolliert.

      Wir neigen dazu Unliebsames zu übersehen, also um einer Enttäuschung vorzubeugen, bitte überschätzen Sie uns nicht

  19. Frank Emath Antworten

    Teile dieser Debatte sind ein klares Zeugnis dafür, wie zerstritten unsere Gesellschaft bereits geworden ist. Kaum jemand kommt auf die Idee, mal im Gesetz nachzuscahazen. Ich empfehle zu der Thematik die Lektüre des Par. 72Abs.2AsylG, insbesondere 1a.
    Gesetzlich ist alles klar wie die berühmte Klossbrühe. Wie die Praxis ausschaut, dass ist ein ganz anderes Kapitel. Unsere Bundespolizei, die demnächst fast 50.000 Mitrbeiter haben wird, kann nicht jeden Ausländer, der bei uns einen Asylstatus oder eine bleibe nach der GFK hat, kontrollieren. Ergo, kann jeder reisen, wohin er gerade möchte, ob dies nun vom Amt oder nicht finanziert wird, bis auf das Land, das ihn verfolgt. Bei der Einreise wird nur darauf geachtet, – wenn kontrolliert wird- wo die Person war. Mal angenommen, A. hat einen Schutzstatus in D. und darf nicht in den Irak reisen. Niemand kann ihn an einer Reise in die Türkei hindern. Wenn er irgendwo in der TR einen irakischen Passs gebunkert hat, kann er problemlos in den I. weiter reisen und dann wieder zurück. Sollte er erwischt werden, dann greift der Satz aus dem oben erwähnten Gesetz: „und sich dort niedergelassen hat“. Allen Interessierten empfehle ich, die juritischen Kommentare zu diesem wenig sagenden Halbsatz. Dann könnte man hier weitere Gedanken austauschen, falls irgend jemand noch Lust hat..

  20. labrador12 Antworten

    Lieber Frank Emath,

    1a ist wirklich ein Hammer, danke für den Hinweis.

    Was sagen die juristischen Kommentare zu diesem vielsagenden Halbsatz?
    wie lange muss man dort leben, um sich dort niedergelassen zu haben?

  21. Frank Emath Antworten

    Tja, lieber labrador 12,
    Ein gewisser Schulz aus der Serie „Ein Käfig voller Helden“ hat seinerzeit gesagt, „des is ja grad des!“
    Um Ihre Frage zu beantworten, kann ich Ihnen nur sagen, dass dieser Halbsatz von den Verwaltungsgerichten dermaßen unterschiedlich ausgelegt wird, dass ich persönlich den Glauben an den Rechtstaat schon längst verloren habe! Aber bilden Sie sich bitte selbst ein Urteil, denn ich möchte hier absolut niemand beeinflussen!! Von den Medien wünschte ich mir aber eine absolute Entemotianilisierungskultur (gebe zu, schreckliches Wort),
    denn Polemik jeglicher Art bringt uns nicht weiter.
    Aber, wer soll die den anstoßen? Geeignet wären die Philosophen, aber die denken heute so viel, dass sie keinen klaren Gedanken, vor allem neutralen Gedanken mehr fassen können. Die Dichter oder Schriftsteller? Denen fällt auch nichts anders ein, als bei jeder Gelegenheit den Regierenden zu huldigen! Und so weiter, und so weiter… Diese verlogenen Politiker, die ich mit gutem Gewissen als Pack bezeichne, erwähne ich gar nicht! Schauen Sie sich nur die PK der Physikerin an! Unfassbar! Gerhard Schröder ist im Nachhinein wegen nichts, aber gar nichts zurückgetreten!
    Meine Hoffnung ist, dass der Reinigungsprozess in Absurdistan – und das ist seit heute 14 Uhr mein Heimatland ( „ich würde es rückgängig machen“ erst dann beginnen wird, wenn es der Wirtschaft nicht mehr so gut geht, und der gutmütige Michel von gegenwärtig 150 KG das Abnehmen beginnen wird, bzw. muss
    Schönen Abend!
    FE

    • labrador12 Antworten

      Lieber Frank Emath,

      Danke für die Aufklärung, da kein Jurist, reicht mir Ihre generelle Aussage.

      mit einem Zitat von Max Liebermann „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“

      Auch Ihnen einen Schönen Abend!

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