Habt einen fulminenten Tag heute, Jungs!
Ihnen allen, den wunderbaren Männern, die mit wunderbaren Frauen Kinder nicht nur gezeugt haben, sondern sich auch danach noch für sie interessieren, einen wirklich herzlichen Glückwunsch zum Vatertag!
Und all den Leserinnen und Lesern, die jetzt spontan aufspringen, um mir zu schreiben, heute sei aber Christi Himmelfahrt, bitte bleiben Sie ruhig! Ich weiß, dass heute Christi Himmelfahrt ist.
Heute feiern wir die Wiederaufnahme Jesu bei seinem göttlichen VATER im Himmel, und glauben Sie mir: Ich feiere das aus tiefer Überzeugung mit.
Aber ich will mich heute mit Ihnen – und auch mit mir – beschäftigen
Denn Väter spielen gerade für die aufwachsenden Kinder eine immens wichtige Rolle. Ein Brüller beim Mädchentreff war vor Jahrzehnten beim gut gekühlten Prosecco immer, wenn die Mutter unserer gemeinsamen Kinder erzählte: „Klaus ist bei uns zu Hause *für Pommes, Fernsehen und Fußball‘ zuständig.“ Haha, ein echter Brüller, oder?
Doch dieser Satz hat ungewollt durchaus eine positive Komponente
Was den Genderistas ein Gräuel ist, ist die unbestreitbare Tatsache, dass Männer und Frauen nicht nur anatomisch unterschiedlich sind, sondern auch – Achtung, festhalten jetzt! – von ihrer Bestimmung her unterschiedlich.
Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, heißt es in der Bibel, und ich weiß wirklich nicht, was es an diesem Satz nicht zu verstehen gäbe.
Beide haben die gleiche menschliche Würde, keines der beiden Geschlechter soll dem anderen über- oder untergeordnet sein. Und beide – na klar – besitzen die gleiche spirituelle Berufung.
Und gehen wir noch etwas tiefer ins Thema
Mann und Frau, so sehen Christen es, sie sind zur Gemeinschaft bestimmt sind, sie sollen nicht isoliert existieren, sondern sich in ihren physischen, psychischen und spirituellen Besonderheiten gegenseitig perfekt ergänzen.
So ist die höchste Verwirklichung dieser Ergänzung die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau.
Beide werden „ein Fleisch“ und – wenn es richtig gut läuft – zeugen Kinder und schaffen so neues Leben. Eine gewaltige Aufgabe, oder?
Das erklärt zum Beispiel auch, warum die katholische Kirche – trotz der immer wieder postulierten Gleichwertigkeit im Dasein von Männern und Frauen – klar bei der Aufgabenstellung auch in den eigenen Reihen unterscheidet.
Frauen sind von den sakramentalen Weiheämtern wie Diakon, Priester und Bischof ausgeschlossen, weil sie „den Auftrag“ haben, das menschliche Leben weiterzutragen. Und Männer tragen den Glauben weiter, weshalb Jesu vermutlich auch ausschließlich Männer zu Aposteln berief damals, selbst wenn Dan Brown in seinen hinreißenden Romanen anderes behauptet.
Doch kommen wir zurück zu der flapsigen Unverschämtheit mit Pommes, Fernsehen und Fußball…
Lassen Sie es mich an Maria und Josef aus der Bibel beschreiben!
Die Mutter gilt traditionell als das Herz des Hauses. Ihre Aufgabe ist es, durch Zärtlichkeit, Liebe und Geduld einen geschützten Raum der Geborgenheit und des Trostes für das Kind zu schaffen. Durch ihre feinfühlige Präsenz prägt sie die emotionale Intelligenz des Kindes und vermittelt fundamentale soziale Werte wie Mitgefühl, Dienst am Nächsten und Vergebung. Und deshalb – meine Kellesche Auslegung – ist die Mutter nach der Geburt des Kindes in den ersten Jahren der wichtigere Part der Eltern, sorgt sie doch dafür, dass das Urvertrauen des Kleinkindes nicht angekratzt wird.
Dem Vater wird andererseits die Rolle des Beschützers und des Hauptversorgers zugeschrieben. Er sichert das materielle Fundament der Familie und bewahrt sie vor äußeren Gefahren. Aufgabe eines Vaters ist es auch, sein Kind durch liebevolle Disziplin, Festigkeit und moralische Führung auf die Herausforderungen des späteren Lebens außerhalb des Elternhauses vorzubereiten.
Kinder, davon bin ich zutiefst überzeugt, brauchen für ihre eigene Identitätsfindung die männliche und die weibliche Bezugsperson in ihrem Leben. In der linkswoken Gender-Erzählung wird diese Ansicht negiert, man behauptet, Kinder bräuchten Bezugspersonen, aber es sei egal, ob das Vater und Mutter oder homosexuelle Paare oder Wohngemeinschaften seien.
Und man verweist auf sogenannte „Patchworkfamilien“, wo es ja oft zu funktionieren scheint.
Auf jeden Fall ist es aber so: ohne Mann und Frau, Vater und Mutter, gibt es keine Kinder
Und deshalb dürfen wir heute auch mal stolz sein, liebe Väter, auf das, was wir einbringen in unsere Familien und vor allem für die gute Entwicklung unserer Kinder.
Dazu muss man nicht mit einem Bollerwagen durch die Gegend ziehen und sich gemeinschaftlich besaufen. Gegen Pommes und Fußball ist allerdings grundsätzlich auch nichts einzuwenden…



Hallo Herr Kelle!
Danke für dieses schöne Bekenntnis zum Vatertag und zur Familie.
Da ist nichts hinzuzufügen.
Liebe Grüße.
Klasse Artikel zum Vater- bzw. Himmelfahrtstag. Beides ist ja untrennbar verbunden. Chapeau!