Angriff auf Reporter von „Apollo News“: Jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen

„Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Ich weiß nicht, was Sie nicht verstanden haben.“ Bestimmt haben die meisten von Ihnen diese dummdreiste Antwort eines Sprechers des Aktionsbündnisses „Widersetzen“ gehört. Gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt  wollte man mobilisieren, ihn blockieren, verzögern, manche sicher auch ganz verhindern.

Eine jämmerliche Aktion, ein Flop

Als das bunte Linksgeschwurbel vor Ort erschien, um Straßenbahngleise zu blockieren, die gar nicht benutzt wurden, und Autobahnteilstücke zu besetzen, waren die AfD-Delegierten längst komplett in der Messe, saßen in der Lobby herum, tranken Kaffee und aßen Kekse. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, sagt der Volksmund, aber früh aufstehen – das ist für das staatsalimentierte Linkspack in Deutschland schon immer eine Herausforderung gewesen.

FDP-Chef Wolfgang Kubicki stellte gestern auf WELT TV die richtigen Fragen und regte an, nachzuforschen, ob das Aktionsbündnis „Widersetzen“ wohl aus Steuermitteln gefördert werde. Ich halte das für gut möglich.

Ich weiß noch: Vor 50 Jahren gab es Spendensammelvereine auch im Umfeld der Union.

Und jeder wusste, wenn man so einen Verein zur Förderung beispielsweise von Veranstaltungen der Jungen Union (JU) gründen wollte, war das Wichtigste, dass irgendwo in der Satzung der Begriff „staatsbürgerliche Bildung“ stand. Das war sozusagen das Sesam-öffne-dich zu „den Töpfen“. Heute ist wichtig, dass irgendwo etwas „gegen Rechts“ oder pro „bunte Vielfalt“ steht. Dann kann mit den Geldquellen nichts mehr schiefgehen.

Dieses NGO-Unwesen in Deutschland ist die Pest

Jeder soll denken, sagen und schreiben können, was er oder sie will. Gründen Sie Initiativen, tragen Sie Kröten über die Fahrbahn, schwenken Sie Putin- oder Palästinenserfähnchen! Aber warum zur Hölle müssen wir das mit unseren Steuergeldern finanzieren?

Der gewalttätige Angriff gegen ein Reporterteam von „Apollo News“ am Samstag ist für eine Zivilgesellschaft nicht akzeptabel, und selbst die linksextreme „taz“ schreibt: „Pressefreiheit gilt auch für Rechte“. Wenn selbst die das begreifen…

Es gilt jetzt, nicht zur Tagesordnung überzugehen. Und dabei auch klar zu differenzieren zwischen den friedlichen Demonstranten aus dem Gewerkschafts- und grün-linken Milieu auf der einen Seite und den „Antifa“-Idioten auf der anderen Seite.

In dieser Szene wurde schon vor dem Wochenende z. B. über das Extremisten-Portal „Indymedia“ informiert, wie man am effektivsten Polizisten mit Gewalt angreifen kann. All das passiert in unserem Staat; all das kann passieren, weil die linken Revolutionserotiker diesen Staat zerstören und Gegner mundtot machen wollen – auch mit nackter Gewalt.

Leider gibt es kein starkes und entschlossenes Bürgertum mehr, das sich dem entgegenstellt.

Ich wünsche den drei Kollegen von „Apollo News“ alles Gute. Und ich danke ihnen – sicher auch in Ihrem Namen – für ihren Mut und ihr Engagement für unsere freie und offene Gesellschaft.

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Dieser Artikel wurde 48 mal kommentiert

  1. Johannes Antworten

    „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Ich weiß nicht, was Sie nicht verstanden haben.“

    So spricht einer, der sich selbst als waschechter Faschist entlarvt. Der anderen das Menschsein abspricht und ihn für vogelfrei erklärt und sich in totalitärer Manier über den anderen stellt.

    Denen gehört das Geld abgestellt- komplett!

    • H.K. Antworten

      Vielleicht sollte mal jemand die Frage stellen, wieso an solche Menschen und Organisationen überhaupt staatliche Steuermittel geflossen sind – und wer dafür verantwortlich ist.

      Aber wenn ein Land schon Millionen an z.B. Umweltorganisationen zahlt, damit die genau diesen Staat verklagen, wundert einen im Grunde gar nichts mehr.

      Merkwürdig auch, daß trotz diverser Videos und Fotos offenbar noch nicht einer der potentiellen Totschläger von Erfurt festgenommen wurde …

  2. Martin Ludwig Antworten

    ARD-Journalistin Anja Kohl hat es sogar geschafft, die AfD selbst bei den Angriffen mit ins Spiel zu bringen und fordert von diesen öffentlich, sich von den Taten des linken Mobs zu distanzieren.
    Mal ganz abgesehen davon, dass Frau Weidel den Angriff direkt am Tag des Geschehens bereits verurteilt hat, wüsste ich nicht, weshalb sich die AfD von den Täter oder der Tat distanzieren sollte – für mach hat diese Wortwahl schon fast etwas perfides, weil der Begriff „distanzieren“ den Eindruck erweckt, als bestünde eine Nähe zwischen den Tätern und der AfD.
    Für mich ist das kein Zufall und die öffentlich rechtlichen tun weiterhin genau das, womit sie schon in der Vergangenheit regelmäßig aufgefallen sind. Von unabhängigem Journalismus sind ARD und ZDF so weit entfern, wie Deutschland vom WM-Finale.
    Das Wording ist ebenfalls das Übliche. Egal welche Straftaten von Links begangen werden, es sind stets „Aktivisten“ und niemals „Täter“ oder gar „Terroristen“. Ich habe es so satt…

    Ich bete und hoffe, dass die Täter geschnappt und zu entsprechenden Haftstrafen verurteilt werden. Im Hinblick auf den Angriff auf die Pressefreiheit müsste meiner Meinung nach sogar der Verfassungsschutz gegen das Aktionsbündnisses „Widersetzen“ ermitteln und die Unterstützer und Finanzierung dieser Terrorgruppe offenlegen.
    Nachdem unsere Justiz jedoch auf dem linken Auge blind ist und sich der Verfassungsschutz in Niedersachsen auf X mit den Worten „Auch wir sind Antifa. Selbstverständlich“ als Unterstützer dieser Terrororganisation geoutet hat, habe ich tatsächlich wenig Hoffnung.

    Bleibt nur die Aussicht, dass die AfD demnächst eine Landesregierung stellt und zumindest den Rundfunkstaatsvertrag endlich kündigt.
    In Zeiten von Internet, Fernsehen, Radio etc. braucht kein Mensch mehr ein staatlich gelenktes Fernsehprogramm zur Meinungsmache inklusive fürstlicher Vollversorgung für Gestalten wie Böhmermann, Mai Thi Nguyen-Kim und Hayali.

    • H.K. Antworten

      Berlin hat den Anfang gemacht.

      Inzwischen entwickelt sich ganz Deutschland zum „failed state“.

      Und wer meint, in Erfurt müsse man unterscheiden zwischen gewalttätigen Demonstranten und z.B. den Gewerkschaften:

      Wer trotz Aufrufen zur Gewalt als Gewerkschaft an genau diesen Demonstrationen teilnimmt, reiht sich bewußt ein in die Schlägertrupps und Chaoten.

      Und wer angesichts solchen Verhaltens noch ( freiwillig ! ) Gewerkschaftsbeiträge zahlt, hat den Schuß nicht gehört.

  3. Harald Antworten

    Ich fürchte, wir werden wieder zur Tagesordnung übergehen. Wie schon nach früheren Übergriffen auf auf Journalisten. Besonders häufig übrigens auf Vertreter der ÖRRs, von Linken wie von Rechten. Einige davon weitaus brutaler als das, was dem Apollo-News-Vertreter widerfuhr. ARD und ZFD sind Feindbilder Nummer 1 sowohl von Links wie von Rechts.

    Hat sich was geändert? Nein! Linke beschimpfen sie als Bourgeoise Medien, Staatsfunk oder Herrschaftsmedien, Rechte als Lügenpresse, Systemmedien oder auch Staatsfunk – eine weitere bemerkenswerte Schnittmenge zwischen Links und Rechts.

    Nicht verwunderlich, dass Deutschland auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen kontinuierlich Plätze verliert und nicht mehr unter den Top 10 weltweit liegt. Es liegt maßgeblich an der zunehmenden Gewalt gegen Medienschaffende seitens extremer Ränder.

    Und das ist wiederum Resultat der Polarisierung in unserer Gesellschaft.

    Was die Einstellung staatlicher Unterstützung von NGOs anbelangt kann ich nur zustimmen. Ich frage mich: Wozu überhaupt eine solche Unterstützung? Vor allem: Steht das nicht im Widerspruch zu deren Anspruch, eine Nichtregierungsorganisation zu sein?

    • H.K. Antworten

      Wann und wo wurden welche Journalisten von ARD oder ZDF im Zuge ihrer Arbeit von einem Mob durch die Straßen gejagt und zusammengeschlagen ?

      • Harald Antworten

        Fall Fretterode, Thüringen, 2018. Die Journalisten flüchteten mit Auto, wurden verfolgt. Das Auto überschlug sich im Graben. Darauf wurde auf die Journalisten eingeprügelt. Ein Journalist erlitt einen Schädelbruch, der andere ein Messerstich. Täter: Rechtsextreme.
        Wieder Fretterode, 2026. Diesmal Attacken gegen drei Reporter von Stern TV. Täter: Rechtsextreme.
        Ende August 2020. Coronademo. Mehrere Teams von ARD-Sendern (rbb/MDR/NDR) angegriffen, geschlagen und mit Flaschen beworfen. Täter: Rechtsextreme.
        Am bekanntesten: Ein Drehteam der ZDF „heute-show“ am Rande einer Coronademo in Berlin brutal angegriffen und teils schwer verletzt. Täter: Diesmal Linksextreme, verurteilt.
        Jüngstes Beispiel: Berichterstattung zwei linker Demos in Leipzig. Kamerateam massiv bedrängt, gegen die Kamera geschlagen, etc. Täter: Linke.

        Gibt noch einiges mehr. Die Täter sind immer die gleichen. Linke oder Rechte.

        • H.K. Antworten

          Und das waren alles Journalisten von ARD und ZDF, und die wurden von zig Angehörigen eines Mobs durch die Straßen gejagt, zusammengeschlagen und -getreten ?

          Wieder was gelernt …

          • H.K.

            Ach ja:

            Und diese Angriffe wurden anschließend bei einer „Pressekonferenz“ durch die von Steuergeld bezahlten Organisatoren verteidigt und gerechtfertigt ?

            Und trotz zahlreicher Videos und Fotos gab es auch nach Tagen keine Festnahmen ?

            Sachen gibt’s …

          • Harald

            Ja.

            Aber schon klar, dass Sie jetzt ins Rudern kommen. Dass es viele brutale Attacken auf die von Ihnen so verhassten Journalisten der bösen ÖRRs und Mainstream-Medien gibt, passt so gar nicht in Ihr Weltbild.

          • H.K.

            Wenn ich zu diesem Unsinn nichts sage, dann nicht, weil mir nichts einfiele …

    • Martin Ludwig Antworten

      @Harald:
      Ich sage es immer und immer wieder: Ich möchte keine Seite des politsch extremen Spektrums. Rechs- und Linksextreme sind leider oft aggressive Gewalttäter, die nicht den pulitischen Diskurs sondern die Konfrontation suchen und Menschen mit anderer Meinung gerne auch mal körperlich angehen.

      Das Problem, dass wir in diesem Zusammenhang insbesondere in Deutschland haben ist, dass „Rechts“ hier nicht als normale, politische Meinung gesehen, sondern immer direkt mit dem Extrem verbunden wird.
      Diese Diffamierung einer völlig normalen, politischen Einstellung, macht jeden sachlichen Diskurs schwierig bis unmöglich.

      Dem Gegenüber steht, dass Linksextreme hier gerne als normale „Linke“ oder bestenfalls noch als Aktivisten dargestellt werden, gleichwohl es eindeutig Extremisten, Straftäter und Terroristen sind.
      Das Herunterspielen dieser Angriffe und Straftaten führ dazu, dass die Täter sich immer weiter radikalisieren und sich in ihrem Handeln noch bestärkt fühlen.

      Ein Rechtsstaat kann und darf eine solche Entwicklung eigentlich nicht dulden – unser Rechtsstaat befeuert sie jedoch und verteufelt alles von rechts, während er auf dem linken Augen vollumfänglich erblindet ist und sich sogar öffentlich zur Antifa bekennt.

      Wir werden noch erleben, dass Splittergruppen der Antifa Bomben für die „gute Sache“ legen und Menschen auf offener Bühne erschießen.
      Es ist genau wie Ignazio Silone einst prophezeit hat: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»

  4. gerd_rau Antworten

    Es wird wieder zu Tagesordnung übergegangen werden, es waren ja die „Richtigen“ die es erwischt hat. Wir hatten das Thema heute auf Arbeit, es gibt leider noch viele die den Unsinn von „Wiedersetzen“ glauben.
    Aber man sieht, das Zitat stimmt, „Der Antifaschismus ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts“

  5. H.K. Antworten

    Was mir ganz gehörig aufstößt, ist dieses ständige Messen mit zweierlei Maß.

    Das passiert nicht nur in diesem Fall, sondern mittlerweile immer und überall.

    Es ist auch schon längst nicht mehr wichtig, WAS jemand sagt oder tut, sondern WER.

    Und es ist zu hoffen, daß sich unsere offensichtlich links-grün-woke unterwanderte Justiz in absehbarer Zeit im „Normal“, im „Neutral“ einpendelt und nicht etwa ins Gegenteil umkehrt.

    Das könnte in der Tat ein böses Erwachen für so Manchen geben.

    Gewalt, sowohl gegen Journalisten oder sonstwen, geht gar nicht und kann niemals ein Mittel zur „Verteidigung von Demokratie“ sein.

    Wer Gewalt gegen Sachen, erst recht aber gegen Menschen einsetzt, grhört vir den Kadi und dann für lange, für sehr lange, aus dem Verkehr gezogen.

    ( Und wenn jemand, wie heute gemeldet, vor einer Kita in Berlin mit 134 geblitzt wird, wo 30 erlaubt sind, sollte der nicht mit 2 Punkten, € 800 und drei Monaten Fahrverbot davonkommen. So jemandem gehört der Lappen lebenslang abgenommen. Wer wine Gefahr für die Menschheit ist, gehört „weggesperrt, für immer“ ( Gerhard Schröder )).

  6. gerd_rau Antworten

    An Harald, der Unterschied ist, bei Angriffen von Rechtsextremen gibt es Verhaftungen Urteile etc. Wo gibt es das bei Angriffen von Linksextremen?

    • H.K. Antworten

      Bei Angriffen von Linksextremen reist sogar die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin der Grün*/-/:/_/•/Innen nach Budapest, um sich für das Täternde ( „free Maja !“ ) starkzumachen.

    • Harald Antworten

      @ gerd_rau

      Wie ich oben schon schrieb. Ich zitiere es einfach nochmal:

      „Am bekanntesten: Ein Drehteam der ZDF „heute-show“ am Rande einer Coronademo in Berlin brutal angegriffen und teils schwer verletzt. Täter: Diesmal Linksextreme, verurteilt*.“

      *Mit verurteilt meine ich rechtskräftig verurteilt. Im Januar 2024.

  7. H.K. Antworten

    Nur mal eine Frage:

    Daß „Indymedia“ unter einer Innenministerin Nancy Faeser nicht verboten wurde, war unzweifelhaft klar.

    Aber seit über einem Jahr führt due CDU die Bundesregierung und die CSU stellt den Innenminister.

    Wie schnell ein solches Verbot wohl da wäre, handelte es sich um eine rääächtsextreme Plattform …

    Aber wahrscheinlich möchte „der Fritz“ den „sensiblen Antifa-Lars“ nicht verärgern …

    • Harald Antworten

      Linksunten Indymedia wurde verboten. Schon 2017.

      Auf Initiative Hessens (Innenminister Roman Poseck, CDU) forderte Anfang des Jahres die Innenministerkonferenz alle rechtlichen Möglichkeiten für ein vollständiges Verbot der internationalen Indymedia (IMC) in Deutschland zu prüfen. Sie ist in vielen Ländern aktiv. Rechtlich liegen die Hürden aber gerade in Deutschland extrem hoch, wie wir seit Compact wissen.

      Extrem sind beide, Indymedia wie Compact. Unsere Demokratie mit Pressefreiheit sind aber so „tolerant“ auch gegenüber extremen Medienportalen, dass wir das wohl aushalten müssen.

  8. Tina.Hansen Antworten

    Ich erinnere mich an die Corona-Demos, als mir von hinten ein Bub um den Hals sprang und sich festklettete.

  9. Tina.Hansen Antworten

    Verzeihung, der Kommentar gestern war natürlich unvollständig. Ich wollte hinzufügen: Der Knabe war von der Antifa; es war Polizei vor Ort, die nicht eingriff. Gerade die Corona-Demos sind ein ganz schlechtes Beispiel. Jeder friedliche Demonstrant, der damals für seine Grundrechte auf der Strasse war, hat lange gebraucht, um wieder ein Grundvertrauen in den Staat aufzubauen. Einigen ist es nicht mehr gelungen.

    • Gerd Franken Antworten

      @Tina Hansen

      Corona war der Lackmustest für die Demokratie. Das Bürgertum hat ihn nicht bestanden.

        • Gerd Franken Antworten

          Sagen wir mal so: Es gab zu wenige Bürger die noch Eier in der Hose hatten. Die Regierung hatte den ganzen Corona-Hype geplant. Kann man heute nachlesen: RKI Protokolle.

          • H.K.

            Wer jahre-, ja jahrzehntelang beim Denken betreut wurde und sich dabei gut gefühlt hat, von dem ist kaum mehr als ein „ja, aber“ zu erwarten.

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Der Staat hat den Test nicht nur nicht bestanden, er hat den Test missbraucht, um Macht auszuüben. Der Vertrauensverlust ist bei mir bis jetzt irrepargeblieben.

        • H.K. Antworten

          Ich werde die Bilder aus Hamburg niemals vergessen, als ein Streifenwagen, der „gefährliche Straftäter“, Jugendliche, die gegen das „Kontaktverbot“ verstoßen hatten, mit Blaulicht und Tatütata durch einen Park jagte, bis der Einsatzwagen mit Karacho über einen Baumstumpf fuhr und hängenblieb.

          Erstaunlich, daß daraus noch kein kompletter „Tatort“ gemacht wurde.

  10. Angelika Antworten

    Im Grunde verfolge ich das oder die Ereignisse in Stade oder … wie den Ukrainekrieg. Ich bin gespannt, ob etwas passiert oder ob nichts passiert. Muss der Mainstream in irgendeiner Weise reagieren oder nicht oder nur mit ein paar Floskeln?
    Was macht das mit Apollo News, wenn nichts passiert – was ich vermute? (Ich beobachte z.B., dass frühere Leute mit „nie, nie, nie die AfD“ jetzt nicht mehr so kategorisch denken.) Sie sind ja noch sehr jung und naiv. Dieses Mainstream-Spielchen ist aber nicht neu. Das gab es schon lange vor 2015. Vielleicht seit Beginn der BRD? Nur dass die meisten Leute es nicht wissen, weil sie damals selbst noch Mainstream waren.

    • H.K. Antworten

      Daß hierzulande, ja in ganz Europa, etwas dermaßen schief läuft, daß es unüberhörbar quietscht, hat nun auch so ziemlich der Allerletzte mitbekommen.

      Und daß „Politik“ uns total vera…t und glaubt wir stünden daneben und wären zu blöd, es zu merken, weiß spätestens seit Friedrich Merz auch jeder, dessen IQ bei über 9,5 liegt.

      Es fragt sich nur, wie lange dieser jedem bewußte Zustand noch andauern soll.

      • Harald Antworten

        Im Moment läuft vor allem jenseits des großen Teiches extrem viel schief. Mehr, als man sich das je hätte träumen lassen. Und leider hängen wir und Europa da noch mit dran.

        Was man sich gestern wieder auf dem NATO-Gipfel hat anhören müssen entbehrt jeder Grundlage und war einfach nur unverschämt. Vielleicht war Trump noch sauer, dass das US-Team trotz seiner Skandalintervention bei Infantino aus der WM gekickt wurde. Von Belgien, dem Hauptsitz der NATO.

        Zuerst dachte ich mir: Wann keilen die Europäer endlich mal entsprechend zurück anstatt stets den Bückling zu machen? Aber das war gar nicht mehr nötig. Der gigantische Rüstungsdeal mit Kanada zum Bau neuer U-Boote, bei dem die Bundesregierung wirklich extrem geschickt verhandelt und Süd-Korea ausgestochen hat, setzte ein Zeichen und einen Nadelstich, der weitaus länger wirkt. Und vor allem faktisch was für Deutschland bringt.

        • H.K. Antworten

          Ja, nun leben wir im besten Deutschland, das wir jemals hatten.

          Ach nein, da leben wir ja schon länger.

          • Gerd Franken

            Von der Hetzjagd auf Journalisten in Deutschland bis zum U-Boot Deal mit Kanada…..Harald at his best!

          • Hildegard Königs-Albrecht Dr.

            Geschickt vom Thema abgelenkt und dazu über einen Vorgang berichtet, den keiner mehr auf dem Schirm hat.
            Was wollt Ihr Nörgler eigentlich? Alles ist gut. Miesmacher wegtreten!

          • Harald

            @ H.K.

            Ich fragte mich schon, welchen Textbaustein in Ermangelung einer inhaltlichen Replik Sie diesmal bemühen, weil „Merz liefert nicht“ passt ja nun mal weniger. Also diesmal „im besten Deutschland“.
            Hätte ich Dummi auch selber drauf kommen können…

            @ Gerd Franken

            Tja, was H.K. kann („…hierzulande, ja in ganz Europa, etwas dermaßen schief läuft…daß „Politik“ uns total vera…t ), kann ich auch.

          • H.K.

            @ Harald

            Ich habe die Befürchtung, daß auch Sie eines Tages wach werden.

            Der Sturz aus der Blase könnte schmerzhaft sein und bleibende Blessuren verursachen.

          • Harald

            @ Hildegard Königs-Albrecht Dr.

            „…über einen Vorgang berichtet, den keiner mehr auf dem Schirm hat.“

            Oder noch nie auf dem Schirm hatten. Siehe oben.

            Genau das ist Problem! So sehr ich den Angriff auf den Apollo-Journalisten verurteile, so falsch ist es, das als etwas darzustellen, das nur Journalisten von eher rechten Medien trifft.

            Das Gegenteil war und ist richtig. Soviel Rückgrat sollten Sie, H.K. u.a. hier haben, das offen einzugestehen. Denn es deutet auf ein viel grundlegenderes Problem hierzulande hin.

          • Gerd Franken

            „Tja, was H.K. kann“

            @Harald

            Als Kopierer sind Sie eine ziemlich bedauerliche Figur. Aber hey, jeder blamiert sich so gut er kann….
            Die Schläger aus Erfurt laufen im übrigen immer noch frei durch die Gegend. Haben Sie dazu eine eigene(!) Meinung?
            Ich stelle mal eine rethorische Frage in die Runde: Wenn ein Bundeskanzler öffentlich sinngemäß sagt, dass die AfD in der Tradition des Holocaust steht, warum soll man dann die Medien nicht halb tot knüppeln, die positiv bzw. neutral über die AfD berichten?

          • Hildegard Königs-Albrecht Dr.

            Das ist das Problem. Der Von Harald geschilderte Vorgang liegt Jahre zurück. Hic Rhodos hic salta!
            Was am Wochenende nicht im ÖRR Platz fand, wird einige Tage später komplett unter den Teppich gekehrt.
            Nur die bösen Rechtsportale wie NIUS und Apollo News geben keine Ruhe. Aber auch ihre Bemühungen werden im Sinne des Parteienklumpatschs von links bis mittelinks im Sande verlaufen und der bunte Haufen, der sich am goldgeckten Tapeziertisch präsentierte wird weiter mit Staatsknete gepampert.

          • H.K.

            „ … der bunte Haufen, der sich am goldgeckten Tapeziertisch präsentierte wird weiter mit Staatsknete gepampert.“

            Vielleicht findet sich ja mal ein engagierter Journalist, der einmal nachfragt, wieviel direkt oder indirekt an Steuergeldern wann und von wem veranlasst und zu verantworten an diese gewaltaffine Truppe gezahlt wurde.

            Aber vermutlich ist es dabei genau wie im Fall Helferich – da traut sich auch niemand, NIEMAND, den mal zur Rede zu stellen und zu fragen, wie seine Aussage mit dem „freundlichen Gesicht“ gemeint ist.

            Man ( frau auch, es sowieso ) redet lieber nur drüber, statt mal konkret nachzufragen.

          • H.K.

            „ Klaus Kelle
            8. Juli 2026
            „Merz liefert nicht“ passt bei manchen immer“

            Wieso bei „manchen“ ?

            „Merz liefert nicht“ passt bei ALLEM – seit über einem Jahr !

            Aber ich fürchte, auch Sie werden das noch merken !

            ( Ihrem Herzen scheint es ja Gottseidank schon wieder besser zu gehen ).

          • Klaus Kelle

            @H.K,

            eigentlich habe ich mir abgewöhnt, bei Ihnen länger auf irgendwas zu erwidern, wie Sie wissen.

            Aber es triggert mich halt doch immer, wenn ich solchen hahnebüchenen Unsinn lese.

            Merz liefert nicht bei allem – das ist einfach nur Unsinn.

            Es gibt viel zu kritisieren, das bestreitet niemand. Aber Merz jetzt auf dem NATO-Gipfel in Ankara – das war wieder top für einen deutschen Regierungschef. So, wie überhaupt der NATO-Gipfel trotz trumpscher Ruppigkeiten im Ergebnis top gewesen ist.

            kk

          • Harald

            @ Hildegard Königs-Albrecht Dr., H.K. & Gerd Franken

            Jetzt werde ich nochmal deutlicher.

            Ich habe oben meine Befürchtung geäußert, dass nach dem Angriff auf den Apollo-Journalisten wieder zur Tagesordnung übergegangen werden wird, wie schon nach früheren Übergriffen auf andere Journalisten auch des ÖRR. Auf Rückfrage, welche das gewesen sein sollen, brachte ich 4 Beispiele, eines davon von Ende März diesen Jahres. Diese hatte H.K. offensichtlich nicht auf dem Schirm. Warum wohl nicht?

            Auf den Einwand eines anderen Foristen, dass strafrechtlich aber nur gegen rechte nicht aber linke Übergriffe vorgegangen wird, brachte ich erneut das Gegenbeispiel, bei dem Linke das heute-show Team 2020 krankenhausreif prügelten. Die Täter sind nach Abschluss der Ermittlungen 2024 verurteilt worden.

            Und jetzt relativieren Sie, Frau Hildegard Königs-Albrecht, dass der Vorgang ja schon länger zurück liegt. Finde den Fehler!

            Hic Rhodos hic salta!? Gerne! Ende März 2026 kam es zu einer gewaltsamen Attacke durch Rechtsextreme auf Journalisten von Spiegel TV, wieder in Fretterode. Zwei Journalisten wurden durch den Einsatz von Reizgas und Schläge derart schwer verletzt, dass sie medizinisch im Krankenhaus versorgt werden mussten.

            Die anderen oben genannten als auch dieser jüngste Fall war Ihnen offensichtlich nicht bewusst. Wie auch? Nius oder Apollo haben darüber ja nicht berichtet. Es passt nicht in deren Framing.

            Und Sie tappen genau in diese Falle, die Ihnen Nius, Apollo u.a. auslegen, in dem diese ausgiebig über die Attacke in Erfurt berichten, nicht aber über die vielen anderen Attacken, die Journalisten in Deutschland ausgesetzt sind. Von Links wie von Rechts.

            Auch jüngst erst.

            Sogar die linke taz titelte bezüglich des Angriffs auf den Apollo-Journalisten: „Pressefreiheit gilt auch für Rechte“.

            Suchen Sie das mal umgekehrt bei Nius oder Apollo News.

          • H.K.

            Ihre dauernden Unterstellungen suchen wirklich ihresgleichen …

            Abgesehen davon:

            Den Job, bei dem man ( frau auch, es sowieso ) den ganzen Tag Zeit hat, hier zu kommentieren, hätte wohl so Mancher gerne.

            Oder befinden Sie sich im Urlaub und haben Langeweile !?

            Ist es Zufall, daß Sie genau in der Zeit, in der der Hausherr bedauerlicherweise im Krankenhaus weilte, nicht hier waren und just zu dessen Genesung – plötzlich und unerwartet – auch wieder aktiv wurden ?

            Ich frag nur für ‘nen Freund …

        • Angelika Antworten

          Naja. Der Angriff von Trump gegen den Iran war ein Fehler. Irgendwelche begrenzte Aktionen mit begrenzten Zielen wären OK gewesen. Aber der Versuch des Regime Change war ein totaler Fehler. Wie wird ein Regime wohl reagieren, das um sein Überleben kämpft?
          Ansonsten hat Trump nicht so viele Fehler gemacht. Er poltert herum. Er ändert täglich seine Aussagen. Aber agierte sonst immer mit begrenztem Risiko.

          • H.K.

            Naja – mittlerweile könnte man ( frau auch, es sowieso ) den Eindruck bekommen, er macht so langsam aber sicher den Biden …

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