Angriff auf Reporter von „Apollo News“: Jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen

„Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Ich weiß nicht, was Sie nicht verstanden haben.“ Bestimmt haben die meisten von Ihnen diese dummdreiste Antwort eines Sprechers des Aktionsbündnisses „Widersetzen“ gehört. Gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt  wollte man mobilisieren, ihn blockieren, verzögern, manche sicher auch ganz verhindern.

Eine jämmerliche Aktion, ein Flop

Als das bunte Linksgeschwurbel vor Ort erschien, um Straßenbahngleise zu blockieren, die gar nicht benutzt wurden, und Autobahnteilstücke zu besetzen, waren die AfD-Delegierten längst komplett in der Messe, saßen in der Lobby herum, tranken Kaffee und aßen Kekse. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, sagt der Volksmund, aber früh aufstehen – das ist für das staatsalimentierte Linkspack in Deutschland schon immer eine Herausforderung gewesen.

FDP-Chef Wolfgang Kubicki stellte gestern auf WELT TV die richtigen Fragen und regte an, nachzuforschen, ob das Aktionsbündnis „Widersetzen“ wohl aus Steuermitteln gefördert werde. Ich halte das für gut möglich.

Ich weiß noch: Vor 50 Jahren gab es Spendensammelvereine auch im Umfeld der Union.

Und jeder wusste, wenn man so einen Verein zur Förderung beispielsweise von Veranstaltungen der Jungen Union (JU) gründen wollte, war das Wichtigste, dass irgendwo in der Satzung der Begriff „staatsbürgerliche Bildung“ stand. Das war sozusagen das Sesam-öffne-dich zu „den Töpfen“. Heute ist wichtig, dass irgendwo etwas „gegen Rechts“ oder pro „bunte Vielfalt“ steht. Dann kann mit den Geldquellen nichts mehr schiefgehen.

Dieses NGO-Unwesen in Deutschland ist die Pest

Jeder soll denken, sagen und schreiben können, was er oder sie will. Gründen Sie Initiativen, tragen Sie Kröten über die Fahrbahn, schwenken Sie Putin- oder Palästinenserfähnchen! Aber warum zur Hölle müssen wir das mit unseren Steuergeldern finanzieren?

Der gewalttätige Angriff gegen ein Reporterteam von „Apollo News“ am Samstag ist für eine Zivilgesellschaft nicht akzeptabel, und selbst die linksextreme „taz“ schreibt: „Pressefreiheit gilt auch für Rechte“. Wenn selbst die das begreifen…

Es gilt jetzt, nicht zur Tagesordnung überzugehen. Und dabei auch klar zu differenzieren zwischen den friedlichen Demonstranten aus dem Gewerkschafts- und grün-linken Milieu auf der einen Seite und den „Antifa“-Idioten auf der anderen Seite.

In dieser Szene wurde schon vor dem Wochenende z. B. über das Extremisten-Portal „Indymedia“ informiert, wie man am effektivsten Polizisten mit Gewalt angreifen kann. All das passiert in unserem Staat; all das kann passieren, weil die linken Revolutionserotiker diesen Staat zerstören und Gegner mundtot machen wollen – auch mit nackter Gewalt.

Leider gibt es kein starkes und entschlossenes Bürgertum mehr, das sich dem entgegenstellt.

Ich wünsche den drei Kollegen von „Apollo News“ alles Gute. Und ich danke ihnen – sicher auch in Ihrem Namen – für ihren Mut und ihr Engagement für unsere freie und offene Gesellschaft.

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Dieser Artikel wurde 4 mal kommentiert

  1. Johannes Antworten

    „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Ich weiß nicht, was Sie nicht verstanden haben.“

    So spricht einer, der sich selbst als waschechter Faschist entlarvt. Der anderen das Menschsein abspricht und ihn für vogelfrei erklärt und sich in totalitärer Manier über den anderen stellt.

    Denen gehört das Geld abgestellt- komplett!

    • H.K. Antworten

      Vielleicht sollte mal jemand die Frage stellen, wieso an solche Menschen und Organisationen überhaupt staatliche Steuermittel geflossen sind – und wer dafür verantwortlich ist.

      Aber wenn ein Land schon Millionen an z.B. Umweltorganisationen zahlt, damit die genau diesen Staat verklagen, wundert einen im Grunde gar nichts mehr.

      Merkwürdig auch, daß trotz diverser Videos und Fotos offenbar noch nicht einer der potentiellen Totschläger von Erfurt festgenommen wurde …

  2. Martin Ludwig Antworten

    ARD-Journalistin Anja Kohl hat es sogar geschafft, die AfD selbst bei den Angriffen mit ins Spiel zu bringen und fordert von diesen öffentlich, sich von den Taten des linken Mobs zu distanzieren.
    Mal ganz abgesehen davon, dass Frau Weidel den Angriff direkt am Tag des Geschehens bereits verurteilt hat, wüsste ich nicht, weshalb sich die AfD von den Täter oder der Tat distanzieren sollte – für mach hat diese Wortwahl schon fast etwas perfides, weil der Begriff „distanzieren“ den Eindruck erweckt, als bestünde eine Nähe zwischen den Tätern und der AfD.
    Für mich ist das kein Zufall und die öffentlich rechtlichen tun weiterhin genau das, womit sie schon in der Vergangenheit regelmäßig aufgefallen sind. Von unabhängigem Journalismus sind ARD und ZDF so weit entfern, wie Deutschland vom WM-Finale.
    Das Wording ist ebenfalls das Übliche. Egal welche Straftaten von Links begangen werden, es sind stets „Aktivisten“ und niemals „Täter“ oder gar „Terroristen“. Ich habe es so satt…

    Ich bete und hoffe, dass die Täter geschnappt und zu entsprechenden Haftstrafen verurteilt werden. Im Hinblick auf den Angriff auf die Pressefreiheit müsste meiner Meinung nach sogar der Verfassungsschutz gegen das Aktionsbündnisses „Widersetzen“ ermitteln und die Unterstützer und Finanzierung dieser Terrorgruppe offenlegen.
    Nachdem unsere Justiz jedoch auf dem linken Auge blind ist und sich der Verfassungsschutz in Niedersachsen auf X mit den Worten „Auch wir sind Antifa. Selbstverständlich“ als Unterstützer dieser Terrororganisation geoutet hat, habe ich tatsächlich wenig Hoffnung.

    Bleibt nur die Aussicht, dass die AfD demnächst eine Landesregierung stellt und zumindest den Rundfunkstaatsvertrag endlich kündigt.
    In Zeiten von Internet, Fernsehen, Radio etc. braucht kein Mensch mehr ein staatlich gelenktes Fernsehprogramm zur Meinungsmache inklusive fürstlicher Vollversorgung für Gestalten wie Böhmermann, Mai Thi Nguyen-Kim und Hayali.

    • H.K. Antworten

      Berlin hat den Anfang gemacht.

      Inzwischen entwickelt sich ganz Deutschland zum „failed state“.

      Und wer meint, in Erfurt müsse man unterscheiden zwischen gewalttätigen Demonstranten und z.B. den Gewerkschaften:

      Wer trotz Aufrufen zur Gewalt als Gewerkschaft an genau diesen Demonstrationen teilnimmt, reiht sich bewußt ein in die Schlägertrupps und Chaoten.

      Und wer angesichts solchen Verhaltens noch ( freiwillig ! ) Gewerkschaftsbeiträge zahlt, hat den Schuß nicht gehört.

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