Neues aus Uschis Puppenstube: 39 der 85 modernsten Kampfflugzeuge „Tornado“ der Luftwaffe müssen derzeit wegen technischer Probleme am Boden bleiben, darunter auch die sechs Maschinen, die im türkischen Incirlik den Islamischen Staat (IS) im Auge behalten sollen. Der Grund sind „lockere Schrauben“ an den Bildschirmen im Cockpit der Flugzeuge. Eine neue Posse nach der Anschaffung von Marine-Hubschraubern, die nicht über Wasser fliegen können und Bundeswehr-fahrzeuge, die in Afghanistan nicht Patrouille fahren durften, weil die TÜV-Plakette abgelaufen war. Die Feinde unseres Landes, und ja, die gibt es, werden sich heute wieder einmal vor Lächen auf die Schenkel klopfen.

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Dieser Artikel wurde 17 mal kommentiert

  1. Bettina Antworten

    Man sagt ja, der Hund wird dem Herrchen mit der Zeit immer ähnlicher. Und nun findet man dieses Phänomen offenbar auch bei Mensch und Maschine. Der Tornado hat also „eine Schraube locker“. Nun denn, wir ahnten schon so etwas…

  2. H. Urbahn Antworten

    Sehr geehrter Herr kelle,
    mit dem Inhalt Ihres Kommentars haben Sie Recht. Das kommt eben davon, wenn der eigentliche Verteidigungsminister der Finanzminster ist und es eher zig Milliarden für illegale Einwanderer gibt als für die Ausrüstung unserer Armee. In einem Punkt muß ich Ihnen aber widersprechen. die Tornados sind ganz gewiß nicht die modernsten Kampfflugzeuge. Die Indienststellung erfolgte 1980, der Erstflug 1974, d.h. diese Flugzeuge sind die vor- vorige Generation.

  3. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Schon vor 2 Jahren, im September 2014, konnte man in der Presse lesen, dass lediglich 42 der 109 Kampfjets vom Typ Eurofighter einsatzfähig waren und lediglich 38 von 89 Tornados. Es scheint sich in den letzten 2 Jahren also nicht viel verbessert zu haben.
    Die Bundeswehr ist mit ihrer mangelhaften Ausrüstung und ihrer geringen Personalstärke definitiv nicht verteidigungsfähig. Aber – Überraschung – genau das wäre laut Artikel 87 a des Grundgesetzes ihre Aufgabe: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“
    Allerdings geht dieser Artikel 87 a noch weiter: „Ihre zahlenmäßige Stärke und die Grundzüge ihrer Organisation müssen sich aus dem Haushaltsplan ergeben.“
    Die Stärke der Bundeswehr richtet sich also nicht etwa nach der Gefahrenlage!
    Die Stärke und also auch der Zustand der Waffen und Ausrüstung der Bundeswehr richten sich einfach danach, wie viel Geld noch im Haushalt übrig ist.
    Und wie wir alle wissen: Ohne Moos nix los.

  4. Helga Antworten

    Wozu Ausrüstung?

    Als U.v.d.L das Bundeswehrweißbuch 2016 , erklärte sie mit ernster Miene, dass die Bundeswehr ein Abbild der Bevölkerung sein soll. Deshalb werden Behinderte eingestellt und auf sexuelle Diversivität geachtet.

    Wir brauchen gar nicht im Außen nach Feinden zu suchen. Für uns ist das Game over, Hauptsache sexuell diversifiziert.

    Deutschland ist eine große KITA, vielleicht sehnt es sich deshalb so nach den echten muslimischen Männern in unbegrenzter Zahl. Im Fußball sprechen wir nun von Mannschaft und nicht von so was ekligem wie Nationalmannschaft und aus der Bundeswehr wird vielleicht ein Multi-kulti- Swinger-Club mit Sauna.

    Nicht ärgern und auch nicht wundern!

  5. Andreas Schneider Antworten

    Eine solche Truppe wird ohne eigenes Verschulden entbehrlich. Was wollte sie im Ernstfall den tun können?

    Mit dem 1993er Somalia-Einsatz zeigten sich nicht nur für mich erste Anzeichen einer fehlgeleiteten Entwicklung. Meine Söhne habe ich dahingehend erzogen, DIESER Bundeswehr aus dem Wege zu gehen. Ich bin heute dankbarer darum als je zuvor.

    Und das von einem ehemaligen Zeitsoldaten. Wenn die Bundeswehr das Spiegelbild der Gesellschaft sein soll – dann gute Nacht.

  6. Walter Lerche Antworten

    Ich denke an die jungen Frauen und Männer bei der Bundeswehr, die außer Landes in gefährlichen Missionen ihre Gesundheit und Leben riskieren. Ob die wohl wissen, für was und für wen sie das tun? Für einen stinkenden Fischkopf, ich meine Kopf am Fisch, ich meine am Kopf beginnenden Gestank tun die das wohl nicht. Oder doch?

  7. S v B Antworten

    Darf man mal fragen, was überhaupt noch klappt in diesem Land? Entweder wurde solches Versagen früher nicht öffentlich kommuniziert, oder aber Deutschland und seine Macher sind inzwischen so tief abgerutscht, dass das Stadium der Mittelmäßigkeit schon spürbar unterschritten ist. Wenn das so weitergeht, wird das berühmte „Made in Germany“, vormals ein Garant für verlässliche, ja herausragende Qualität, über kurz oder lang wieder zu dem, was es ursprünglich einmal war – ein Warnhinweis.

  8. Tina Hansen Antworten

    Vor wenigen Tagen saß ich beim Frühstück mit drei Offizieren der Deutschen Bundeswehr, alle so zwischen 40 und 50 Jahre alt.
    Sagt der erste: „Gestern abend haben sie im Fernsehen gebracht, dass die Merkel jetzt plötzlich wieder so beliebt sein soll…“
    Sagt der zweite: „Habe ich auch gehört, frage mich nur, warum das plötzlich wieder so sein soll.“
    Sagt der dritte: „Ich glaube unseren Medien gar nichts mehr.“
    Zustimmendes Gemurmel der beiden anderen Männer, die für unser Land den Kopf hinhalten.
    Kein weiterer Kommentar.

    • S v B Antworten

      Ich hege ohnehin den Verdacht, dass die Ablehnung der Merkel-Regierung in Bundeswehrkreisen und unter Polizisten weitaus verbreiteter ist als dies nach außen hin je spürbar werden dürfte. Ob dies in Besprechungen der obersten Dienstherren bzw. -damen wohl schon mal thematisiert wurde? Interessante Frage, wie ich finde. Schließlich kann man davon ausgehen, dass sowohl bei den Soldaten der Bundeswehr als auch in den Reihen der Polizei nach wie vor der gesunde Menschenverstand weit überwiegt. Mir tun die vielen Polizisten- und Polizistinnen leid, die sich regelmäßig nicht nur anpöbeln und anspucken lassen müssen, sondern inzwischen oft um ihre körperliche und psychische Unversehrtheit fürchten müssen. Das hätte es früher so nicht gegeben.

      In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an einen Vorfall, der sich vor etwa 25 Jahren in München zugetragen hat: ein ziemlich angetrunkener Zeitgenosse (vermutlich deutsch, evtl. bayerisch), geriet in eine Polizeikontrolle. Bei der Kontrolle seiner Papiere erdreistete er sich doch glatt, die Beamten mit „Ihr Schlümpfe!“ zu titulieren, was zwar wohl lallend geschah, aber dennoch von der Gegenseite voll verstanden wurde. Dies war den Beamten eindeutig zu viel. Der Mann wurde wegen Beamtenbeleidigung angeklagt, was ein happiges Bußgeld in Höhe von 1.200,00(!) DM nach sich zog. Das waren noch Zeiten!

      Meine Freundin aus den USA war zu jener Zeit gerade zu Besuch, und wir beschlossen – sicher aus einem Anflug von Mitleid für den Verurteilten – uns je einen kleinen Kunststoff-Polizei-Schlumpf zuzulegen. Als wir den Münchner Spielzeugladen am Stachus mit unseren frisch erworbenen, süßen, kleinen, blau-weißen Schlümpfen verließen, wartete vor dem Geschäft doch tatsächlich ein Streifenwagen. Am Ende auf uns? Schon wenige Augenblicke später wurde uns allerdings klar, dass die Präsenz der leibhaftigen Polizisten nicht im Zusammenhang mit unserer Neuerwerbung stand. Letztere hatten wir ja schließlich auch tief in unseren Handtaschen versteckt. Waren wir erleichtert!

  9. Andreas Antworten

    Also letztlich haben wir es hier mit erwachsenen Männern zu tun.

    Diese steigen selbst als Familienväter in alte, nur bedingt einsatzbereite Mühlen um vor der realen Gefahr eines Abschusses in einen Käfig gesteckt und lebendigen Leibes verbrannt zu werden, einen Job zu machen, der mittlerweile mindestens genausogut unbemannte Drohnen erledigen zu können.

    Dies in einem fremden Land, dessen Herrscher geschäftsmäßige Beziehungen zu jenen pflegt, die hier gefilmt werden sollen.

    Für mich hätte hier jeder pflichtbewußte Offizier die verdammte Pflicht und Schuldigkeit den Befehl zu verweigern, statt verantwortungslose Politiker mit seinem Verhalten auch noch zu decken.

  10. Ludwig Fent Antworten

    Durch eine (un)glückliche Fügung des Schicksals vom Familienressort in´s Verteidigungsressort hochgehievt: UvdL braucht sich nicht wundern, wenn sie feststellen muss, dass hier die Trauben zu hoch hängen.

    Egal – ausbaden tun es eh immer diejenigen, welche weiter unten agieren (müssen).

  11. Franz Antworten

    Es ist unglaublich, mit welcher Sorglosigkeit beschrieben Pannen übergangen werden. Was will diese marode Bundeswehr überhaupt noch verteidigen? Ach ja, es ist ja der ewige Friede ausgebrochen. Habe ich glatt vergessen. Und Feinde gibt es sowieso nicht mehr.

    • Helga Antworten

      Diese Bundeswehr hat nichts zu verteidigen. Wer greift sie denn an?

      Sie wird verheizt werden und zwar gründlichst, und zwar für die, die Krieg als ihr einziges Geschäftsmodell ansehen und sich Frieden einfach nicht leisten können, aber auch nicht wollten. Gott-sei-dank gibt es soviele Zweite, also zweite Gott-sei-bei-unse, so dass wir nach dritten nicht suchen müssen.

      Ein Frauchen an der Spitze, die die Bundeswehr KITA-tauglich machen möchte und deren Hauptsorge ist, das die geschlechtliche Vielfalt abgebildet wird und Behinderte einen behindertengerechten Arbeitsplatz haben. Sie definiert nukleare Teilhabe so : Einmal die Zahler, das sind wir und Knopf-Hoheitsbesitzer, das sind die mit dem Geschäftsmodell. Weil die jungen Erwachsenen vielleicht doch noch nicht so genderverblödet sind, muss man mit seinen Werbekampagnen halt bei den Pubertierenden sein Glück versuchen.

      Das Finale könnte relativ kurz sein, was für das Geschäftsmodell durchaus als Erfolg verbucht werden wird. Aus der Asche wird dann der neue, wurzellose Einheitsmensch erstehen. Halleluja!

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