Der Ukraine-Krieg und China verändern die Welt, Schwabs „Great Reset“ ist raus

Der „Great Reset“ ist eins der Gruselworte unserer Zeit. Der sozusagen Erfinder der neuen Weltordnung ist der Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab, Chef des alljährlichen Weltwirtschaftsforums (WEF) und mehrere Stiftungen. Als die Covid-19-Pandemie tobte, kam ihm der Gedanke, die Welt solle zukünftig nicht mehr nur nach Wirtschaftswachstum streben und die exorbitanten Managergehälter seien geradezu obszön. Für die positive Entwicklung unserer Welt, so Schwab, müsse es fortan gerechter, sozialer und nachhaltiger zugehen auf unserem Planeten.

Und soweit ist das für Jedermann auch nachvollziehbar. Wer dagegen ist, der muss auch gegen die Vereinten Nationen sein. „Make this world a better place for you and for me“, sang einst Michael Jackson. Und natürlich ist das ein schöner Traum, den wir alle automatisch haben sollten. Friede, Sicherheit und Wohlstand… Aber, Sie ahnen es, die Welt ist nicht so.

Die Corona-Krise ist vielleicht der richtige Anlass, über das Funktionieren unserer Welt intensiver nachzudenken. Aber die realen Verläufe, das Chaos und die Unterschiedlichkeit bei den Maßnahmen haben uns doch gezeigt, dass es eben nicht die eine richtige Lösung gab und gibt Und dass danach nicht mehr Gerechtigkeit auf der Erde herrschte, sondern dass sich proklamierte Ziele ins Gegenteil verkehrten. Die Eliten, die Superreichen haben mit ihren Vorstellungen am Ende die Welt nicht besser gemacht, aber sie sind persönlich mächtiger und reicher geworden.

Ein Paradoxon, dass die Milliadäre weitere Milliarden kassieren und gleichzeitig dem erfolgreichen kapitalistischen Wirtschaftssystem den Boden mit ihren Aktionen wegziehen.

Und natürlich springen in Zeiten des Internets auch sofort echte Verschwörungstheoretiker auf den anfahren Zug auf, es gibt weltweit eine ganze Industrie, die gut mit Geschichten um die Macht im Hintergrund (Deep State), um Iluminaten und Bilderberger, um Gates und Soros verdienen. Und diese Geschichten sind auch nicht per se einfach abzutun. Ich habe es nicht so mit Verschwörungstheorien, wie Sie wissen. Aber ich habe auch ein kritisches Auge auf die Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung und deren undurchsichtiges Agieren. Und mit der auch in Deutschland aktiven Open Society Foundation des amerikanischen Milliadärs George Soros hadere ich, seit ich selbst mal einen flüchtigen Kontakt hatte. Die Open Society Foundation will unsere Gesellschaften positiv weiterentwickeln und fördert – so sagte man mir – den offenen Diskurs innerhalb unserer demokratischen Gesellschaft über den richtigen Weg für die Zukunft. Ich sollte dazu als konservativer Publizist an einer Online-Diskussion teilnehmen. Ich sagte zu.

Wenige Tage später ein Anruf, dass man mich – leider, leider – wieder ausladen müsse. Man habe sich diesen Bloig angeschaut und sei zu der Auffassung gelangt, da ich den ungeregelten Massenzuzug aus dem islamischen Kulturkreis nicht vorbehaltslos gutheiße, sei ich wohl der falsche Gesprächspartner. Das verstehe ich, ist heute modern, dass freier Austausch von Meinungen immer nur dann möglich ist, wenn alle, die mitdiskutieren, auch die gleiche und „richtige“ Meinung haben.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Neuordnung der Machtzentren auf dem Planeten nachhaltiger beeinflussen als Klaus Schwab. China macht das sehr geschickt und bringt sich endgültig in Position als die einzige Alternative zum nach wie vor dominierenden Westen. Russland, einst führend in der Sowjetunion, hat den Platz als Gegenmodell zum Westen und zum Globalismus massiv verloren. Nicht nur durch seinen brutalen und unsinnigen Vernichtsungsfeldzug gegen das Nachbarland Ukraine. Auch vorher schon, weil es den anderen Vökern nichts anzubieten hat. Keinen Wohlstand, keine Sicherheit, keinen Rechtsstaat, keine Innovation, keine Hochtechnologie. Und solange der Kriegstreiber im Kreml das Sagen hat, ist Russland raus aus dem großen Spiel um Macht und Einfluss. China ist die Alternative zum Westen, aber selbst Indien ist für die Welt inzwischen wichtiger als Russland.

China, das überall auf der Welt an Boden gewinnt. Was der Westen verschlafen hat, orchestriert Peking meisterhaft – den Griff auf den schwarzen Kontinent zum Beispiel, auf die Bodenschätze, auf die Infrastruktur. Wenn die USA und Europa nicht bald in die Pötte kommen, dann wird Afrika auf lange Sicht zu einem festen strategischen Partner Pekings. Und China hat ein Lebensmodell, das funktioniert. Nicht meins, aber eines, das steigenden Wohlstand für seine Menschen verspricht. Ein Land, das sich gigantisch entwickelt hat, das in vielen Bereichen längst weiter ist als auch wir in Europa. Nur mit den Menschenrechten haben sie es nicht so. Schade.

Bleibt der Westen, bis vor kurzem noch ausgelaugt, zerstritten, ohne echte Perspektive, sind Nordamerika und seine Verbündeten in Europa und Asien dank Wladimir Putin wieder da. Geeint trotz weniger Irrläufer wie Erdogan, stark und entschlossen. Und das ist eine wirklich gute Nachricht für unser aller Zukunft

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Dieser Artikel wurde 25 mal kommentiert

  1. Tina Hansen Antworten

    Oh, jetzt schwirrt mir gerade wirklich der Kopf – ich bin sehr, sehr gespannt auf die Diskussion, die sich hier hoffentlich bald ergeben wird 😉

    Glauben die Verschwörtungstheoretiker (das Wort kann auch in Anführungsstriche gesetzt werden, jeder wie er mag) nicht ganz im Gegenteil. dass Schwab im engen Zusammenhang mit China operiert, um die Welt nach einem durch völlig überzogene C-Maßnahmen mehr oder weniger künstlich herbeigeführten Finanz-Crash einer Neuordnung zu unterziehen, die sich auf alle Bereiche gesellschaftlichen und menschlichen Zusammenlebens beziehen soll?

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Höchst merkwürdig fand und finde ich jedoch, dass es bereits im Juli 2020 erschien. Im Januar tritt also in China ein neuartiges Atemwegsvirus auf, dessen Ursprung (Tiermarkt oder doch Labor) bis heute nicht abschließend geklärt ist. Sofort bricht ein medialer Sturm los, als ob der Untergang der Menschheit unmittelbar bevorstehe. Im März kommt die neuartige Krankheit offizieller Darstellungen zufolge in Deutschland an. (Ich glaube ja, dass ich sie schon zur Jahreswende 2019/20 hatte, aber das steht wiederum auf einem anderen Blatt und mag meiner blühenden Phantasie geschuldet sein. Wie auch immer, ich hatte seither niemals auch nur ein positives Testergebnis, obwohl ich mich als ungeimpfte Arbeitnehmerin monatelang täglich testen lassen musste. Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen.) Und im Juli veröffentlicht Schwab also bereits sein Buch, wonach Covid 19 zu einem Great Reset der Weltwirtschaft führen könne / solle / werde. Exakt zu jener Zeit, als wir alle noch umhergingen und uns gegenseitig fragten, ob irgendjemand jemanden kennt, der dieses Virus hat oder hatte.
    Es ist schon alles etwas merkwürdig, freundlich gesagt.

    • S v B Antworten

      Liebe Tina Hansen,
      ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Reset-Buches und habe es mir deshalb gekauft. Ende 2021, im Nachdruck, auf Deutsch. Alleine der Satz war eine einzige Zumutung. Verwirrend schon deshalb, weil die Wort-Trennungen am Ende der Zeilen total willkürlich erfolgten. Also z. B. „Weltunte-rgang“. Diese Unzulänglichkeit zog sich durch das ganze Buch. Obschon „lediglich“ eine Formsache, fand ich’s extrem lästig und irritierend. Ein angeblich so gewichtiges, zukunftsweisendes Werk sollte in der entsprechenden Form veröffentlicht werden, selbst als Nachruck, oder?

      Auch vom Text her war es nicht, was ich mir erwartet hätte. Mir schien es sehr simpel in Argumentation und Auflistung. Ein Potpourri mainstreamiger Themen und Lösungsansätze. Alleine um die enttäuschende Qualität des Werks für sich zu verifizieren, sollte man sich die Mühe machen, es zu lesen. Für mich hat es den Großmeister des Great Reset gründlich, nein, im Grunde total, entzaubert. Ebenso wie mich die „peinlichen Befragungen“ (Inquisition!) der EU-Kommissionspräsidentin sowie des deutschen Kanzlers durch Großmeister Schwab fast schon amüsiert haben. Die Inquisition erfolgte online (wegen Covid fand das Davoser Treffen bekanntlich wiederum nicht statt). Man sollte sich die Videoaufzeichnung der beiden „Vorführungen“ unbedingt anschauen. Unfassbar, wie willig die beiden politischen Schwergewichte, Scholz und von der Leyen, parierten. Das Ganze war an Peinlichkeit fast nicht zu überbieten. Schwab als der vermeintlich große Lehrmeister, wie er seinen beiden Eleven in köstlich schwäbisch eingefärbtem Englisch gründlich auf den Zahn fühlte. Klein-Ursula und Klein-Olaf brav, fast submissiv, wie mir schien, waren zum Rapport bestellt und lieferten brav ihre Hausaufgaben ab. Nie hatte ich solches vorher gesehen. Bei Scholz hatte ich zumindest das Gefühl, dass ihm dabei nicht ganz wohl zumute war. Warum auch immer. Vielleicht sah er sich dazu gedungen, mitzuspielen.

      Allerdings habe ich mich nach Lektüre und Video ernsthaft gefragt, warum die Großen der Welt immer wieder zu diesen Treffen in Davos gepilgert sind, in Zukunft mutmaßlich auch immer weiter dorthin pilgern werden. Vorstellbar, dass Schwab in früheren Jahren vielleicht eine Persönlichkeit darstellte, die entschieden mehr Eindruck gemacht und Respekt eingeflößt haben könnte als heute. Dies vielleicht aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen, seiner idealistischen Zukunftsvisionen oder gar wegen seiner auf was auch immer gründenden Macht? Who knows? Etwas Großartiges, Respekt Einflößendes und/oder besonders Bewundernswertes konnte ich bei seinem Online-Auftritt allerdings nicht wirklich ausmachen. Ermessenssache? Vielleicht.

      Verstehen kann ich jetzt allerdings Donald Trump, der wohl einer der Ersten, wenn nicht gar DER Erste war, der sich entschlossen hatte, den Schwabschen Davos-Zauber (Zirkus?) nicht weiter mitzumachen. Er verweigerte Schwab seine Präsenz und Gefolgschaft. Sicher hatte Trump dafür seine Gründe.

      Ob sich bei der Lektüre des Buches und/oder dem Genuss der Aufzeichnung der Online-Befragung bei Ihnen, liebe Tina Hansen, ein vergleichbar schaler Eindruck einstellt oder nicht, würde mich natürlich sehr interessieren. Dass das Buch schon im Juli 2020 veröffentlicht wurde, machte auch mich stutzig. Der Inhalt muss demnach weitestgehend schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie festgestanden haben. Also Ungereimtheiten wohin man auch schaut. Ich hätte mir solches niemals vorstellen können. Bei dem Riesen-Hype, der schon seit Jahren, nein Jahrzehnten, um Klaus Schwab und sein WEF gemacht wird. Nach meinem Eindruck von Buch und Video dürfte die Welt von Schwab und Davos wohl eher nichts zu befürchten haben. Es sei denn, ja es sei denn, „Eigentliches“ würde hermetisch unter Verschluss gehalten, der Öffentlichkeit komplett vorenthalten. Ein fürwahr verschwörungstheoretischer Ansatz. Demzufolge würden Schwab und sein Buch einzig der Ablenkung von einem essenziellen Whatever dienen, zum Führen der Massen auf eine falsche Fährte sozusagen. Ob sich all die Mühen der Verbrämung letztlich auszahlen würden, vermag ich klitzekleines Licht im großen Weltgeschehen freilich nicht zu sagen. Aber möglich wär’s schon, würde der Verschwörungstheoretiker einwerfen. Und vielleicht könnte er damit sogar recht haben. Auweia…

      • Tina Hansen Antworten

        Liebe SvB,

        vielen Dank für die ausführliche und für mich sehr, sehr interessante Antwort! Ich habe es weiterhin vermieden, mir das Buch zu kaufen (weil irgendein Bauchgrummeln dagegen spricht), mir jedoch Auszüge von einer Bekannten am Telefon vorlesen lassen. Offensichtlich haben die Verschwörungstheoretiker unter meinen Montagsfreunden doch einige Aussagen sehr überspitzt wiedergegeben, um es vorsichtig zu sagen. Der Text klingt für mich erstaunlich unambitioniert. Dennoch halte ich daran fest, dass mich der Erscheinungstermin des legendären Werkes stirnrunzelnd zurücklässt. Warum Schwab es nicht geschafft hat, sein Buch zumindest einigermaßen sauber lektorieren zu lassen, ist mir nun völlig unklar.
        Vermutlich ist inzwischen soviel Misstrauen in der durch unser aller Aerosole verunreinigten Luft, dass man einfach nicht mehr weiß, was und wem man glauben soll.
        Ich mache an dieser Stelle einen kleinen Ausflug zu meinem Leib- und Magenthema, dem Zustand unserer „großen“ Medien nämlich. Am Samstag, 14.5. 22, nahm ich hier in Hannover an der größten Demonstration teil, die ich vor Ort in den letzten Jahren gesehen bzw. erlebt habe. Gezeigt wurde unter anderem – dies löste meine Assoziationskette aus – ein eher kleines, sehr liebevoll gestaltetes Plakat, das der Ankündigung eines Kinofilms nachempfunden war: „The Great Reset – bald auch in Ihrer Realität!“ mit Klaus Schwab in der Hauptrolle und Bill Gates sowie Olaf Scholz in Nebenrollen. Ferner sah man auf dieser Veranstaltung diverse Nationalflaggen (ich erinnere mich an Deutschland, Finnland, Türkei), etliche Regenbogenfahnen, Friedenstauben, Herzballons, rote Flaggen einer Bewegung, die sich „Freie Linke“ nennt, die Stellungnahmen von „Studenten stehen auf“ (nicht gegendert!) und Schilder von „Christen im Widerstand“. Anlass der Kundgebung, die nach meinem persönlichen Erleben vollkommen friedlich und in sehr, sehr guter Stimmung verlief, war die einrichtungsbezogene Impfpflicht, deren Aufhebung gefordert wurde.
        Die örtliche Presse berichtete zunächst lange von 700 Teilnehmern und korrigierte erst sehr spät auf 2550.
        Wer sich selber ein Bild machen möchte, kann dies (noch immer!) auf youtube tun. Stichworte: „Demo Hannover 22.05.22 Zeitraffer“.

  2. S v B Antworten

    Gerade mit Bezug zu Afrika scheint mir Ihre Empfehlung eines „alten weißen Mannes“ an den Westen, endlich „in“ die Pötte zu kommen doch ziemlich gewagt. Lassen Sie das bloß nicht vor woke Auge gelangen, lieber Herr Kelle. Spaß beiseite.

    Wie sollte Europa im Hinblick auf Afrika zukünftig vorgehen? China kümmert sich nicht die Bohne um rechtsstaatliche Korrektheit, erhebt die örtliche Good Governance wahrhaftig nicht zur Voraussetzung für seine wirtschaftlichen Aktivitäten und Investitionen auf dem Kontinent. Die vielbeschworenen und so genannten europäischen bzw. westlichen Werte erweisen sich nicht selten als moralischer Hemmschuh für neue, intensivere und/oder nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und anderen Teilen der Welt. Die berüchtigte deutsche „Schulmeisterei“ wird andernorts nicht sonderlich geschätzt, und schon gar nicht honoriert. Länder wie China hingegen haben ihren Blick streng auf ihre ökonomischen Ziele fixiert. Ethisch-moralische Befindlichkeiten und Bedenken spielen in solchen Zusammenhängen so gut wie keine Rolle. Im Grunde agiert das Land in vielerlei Hinsicht rücksichtslos; allemal, wenn es um Belange des Naturschutzes geht. Gerade afrikanische Naturschutz-Organisationen können ein – sehr trauriges – Lied davon singen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Deutschland, bzw. der Westen, bereit wäre, sich an derlei rigiden Maximen auszurichten. Sehr bald würde die Erinnerung an die Kolonialzeit wachgerufen; schon deshalb passt ein solches Vorgehen nicht mehr ins westliche Weltbild. Wie es letztlich bestellt sein wird um den grandiosen Kontinent Afrika, wenn „man“ ihn dereinst völlig geplündert haben könnte, bleibt abzuwarten. Ich fürchte, gar nicht gut. Soweit ich mich entsinnen kann, habe ich sogar irgendwo gelesen, dass China mit einigen afrikanischen Ländern langjährige Pachtverträge für beträchtliche Flächen landwirtschaftlich nutzbaren Bodens abgeschlossen hat. Was sich für die betreffenden Länder eines Tages als fatal erweisen könnte.

    Ich selbst hege große Bewunderung für die Chinesen. Selbst bei der Interpretation klassischer (europäischer) Musik lassen sie andere oft hinter sich. Gerade neulich wurde mir dies erneut durch einen jungen chinesischen Pianisten bewiesen. Beethoven wäre wohl entzückt gewesen. Neben ihrer meist überdurchschnittlichen Intelligenz ist es die Disziplin, der Wille und die Fähigkeit zur absoluten Fokussierung auf das gesteckte Ziel, was Chinesen auf vielen Gebieten und in aller Welt so ungeheuer erfolgreich macht. Beneidenswert erfolgreich. Aber, sie haben ihren Erfolg verdient.

    • Kakadu Antworten

      SvB Ihre Antwort scheint mir doch mehr von Hoffnung geprägt, als von Pragmatismus.
      Was einem im Übrigen in letzter Zeit sehr häufig im Internet auffällt.
      Rein von den Fakten her betrachtet wird es China gar nicht interessieren ob der Westen den rigiden Maßnahmen folgen möchte, es wird so kommen, dass der Westen gar nicht anders kann.
      Denn schon jetzt zeigt sich wo China vorherrscht und führend ist.
      Allein die völlig unideologische Mentalität, sondern der Fokus auf das Ziel als wirtschaftliche Führung könnte relevant sein.
      Schon jetzt zu bemerken wie die deutsche Autoindustrie den Chinesen nur zusehen kann und diese ihnen bald davonlaufen werden.

      China hat ein völlig anderes Schema, ist unideologisch auf sein Ziel ausgerichtet, eine völlig andere Denkweise als der heutige Westen und damit nicht vorhersehbar.

      Da Geld im Westen der wichtigste Treiber ist wird man sich dem nicht entziehen können, will man mitmischen und nicht hinten anstehen.

      Mag einem gefallen oder nicht, aber solange die Menschen Geld als ihr wichtigstes Element sehen ist es durchaus denkbar, dass es, wie Herr Kelle schreibt, zu Chinas Vormacht kommen wird.

      • S v B Antworten

        Grundsätzlich sind wir uns doch erstaunlich einig, werte/r Kakadu. Darüber, dass die Chinesen wohl immer „ihr Ding“ machen werden, besteht wohl kaum Zweifel. Beirren lassen sie sich durch nichts und niemanden. Im Unterschied zu Deutschland und der EU. Diesen Unterschied habe auch ich herausgestellt. Ob „der Westen“ sich letztlich chinesischen Gepflogenheiten anpassen wird, anpassen muss, wie Sie schreiben, wird sich in der Zukunft erweisen.

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Die chinesische Politik ist zutiefst menschenverachtend. In den Städten ist das Überwachungssystem bereits lückenlos installiert. Man kann nur hoffen, dass es den Chinesen eines Tages gelingt, dieses System zu überwinden.

        Zu dem Buch von Klaus Schwab: da ich dem Typen keinen Euro gönne, habe ich den Schrieb bisher nicht erworben. Für schlechte Qualität werde ich ganz sicher keinen Cent ausgeben. Auch hier kann man nur hoffen, dass die Kreativität der Menschen gegen diese selbsternannten Weltverbesserer mit und um Klaus Schwab siegen wird.

        • S v B Antworten

          „…da ich dem Typ keinen Euro gönne, habe ich den Schrieb bisher nicht erworben.“

          Lange hat mich genau dieses Argument auch von einem Kauf abgehalten, liebe Frau Dr. Königs-Albrecht. Letztlich schlug Neugier aber doch Missgunst.. Da Schwab und das WEF angeblich größere weltpolitische Ziele, gar Umbrüche, verfolgen sollen, meine ich es mir nicht länger „leisten“ zu können, diesbezüglich weiterhin im Dunklen zu tapsen. Wahrhaft Großes, Erleuchtendes hatte ich mir erwartet. Zu unrecht, wie sich beim Lesen herausstellte. Daher rührt meine Enttäuschung über das Werk. Trotzdem stellte das Studium der Schwabschen Zukunftspläne für mich eine durchaus interessante Erfahrung dar. Da es immer heißt, dass Schwab ein Anhänger des Posthumanismus sei (eine auf Spitzentechnik basierende Entwicklungsrichtung, die mir aufgrund ihrer zunehmend menschenferneren, ja menschenfeindlichen, Lebensbedingungen zutiefst suspekt ist) und angesichts des Schwab zugeschriebenen Einflusses auf den „generellen Lauf der Dinge“, meinte ich schließlich, dass es sich bei besagtem Werk eben doch um eine Pflichtlektüre handeln müsste. Dieser Verdacht begründete schließlich meinen Kauf.

          • S v B

            Sorry, habe Sie falsch zitiert. „… dem Typen keinen Euro gönne…“ heißt es natürlich.

  3. Konrad Kugler Antworten

    Das erste Opfer eines Krieges ist immer die Wahrheit. Meine „Wahrheit“ gründet sich auf historischen Vorgängen. Rußland hat sich vom Kommunismus bekehrt und den Warschauer Pakt aufgelöst. Die NATO, ein Verteidigungsbündnis gegen den militanten Kommunismus löste sich nicht auf, betrog Rußland mit der Zusage der Nichterweiterung und kreiste seither das Land militärisch systematisch ein. In 23 Jahren hat dieses „Verteidigunsbündnis“ 9 Kriege initiiert, riesige Flüchtlingsströme verursacht und Länder ruiniert. Bei Weißrußland ist das nicht gelungen, aber der Putsch auf dem Maidan war erfolgreich. Seitdem führt die Ukraine einen Krieg gegen den Donbass, zerschießt die Städte mit Artillerie mit der Folge von 14 000 Toten. Das Ganze ist eine eindeutige Provokation Rußlands.
    George Soros nennt des Projekt Ukraine sein bestes Projekt.
    Wer hat die Reden von Putin 2001 im Bundestag und die deutlich vor dem Beginn der Sonderoperation gelesen? In letzterer hat Putin klargemacht, daß er die Aufrüstung der Ukraine nicht dulden werde.
    Den USA geht es ausschließlich um die Plünderung der russischen Bodenschätze. Putin verteidigt Rußland.

    • Wolfgang Heppelmann Antworten

      Lieber Herr Kugler

      Das nenne ich eine Leistung. – Sie haben es geschafft, den kremeligen Herren im Moskau mit nur 161 Worten und einigen Zahlen Persil-rein zu waschen, ihm einen vergoldeten Altar zu errichten, ihn heilig und als unfehlbar zu sprechen; dabei noch Ihre einzig richtige Wahrheit zu beweisen. Hoffendlich veletzen Sie sich beim ständigen Niederknien und Anbeten dieses Verbrechers nicht noch die Knie.

      Putin ist der wahre Hachfolger des ersten Zahren, Iwan des Schrecklichen, und hoffendlich der letzte.

      • Konrad Kugler Antworten

        Die Fakten spielen für Sie offenbar keine Rolle. Ich schaue nüchtern zu und verurteile nicht Menschen, mit denen ich nie Schweine gehütet habe.
        Putin handelt als Staatsmann, der sich vom Westen eingekreist und bedroht sieht. Alles spricht gegen den Westen. Das ist eine harte Nuß, wie mir erst vor ein paar Wochen klar wurde.
        Die USA haben selbst die Kubakrise provoziert, indem sie Raketen in der Türkei aufgestellt hatten. Darauf reagierte Chruschtschow.

      • S v B Antworten

        Werter Herr Heppelmann, ich finde es immer bedauerlich, wenn ein Kommentator meint, einen Mit-Foristen – der eine von der eigenen abweichende Meinung vertritt – persönlich angehen zu müssen. Nicht umsonst heißt es im Lateinischen so überzeugend suum cuique, jedem das, bzw. die Seine. Just wenn es um Ansichten oder Auslegungen geht. Vielleicht können Sie ja diesem, meinem, Kurzkommentar etwas abgewinnen… 😉

      • Günther M. Antworten

        Herr Heppelmann,
        Ideologie vs. Fakten?
        1994 wurde die Satire ‚Halali oder der Schuß in’s Brötchen‘ verfilmt, tja…

        Jetzt stelle mer uns ma jaanz dumm,
        nachdem de Nachbarn um mich drumherum
        einer nach dem anneren
        mit nem Jachtjewehr auf mich drauf gezielt ham,
        hab ich (Wladimir P.)mir ne Maschinjewehr jekauft.

        Russische Oligarchie – Wladimir Putin = primus inter pares?
        Ukrainische Oligarchie – Wolodymyr Selenskyj = ?
        Ukraine = lupenreine Demokratie?
        (Peter Scholl-Latour – schallendes Gelächter?)

        Einige (unvollständig) Ergänzungen zu Herrn Kugler – USA (NATO)
        Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht
        George Friedman: STRATFOR
        Madlein Albright: Russische Bodenschätze
        Paul Christie: Institute for Global Perspectives an der Columbia University
        Victoria Nuland: Telefonat mit dem US-Botschafter für die Ukraine, Geoffrey R. Pyatt
        Dwight D. Eisenhower (1953 – 1961 Präsident der USA,Zitat gekürzt):
        Wir müssen uns vor dem unbefugtem Einfluß durch den militärisch – industriellem Komplex schützen…
        Wir dürfen es nie zulassen, daß die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet.

        Fernsehen bildet – aber – Knopf drücken.

        Sela

      • Elli Veritas Antworten

        Danke für die klaren Worte in Ihrem Kommentar. Endlich wird mal ohne Umschweife genannt, wer die Schuld am gegenwärtigen Kriegsgeschehen trägt. Es ist die maßlose Gier und paranoide Überheblichkeit der U S A- Mächtige: „America First Nation“. Diese Maxime dient den U S A als Legitimation für zig Angriffskrieg (die sind übrigens immer! Illegal), diese Maxima liefert die für Legitimation für das Inszenieren von „Revilutionen“ und Kriegen samt Stelkvertreter-Kriegen in anderen Ländern und dem darauf folgenden Regimewechsel mit Installation amwrikafreundlicher Regierungen. Und nicht zu vergesseb: Die U S A haben mehr als 800 Militärstützounkte, in sehr, sehr vielen Ländern dieser Welt! Und die U S A Haber immer!!! die Befehlsgewelt über die NATO. Und mit dieser N A T O stehen die U S A direkt an der russischen Grenze und sie halten die weltweit größten Militärmavöver an der russischen Grenz ab. Nicht Russland steht vor den U S A, sondern die U S A stehen vor Moskau und Leningrad!!!! Das ist reale Bedrohung Russlands. Und ganz nebenbei: die U S A eignen sich immer die Rohstoffe der “ befreiten“ Länder an und errichten weitere Militärstützounkte. Und KEIN EINZIGES LAND sanktionierte für all das jemals die U S A!!!

  4. H.K. Antworten

    Der Krieg in der Ukraine ist ein Thema, das sicher nicht emotionslos behandelt werden kann.
    Jeder hat da seine eigene Sicht und „seine Wahrheit“.

    Auch, wenn es dem einen oder anderen vielleicht auf den Wecker geht:

    Versuchen wir doch EINMAL, uns auf die andere Seite des Tisches zu setzen.

    Versuchen wir EINMAL, die Dinge mit den Augen des anderen zu sehen.

    Vielleicht entsteht dann sogar der Gedanke, daß AUCH die „andere Seite“ ein gaaaanz kleines bißchen recht haben könnte ?

    DIE EINE Wahrheit – gibt es die wirklich ?

  5. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Lieber H.K.

    Mit Ihrer Einlassung bin ich sehr einverstanden. Meine heftige Reaktion auf des Herren Kuglers Ansichten, ist die gegenüberliegende Seite der extremen Ansichten dieses Herren. Er gibt dem sog. Westen, speziell den USA, alle Schuld an negativen Entwicklungen in der Welt. Das halte ich für unlogisch, intolerant und unrichtig.

    Wenn die Äußerungen des Herren Kugler hier toleriert werden, dann beanspruche ich die gleiche Tolerans hier auch für mich. Wenn es Putin zusteht, andere Länder zu überfallen, dann steht es anderen auch zu, darauf zu reagieren.

    Wenn man Rußland, das in seiner Geschichte eine große Zahl von Kriegen veranstaltet hat, z.B. die vier nordischen Kriege gegen Schweden und Finnland gestattet, die Eroberungen einzubehalten, darf man sich nicht wundern, wenn andere ebenfalls ihre Interessen durchzusetzen versuchen. Einseitig Amerika für alles verantwortlich zu machen, was hier schief läufft, halte ich für unseriös.

    • H.K. Antworten

      Lieber Herr Heppelmann,

      ich kann nicht anders, als Ihnen voll und ganz zuzustimmen.

      Ja, Putin hat die Ukraine überfallen.
      Die Gründe dafür sehen wir aus dem Westen sicherlich völlig anders als er.

      Und sicherlich haben wir gute Argumente für unsere Sicht der Dinge.

      Sie kennen inzwischen meine Aufforderung für uns ALLE, sich zumindest EINMAL auf die andere Seite des Tisches zu setzen, die Dinge mit den Augen des anderen zu sehen.

      Und wenn WIR uns dann mal auf die russische Seite dieses Tisches setzen, so sehen wir ganz sicher viele Fehler, die „der Westen“ ( NUR die USA ? ) gemacht hat.

      Zur Wahrheit gehört auch, daß nahezu überall da, wo die USA die Regierung „ausgetauscht“ hat, hinterher das Chaos größer war/ ist als vorher.

      Von den „Massenvernichtungswaffen im Irak“ will ich gar nicht reden.

      Von Afghanistan, wo es nun, nach dem völlig überhasteten und mit niemandem abgesprochenen Abzug der Amerikaner, schlimmer ist als vor dem Versuch der Russen, das Land zu „befrieden“, rede ich lieber nicht.

      DIE Russen sind nicht NUR „DIE BÖSEN“, die Amerikaner sicher nicht NUR „DIE GUTEN“.

      1. Mich nervt dieses ständige „mit-zweierlei-Maß-messen“.

      2. Wir können auch in 100 Jahren unsere Nachbarn weder wegzaubern noch sie wegwünschen.

      3. Einen, und dann noch den flächenmäßig größten, Nachbarn „niederzuringen“, wird auf Dauer nicht gelingen. Wenn schon Rußland die Ukraine nicht „unterwerfen“ kann, WIE bitte wollen WIR dann Rußland „kleinkriegen“ ?

      5. Ich frage mich immer noch, warum alle möglichen Staaten weg von Rußlands Einfluß wollen, sondern hin zum Westen, zu den USA.

      6. und letztens: Wenn ICH mich entscheiden müßte, würde ich zugegebenermaßen auch lieber unter „westlicher Fuchtel“ in einer Demokratie leben als in Sibirien & Co.

      Ach nein:
      7. fehlt noch:

      Wenn Mr President nun schon öffentlich über Taiwan und China redet und Chona darauf etwas schmallippig und angesäuert reagiert, so ist auch hier festzustellen, daß ein möglicher Konflikt wiederum nicht auf amerikanischem Boden ausgetragen würde.
      Manchmal frage ich mich, ob Joe Biden manche Dinge „einfach so“ rausrutschen oder ob sie gezielt und bewußt geäußert werden.

      • Wolfgang Heppelmann Antworten

        Lieber H.K.

        Noch einmal möchte ich Ihnen antworten;

        Ich zitiere:
        … „Sie kennen inzwischen meine Aufforderung für uns ALLE, sich zumindest EINMAL auf die andere Seite des Tisches zu setzen, die Dinge mit den Augen des anderen zu sehen“…

        Ich lebte 39 Jahre auf der anderen Seite des Tisches, bis ich ein Jahr vor der „Wende“ auf Betreiben von Johannes Rau aus der größten und schönsten DDR, die es je gab, ausreisen dufte. Die Stadt, aus der ich kam, war Garnisonsstadt der sowjetischen Armee. Sie dürfen mir glauben, daß die wenigen Dinge, die durch Mauern nach außen drangen, bei vielen Einwohnern den Wunsch förderte, möglichst viel Abstand zwischen den Besatzern und uns zu haben. Die Soldaten wurden von den Ofizieren regelrecht gequelt. Die wenige Freizeit der „Muschkoten“ am Sonntag wurde mit lauter Marschmusik zugemüllt. Kontakte mit Deutschen wurden nur auf höherer Ebene geduldet. Bis zur „Wende“ bestand Kriegsrecht. Soldaten, die es nicht mehr auhielten, und eine Flucht in Richtung westen versuchten, wurden standrchtlich erschoßen.

        Lieber H.K., Sie können es ja gern versuchen, die andere Seite verstehen zu wollen. Allein: Ihre westlich- demokratische Sozialisation wird Ihnen dabei im Wege stehen. Können Sie sich wirklich in das Denken eines Halunken, eines Vabanquesspielers einfühlen? – Können Sie das wirklich?

        • H.B. Antworten

          Danke für diese wichtigen biografischen Details, die Ihren Standpunkt eindrucksvoll und faktenbasiert untermauern.

  6. Konrad Kugler Antworten

    Herr Heppelmann, der angebliche Überfall ist schlicht und einfach ein Angriff, der gegen die ukrainischen Regierung und den dortigen (Neo-?) NAZIS erfolgt ist. Diese haben den Donbass seit dem Maidan 2014 mit Krieg überzogen. Die Gebäudeschäden sind von diesen erezugt worden.
    Ihre Wortwahl disqualifiziert Sie vollständig, weil dahinter nur Moralismus steht und nicht Vernunft.

    • Wolfgang Heppelmann Antworten

      @Konrad Kugler,

      Ihr Komentar scheint direkt aus dem Ministerium für Staatssicherheit entwichen zu sein,- Das kommentiert sich selbst.

      Mit sozialistischem Gruß, sehr lieber Genosse Konrad.

  7. H.B. Antworten

    Herr Kugler, was treibt Sie eigentlich zu einem liberal-konservativen Blog, wenn Sie voller Hass auf alles Westliche sind und den brutalen russischen Überfall auf die Ukraine mit völlig sinnbefreiten Äußerungen zu rechtfertigen versuchen? Herrn Heppelmann, Herrn Rau oder auch meine Wenigkeit werden Sie so nicht erreichen. Das ist verlorene Liebesmüh. Gibt es keinen Blog der Linkspartei, wo Sie sich wohl fühlen könnten?

  8. Angelika Antworten

    Meine persönliche Verschwörungstheorie zu Gates und Soros:
    Soros erinnert mich an den „Besuch der alten Dame“ von Dürrenmatt. Ich denke, sein Motiv ist Rache, wofür auch immer. Vermutlich irgendwas aus seiner Jugend.
    Microsoft und Bill Gates wurde um 2000 in Computerkreisen als „Reich des Bösen“ geframt. Mit seiner Stiftung wollte Bill Gates massiv dagegen halten. Allzu erfolgreich war er aber scheinbar nicht.

  9. Angelika Antworten

    „über das Funktionieren unserer Welt intensiver nachzudenken“:
    Das Zentrale derzeit ist das Great Game. Das Spiel verschiedener Akteure um Macht. USA, China, Indien, aber auch kleinere Spieler wie Katar.
    Die USA nach 2001 hatten eine expansive Phase. Vor allem unter Rumsfeld. Sie konnten Kriege gewinne, aber keine Frieden. Die Luft ist raus. Die US-Bevölkerung hat weniger Lust, Weltpolizist zu spielen. Und Imperien kosten sehr sehr viel Geld.
    Andere Staaten wollen nun auch ihren Platz an der Sonne. Und natürlich sind die USA das machtpolitische Vorbild, welches alle gerne wären.
    Die EU oder Europa werden machtpolitisch dabei nicht mitspielen. Sie können maximal die Verbündeten bei „Die USA und ihre Verbündeten“ sein.

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