Der wichtigste Schritt, Deutschland wieder besser zu machen: Das Bildungssystem und die Lerninhalte müssen konsequent auf den Kopf gestellt werden

Meine erste Woche Reha ist vorbei, und ich habe dabei mehr Sport gemacht als in den vergangenen fünf Jahren insgesamt. Aber ich lerne dort auch sehr viele andere nützliche Dinge, zum Beispiel, wie man richtig sitzt, Stress bewältigt und was Arteriosklerose konkret bedeutet.

Und wie immer, wenn ich etwas Neues erlebe, habe ich danach ein tiefes Bedürfnis, darüber zu schreiben und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Warum lernen die Schüler im deutschen Bildungssystem eigentlich so etwas nicht?

Dass man beim Kochen von Nudeln nicht unbedingt Salz braucht, sondern das auch mit Kräutern wunderbar machen kann? Oder dass ein erwachsener Mensch die Menge von sechs Würfeln Zucker am Tag verbrauchen sollte, dass aber ein einfacher Fruchtjoghurt bereits neun Zuckerwürfel enthält? Ich bin jetzt 67 Jahre jung und höre das zum ersten Mal so konkret.

Warum ist gesunde Ernährung nicht Pflichtfach an unseren Schulen – dafür aber frühkindliche Sexualerziehung?

Warum lernen nicht alle Eltern, dass sie ihren Kindern nichts Gutes tun, wenn sie jeden Morgen „Fruchtzwerge“ in den Brotbeutel packen? Warum hat Schulsport nicht einen deutlich höheren Stellenwert im Unterrichtsplan? Warum können so viele Schüler heutzutage nicht schwimmen?

Wie funktioniert so ein Körper, was ist gesund, was ist ungesund, was kann man tun, damit man nicht Jahre später eine Fettleber hat?

Und: Wie funktioniert Marktwirtschaft?

Wie entwickelt man einen Businessplan, wenn man sich selbstständig machen will? Wie finanziert man sich ohne Bankkredite? Was sind die wichtigsten Punkte, die man klären muss, bevor man eine Firma gründet?

Und was ist eigentlich Recht und Ordnung? Warum gehören Gewaltverbrecher eingesperrt und nicht in „Freigang“?

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Die Liste wäre lang, was unseren Kindern in der Schule nicht ausreichend oder überhaupt nicht vermittelt wird.

Was sind Steuern und warum gibt es die, worauf muss man in Miet- und Versicherungsverträgen achten? Wie funktioniert das Internet, wo liegen die Gefahren, wie nutze ich Medien so, dass ich nicht manipuliert werde?

Wo lernen unsere Kinder das in der Schule?

Ein Projekttag kurz vor den Sommerferien reicht bei Weitem nicht aus. Hinzu kommt natürlich der Föderalismus, der jedem der 16 Bundesländer Autonomie bei der Bildungspolitik zubilligt. Dazu kommt der Lehrermangel, Burn-out an Stress-Schulen. Die BILD hat gerade ein Interview mit einer Lehrerin in NRW veröffentlicht, 80 Prozent Migrantenkinder: Iraker, Syrer, Afghanen. Da verweigern Eltern den Unterricht ihres Sohnes durch eine Lehrerin, da schlagen Schüler auch mal Lehrkräfte und in dem genannten Fall prostituierte sich eine Minderjährige im Schulklo für Geld und Drogen.

Der unerfreuliche Zustand Deutschlands hängt auch damit zusammen, dass das mit der Bildung nicht mehr funktioniert

Elternhäuser und Kirchen versagen, viele Schulen auch. Nicht, weil sie keine guten Absichten oder engagierten Lehrer hätten, sondern weil ihre Voraussetzungen schlecht sind. Und die Lehrpläne auch. Wir haben ein Bildungssystem, das den Anforderungen der heutigen Zeit nicht gerecht wird. Wir haben Lehrer, die unverhohlen den Unterricht politisieren für Klima, Gender, gegen Rechts. Aber wir schicken Schulabgänger auf die Straße, die nicht schreiben oder einen einfachen Dreisatz rechnen können.

Warum Reformen so langsam sind

Jedes der 16 Bundesländer bestimmt seine Lehrpläne selbst. Ein bundesweit einheitliches, schnelles Umdenken ist dadurch rechtlich unmöglich.

Schulen kämpfen mit massivem Personalmangel. Die Einführung neuer Inhalte scheitert oft schlicht daran, dass niemand da ist, der sie unterrichten kann.

Entscheidend ist aber: Die Entwicklung und Genehmigung neuer Curricula und Schulbücher dauert in Deutschland oft mehrere Jahre.

Und selten geht es um das Wohl unserer Kinder und darum, sie zu selbstbewussten und lebensfähigen Staatsbürgern zu machen. Stattdessen werden sie indoktriniert für vermeintlich hehre Ziele und niemand in der Politik fällt den Leuten in den Arm.

Wer Deutschland zurück auf einen besseren Weg bringen will, der muss bei der Bildungspolitik anfangen!

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Dieser Artikel wurde 31 mal kommentiert

  1. Elena Antworten

    „Warum ist gesunde Ernährung nicht Pflichtfach an unseren Schulen – dafür aber frühkindliche Sexualerziehung?“

    Gesunde Ernährung wird in verschiedenen Fächern behandelt, ein spezielles „Pflichtfach“ ist es nicht. Frühkindliche Sexualerziehung allerdings auch nicht – oder wo soll das ein Pflichtfach sein? Das ist eine Erzählung der Afd.

    Es gibt wöchentlich 3 Stunden Religion in der 4. Klasse Grundschule, aber nur eine Sunde Schwimmen und Englisch. Die Lehrer haben in Deutschland fast soviel Arbeit mit Bürokratie als wie mit Unterricht. Es gibt immer mehr problematische Kinder und Elternhäuser – es müsste schon in den Vorschulen und Kindergärten mehr gemacht werden, aber hauptsächlich konservativ-religöse Elternhäuser bringen ihre Kinder nicht in KITAs und KIndergärten ab, denn Kinder gehören ja zur Mutter. Und so wird es nichts mit einem konsequent besserem Bildungssystem.

    • Johannes Antworten

      @Elena

      Es braucht nicht die AfD, wie Sie meinen und übrigens ist es auch keine Erzählung.

      Es fängt mit dem Unfug ja schon viel früher an. Zu einer Zeit, wo Kinder noch leicht prägsam sind, was ja von den Protagonisten wohl auch beabsichtigt ist (… Lufthoheit über den Kinderbetten erlangen…)

      Recherchieren Sie bitte einmal diesen Titel:

      „Kinderschutz: Sexualerziehung in der Kita – Grundlagen, Konzept, Prävention“

      Inhalt:

      „Wie erlangen Kinder ein positives Körperbild? Welche Kinderfragen zu Schwangerschaft und Geburt sind alterstypisch? Welchen Altersunterschied dürfen Kinder bei Doktorspielen haben? Woran erkennen Erzieher:innen sexuelle Grenzverletzungen? Sexualerziehung und Prävention gegen sexuelle Gewalt sind wichtige und hochsensible Themen, die umfangreiches Wissen erfordern. Wie Erzieherinnen und Erzieher in der Kita sexualpädagogisch kompetent handeln können, zeigt Michael Kröger in seinem Praxisbuch mit vielen konkreten Anleitungen und Hilfestellungen:
      Vermittlung von Körperbewusstsein und Sexualaufklärung in der Kita
      Überblick über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern
      Tipps zur Präventionsarbeit: Kinder stark machen, um sie zu schützen
      Anleitungen zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes
      Mit 75 Bildkarten zur Reflexion im Team oder als Gesprächsimpulse in der Elternarbeit
      Kostenfreies Zusatzmaterial zum Download: Checklisten, Fragebögen, Übersichten
      Von der Theorie zur Praxis: Sexuelle Bildung im Kita-Alltag

      Für die kindliche Entwicklung ist ein positiver Zugang zum eigenen Körper und zur eigenen Sexualität wesentlich. Gleichzeitig ist das auch ein wichtiger Baustein in der Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Für das Kindeswohl ist es daher unumgänglich, dass sich pädagogische Fachkräfte mit dem herausfordernden Thema befassen. Nur so können sie eine kompetente Sexualerziehung in Krippe und Kindergarten garantieren, die altersangemessen ist und sich an der körperlichen, kognitiven und seelischen Entwicklung der Kinder orientiert.
      In dem Praxisbuch „Kinderschutz: Sexualerziehung in der Kita“ finden Erzieherinnen und Erzieher die dafür nötigen Hintergrundinformationen. Praktische Tipps und Fallbeispiele ergänzen die Fachkapitel und machen das Buch zu einem Grundlagenwerk, das ganz praxisorientiert in der pädagogischen Arbeit weiterhilft!“

      Herr Kelle hat vollkommen recht: es braucht diese Inhalte nicht zu einem einem so frühen Zeitpunkt und dies schon gar nicht von Familienfremden Personen,

      Einfach mal vorher informieren…

      • Harald Antworten

        @ Johannes

        Das ist nichts neues. Als ich vor 40 Jahren einmal in einem Kindergarten gearbeitet habe, war es schon Thema, wie man mit unter Kindern selbstinitiierter frühkindlicher Sexualität als Erzieher und Betreuer umgeht. Was lässt man zu? Wo sind die Grenzen und wie zieht man diese, ohne dem Kind ein negatives Körpergefühl bezüglich der eigenen frühkindlichen Sexualität zu vermitteln?

        Dass dies durch familienfremde Personen geschieht, ja geschehen muss, ist klar, wenn ein Kind 6 Stunden pro Tag im Kindergarten ist.

        • Johannes Antworten

          @Harald

          Als ich vor 60 Jahren im Kindergarten spielte (Kita gabs da noch nicht), war das kein Thema. Schlicht deshalb, weils kein Kind interessierte.

          Bedarfe können auch bei den Kleinsten „platziert“ (… wie gesagt: Lufthoheit usw.) – das hinterfrage ich kritisch.

          Mehr nicht.

          • Harald

            @ Johannes

            Bei „Bedarf nicht platzieren“ bin ich bei Ihnen.

            Bei dem von Ihnen oben zitierten Text kann ich diesbezüglich nichts erkennen.

      • Elena Antworten

        @Johannes
        „Es braucht nicht die AfD, wie Sie meinen und übrigens ist es auch keine Erzählung.“

        Ach, „frühkindliche Sexualerziehung“ ist Pflichtfach an unseren Schulen? Wo denn, wie oft, klären Sie mich doch bitte auf, wenn Sie mir schon anraten, mich „mal vorher informieren“! Mir persölich bekannte Afd-Fans konnten derartige Behauptungen, obwohl auch von ihnen nachgeplappert, nämlich nicht nachweisen!

        Zu „Kinderschutz: Sexualerziehung in der Kita – Grundlagen, Konzept, Prävention“….was stört Sie genau? Was wollen Sie stattdessen? Zurück in die Nachkriegszeit, als niemand darüber sprach, „das alles“ irgendwie schmutzig war, das man Kindern nicht zumuten sollte? Als Respektspersonen wie Lehrer und Priester sich an Kindern vergingen, und diese sich nichts sagen wagten, eben weil man nicht darüber sprach, und die Kinder nicht mal die Worte kannten, und nicht ausdrücken konnten, was ihnen angetan wurde, sondern erst viel später als Erwachsene es formulieren konnten? Die oft heute, nach Jahren, noch unter den Geschehnissen leiden. Dafür sind solche Ratgeber da, als ein Baustein in der Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Und Sie meinen, es braucht „diese Inhalte“ nicht!?
        Warum nicht?

          • Elena

            „…die Ebene wechseln…“
            Ist doch immer wieder verblüffend bis erfrischend zu sehen, was bei manchen die Fantasie hervorbringt, wenn die Argumente ausgehen.

    • Martin Ludwig Antworten

      @Elena,

      Sexualkunde war bereits zu meiner Schulzeit fester Bestandteil des Lehrplans – und ist es auch heute noch bei meinen Kindern. Daneben gibt es in den Kindertageseinrichtungen Bücher mit Inhalten, die ich persönlich für vollkommen unangemessen halte und die neben der Möglichkeit abgebildeten Jungen und Mädchen durch „Aufklappen“ zusätzlicher „Türchen“ die Kleidung vollständig auszuziehen unter anderem auch Seiten, wo durch veschiedene Klapptechniken unterschiedliche Familienkonstellationen kreirt werden können.
      Beginnend bei Mann und Frau lassen sich dort auch nur Mama, nur Papa und natürlich auch zwei Mamas und zwei Papas unter der Überschrift „was ist Familie“ zurechtfalten.

      Ich bin an dieser Stelle sehr offen und habe keinerlei Probleme damit, dass es diese Familien in der echten Welt tatsächlich gibt. Ich finde jedoch, dass im Kopf einer 3 Jährigen solche Dinge noch nichts verloren haben. Zumal es nunmal aus ganz einfachen biologischen Gründen so ist, dass für die Gründung einer Familie das männliche und weibliche Geschlecht „ihren Teil“ beitragen müssen.

      Ich habe auch noch nie ein Problem mit Schwulen, Lesben oder Transsexuellen. Die Ständige zur Schaustellung dieser Lebensstile auf teilweise wirklich sehr primitive oder sexualisierte Art in der Öffentlichkeit und das „Schrille“ und „Laute“ auftreten ohne jede Scham und ohne Anstand auf den Christopher-Street-Days dieser Nation sorgen bei mir jedoch zusehens dafür, dass ich eine Abneigung gegen diese Menschen entwickle.
      Heterosexuelle Menschen werden doch auch (zu Recht) krumm angeschaut, wenn sie sich in Kleidung, die offensichtlich für Intimität entworfen wurde, in eine U-Bahn setzen und übereinander her fallen. Abgesehen davon haben wir keine Parade, keine Fahne vor öffentlichen Gebäuden und keinen Tag dafür, unseren Lebensstil zur Schau zu stellen (bzw. uns öffentlich auszulassen, zu betrinken und uns danben zu benehmen).
      Mir fallen hier unweigerlich Begriffe wie „spätrömische Dekadenz“ und „Exzess“ ein. Ginge es nach einigen Teilen der Grünen, wären ja auch die „Lustknaben“ wieder Teil dieser Gesellschaft…

      @Klaus
      Warum möchte der Staat keine selbstddenkenden, gebildeten Bürger? Ganz einfach – dumme Bürger sind leichter unter Kontrolle zu bekommen und es ist viel einfacher sie als Lohn- bzw. Steuersklaven zu Missbrauchen. Auf dem Weltwirtschaftsforum wurde diese Politikervision treffend mit den Worten „you’ll own nothing. And you’ll be happy“ beschrieben. Er stammt übrigens, wenig überraschend, von einer Sozialdemokratin.

      • Harald Antworten

        @ Martin Ludwig

        „Die Ständige zur Schaustellung dieser Lebensstile…“

        Also wenn einmal im Jahr in einer Stadt ein CSD stattfindet, was ist so schlimm daran? Ist das „ständig“? Wer es nicht sehen will, geht einfach nicht hin.

        Und nein, spezielle heterosexuelle Paraden an einem Tag im Jahr gibt es nicht. Dafür aber unzählige Feste das ganze Jahr über, die traditionell auf klar heterosexuelle Elemente setzen, z.B. Maifeste mit Maimädchen und jungen Burschen und bald wieder 3-4 Wochen Oktoberfeste mit entsprechendem, sexuelle Merkmale besonders hervorhebendem Outfit, und das nicht nur in München, wo ja nun auch sehr ausgelassen gefeiert, viel gesoffen und sich leider oft auch sehr daneben benommen wird. Ich glaube, alleine auf dem Münchner Oktoberfest kommt es jährlich zu rund 800 Strafanzeigen wegen Drogenvergehen, Körperverletzung und Sexualdelikten. Von unzähligen Sanitätereinsätzen wegen Trunkenheit mal ganz zu schweigen.

        • Martin Ludwig Antworten

          @ Harald
          wir haben in Deutschland 294 CSD’s.
          Alleine am 15.08. stehen folgende Veranstaltungen an
          CSD Bayreuth 2026
          CSD Darmstadt 2026
          CSD Eschwege 2026
          CSD Hann.Münden 2026
          CSD Koblenz 2026
          CSD Krefeld 2026
          CSD Leer 2026
          CSD Lübeck 2026
          CSD Münster 2026
          CSD Neustrelitz 2026
          CSD Peine 2026
          CSD Plauen 2026
          CSD Uelzen 2026
          CSD Wolfsburg 2026

          Das Jahr hat 52 Wochenenden. Es finden also rein statistisch gesehen 5,7 Christopher Street Days pro Wochenende statt… oder in anderen Worten: An 80,55 % der Tage eines Jahres findet rein statistisch ein CSD statt. Wer diese Zahlen für normal hält, dem ist absolut nichtmehr zu helfen!

          Abgesehen davon war ich bereits zufällig in 2 Städten unterwegs, als CSD dort war. Ich habe Dinge in der öffentlichkeit gesehen, für die alle Beteiligten meiner Meinung nach mindestens ein Wochenende im Knast verdient hätten.
          Ekelhaft, unangemessen und völlig ohne jede Moral.

          Währenddessen gehen meine Nachbarn mit ihren Kindern auf diese Veranstaltung und schwenken Regenbogenfahnen aus Solidarität, mit was auch immer. Gratismut @ it’s best. Die gleichen Nachbarn haben übrigens Alle und Jeden angezeigt, der sich während Corona nicht an „DIE REGELN“ gehalten hat.

          • Johannes

            @Martin:

            Danke für die interessanten Zahlen. Sie zeigen mir die erhebliche Zielgerichtetheit der „CSD-Jünger“.

            Das ist – wie zutreffend gesagt – auch m.E. nicht normal; das ist Methode.

            Methode, Werte und Praktiken, die eine kleine Minderheit betreffen (die sie auch gerne in ihrem Umfeld ausleben mag), in aufdringlicher Art und Weise an die Mehrheitsgesellschaft heranzutragen.

          • Johannes

            … und weil ich’s erst im Nachgang auf Apollo News gelesen habe.

            „ Ein Gymnasiast aus Bayern soll ein Bußgeld zahlen, weil er einem verpflichtenden LGBTQ-Workshop an seiner Schule fernblieb. Seine Eltern wollten nicht, dass der Achtklässler an der Veranstaltung des Vereins „diversity München“ teilnimmt, die am 10. Juli an seinem Gymnasium im Landkreis stattfand, und ließen ihn an diesem Tag zu Hause. Nun erhielt er deshalb einen Bußgeldbescheid des Landratsamts Dachau, der Apollo News vorliegt. Die Kreisbehörde fordert ihn darin auf, ein Bußgeld von 50 Euro zu zahlen. Hinzu kommen Gebühren von 25 Euro und Kosten für die Zustellung des Briefes in Höhe von 3,50 Euro. Insgesamt soll der Schüler also 78,50 Euro zahlen.

            Der Bußgeldbescheid ist direkt an den Schüler adressiert, denn er ist bereits 14 Jahre alt. Rechtskräftig ist der Bescheid noch nicht: Innerhalb von zwei Wochen kann dagegen Widerspruch eingelegt werden. In dem Schreiben heißt es: Sollte das Geld nicht rechtzeitig gezahlt werden, könne der Betrag „zwangsweise beigetrieben oder Erzwingungshaft bis zur Dauer von 6 Wochen angeordnet“ werden.“

            An welche jüngeren Ereignisse dies nur erinnert…

          • Harald

            @ Martin Ludwig

            „Rein statistisch“ gesehen hätte Ihre Oma auch durchschnittlich die richtige Körpertemperatur, wenn sie mit dem Kopf im Ofen und den Füßen im Tiefkühlfach läge.

            Wenn Sie die 14 CSDs am kommenden Wochenende alle abfahren wollen, um auf Ihren Schnitt zu kommen, hoffe ich, Sie haben ein schnelles Auto, gut Geld für’s Tanken und eine Blitzwarner-App.

            Im Ernst, was soll das? Pro Stadt findet einmal im Jahr ein CSD statt. Ich war schon auf recht vielen CSDs, und auf einigen sehr wenigen habe ich auch Dinge gesehen, die zwar nicht strafbar (ich weiß nicht, was genau Sie gesehen haben) aber auch nicht mein Ding sind. Dann schaue ich halt weg.

            Wirklich mehr als Grenzwertiges sprich eigentlich Verbotenes habe ich dagegen schon an ganz anderer, völlig unbedarfter Stelle gesehen. Paare, die in aller Öffentlichkeit Sex hatten und das für alle einsehbar. Zum Beispiel auf einer Wiese gegenüber eines Familiencampingplatzes oder an Autobahnraststellen, die – wie ich erfuhr – offen auf Dating-Apps beworben werden.

            Aber, wir schweifen vom Thema ab. Zu behaupten, Kinder würden flächendeckend im Sexualkundeunterricht bzgl. Homosexualität indoktriniert oder gar umgepolt, ist einfach lächerlich und einfach nur billigste Wahlkampfpropaganda.

          • Martin Ludwig

            @Harald:
            „Zu behaupten, Kinder würden flächendeckend im Sexualkundeunterricht bzgl. Homosexualität indoktriniert…“

            Wo bitte findet sich das Wort „indoktriniert“ in meinem Tatsachenbericht? Fakt ist, ich hatte Sexualkundeunterricht in der Schule. Fakt ist auch, dass meine Kinder diesen heute noch haben.
            Daneben gibt es das beschriebene Buch in unserer KiTa und eine erhebliche Verschiebung bei dem, was den Kids hinsichtlich Sexualität gelehrt wird.
            Tatsachen und Fakten lassen sich nicht durch Übertreibung und ständiges wiederholen wegdiskutieren. Sie bleiben auch dann Fakten und Tatsachen, wenn du, lieber Harald, diese für dich nicht anerkennen möchtest.

            Die staatlichen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen in der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
            vom 15. Dezember 2016, Az. V.8-BS4402.41-6a.141 202 fordern, dass der Unterricht objektiv, wertneutral, altersgemäß und biologisch-sachlich gestaltet sein muss. Jenseits der reinen Biologie geben die Lehrpläne der Länder heute eine ganzheitliche sexuelle Bildung vor, die folgende Themen abdeckt:

            Körper und Entwicklung: Anatomie, die körperlichen Veränderungen in der Pubertät sowie Hygiene.Fortpflanzung: Biologische Abläufe bei Zeugung, Schwangerschaft und Geburt.

            Prävention und Schutz: Aufklärung über Verhütungsmittel, den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) sowie Prävention gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch.

            Auf Veranlassung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurde folgender Themenblock ergänzt:
            Vielfalt und Toleranz: Die Vermittlung von Akzeptanz für unterschiedliche Lebensformen, Familienmodelle, sexuelle Orientierungen (z. B. LSBTI) und geschlechtliche Identitäten.
            Zur Förderung der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Schule sollten qualifizierte Ansprechpersonen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auf verschiedenen Ebenen benannt und verpflichtende Weiterbildungen für Lehrkräfte zu den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt eingeführt werden. Eine verbindliche Verankerung der Themen muss in schulischen Curricula angestoßen werden. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sollte im Unterricht ein altersgerecht vermitteltes Querschnittsthema vom Deutsch- bis zum Geschichtsunterricht sein. Denn sexuelle und geschlechtliche Identität frei leben zu können, ist ein Menschenrecht.

            Damit wäre klar und deutlich belegt, dass Schüler speziell zur Toleranz gegenüber der LGBTQABCD…. Gesellschaft „geschult“ werden sollen.

            Komisch ist dabei jedoch, dass seitens der Antidiskriminierungsstelle seit Jahren dröhnendes Schweigen dazu herrscht, dass an vielen Schulen mitlerweile die Deutschen Kinder diskriminiert und teilweise sogar mit Gewalt oder Drohungen zur Konvertierung zum Islam gezwungen werden.
            Ferda Ataman („Unabhängige“ Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung) hat ja mehrfach klargestellt, dass eine „Mehrheitsgesellschaft“ nicht in der Opferrolle sein kann und man Deutsche gerne als Kartoffeln bezeichnen kann, weil dies „eine gängige, scherzhafte Bezeichnung für Deutsche“ ist. Sie betont, dass es sich dabei nicht um Rassismus handelt. Sie begründet dies damit, dass ethnische Deutsche in Deutschland die Mehrheitsgesellschaft bilden und historisch sowie strukturell nicht von institutionellem Rassismus betroffen sind.

            Lässt sich so wohl 1:1 auf Heterosexualität übertragen… (blöd nur, dass die von ihr klar bevorzugten Menschen aus dem vorderen Orient auch nix von homosexuellen Menschen halten. Da wird’s dann schwierig, mit der Argumentationskette gegen die indigene Bevölkerung)

          • Harald

            @ Martin Ludwig

            Also Akzeptanz gegenüber LGB und auch Queeren und Transsexuellen zu vermitteln, sollte ja wohl kein Anlass für Kritik sein.

            In einem Punkt geben ich Ihnen aber Recht: Wie sieht es mit Toleranz von muslimischen gegenüber deutschen Kindern aus? Und vor allem: Wie reagieren muslimische Kinder bzw. deren Eltern auf entsprechende LGBTQ-Akzeptanzlerninhalte?

          • Martin Ludwig

            @ Harald

            „Also Akzeptanz gegenüber LGB und auch Queeren und Transsexuellen zu vermitteln, sollte ja wohl kein Anlass für Kritik sein.“

            Ich zitiere mich an dieser Stelle nochmal selbst:
            „Zur Förderung der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Schule sollten qualifizierte Ansprechpersonen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auf verschiedenen Ebenen benannt und verpflichtende Weiterbildungen für Lehrkräfte zu den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt eingeführt werden.“

            Der Staat gibt also Steuergeld dafür aus, speziell für die LGBTQIDIO*** Gesellschaft Verständnis zu vermitteln. In Zeiten von akutem Lehrermangel und Schulen mit Ausländeranteilen von 80+% besteht also unsere größte und vorrangige Sorge darin, die vorhandenen Lehrkräfte zu Seminaren zum Thema „Sexuelle Vielfalt“ zu schicken oder gar extra Personal dafür anzustellen!? (am Besten natürlich Menschen aus der LGBTQ-Szene, die oft aufgrund ihres Aussehens keinem anständigen Beruf nachgehen können)

            Also ich, für mich persönlich gesprochen, habe damit durchaus ein Problem. Ein sehr großes sogar. Mir sind nämlich die Transmenschen und Homosexuellen so egal, wie wenn ich China ein Sack reis umfällt. Mir ist die Sexualität eines jeden Menschen egal, so lange wir uns im Rahmen der Legalität bewegen. Warum ausgerechnet für diesen verschwindend geringen Teil der Bevölkerung ein solcher Aufwand betrieben wird, während Muslime Christen verprügeln und bedrohen damit sie ihre rückständige Weltanschauung annehmen, möchte mir einfach nicht ins Hirn gehen.
            Abgesehen davon währe für die Kinder tatsächlich mehr gewonnen, die Schulstunden und Kraft in ein MINT-Fach zu investieren, statt sich jeden Buchstaben des Alphabets nochmal als sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität erklären zu lassen.

            Was kommt als nächstes? Erklären wir den Kids wofür Abkürzungen wie BDSM steht und wie gute und gefahrlose Knoten für Bondage-Sex geknüft werden, anstatt ihnen Allgemeinwissen und Algebra zu vermitteln?

            Ich bin der Meinung, was hauptsächlich im Privaten stattfindet, sollte auch hauptsächlich im Privaten vermittelt werden. Die öffentliche Hand sollte ihre Finger aus den Köpfen (und Genitalbereichen) der Kinder lassen und ihrem Bildungsauftrag nachkommen. Sexuelle aufklärung, so lange sie im Rahmen ist, befürworte ich. Aber Toleranz vermittelt das Elternhaus – oder eben nicht! Diese Entscheidung obligt nicht dem Staat oder den Lehrern, sonder EINZIG und ALLEIN den ELTERN!

          • Harald

            @ Martin Ludwig

            „Aber Toleranz vermittelt das Elternhaus – oder eben nicht! Diese Entscheidung obliegt nicht dem Staat oder den Lehrern, sondern EINZIG und ALLEIN den ELTERN!“

            Na prima! Damit geben Sie muslimischen Eltern den Freibrief, ihren Kindern zu vermitteln, dass es völlig ok ist, Christen zu bedrohen, ihnen das Pausenbrot madig zu machen – oder eben das Wort „schwul“ als Beleidigung gegen alles und jeden zu kultivieren.

            NEIN, werter Martin Ludwig. Erziehung zu Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen, egal in welchem Bezug, war schon immer Bestandteil der Schulbildung. Zurecht!

            Und ist heute wichtiger denn je! Gerade in Bezug Homosexualität. Da gibt es nämlich eine beachtliche Schnittmenge zwischen Muslimen und Rechten. Das Attentat auf dem Berliner CSD wurde im Netz gefeiert: von Islamisten und Rechten! Sogar ein ehemaliger katholischer Pfarrer sprach in einem Leserbrief von einem „Signal des Himmels“.

        • Johannes Antworten

          @_Harald:

          Bei solch einer ironisch/sarkastischen Antwort an Martin Ludwig

          „„Rein statistisch“ gesehen hätte Ihre Oma auch durchschnittlich die richtige Körpertemperatur, wenn sie mit dem Kopf im Ofen und den Füßen im Tiefkühlfach läge.

          Wenn Sie die 14 CSDs am kommenden Wochenende alle abfahren wollen, um auf Ihren Schnitt zu kommen, hoffe ich, Sie haben ein schnelles Auto, gut Geld für’s Tanken und eine Blitzwarner-App.“

          auf fundierte Zahlen beklagen Sie ernsthaft, dass Ihnen hier im Blog niemand beispringt?

          • Harald

            @ Johannes

            Ich bitte Sie! Statistisch fundierte Zahlen sind das eine, faktische Konsequenzen für den Einzelnen das andere.

            Um es mal an einem anderen Beispiel darzulegen. Jedes Jahr finden geschätzt mehrere tausend Karnevalsumzüge in ganz Deutschland statt. Und das nicht wie CSDs nur in Groß- sondern auch in Kleinstädten und Dörfern. Sprich statistisch fundiert betrachtet finden tagtäglich rund 10 Umzüge statt. Als Faschingsmuffel klingt das für mich wie der reinste Horror.

            Faktisch gesehen betrifft es mich nur einmal im Jahr, wenn der hiesige Zug an unserem Haus vorbei zieht. Mit einem Höllenlärm an Musik, die wirklich nur im Vollsuff zu ertragen ist, extrem lauten Kanonenböllern, die selbst meinen recht gechillten Vierbeiner aufgeregt ans Fenster rennen lässt, Straßensperrungen, dass ich über Stunden mit meinem Auto weder rein noch rauskomme und jedes mal Arbeit, um den Vorgarten von Kamellen zu befreien, bevor diese „olle“ werden und Ungeziefer anlocken.

            Bin ich als Faschingsmuffel deswegen gegen den Umzug? Mitnichten! Die Jecken sollen ihren Spaß haben. Einmal im Jahr halte ich das aus.

            Bei „statistisch fundiert 10 Umzügen jeden Tag“ sähe das schon anders aus.

            Leben und leben lassen. Das haben viele scheinbar verlernt.

          • Johannes

            Bei „Leben & leben lassen“ bin Ich komplett bei Ihnen.

            Das ist auch nicht der Dissenz.

            Es ist die penetrante Aufdringlichkeit sei “CSD-Jünger“, Ihre favorisierten Werten, Praktiken und Lebensweisen der Mehrheitsgesellschaft, die es anders lebt stolz zu präsentieren.

            Und: wenn’s dies auf der Faktenebene klar und deutlich wird, wechseln Sie die Ebene zu Ironisch/Sarkastisch mit einem empfundenen Hauch von „von oben herab“.

            Übrigens ähnlich wie „Elena“, die auch gerne die ihr präsentierten Fakten umschifft und angriffslustig auf die moralisierende Ebene wechselt.

          • Gerd Franken

            @Johannes

            OT.
            Ihr Begriff der “CSD-Jünger“ hat einen eher speziellen Hintergrund, den fast niemand auf’m Schirm hat.

            Der Name Christopher kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Christusträger. Satan lässt schön grüssen.

          • Harald

            @ Johannes

            Ich persönlich empfinde keine „penetrante Aufdringlichkeit von CSD-Jüngern“ (wie „ironisch/sarkastisch“ und „von oben herab“ klingt das bitte schön?), wenn einmal im Jahr ein CSD in einer Stadt stattfindet. Ich lebe vor den Toren einer Großstadt, habe dieses Jahr den dortigen CSD nicht besucht – und habe nichts, null davon mitbekommen außer dessen Ankündigung. Ist Ihnen das schon zu „penetrant“? Übrigens besuchen viele Heterosexuelle CSDs und feiern dort mit. Sie sind sogar explizit eingeladen. So viel zu Ihrer „Mehrheitsgesellschaft“.

            Sie werfen mir und Elena vor, bei Fakten auf die ironisch-sarkastische und moralisierende Ebene zu wechseln. Ich habe oben konkrete Fakten weitaus lauterer, flächendeckenderer, sprich „penetranterer“ Umzüge genannt, die auch bei weitem nicht jeder sehen und mitbekommen möchte. Übrigens auch noch flankiert von 24/7-Dauerberieselung stundenlanger Karnevalssitzungen auf allen Kanälen. Was ist daran sarkastisch oder moralisierend?

            Nein. Ich habe den Eindruck, das „leben und leben lassen“ kriegen viele Zeitgenossen nicht mehr hin. Je nach eigener Denke. Für die einen sind CSDs und die Regenbogenflagge ein rotes Tuch, alleine, dass es sie gibt, auch, wenn sie null davon mitkriegen. Und Moralisieren dann über Sünde, „CSD-Jünger“ oder wie weiter unten „Christopher“ und „Satan lässt schön grüßen“.

          • Johannes

            @Gerd Franken

            Danke für den Hinweis – war mir so nicht bekannt.

            Grüße, Johannes

          • Elena

            @johannes
            „,,,wie „Elena“, die auch gerne die ihr präsentierten Fakten umschifft…“

            Wieder mal eine Phrase von Ihnen.
            Zur Erinnerung: Phrasen sind keine Argumente! Oder wo habe ich „präsentierte Fakten umschifft“?

  2. Angelika Antworten

    Mir kommt das hier so vor, wie die Bolschewiki um Lenin und Co, die 1910 endlos im europäischen Exil diskutieren, was in Russland anders werden muss.
    Die einfache Antwort: Man muss die Macht im Staat haben. Vorher ändert sich gar nichts. Alles andere sind nur Bauklötze für große Kinder.

  3. Harald Antworten

    Also ich weiß nicht. Für mich ist Schule primär eine Bildungseinrichtung. Ob da noch Platz für die Vermittlung allgemeiner Lebensfähigkeiten wie Kochen, Steuererklärung oder Mietverträge ist? Was soll Schule denn noch alles leisten? Kochen und Backen haben meine Kinder zu Hause gelernt. Und können es heute teilweise besser als ich. Wenn das das Elternhaus nicht leistet, sollten wohl eher Eltern mal verbindliche Kochkurse belegen, weil wenn nur Kinder das lernen, verpufft der Effekt zu Hause ganz schnell wieder.

    Neue Medien, deren Gefahren, gerade in social media, und vor allem saubere Internetrecherche sind bereits Bestandteil der Lehrpläne. Wer einen Aufsatz nur mit Wikipedia-Referenzen abgibt, kann gleich wieder von vorne anfangen.

    Wie wenig es bringt, sehen wir tagtäglich. Die Wissensgrundlagen sind zwar da und werden im professionellen Bereich (Schule, Universität und Beruf) auch strikt eingefordert und eingehalten. Aber kaum, dass man privat im Netz unterwegs ist, wird der größte Mist geglaubt und social media Beiträge geteilt, ohne dass man auch nur einmal eine kurze Quellenrecherche betrieben hat.

    Wie man das auf Spur bringt, ohne Maßnahmen zu ergreifen, die dann sofort als Angriff auf „Meinungsfreiheit“ gebrandmarkt werden? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

    • Elena Antworten

      Extreme Ideologien und Staatsformen wollen ihre Bürger möglichst konsequent indoktrinieren, und das beginnt am Besten mit Kindergrten und Schule, einhergehend mit einem Zurückdrängen des Einflusses der Eltern: Nur die Staatsdoktin soll als die einzige wahre Weltsicht vermittelt werden. NIcht umsonst ist doch zu beobachten, dass stark ideologisch geprägte Regimes gleich nach Machterlangung Einfluss auf Schul- und Bildungsinhalte nehmen. Siehe etwa in Türkei, Polen, Ungern, USA, Afghanistan, Rußland usw.
      Ein typisches Beispiel ist China, das nicht das von Hr. Kelle geforderte richtige Sitzen vermittelt, sondern das in den Untericht einbaut mittels patriotischer Gymnastik gegenüber dem imperialistischen, kapitalistischen, ideologischen Feind. Da brauchts kein Elternhaus mehr, da wird alles von Kindergarten und Schule geliefert.

      Ist sowas nun wünschenswert?

  4. Steve Acker Antworten

    vor ein paar Wochen in den Medien. Ein Pärchen, Mann und frau , trieb es am Abend an einem Baggersee. Jemand sah es , meldete es , und sofort kam die Polizei.

    Wäre es keine Heteros, und das ganze auf einem Wagen bei den einschlägigen Paraden gewesen, schön sichtbar, wäre das wohl kein Problem gewesen.

  5. Gygnus Antworten

    Das Bildungssystem muss nicjz auf den Kopf sondern auf die Füsse gestellt werden.
    Und wer wollte nochmal die Lufthoheit über den Kinderbetten? Scholz SPD!!
    Die SPD muss nur aus den Ressorts Bildung, Wirtschaft, Justiz und Finanzen rausgehalten werden, dann ginge es Deutschland schon besser.

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