Weil mir immer wieder Leser schreiben, ich solle mich mal mit den wahren Vorgängen auf diesem Planeten beschäftigen und nicht nur an der Oberfläche kratzen, habe ich das vorhin getan. Ich habe mich hingesetzt und YouTube-Videos geschaut, eineinhalb Stunden lang. Über den Zusammenhang von Satanismus, bei dem man das Blut getöteter Babys trinkt, der umfassenden Macht der Bildberberger und Ex-Präsident Bill Clinton, wahlweise Hillary oder Bill Gates oder Weinstein, von der Neuen Weltordnung, der Bedeutung der Zahlenreihe 666 und den Chemtrails, die uns alle kirre machen. Von den Pädophilen und den Iluminitaten, vor denen uns nur noch ein starkes Russland schützen kann. Und als sei das nicht alles schon beunruhigend genug, habe ich auf die Zugriffszahlen geschaut – der wahre Horror. Kann das sein, dass so viele Menschen all das wirklich glauben?

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Dieser Artikel wurde 33 mal kommentiert

  1. Dr. Michael Müller Antworten

    Ich fürchte, daß die Zahl derer wachsen wird, die so etwas glauben. Das liegt natürlich an einer gewissen Affinität, die manchen Menschen bezüglich solcher Dinge zugrunde liegt. Aber so etwas gedeiht natürlich auch, wenn wirklich seriöse Informationen seltener werden.

    Wenn Information und Aufklärung (z.B. im ÖRR) zu Propagada mutieren (und zwar zu jedem “umstrittenen” Thema der letzten 10 Jahre), wenn die Menschen statt klarer Kommunikation Geraune und Bedrohungsszenarien vermittelt werden, dann werden schlichte Gemüter auch empfänglich für obskure “Welterklärungen”.

    Schlimm ist, daß die (staatlichen) Manipulateure der veröffentlichen Meinung dadurch die Chance erhalten, jeden seriösen Kritiker ihrer Politik mit diesen Leuten in einen Topf zu werfen. Die Berichterstattung über die Demonstration gegen die Einschränkung unserer Grundrechte am 01.08. ist ein klassisches Beispiel dafür.

  2. HB Antworten

    Wenn ich mir anhöre, was Menschen so von Corona befürchten, kann ich mir auch nicht vorstellen, “daß so viele Menschen all das wirklich glauben”.
    Ich glaube: es sind mehr Menschen an Corona verblödet, als gestorben! Und das ist gewollt, von wem auch immer!

  3. Alexander Droste Antworten

    Lieber Klaus,
    Reptiloide und Bielefeld hast Du noch vergessen. Wer glaubt denn an so was?

    Der Witz ist, man kann es nicht nachprüfen. Kann sein, kann nicht sein. Wir basteln uns unser Weltbild. Und wie man oben schon lesen kann, kann man auch der Presse und den Rundfunkmedien nichts mehr glauben. Da halte ich mich an Albrecht Müller: “Denke wenig, hinterfrage nichts, glaube alles” oder so ähnlich.

    Fakt ist:
    Es gibt Kinderschänder. Und von denen nicht wenige. Leider auch in den höchsten Spitzenämtern (Edathy ist aufgeflogen).
    Es gibt den Satanismus. Und davon mehr als genug. Dieser agiert im Hintergrund. Wer kann schon allen hinter die Stirne schauen? Aussteiger berichten.
    Die “Neue Weltordnung” ist kein Geheimnis und wird schon seit Jahrzehnten angestrebt. Es gibt zahlreiche prominente Zitate auch aus der jüngeren Zeit. Welche Ereignisse der heutigen Zeit sind geeignet, dieses Ziel weiter voranzutreiben?
    Was von den Gerüchten über Bilderberger, Illuminaten und Chemtrails stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Dass es diese drei Begriffe als Tatsachen gibt, ist unstrittig. Über Erstes wird immer mal auch in den Massenmedien berichtet, dass sich da die Spitzenpolitiker treffen und hinter verschlossenen Türen irgendwas auskungeln. Von Zweitem müsste man gerade als Katholik einiges wissen. Ist aber eher so eine Esotherikszene (Freimaurerlogen). Und hinter Drittem steckt eine Wissenschaft, die sich Geoengineering nennt. Moskau z.B. putzt vor seinen großen Militärparaden den Himmel mit Silberjodit blitzeblau, Silberjodit wird auch zum Impfen von Gewitterwolken eingesetzt um Hagelschlag zu verhindern. Es gab und gibt immer wieder Diskussionen, ob man mit Aluminiumoxid und Barium die Sonnenstrahlen abschirmen kann um die Klimaerwärmung aufzuhalten. Als Schwebepartikel sollen sie das Sonnenlicht ins Weltall zurück reflektieren. Ich glaube, dieses hat man wieder aufgegeben.

    Ich bin dafür, allen “Verschwörungstheorien” auf den Grund zu gehen und sie ganz und gar sachlich zu beleuchten, bis die Faktenlage eindeutig ist. Dann beruhigen sich die Menschen wieder. Geheimniskrämer in der Politik kann man erst überprüfen, wenn Akten nach Jahrzehnten der Öffentlichkeit zugänglich werden. Schulte hat da ein interessantes Buch verfasst aufgrund solcher ehemaligen Geheimakten (“Fremdbestimmt”).

  4. H.K. Antworten

    Die Menschen, gerade wir Deutschen, brauchen ein Leitbild, wir schreien geradezu nach „Führung“.

    U.a. zeigt sich das an jeder Kreuzung, an der eine Ampel ausgefallen ist.

    In Paris oder Rom ändert sich dadurch nichts, bei uns herrscht Chaos.

    Eine Regierung, die jeden Tag Recht bricht, deutsches wie europäisches, taugt nicht zur „Führung“.

    Unsere „Eliten“ in der Wirtschaft denken vor allem an ihre eigenen Taschen.

    Die „Eliten“ in der Medizin – nun ja, jeder weiß es besser, als der andere, gerade momentan wieder offensichtlich.

    Also, wenn alles nicht mehr zur Führung oder besser als Vorbild taugt, sucht man ( frau/ divers ebenso ) sich halt etwas anderes und wird empfänglich für so manches dumme Zeug – oder auch für einen „richtigen Führer“ …

    Was dabei herausgekommen ist, …

    • S v B Antworten

      Etwas off-topic
      Ihr Beispiel mit der Verkehrsampel imponiert mir, lieber H.K.. Tatsächlich scheint der Deutsche zumindest zu Hilflosigkeit, ja gar zu Orientierungslosigkeit, verdammt, wenn eine Ampel (insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen) ausfällt. Und das Gefühl des Nichtwissens-wie’s-weitergeht kann schon mal zu Aggressionen verschiedener Ausprägungen führen. Vom Schläfenvogel über den Stinkefinger bis zum Jochbeinbruch wäre so einiges vorstellbar. Nur gut, dass Stromausfälle in Deutschland (noch) nicht die Regel sind. Aber, was (noch) nicht ist könnte ja durchaus noch was werden. – Aus Südafrika kann ich berichten, dass der Verkehr bei Ampelausfällen selbst zur Rush-hour völlig unaufgeregt weiterläuft, getreu dem Motto, first come, first go. Dieser Grundsatz wird von allen Verkehrsteilnehmern respektiert. Nicht auszudenken hingegen wären wildes Gestikulieren, Gehupe oder gar Handgreiflichkeiten (wie sie hierzulande durchaus im Rahmen des Möglichen liegen). In Anbetracht häufiger, flächendeckender Stromausfälle, in Verbindung mit dem allgemein eher “britischen” Verständnis aller Südafrikaner von Höflichkeit und Fairness, läuft der Autoverkehr also im Allgemeinen bewundernswert harmonisch ab – ob mit oder ohne Ampel. Ach ja, fast hätte ich vergessen, zu erwähnen, dass südafrikanische Autofahrer weitaus öfter bereit sind, anderen Verkehrsteilnehmern ein freundliches Lächeln zu entbieten als die unsrigen. Nett, oder? – Und um meine Beobachtungen in Zusammenhang mit Ihrer Vermutung zu setzen, könnte man vielleicht die Vermutung äußern, dass sich die südafrikanische Gesellschaft in Krisensituationen durch mehr Eigenverantwortung auszeichnet als die unsrige und sich dadurch entsprechend schneller und besser selbst behelfen kann. Auch ein Nannystaat fordert seinen Tribut.

      • H.K. Antworten

        Liebe SvB,

        ich erlaube mir einfach mal diese Anrede,

        ich mag, ja, ich LIEBE nahezu alles BRITISCHE.

        Nicht unbedingt die Küche, aber wenn die abreiten EINS können, ist es EINRICHTEN und ihr „home, sweet home“ mehr als „cosy“ einzurichten. Praktisch und immer als „feast for the eyes“.

        Aber das, was mir besonders imponiert, ist deren Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
        DAS können wir Deutschen natürlich VIEL besser – nämlich gar nicht.

        Unsere Verbissenheit, Besserwisserei und Oberlehrerhaftigkeit, egal gegenüber wem, ist unübertrefflich.

        „Das bekloppte Inselvolk“ – ich beneide es geradezu.

        Unser Wohnzimmer zeugt ein klein wenig davon …

        • H.K. Antworten

          „ … wenn die abreiten EINS können …“

          Meine Güte …

          Ich muß mal bei der nächsten tea time ein ernstes Wort mit Tim Cook über die Autokorrektur bei apple reden …

          „… die Briten …“ war natürlich gemeint …

          Himmikreizsapperlott …

  5. colorado 07 Antworten

    Gilbert Keith Chesterton:
    Wenn die Menschen aufhören an Gott zu glauben, glauben sie nicht etwa an nichts, sondern allen möglichen Unsinn.

    • H.K. Antworten

      Und was unsere „Kirchenfürsten“ sich so leisten, taugt auch nicht wirklich als Vorbild …

      ( Ich sage nur Tempelberg und Flüchtlingsboot, noch nicht einmal Käsmann. … ).

      Und Gott wird halt von den meisten Menschen mehr oder weniger mit „Kirche“ gleichgesetzt …

      • S v B Antworten

        Unsere Gesellschaft ist also im Begriff, der völligen Orientierungslosigkeit zum Opfer zu fallen. Dabei schreibe ich einen nicht unerheblichen Teil der Schuld den Kirchen zu.

        • H.K. Antworten

          Indeed …

          Ein asketischer, geradezu an Schwindsucht leidender Oberhirte mit Sozialwohnung in der Münchner Fußgängerzone und ein dauergrinsender evangelisierter barmherziger Samariter mit eigenem Rettungsschiff im Mittelmeer – BEIDE am Tempelberg ihrer „Ausweise“ selbstgefällig „beraubt“ – sie haben unser tiefstes Mitgefühl verdient.

          LASSET DEN KLINGELBEUTEL NOCHMALS KREISEN !

  6. Andreas Antworten

    Nun ja, man erinnere sich an Dutroux. Aber da ist ja alles aufgeklärt nicht. Oder das was Priester so an unaussprechlichem getan haben. Oder der bedauerliche Laptop-Verlierer, der nur ein altgriechischisches Kunstverständnis hatte und den ja niemand gewarnt hat und Epstein, der so plötzlich verschied. Nein, ich glaube auch nicht viel der Netzgeschichten,aber ich verstehe, warum es geglaubt wird.

  7. colorado 07 Antworten

    Zur Richtigstellung:
    Chesterton hat nicht vom Glauben an die Kirche gesprochen, sondern vom Glauben an Gott. Und Gott kann nicht für die Untaten und den Blödsinn der Menschen verantwortlich gemacht werden.

    • H.K. Antworten

      Wie sagte mal ein sehr guter Bekannter ?

      „Mit dem Himmel habe ich kein Problem.
      Aber mit so manchem vom Bodenpersonal“.

  8. HB Antworten

    Kein Mensch spricht mehr vom menschgemachten Klimawandel! Nicht daß mir das Gehüpfe und Gekreische abginge. Aber schön zu sehen: so schnell kann sich die Religion ändern! Erst Flüchtlinge, dann Klima und jetzt Corona.
    “Denn all die unsterblichen Götter leben nur, so lange die sterblichen Menschen sie brauchen!” Thor Heyderdahl
    Und das niedere Volk hat immer die Rechnung zu begleichen!

    • S v B Antworten

      “Kein Mensch spricht mehr vom menschengemachten Klimawandel!”

      Wenn Sie sich diesbezüglich mal nicht irren, liebe HB. Greta nebst ihrem Flor an Jüngern (bzw. Jüngerinnen) haben ihre Aktivitäten inzwischen nach Berlin verlegt. Dies angesichts der Tatsache, dass Deutschland gegenwärtig die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Also wird bis auf weiteres in Berlin für die Rettung des Weltklimas demonstriert. Sogar ein längeres “Fachgespräch” mit Angela Merkel war für sie kürzlich schon drin! Nach wie vor ist der Klimakampf also ein Thema im Lande. Es war anzunehmen, dass dieses nur vorübergehend durch Corona in den Hintergrund drängen lassen würde. Dafür meinen es Greta und ihre Gefolgschaft dann doch zu ernst. Nach wie vor gilt der Teenager als die streitbare, unerbittliche Ikone der Weltklima-Bewegung. Auf verlässliche Unterstützung gerade seitens ihrer vornehmlich deutschen Entourage kann sie sich nach wie vor fest verlassen.

  9. Gerd Antworten

    “Kann das sein, dass so viele Menschen all das wirklich glauben?”

    Aber sicher können die das glauben. Die Premierministerin von Neuseeland Jacinda Ardern, hat mal eben die Stadt Auckland mit 1,6 Millionen Einwohnern wegen 4 Neuinfektionen in einer(!) Familie in den totalen Lockdown versetzt. So eine Maßnahme lässt sich nur begründen, wenn man daran glaubt, dass das Virus metzelnd und bluttrinkend durch die Strassen von Auckland zieht. Und das lieber Herr Kelle sind die wahren Vorgänge auf diesem Planeten. Dazu braucht es keine rosa Einhörner oder flache Erdscheiben mehr.

    • Tina Hansen Antworten

      … und, wir sprachen schon darüber, in mehreren Bundesländern drohen die Gesundheitsämter, Eltern ihre Kinder ab 3 (!!) Jahren bei Verdacht (!!) auf Corona zu entziehen und in Heimen zu isolieren, falls die Eltern ihre Kinder nicht für zwei Wochen zu Hause in Einzelhaft stecken.
      Ich habe leider keine eigenen Kinder, aber als dreifache Patentante intensiv Anteil genommen am Aufwachsen eines Jungen, heute 15, und zweier Mädchen, heute 11 und 8 Jahre alt. Außerdem hab` ich früh im Leben reichlich Erfahrung als “große Schwester” von drei kleinen Brüdern gesammelt, wobei der Altersunterschied zum Jüngsten lockere 14 Jahre beträgt. Ach ja, und zwei Jahre berufliche Tätigkeit in einer kinderpsychiatrischen Einrichtung kann ich auch noch für mich verbuchen.
      Ich frage mich ernsthaft, wie man ein Kind im Kindergartenalter zu Hause isolieren soll. Wie kann ich mir das vorstellen? Das Kind wird also im Kinderzimmer eingesperrt. Natürlich muss die Tür abgeschlossen werden, weil es sonst rauskommt. Auf jeden Fall wird es sich wehren. Es wird nach Mama und Papa rufen, und wenn es merkt, dass diese engsten Bezugspersonen es offensichtlich im Stich lassen, früher oder später auch nach Oma und Opa, Tante Sabine, den Geschwistern, der Nachbarin oder der Erzieherin aus der Kita. Es wird gegen die Tür hämmern. Es wird schreien und weinen. Irgendwann ist es dann erschöpft und schläft eventuell ein. Wenn es aufwacht, wird es feststellen, dass es keinen Alptraum hatte, sondern sich in der alptraumhaften Realität befindet.
      Natürlich sind wir keine Unmenschen in diesem Land. Das Kind muss wegen des Corona-Verdachts nicht verhungern! Man darf ihm seine Mahlzeiten ins Zimmer bringen, mit Maske versteht sich. Ich vermute, es wird sogar besonders viel Leckeres bekommen, Naschis und Limonade, damit es still ist.
      Was ist, wenn es nachts schreit? Wenn es Angst hat?
      Wenn ein Staat derartig irre Pläne schmiedet, muss man sich nicht wundern, wenn die Menschen immer mehr an Verschwörungstheorien glauben.
      Zumal ich mal die kühne Frage stelle: Wer soll eigentlich innerhalb von vier Wänden die familiären Vorgänge kontrollieren? Und auf welcher rechtlichen Basis geschieht dies alles??

      • H.K. Antworten

        „ … Wer soll eigentlich innerhalb von vier Wänden die familiären Vorgänge kontrollieren? …“

        Ganz einfach:

        Die gleichen „Blockwarte“, die auch die Einhaltung des „Gassigesetzes“ unserer „Nestlé-Ministerin“ kontrollieren – 2 x 1 Stunde pro Tag …

      • S v B Antworten

        Ein Horror-Szenario, das Sie da entwerfen, liebe Tina Hansen. Man darf annehmen, dass die Protagonisten solcher Maßnahmen (selbst wenn diese nur gedanklich gestreift worden sein sollten) von der empfindsamen und so verletzlichen Kinderseele absolut keine Ahnung haben können. Im Gegenteil. ich würde solche Leute, welche Ämter auch immer sie bekleiden sollten, als skrupellose Ungeheuer bezeichnen, ja Verbrecher, bezeichnen.

        • Tina Hansen Antworten

          Liebe SvB,

          ich habe gestern abend spät erst gesehen, dass Frau Kelle einen sehr lesenswerten Beitrag zum gleichen Thema verfasst hat!
          Ich stelle den Link nicht ein, weil es dann wieder so lange dauert, bis der Kommentar veröffentlicht wird. Man findet den Artikel im Internet unter “Volle Kelle”.

          Haben Sie – trotz allem – einen schönen Sonntag!

  10. colorado 07 Antworten

    Das “Klima” kommt wieder. Die Greta hat schon wieder Audienz bei Merkel.
    Im Übrigen kann man alles so schön kombinieren: Corona, Flüchtlinge, Klima…. Der Realitätsferne der Ideologen sind keine Grenzen gesetzt.

    • Tina Hansen Antworten

      Die Greta sah aus, als ob sie wirklich dringend medizinische und womöglich auch therapeutsche Hilfe braucht. Gerade, wenn man sieht, wie diese 17jährige mit dem Körperbau einer 11jährigen neben der kerngesunden Langstrecken-Luisa wirkt, erfasst einen der alte Gedanke: “Dieses Mädchen ist Opfer von politischem Kindesmissbrauch geworden!”

  11. S v B Antworten

    Auf der Achse findet sich heute ein hochinteressanter Artikel, der das vom Weltwirtschafts-Forum angedachte “Great Reset” nicht nur thematisiert, sondern auch sehr kritisch beleuchtet, bzw. gründlich hinterfragt. Eine im Artikel verlinkte Adresse führt direkt auf die entsprechende Webseite des Forums. Dort kann man sich mit den diversen Wunschvorstellungen (Vorhaben?) dieses “Vereins” dann persönlich vertraut machen. Man gerät ins Staunen.

  12. HB Antworten

    Interview in der Westfälischen Zeitung mit Wolfgang Schäuble, 21.08.2020:
    …Zugleich bezeichnete er die Corona-Krise als eine “große Chance” für Europa. “Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen…”

    • S v B Antworten

      Was Sie hier über Wolfgang Schäuble berichten, deutet darauf hin, dass auch er offenbar infiziert ist; wenn auch nicht mit DEM Virus, so doch mit den globalistischen Ideen des Weltwirtschafts-Forums. War es nicht der hoch geschätzte Nobelpreisträger Barak Obama, der – sinngemäß – dazu riet, keine Krise ungenutzt verstreichen zu lassen. Na, da haben wir’s doch.

      Wie die von Schäuble benannte und uns von Corona bescherte “große Chance” aussehen soll, will sich mir allerdings nicht recht erschließen. Sollen wir nun dem Virus und den regierenden Eliten für den entstandenen (und noch weiter zu erwartenden) immensen Kollateralschaden zu Dank verpflichtet sein? Wird sich das Virus für uns schließlich doch noch als segensreich erweisen, indem es uns – wusch! – von ungeheuren Schuldenlasten befreit? Was also meint der gute Mann mit seiner “großen Chance”? Nun, vielleicht muss ich diesbezüglich dem Great Reset-Programm des Weltwirtschafts-Forums doch noch entschieden tiefer auf den Grund gehen.

      Im übrigen sollte auch Schäuble wissen, dass der Aufbau einer Wirtschafts- und Finanzunion im Corona-Schnelldurchgang ohne die entsprechenden politischen Grundvoraussetzungen in ein noch größeres Desaster münden könnte wie das durch die voreilige Einführung des Euro entstandene. Damals wurde der währungspolitische Gaul auf Veranlassung einer Gruppe wild entschlossener Starrköpfe von hinten aufgezäumt. Dies führte zu den teils dramatischen Konsequenzen, die nun eine unablässige, sündhaft teure, letztlich jedoch kaum wirksame, Schadenbegrenzung notwendig werden lassen. Berechtigte Warnungen ausgewiesener Experten schlug man seinerzeit bekanntlich in den Wind. Und jetzt, sozusagen im Windschatten der Coronakrise, schickt man sich einmal mehr an, einen lange gehegten Traum Brüssels möglichst schnell Wirklichkeit werden zu lassen. Auch hier sind die längerfristigen Konsequenzen (gerade wieder für Deutschland!) noch nicht einmal ansatzweise realistisch einzuschätzen. Es handelt sich also nun schon um das zweite Mega-Experiment mit höchst fragwürdigem Ausgang.

      • H.K. Antworten

        Liebe SvB,

        wir werden doch ohnehin ver……

        Denken wir nur an die letzte Europa-Wahl und das Ergebnis.

        Und daß wir transusigen Deutschen die Melkkuh mit 48 Zitzen darstellen, wußten wir – bei ein klein wenig Nachdenken – auch bereits vorher.

        “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

        und

        “Wenn es ernst wird, muss man lügen.”

        Mehr muß man ( frau/ divers auch ) als Wähler nicht wissen …

  13. S v B Antworten

    Verstehe. Geistreiche Kommentare wie der Ihre sind auf diesem Blog jederzeit willkommen. Die Community sagt danke.

    • S v B Antworten

      Der Kommentar, auf den sich meine vorstehende Bemerkung bezog, wurde zwischenzeitlich offenbar entfernt.

  14. HB Antworten

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 21.08.2020:
    “Heute würde Politik einen Lockdown, wie wir ihn im März gemacht haben, nicht wieder machen…..”

  15. S v B Antworten

    WICHTIGER HINWEIS!!!
    =====================
    Bitte auf der Achse umgehend den heutigen Artikel “Placebo-Befragung zur Migration” von Peter Grimm lesen. Es geht um den New Pact on Migration and Asylum. Eine topp aktuelle, ja brandheiße, Thematik also. Die dead-line zur Abgabe eines persönlichen Kommentars (auf Englisch abgefasst) ist bereits der 27. August, also übermorgen! Dabei läuft diese Aktion ganz heimlich, still und leise offenbar schon seit Mitte/Ende Juli! Allerdings wurde die “einmalige Gelegenheit” zu einer Ge- oder Missfallensbekundung gegenüber dieser höchst fragwürdigen EU-Agenda so gut wie nicht kommuniziert. Aus diesem Grunde hat bisher auch nur eine verschwindend geringe, nachgerade lächerliche, Anzahl von EU-Bürgern die Chance wahrgenommen und sich an der Befragung beteiligt. Angesichts der “Unterschlagung” dieser Möglichkeit zur Kommentierung muss man annehmen, dass sich Brüssel um die Argumente der EU-Bürger pro oder (vermutlich eher überwiegend) contra fortgesetzter Einwanderung den Deibel schert. Hätte man denn überhaupt so viel anderes erwartet…?

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