Lasst uns in Ruhe mit Eurer schlechten Laune! Jetzt ist Fußball und jetzt ist Deutschland…
Waren Sie gestern Abend auch raus, um das Spiel der deutschen Nationalmannschaft in Gemeinschaft zu schauen? Bei einem Public Viewing? Wir natürlich! Weil wir immer wissen wollen, wie Deutschland abschneidet und sich in der Welt präsentiert, und nirgendwo beäugt man uns so intensiv wie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft.
Vorweg: Wir sind noch nicht in einem „Sommermärchen“
Wie auch, das fand damals in Deutschland statt, und alle Welt war begeistert, wie nett und sympathisch wir Volk von Jammerern und Schwurblern sein können, wenn wir Gäste haben (die sich ordentlich benehmen).
Und wie leicht es ist, Parallelen zu anderen Staaten zu ziehen, wenn die in der Fremde unterwegs sind.
Vor zwei Jahren waren die Schotten, war die „Tartan Army“ zu Gast in Deutschland. Und es waren tolle Gäste, die in Schottenröcken (Kilts) zu Tausenden friedlich und stimmgewaltig durch unsere Städte zogen und mit ihren Dudelsäcken und ihren leidenschaftlichen Gesängen überall große Volksfeste feierten, wo sie auftauchten. Die BILD titelte, dass Münchner Bierhäuser schließen mussten, weil die Schotten alle Vorräte leergesoffen hatten.
Und, was soll ich sagen: Das Gleiche jetzt in Boston!
Lokale Brauereien wie die Boston Beer Co. meldeten, dass die Schotten innerhalb weniger Tage viermal so viel Bier getrunken haben, wie sonst am gesamten US-Feiertagswochenende zum 4. Juli vorrätig ist. Pubs im Zentrum der Stadt (wie das bekannte Hennessy’s oder die The White Bull Tavern) mussten Notlieferungen anfordern. Am Abend nach dem ersten Sieg war in vielen Kneipen schlichtweg jede Biermarke ausverkauft.
Ach, ich liebe diese großen friedlichen Sportturniere auf der Weltbühne – friedlich und multikulti, wie es sein könnte.
Am Nachmittag waren wir im Norden Berlins zu einem Straßenfest, um uns einzustimmen. Eine Bühne mit einem Elvis-Imitator, Rostbratwurst und Pommes Majo mit frischen Zwiebeln drüber. War das eigentlich früher auch so, dass mehr Stände da standen, wo für Thermomix und „Häusliche Pflege“ geworben wird, als für Lebkuchenherzen?
Der Deutsche braucht eine Weile Anlauf, bis er in die Ekstase gleitet
Das bemerkten wir dann gegen 22 Uhr, als wir uns im Biergarten einer Kneipe in Reinickendorf mit 200 Landsleuten wiederfanden, die fast alle Deutschland-Trikots trugen oder – die Damen – wenigstens schwarz-rot-goldene Haarkränze. Kristallweizen bestellt und los geht’s!
Als im allgemeinen Gequatsche auf dem Großbildschirm die deutsche Nationalhymne begann, nahm kaum einer Notiz davon, nur in der ersten Stuhlreihe stand ein einzelner Mann auf. Einer!
So stand ich auch auf, rechte Hand aufs Herz: „…fü-ür das deu-eutsche Vaterland…“. Rechts erhoben sich drei Frauen, links an einem Stehtisch entdeckte ich den CDU-Politiker gleichen Namens mit dem Deutschland-Trikot und dem Schriftzug „Dregger“, der sowieso schon stand und begann, zu singen. Jetzt standen alle, und bei „lasst uns alle strehe-ben“ sangen alle, zunehmend lauter werdend. Ich bin sicher, nach der Vorrunde stehen beim Public Viewing in Deutschland alle und singen ab der ersten Sekunde inbrünstig mit.
Haben sie uns ja auch ausgetrieben, stolz auf unser Land und unsere Farben zu sein. Ich bin es jedenfalls immer.
Das Spiel, die meisten von Ihnen werden es wissen, lief über weite Strecken eher zäh. Es war nicht schlecht, aber es war auch kein Spaziergang.
Und nach dem Ausscheiden unserer Nationalmannschaft bei den Turnieren in Russland und Katar wächst die Anspannung deutscher Fußballfreunde, wenn die Mitte der zweiten Halbzeit fast erreicht ist und der Gegner von der Elfenbeinküste immer noch 1:0 führt.
In der 68. Minute erlöste Deniz Undav die deutsche Fußballnation mit dem wichtigen 1:1, in der Nachspielzeit legte er noch einen nach – aus, aus, aus… das Spiel ist aus. Deutschland ist … im Sechzehntelfinale.
„Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt“, soll der altchinesische Laotse im sechsten Jahrhundert vor Christus gesagt haben. Es gibt aber irgendwie kein Kurzvideo davon. Schauen wir also nach, und da isses:
Im 64. Kapitel des Buchs von Tao Te King heißt es: „Eine Reise von tausend Meilen beginnt unter deinen Füßen.“ Das muss es also sein. Wer auch immer – richtig ist es auf jeden Fall.
Als wir gegen ein Uhr nach Hause kamen, zogen junge Menschen singend durch unseren Stadtteil, Trikots an, schwarz-rot-goldene Fahnen schwenkend. Das wird den Grünen und Linken nicht gefallen, ebenso wie die Bilder heute Morgen im Fernsehen von Autokorsos vergangene Nacht auf dem Kurfürstendamm.
Ich verspreche Ihnen: Das ist erst der Anfang
Die Zahl der Fahnen an Hauswänden und Autos ist exponentiell gestiegen. Wir haben auch geflaggt, natürlich. Jetzt ist Fußball und jetzt ist Deutschland.
Ob das den Miesmachern in den sozialen Netzwerken gefällt, die uns jeden Tag wissen lassen, dass sie aber nicht gucken und hoffen, dass Deutschland verliert, weil – bitte ankreuzen – der falsche Trainer, Spieler mit falscher Hautfarbe, Spieler, die beten, oder was sonst noch. Setzt euch in den Keller und schaut alte „Lindenstraßen“-Folgen auf YouTube! Und lasst uns in Ruhe mit eurem Gemecker!



Wie waren wir froh und unbeschwert in jenem lange zurück liegenden Spmmermärchen-Sommer! Damals wohnte ich in Kassel in einem Stadtteil mit sehr hoher Migrationsrate. Man sah nur noch schwarz-rot-gold, die Stimmung war grandios. Ein winderbares Erlebnis – und ich interesierte mich damals so wenig wie heute für Fussball!
An alle, die feiern möchten – viel Spass!!
„Lasst uns in Ruhe mit Eurer schlechten Laune!“
Danke, lieber Klaus Kelle.
Wobei ich das gerne auch auf nicht-WM-Zeiten ausweiten würde.
Welch Abgesang über Nagelsmann und die Mannschaft musste man schon vor der WM zum Beispiel bei Ihrem geschätzten Kollegen Boris Reitschuster lesen. „Schaumschläger und Selbstdarsteller“, mit Parallelen zur Politik und deren üblichen Verdächtigen, verbunden mit einem prognostizierten Turnier-Ende in der K.O.-Runde. Ob Herr Reitschuster seinen Artikel gerne ungeschrieben machen würde?
Nun, die Nörgel- und Abgesangoptionen legen mit der K.O.-Runde ja jetzt erst richtig los. Bereits im Achtelfinale droht der absolute Topfavorit Frankreich. Doch selbst wenn wir es widererwartend ins Finale, ja gar zum Titel schafften, es wird nichts nützen. Die Textbausteine liegen wahrscheinlich schon parat: Spitze nur noch bei der schönsten Nebensache der Welt, sonst nur zweit- und drittklassig.
Wobei, in einem waren und bleiben wir Weltmeister: im Nörgeln und schlechter Laune verbreiten, bevorzugt über uns selber.
Oh, Harald ist von der Leine 😊
Kann es sein, dass der böse Herr Reitschuster doch so eine Ahnung hatte…..
Da möchte ich Ihnen sogar Recht geben, selbst wenn wir die K.O.-Runde als Gruppenerster überlebten.
Waren ja auch mächtige Gegner. Und so glatt ging selbst das auch nicht. Gerade als Fan muss man auch mal sagen: Das war nix. Sonst feiern wir irgendwann noch en Unentschieden gegen Liechtenstein, Monaco oder Vatikanstadt. Sorry, aber das musste sein. Dreimal nacheinander mehr Politik als Sport. Und unser Kanzler jubelt wie bei seinem eigenen Versagen.
Sagen Sie bloß nicht „Merz liefert !“
DAS darf hier nur einer …
Auch da bin ich bei Ihnen.
Wobei, es hat sich generell einiges verschoben. Nicht nur in Deutschland.
Italien ist das markanteste Beispiel. Die Squadra Azzurra, viermaliger Weltmeister und über Jahrzehnte weltweit eines der Topteams schlechthin, verpasste nun schon zum dritten mal in Folge die Endrunde.
Auch der Rekordweltmeister Brasilien konnte bisher nicht wirklich überzeugen. Es lag lange Zeit gegen Japan im Rückstand und konnte erst in der förmlich letzten Minute der Nachspielzeit diesen Krimi für sich entscheiden.
Und England? Wird fast nur von Kane getragen.
Ähnlich wie Argentinien, dank Messi. Mit 39 dürfte es seine letzte WM sein.
Das einzige Topfavoriten-Team, das bisher mit beeindruckender Leistung überzeugen konnte, ist Frankreich. Sogar Klopp ist verzückt.
Ich habe, ehrlich gesagt ein Problem, wenn jedwede kritische Äußerung immer nur als genörgl abgetan wird. Ich habe nichts dagegen wenn eine Mannschaft mit hohen Zielen in ein Turnier startet, aber nach zweimal Vorrundenaus, schon sehr optimistisch. Der Umgang mit Oliver Baumann war unter aller Sau und daran hat sich auch nichts geändert. Wie in der Politik, ist es auch im Fussball, da läuft seit Jahren vieles nicht gut und wenn man das äußert, „die meckern ja bloss“, ist einfacher als über Kritik nachzudenken.
Die WM geht mir am Allerwertesten vorbei! Warum? Weil dieser Sportevent von politischen Statements verseucht wurde, wo Haltung an jeder Ecke gezeigt wird und wo gewisse Leute lieber die Regenbogenfahne als die Deutschlandflagge schwenken möchten.
Nee, das ist nicht mehr meine Mannschaft, das ist nicht mehr mein Land, und für dieses Land werde ich auch bestimmt nicht in den Krieg ziehen!
Herr Löw….sind Sie es?
😉
In Hamburg machten vermummte Faschisten Jagd auf Fussballfans, die in Deutschlandtrikots den Sieg gegen die Elfenbeiküste gefeiert haben. Die mussten, nach eigenen Angaben um „ihr Leben rennen“.
„Das große Public Viewing fällt dieses Mal aus
Die großen Städte Köln und Bonn haben bereits im Vorfeld angekündigt, keine zentralen Groß-Fanfeste zur Fußball-WM anzubieten. Begründet wurde dies jeweils mit den späten Anstoßzeiten und Lärmschutzauflagen.“
So der General-Anzeiger Bonn. Ich vermute aber eher, dass die Städte die Sicherheit nicht mehr garantieren können. Aber selbstverständlich gibt es in Kneipen, Biergärten und auch kommunalen sog. Event locations, nach Reservierung und gegen einen mehr oder wenigen großen Eintrittsobolus das Spektakel zu verfolgen. Da konnten ja Ausnahmen vom Lärmschutz gewährt werden.
Es sei jedem gegönnt.
Positiv ist mir neben der ordentlichen Leistung der Mannschaft zwischen den Werbepausen aufgefallen, dass diesmal auf politische Haltungszeichen der Mannschaft verzichtet wird. Das erledigen die ÖR-„Reporter“ mit ihrer Begleitberichterstattung, die partout meckern müssen.
Mit Herrn Dregger aus der Bischofsstadt Fulda und Rudolf Völler aus Hanau ist ein guter hessischer Einfluss am Start ✌
Liebe GJ,
habe Sie lange und sehr vermisst! Umso erfreuter bin ich, dass Sie wieder bei uns sind. Ei, Sie wisse doch – mier Hesse vermisse einanner hald immä so asch…
Ich wünsche fröhliches Durch-den-Tag-Schwitzen… Puh!
PS: ähm… blüht wieder was Blaues in Ihrem Garten? ; -)
Liebe SvB,
danke für die Blumen. Und ja, Männertreu ist in voller Pracht.
Ein Artikel, der gealtert ist wie saure Sané in der Mittagssonne und ein Spiel, dass sinnbildlich für alles steht, was in Deutschland gerade schief läuft.
Wir haben Chancen über Chancen und verspielen diese leichtfertig, weil Quoten und Moral über allem stehen und Leistung nichtmehr zählt.
Dazu eine Führung, die mit ihrem Job vollkommen überfordert ist und gleichzeitig niemals einen Fehler bei sich sucht – wer es wagt den Gottkönig öffentlich zu kritisieren, der bekommt vor laufenden Kameras ein paradebeispiel an Arroganz und Überheblichkeit geliefert. Rücktritt, freiwillig? NIEMALS. Verantwortung übernehmen? Das sollen gefälligst die tun, die Fehler machen…
Deutschlands Fußspuren aus der Vergangenheit sind um viele Nummern zu groß für das, was die Moralzwerge heute ausfüllen können.
Wir leben von den Resten unserer Leistungen und unseres Rufs aus der Vergangenheit. Dem Nachhall von einst mächtigen Taten und Worten. Dieser Ruf wird verschallen und Deutschland mehr und mehr in die Bedeutungslosigkeit versinken.
Der Fußball und unsere Gesellschaft gehen hier den gleichen Irrweg… aber selbstverständlich meinen wir auch weiterhin allen und jedem mit erhobenen Zeigefinger die Richtung weisen zu müssen und dabei im Idealfall eine Regenbogenbinde am Oberarm zu tragen und korrekt zu Gendern.
Wer jedoch Nationalstolz für etwas schlechtes hält und unsere Fahne als Symbol einer gemeinsamen Gesellschaft aus dem Bundestags entfernen will, meint dass der Islam zu Deutschland gehört und jeder sein Geschlecht frei wählen darf, braucht sich auch nicht wundern, wenn am Ende keine gemeinsamen Ziele mehr erreicht werden können und die Identität und der Einfluss einer einst stolzen Nation zusehens den Bach runter gehen.
Deutschland 2026.
Ich schlage vor, Frau Merkel übernimmt neben dem Amt der Bundespräsident*in auch gleich als Nationaltrainer*in. Was soll dieses ewige gehampel am Abgrund, wenn wir doch jemanden haben, die dieses Land freudestrahlend in die Tiefe stürzen möchte, nachdem sie uns bereits willig an den Rand manövriert hat.
*WirSchaffenDas
*BestesDeutschlandAllerZeiten
Ich zitiere einmal aus dem heutigen Leitartikel der „Zeitung mit den vier Buchstaben“:
„ Der Bundestrainer ist genauso überfordert und erfolglos wie der Bundeskanzler. Der eine wollte uns zum Weltmeister machen, der andere ist angetreten mit „Links ist vorbei“.“
Nagelsmann ist ein Laptop-Trainer…..das konnte nichts werden. Wie der im Schlafanzug am Spielfeldrand gehopst ist, war schon mehr als peinlich.
Hartmann bringt es auf den Punkt.
https://nius.de/clips/wir-sind-im-fussball-nicht-mehr-weltklasse
@H.K. und @ Martin Ludwig
Das seht ihr vollkommen falsch, ich habe heute in der „Welt“ gelesen: „DFB-Elf verhindert, dass ihr Trump den WM-Pokal überreicht“. Ich kann nur nicht verstehen, warum der politische Hintergrund als Satire bezeichnet wird.
Oh …
So, so, SO, SOOO SORRY !!
🫣
Ehrlich, was soll die Aufregung, als wir zweimal in der Vorrunde rausgeflogen sind, hat das nicht für so eine Aufregung gesorgt.
Das Schlimme ist nicht, daß Deutschland raus ist.
Das Schlimme ist, daß gefühlt in diesem Deutschland rein gar nichts mehr klappt – und das wird dann auch noch schöngeredet.
@gerd_rau
Die Aufregung besteht nicht aus dem sportlichem Ausscheiden, sondern aus der Tatsache, dass die Rumpeltruppe mit politischen Statements und Wokeregenbogen-Gaga sich selber ins Abseits gespielt hat. Das Verbot für Deutschlandflaggen während eines Public-Viewing z.B. in Kassel bezeichnet den Untergang des Volkssports Fussball in Deutschland ziemlich genau.
Wenn man 85 % Ballbesitz hat, so wie gegen Paraguay und man es selbst aus 11 Metern nicht schafft, das Tor zu treffen, dann liegt der Verdacht nahe, dass man überhaupt nicht gewinnen will, sondern nur einen politisch korrekten Auftritt hinlegt.
@ Gerd Franken
„…dass die Rumpeltruppe mit politischen Statements und Wokeregenbogen-Gaga sich selber ins Abseits gespielt hat.“
Dieser Erklärungsversuch mag noch für 2022 in Katar funktioniert haben, diesmal aber nun gar nicht. Völler hat allem eine klare Absage erteilt und nichts davon passierte.
Ich habe es heute morgen an der Arbeit erfahren, hat mich bis dahin und auch fortan nicht die Bohne interessiert, passt aber ins Gesamtbild.
Ich tue mir den ganzen Unsinn mit der sogenannten „NATIONALMANNSCHAFT“ schon lange nicht mehr an. Für welche Nation treten denn die Fußballmilionäre an?, etwa für Tonesien, den Kongo?
Ich für meinen Teil sehe mir solche Veranstaltunge, bei denen es eher um Milionen geht, nicht aber um Sport, erst wieder an, wenn die Spielerdarstellenden auch mehrheitlich aus UNSERER Nation hervorgegangen sind.
Was dort auf dem Spielfeld stand, erinnert eher an Fremdenlegion, als an Sport für unsere Nation
Aber, aber …
Dr. Google weiß:
„ Der altdeutsche Name Rüdiger leitet sich von den germanischen Wörtern „hroth/hruod“ (= Ruhm, Ehre) und „ger“ (= Speer) ab.“
Deutscher geht doch kaum noch !
Eine Schwurbelei zum desaströsen WM-Ausscheiden der deutschen Mannschaft!
Nun, im Herbst stehen wichtige Wahlen an. Nationalstolz ist daher das Letzte, was die Altparteien gebrauchen können. Der könnte durch anhaltende Erfolge der Nationalmannschaft provoziert werden (siehe 2006) und die Wahlergebnisse der AfD fördern, der einzigen Partei, die sich offen zum Patriotismus bekennt. In Deutschland wurde schon das öffentliche Zeigen unserer Nationalflagge sanktioniert. Public Viewing abgesagt in Berlin, und in Kassel, im Schlachthof, der Public Viewing noch anbot, wurde das Zeigen nationaler Symbole ausdrücklich verboten, angeblich wegen Ausgrenzung von Menschen mit ausländischen Wurzeln.
Der Bundestrainer unterliegt grundsätzlich dem Weisungsrecht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Gemäß seiner arbeitsvertraglichen Stellung kann der DFB als Arbeitgeber übergeordnet grundsätzliche Richtlinien vorgeben. Wie der DFB gepolt ist, kann man im Internet recherchieren. (KI generierte Internet-Recherche)
Der DFB-Chef Neuendorf ist langjähriges SPD-Mitglied, Vize-Chef Watzke ist CDU, der er bereits im Alter von 16 Jahren beigetreten ist. Er pflegt eine langjährige politische Verbundenheit zu Parteifreunden wie dem Bundeskanzler Friedrich Merz, für den er sich in der Vergangenheit auch aktiv im Wahlkampf engagiert hat. (Wikipedia).
Wenn man nun unterstellt, dass Nagelsmann kein Versager ist, sondern die Spieler absichtlich so ineffizient platziert wurden, wie es kam, ja, dann gibt die Grußbotschaft von Merz an die Mannschaft einen Sinn und passt 100%ig ins Bild.
Wie gesagt, Schwurbelei. Glauben Sie es nicht!
H.K.
Zu Ihrem Post von heute:
aus einem VW Käfer wird auch kein Ferrari, nur weil man ihm das Label aufklebt! Spätestens beim Formel 1-Rennen wird das klar.
Und wieder müssen die üblichen Verdächtigen herhalten für das frühe Ausscheiden.
„Wokeregenbogen-Gaga“, wie schon 2022 in Katar obwohl diesmal null davon passierte, der alte Haudegen Rudi Völler zudem jedem politischen Statement und Haltung eine klare Absage erteilte.
Was noch? Keine „Nationalmannschaft“ mehr, weil Spieler die falsche Hautfarbe haben, eher an eine „Fremdenlegion“ erinnern oder die Nationalhymne nicht mitsingen. Das haben sie zwar, zählt aber nicht. Auch nicht, dass die Les Bleus hier nochmal ein ganz anderes Kader aufstellen, damit aktuell durchmarschieren und ihrer WM-Top-Favoritenrolle voll gerecht werden.
So instrumentalisiert man hier das frühe Ausscheiden entlang eigener politischer Agenda anstatt sich offen einzugestehen: Sportlich gehören wir aktuell nicht mehr zur Weltspitze. Das mag an fehlendem Teamspirit liegen, der sccheitert aber auch daran, dass wir aktuell keine beständigen Führungsspieler und Torgaranten auf dem Platz haben wie einst Schweinsteiger und Klose oder aktuell die Franzosen mit Mbappé oder Dembélé (so viel zur „Fremdenlegion“) oder Kane, der die Engländer fast im Alleingang durch die Gruppen- und K.O.-Phase kickt.
Nun stürzt sich alle Hoffnung auf Klopp. Er wäre eine Flucht nach vorne. So er denn zusagt. Die Unterstützung der Öffentlichkeit hat er. Wie schnell es ihm gelingt, entsprechende Topspieler aufzubauen, die dann auch das Team motivieren, steht indes auf einem anderen Blatt.
@Harald
Die Wokeregenbogengaga sitzt in den Hirnen der überbezahlten deutschen Möchtegern- Fussballern der Nationalelf. Wenn ich an das Foto der „Mannschaft“ denke wo sich die Spieler demonstrativ vor der Weltöffentlichkeit mit der Hand den Mund zu hielten und die Blamagen für die nächsten 10 Weltmeisterschaften zementierten, kann einem nur schlecht werden.
„Sportlich gehören wir aktuell nicht mehr zur Weltspitze.“
Das war 1954 oder 1974 genauso. Damals waren die Ungarn und die Niederlande das Nonplusultra der Weltspitze. Dieses Argument zählt nicht. Was uns fehlt sind Strassenfussballer wie es die noch in Frankreich, Argentinien und Brasilien gibt. Fussballer die Blut lecken um aus dem sozialen Elend in ihren Ländern aufzusteigen. In Deutschland wird nur noch Fussball an der Playstation gespielt und am Laptop analysiert. Wir haben 85% Ballbesitz, der Spieler X hat 15 Km im Spiel gelaufen und das Eckenverhältniss beträgt 8:1 für Deutschland. Man kann nur noch abschalten oder sich Widerholungen des Endspielts von München 1974 anschauen.
@ Gerd Franken
Sie müssen sich mal entscheiden.
Entweder wurde den Spielern 2022 „Wokeregenbogengaga“ vom DFB gegen deren Willen aufoktroyiert oder es sitzt ihnen im Kopf.
Auch hinkt der Vergleich mit 1954 und 1974. Wir sind über ein halbes Jahrhundert weiter und was sich im Profifußball seit dem getan hat, muss ich Ihnen wohl nicht erklären.
Ein kleiner Blick auf die Gehaltsliste französischer oder argentinischer Führungsspieler zeigt es. Mbappé kommt auf fast 100Mio, Messi auf mehr als 100Mio Euro per anno.
Alle Führungsspieler, auch die Deutschen, haben irgendwann mal auf der Straße und kleinen Fußballvereinen angefangen, wurden dann aber systematisch aufgebaut. Das ist das, was man beeinflussen kann. Nicht beeinflussen aber kann man die individuellen Ausnahmetalente, die ein Spieler mitbringt bzw. mitbringen muss, um ein Mbappé oder Messi zu werden.
Und hier sehe ich (als zugegebenermaßen kompletter Fußballlaie) aktuell niemandem im deutschen Kadar. Die sind alle sehr gut, aber nicht absolute und vor allem dauerhaft beständige Topspitze über viele Jahre.
„ … und was sich im Profifußball seit dem getan hat, muss ich Ihnen wohl nicht erklären.“
„ Und hier sehe ich (als zugegebenermaßen kompletter Fußballlaie) aktuell niemandem im deutschen Kadar. Die sind alle sehr gut, aber nicht absolute und vor allem dauerhaft beständige Topspitze über viele Jahre.“
Ah ja …
Ein „kompletter Laie“ muß wirklich gar nicht erklären.
Würde er wohl auch nicht können …
„Wenn man(n) keine Ahnung hat, …“
🤗
@ H.K.
Tja, im Gegensatz zu Ihnen und anderen 50Mio im Land werde ich nicht alle paar Jahre für 4 Wochen zum Bundestrainer 😉
Dennoch ist mein laienhaftes Auge in der Lage zu erkennen, welche Spieler regelmäßig das Leder im gegnerischen Netz versenken.
Und deutsche Spieler sind es aktuell nicht.
Tja, im Gegensatz zu Ihnen habe ich weder meine Fußballweisheiten gepredigt noch irgend wen diesbezüglich zu belehren versucht.
🤗
@HK,
bitte finden Sie sich damit ab, dass Harald am Ende alles besser weiss. Männer, die sich am hellichten Tag mit Hundrmaske durch die Stadt führen lassen, findet er lustig. Ich wünsche ihm und alles anderen hier einen schönen Abend! Wuff wuff 🐈
@ Tina.Hansen
Bezeichnend, dass Sie mir unterstellen, alles besser zu wissen, nicht aber jenen Kommentatoren, die das frühe Ausscheiden Deutschlands ganz klar mit „Wokeregenbogen-Gaga“ erklären (was dieses mal gar nicht passierte) oder dass nicht alle deutschen Spieler die „richtige“ biodeutsche Hautfarbe haben (erinnern an eine „Fremdenlegion“).
Die Mannschaft, die aktuell am stärksten durchzieht sieht weit aus mehr wie eine „Fremdenlegion“ aus.
Und um Sie jetzt vollends zu schockieren. Ich führe als Mann täglich einen Hund aus. Nicht durch die Stadt sondern durch den Wald. Und auch keinen mit Maske. Die braucht er nicht. Er sieht auch so aus wie ein Hund 😉
„Bezeichnend, dass Sie mir unterstellen, alles besser zu wissen“
@Harald
Sie argumentieren in Sachen Fussball auf der Ebene eines F. Merz, der angeblich ein tolles Spiel und einen großen Kampf der Nationalmannschaft gesehen hat auf die alle Deutschen stolz sein können. LOLL!
Es ist wohl eher bezeichnend, dass Sie mit Ihren Kommentaren hier so ziemlich alleine und im Abseits stehen.
@ Gerd Franken
Ich wüsste nicht gesagt zu haben, „…ein tolles Spiel und einen großen Kampf der Nationalmannschaft gesehen zu haben, auf die alle Deutschen stolz sein können.“ Es wäre das Letzte, was mir einfiele.
Das, was ich mir erlaube zu sagen ist, dass ich anders als Sie und einige hier das erneut frühe Ausscheiden nicht wie selbstverständlich an „Wokeregenbogen-Gaga“ festmache (die gab’s diesmal überhaupt nicht) und auch nicht an „Fremdenlegion“, weil die Mannschaft, auf die sowas viel mehr zuträfe aktuell am überzeugendsten durch das Tournier marschiert.
Meine Analyse, nämlich dass wir aktuell zwar sehr gute Spieler aber eben keine absoluten Toptalente und Torjäger vom Schlage eines Mbappé, Messi oder Kane auf dem Rasen haben, mag für viele hier unkomfortabel sein weil nicht in ihre politische Agenda passend, ich sage es aber trotzdem.
Mit dem Rudel heulen war noch nie mein Ding, wenn ich es für falsch halte 😉
Dass ich hier nicht mit dem eindeutig
@Harald
Sie müssen wirklich IMMER das letzte Wort haben…
Er kann ja nicht wissen, daß keiner mehr etwas sagen will …
🤗
Doch! Harald weiß alles!! 😉
Da die Fussballschlacht für Deutschland nun geschlagen ist, blicken wir gespannt nach vorn auf die anstehende Schlacht von Erfurt. Möge alles unblutig verlaufen! Auf „friedlich“ darf man nicht hoffen.
Schon die Äußerungen des neuen Grüne-Jugend -vorsitzenden gesehen ?
solche fussballevents führen zu erhöhter häuslicher Gewalt.
nach der Niederlage würden besoffene Männer ihre Frauen verprügeln.
Und wir sollen doch jetzt die Sch ..ss flaggen abhängen.
Er spricht aus, wie die Einstellung der Grünen ist: sie hassen Deutschand und
arbeiten an der Zerstörung
Verfolgen Sie den Fall Stade? Die Fahrerin des Fluchtwagens des mutmasslich sechsfachen Mörders ist die Schwiegermutter des niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration. Das Auto, das sie fuhr und das erst vor wenigen Wochen auf sie zugelassen wurde, hatte als Kennzeichen seine Initialen. Die des erfolgreichen SPD-Schwiegersohns. Das mag Zufall sein… alles Zufall sein…
Da haben Sie schon mal den zukünftigen Wirtschafts-, Finanz- oder Innenminister kennengelernt – vielleicht auch die zukünftige „Mutti“ …
Nur mal so nebenbei:
Wer suchet, der findet:
„ Die Prämie für den Gewinn der Weltmeisterschaft 1974 lag für Franz Beckenbauer und seine Mitspieler bei jeweils 75.000 DM. Zusätzlich erhielten die Spieler damals vom DFB einen VW Käfer als Bonus.“
Heute sind 18-jährige Abiturienten, die als Bundesligaspieler durchstarten, bereits Multimillionäre und fahren Ferrari, Aston Martin oder sonstige Luxuskarren.
Ronaldos Vermögen liegt angeblich bei 1,2 MILLIARDEN €, das von Beckham bei 1.400.000.000,00.
Früher ( … ) kamen die Spieler des HSV aus Hamburg, die von Bayern München aus München oder zumindest aus Bayern.
Und all diese „Mittelschicht-Verdiener“ sollen mit rund 20 Männ*/-/:/_/•/Innen EINEM Ball hinterherlaufen ?
Heute spielt halb Schwarzafrika gegen halb Schwarzafrika, der Verein mit der meisten Kohle kauft sich wie auf dem Sklavenmarkt die besten und teuersten Kicker zusammen. Klappt‘s nicht mit einem, wird er halt versilbert.
Aber Hauptsache, alle zeigen „Haltung“.
Bleibt zu hoffen, daß nach dem Bundestrainer noch ein weiterer aus dem Bund sich einsichtig zeigt …
ja, was Fussballprofis heute verdienen ist einfach abartig. Auch schon von ganz jung an.
Zu Schwarzafrikanischen Spielern.
Übrigens . Kennen Sie die Bayern_Krimis von Rita Falk, zb. Dampfnudelblues .
gibt mehrere Verfilmungen von den Büchern. Der Held heißt Franz Eberhofer.
Der dortige Fussballverein von Niederkaltenkirchen holt sich auch einen afrikanischen Stürmer , damit der die Tore schiesst.
Ja, ich kenne diese Serie, in der auch die „Freunde und Helfer“ als minderbemittelte durchgeknallte Volltrottel mit IQ von 9,4 dargestellt werden, die nicht in der Lage sind, sich das Hemd in die Hose zu stopfen und ihre Mütze, wenn überhaupt, dann falsch herum aufsetzen.
( Ein Wunder, daß die Junx sich nicht in jeder Folge selbst in den Fuß schießen – versehentlich, versteht sich. )
Scheint zumindest bei den Öffentlich Rechtlichen überaus realitätsnah dargestellt zu werden.
( „Diverse“ Tatörter drängen in die gleiche Richtung ).
In Berlin ist das nicht etwa „Krimi“, sondern Realität.
Da sprühen sich die Damen und Herren Polizisten, die EINEN Mann in Badehose vom Dach eines Streifenwagens herunterlotsen wollen, gegenseitig soviel Pfefferspray ins Antlitz, daß anschließend nicht nur zwei Streifenwagen durch Schlagstockeinsatz beschädigt, sondern auch noch ZWÖLF Beamt*/-/:/_/•/Innen dienstunfähig sind.
Eberhofer lässt grüßen …
( Wie die Serie wohl aussähe, wenn diese „Sicherheitsexperten“ nicht in Bayern, sondern in unserer phantastischen, nach allen Seiten offenen Hauptstadt spielen würden … )
🥳
„ja, was Fussballprofis heute verdienen ist einfach abartig. Auch schon von ganz jung an“
Das sehe ich im Grunde auch so, aber, wer soll denn das viele Geld bekommen, was da jedes Jahr zusammenkommt? Und warum zahlen die Leute 250 Dollar für eine normale Eintrittkrate bei der WM? Weil sie einmal im Leben Messi live erleben wollen. Sollen die also die Einnnahmen an die DFB-Zentrale zum Verballern überweisen?
Beim „Sommermärchen 2006“ bin ich von NRW nach Stuttgart gefahren, weil ich eine Karte für England gegen Kolumbien bekommen konnte. Fahrt, Hotel, Ticket. GB-Basecap.
Und wissen Sie was? Allein, um einmal Beckham zu erleben, war es das wert.
Was Leute wie „Becks“ aber auch Messi, Ronaldo und Co. mit so einem Ball anstellen, das ist für mich physikalisch nicht erklärbar.
Ich weiß noch, wie Beckham im vollen Sprint angespielt wurde und den Ball mit dem Außenrist annahm und weiterlief, ohne, dass die Pille auch nur 20 Zentimeter von seinem Fuß wegsprang. Für so etwas zahle ich gern auch Eintritt und sogar TV-Gebühren.
Klaus Kelle
Das mit den heutigen gigantischen Spielergehältern hatte ich auch schon oben als Antwort auf Gerd Franken erwähnt. Es ist atemberaubend. Nicht nur im Fußball. Beim American Football, Basketball oder Formel Eins fließen ähnliche Summen. Populäre Sportarten sind zur Geldmaschine geworden.
Und da kommen wir Zuschauer bzw. Verbraucher mit ins Spiel. Ohne uns, die wir das konsumieren, wäre das nicht möglich. Mit jedem Spiel, das wir schauen, mit jedem Sky- oder Magenta-Abo fließt mehr Geld in das Geschäft. Im Fußball hat Großbritannien dieses Geschäft am härtesten auf Kommerz ausgerichtet und dominiert damit den weltweiten Markt. Da kann kaum eine andere europäische Liga mithalten, weder Spanien, Italien, Frankreich noch Deutschland.
zur deutschen Mannschaft.
Bei der EM 24 haben sie ja gut gespielt und es war wieder allgemeine Begeisterung da.
ich dachte damals, dass Feuer von 2006 ist zurückgekehrt.
Aber im Folgejahr war es schon wieder vorbei.
Et Nancy mit Regenbogenbinde fehlt halt an allen Ecken und Enden …