Die Videos von Augenzeugen über die gewaltige Detonation gestern im Hafen von Beirut wurden und werden millionenfach aufgerufen. Und was läuft in den Hauptnachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Grundversorger? Die Rückkehr von Zuschauern in die Fußball-Bundesliga und Berichte über Corona-Demonstrationen. Nach wie vor verfolgen die mit jährlich acht Milliarden Euro Zwangsgebühren durch die Bevölkerung ausgestatteten Staatssender eher eine politische denn eine journalistische Agenda.

Erst im kurzen Nachrichtenblock erfuhren Fernsehzuschauer, die ja angeblich in der ersten Reihe sitzen, dass es da irgendwo im Nahen Osten eine Explosion gab. Auf Twitter ergossen sich Hohn, Spott und Wut über die sogenannten Grundversorger, Ein “Goldenboy1802” schrieb: “…eine komplette stadt liegt in schutt und asche und ein 60 sekunden bericht ist alles??? Eine Schande für eine öffentlich-rechtlichen Sender.” Dem ist nichts hinzuzufügen.

Übrigens: Heute ist eine gute Gelegenheit, ARD und ZDF mitzuteilen, was Sie von deren Arbeit halten – per Mail oder Anruf. Kontaktadressen finden Sie über google.

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Dieser Artikel wurde 23 mal kommentiert

  1. HB Antworten

    Solange die von uns zwangsfinanziert und links-politisch geschützt werden, tangiert die das peripher.

    • Alexander Droste Antworten

      Was sie nicht peripher tangiert ist die Zahlungsverweigerung. Heiko Schrang macht es vor. Er wird zwar gerichtlich dazu verdonnert, doch zu zahlen, aber Zeitaufwand und Ärger sind es ihm wert, sie auf irgendwelches Geld warten zu lassen. Er hat ein ganzes Buch verfasst über Recht und Unrecht in Sachen Zwangsgebühr.

      Eine andere Art der Honorierung der zwangsfinanzierten linksgrünen Staatspropaganda ist die Zahlung in bar mit Fehlbeträgen in Raten, die allesamt nachgehalten und eingetrieben werden müssen. So geht das Geld schön für aufgeblähte Verwaltung drauf.

      Das ist legaler und schmerzhafter Protest. “Hallo Meinung” gibt noch weitere Tipps dazu.

      • W. Lerche Antworten

        Ich stimme Ihnen zu und beteilige mich daran. Allerdings juckt dieses weder die Geldeintreiber noch die Qualitätsmedien. Ganz einfach: Wenn die Kosten für das Geldeintreiben höher werden, dann werden demnächst die Beiträge weiter erhöht. Vielleicht ist der aktuelle Aufwand bereits im gerade erhöhten Zwangsbeitrag eingepreist.
        Oder meinen Sie, dass Herr Kleber deshalb einen Cent weniger bekommen wird? Mir würde schon 1/100 seiner Pensionsrückstellungen genügen.

        • Werner Meier Antworten

          Wenn die Bürger der DDR auch so gedacht hätten, wäre die DDR viel später oder vielleicht gar nicht zugrunde gegangen. Irgendwann sind die vielen Nadelstiche von den GEZ-Bürokraten nicht mehr zu beherrschen. Oder sie schlagen sich im Wählerverhalten nieder und sorgen dafür dass Bundesländer die GEZ-Diktatur zu Fall bringen. Ohne sie wären Merkel und alle linken Parteien verloren.

        • Klara Antworten

          Ich kann es immer nicht glauben, wie gut bezahlt die Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bezahlt werden. Muss eigentlich alles doppelt besetzt werden? Alle Nachrichtensprecher, alle Auslandsteporter, alle Sportübertragungen? Aber wie können wir uns wehren?

  2. Alexander Droste Antworten

    Wenn diese Sender ihr Geld nicht wert sind, sollte man die Zahlung einschränken bzw. einstellen. Ich sehe bereits seit fünf Jahren kein Fernsehen mehr. Das Internet ist wesentlich informativer und unterhaltsamer. Außerdem kann ich Propaganda wegschalten, wenn ich nicht belustigt werden möchte. Wenn ich ausnahmsweise die Tagesschau sehe, bekomme ich extrem schlechte Laune. Wenn meine Frau sie sieht, frage ich sie, ob sie Märchenstunde schaut.
    Bei KenFM kann man schön “Die Macht um Acht” mit Uli Gellermann schauen. Da wird der ARD-Redaktion ihre Fehlleistungen ordentlich um die Ohren gehauen. Ficht die aber nicht an. Im Gegenteil: KenFM ist ja rechtsextrem und reine Verschwörungstheorie, was absurd ist, weil KenFM stramm links ist. Ach ja, da fällt den Mainstreamphantasten noch der Begriff Querfront ein.

    • W. Lerche Antworten

      Auch ich finde KenFM sehr informativ und plausibel. Wenn der links ist, dann finde ich sein “links” gut. Unter “links” verstehe ich inzwischen “globalistisch”. Das ist KenFM sicher nicht.

    • Stefan Schmidt Antworten

      KenFM rechtsextrem? Dass ich nicht lache. Ein Spinner vor dem Herrn allemal, aber rechtsextrem? Einer der das Hohelied des Schuldkultes rauf und runter spielt soll rechtsextrem sein?

      Naja, alles nur noch Kampfbegriffe. Möglichst inhaltsleer machen, damit man sie für alles verwenden kann.

      • W. Lerche Antworten

        Begründen Sie bitte “Spinner”!
        Ich empfinde KenFM als “normal”. Immerhin versucht er, die “neue Normalität” und anderen ideologischen Unsinn zu verhindern.

  3. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Das TV – Programm und die Nachrichten – Sendungen der GEZ – Sender erinnern mich an das Wahrheitsministerium “Miniwahr” aus George Orwells Buch “1984”

    Sie haben vornehmlich die Aufgabe, die Positionen des Merkel – Systems zu unterstützen und die einzige wirkliche Opposition, also “Rräächtz”, zu bekämpfen.

    Nachrichten, die sich diesbezüglich instrumentalisieren lassen, werden also ausführlicher ausfallen als solche, die dazu nicht taugen.

    Die Katastrophe von Beirut ist deshalb also für unser “Miniwahr” , unsere Staatssender, keine ausführliche Berichterstattung wert.

    • W. Lerche Antworten

      Wenn unsere Qualitätsmedien schweigen, dann stecken höchstwahrscheinlich Globalisten hinter dem Anschlag. Andernfalls würden sie laut aufdrehen.

      Den Zweck dieser Explosion, sofern es kein Unfall war, werden wir bald erkennen, wenn die 1 Mill. Syrer aus dem Libanon und Hunderttausende jetzt Obdachlose sich auf den Weg machen.

  4. Manfred Janitzky Antworten

    Die Berichterstattung der deutschen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten versteht sich leider schon seit geraumer Zeit eher nur noch als nationale Nabelschau, anstatt als über gravierende Geschehnisse der Welt neutral und umfassend informierende Nachrichtenquelle, wofür sie ja, in erster Linie ihrem gesetzlich verpflichtenden Informations- und Bildungsauftrag gemäß, per Zwangsgebühren weiß Gott mehr als hinreichend ausgestattet wäre.

    Im verantwortlich ausgeübten Journalismus einer freien Welt gilt der eherne Grundsatz: “Das Wichtigste zuerst !!! ”

    Das wissen aber offensichtlich nur noch wenige deutsche Zuschauer – und daher ist bereits nur noch eine Minderheit regierungsseitig noch nicht vollständig eingelullter Bürger angesichts dieses neuerlichen Versagens von ARD und ZDF zu Recht empört über Reihenfolge und Gewichtung der Tagesereignisse bei unseren öffentlich-rechtlichen Sendern.

    • H.K. Antworten

      Lieber Janitzky,

      „… weiß Gott mehr als hinreichend ausgestattet …“

      Das sehen Sie aber GRUNDFALSCH !!

      ARD, ZDF & Co. sind mehr als deutlich unterfinanziert !

      Hinten und vorn kommen sie mit dem bißchen Geld, das wir ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung stellen, nicht aus !
      Daher ist ja die kürzlich beschlossene Gebührenerhöhung völlig falsch, da VIEL zu niedrig,!

      Die armen öffentlich-rechtlichen Sende-„Anstalten“ müssen schon lauter Wiederwiederwiederholungen von Produktionen vor 10 Jahren zeigen !

      Und bitte: ETWAS mehr Empathie gegenüber zu Oberdumpingniedriglöhnen schwerst arbeitenden Nachrichtenmoderatoren und Show- und Talkmaster*innen !

      Das ZDF in vorderster Front muß schon Wetter- und Politmagazinmoderator*innen aus der Türkei und sonstig holen, weil den miesbezahlten Job bei ARD und ZDF kaum ein Deutscher*in machen will

      • Werner Meier Antworten

        Mit dem gleichen Budget dreht Hollywood Blockbuster, die international erfolgreich sind und Publikum reihenweise ins Kino locken, während die regierungstreuen Propagandasender meinen, ihre Zwangskunden mit Endloswiederholungen zweitklassiger Regionalkrimis, Quizshows mit Pflaume und regierungstreuen Stammtischen mit Will & Co vor dem Einschlafen retten zu können…

  5. HB Antworten

    Vermutlich haben die ÖR bewusst erst abgewartet. Es hätte ja auch ein Anschlag gewesen sein können. Den hätten dann natürlich nur am Rande veröffentlichen dürfen, wie immer.

  6. colorado 07 Antworten

    Immer schön nach dem Motto: Mal schauen, was sich draus machen lässt! Und wenn im ideologischen Sinn nichts Ergiebiges drin ist, dann läufts höchstens noch “unter ferner liefen”.

  7. W.L Antworten

    Lieber Herr Kelle, könnte es sein, dass Ihre Vorstellungen vom ÖR von gestern sind?
    Bei Corona geht es nicht um wissenschaftlich belegte Fakten, beim ÖR geht es nicht um Wahrheit bzw. ausgewogenes ganzes Bild. Mir scheint, es geht nur noch um das Vorantreiben der globalistischen Agenda 2030 (UNO). Dabei ist “Haltung” gefragt. Es geht nur noch um die Frage, was nützt und was stört.
    Das erinnert mich an meine Zeit im real existierenden Sozialismus, dort, Genossin A.Merkel in den Westen reisen durfte, einige andere Funktionäre auch, auch Rentner, Invaliden und Freigekaufte, jedoch nicht die arbeitende, gehorsame Bevölkerung. Damals ging es ausschließlich darum, was dem Sozialismus nutzt und was dem Klassenfeind schadet. Alle anderen Kategorien ordneten sich darunter ein. – Das was jetzt hier in Deutschland geschieht, kommt mir sehr bekannt vor. Mir scheint, heute ist es mehrfach hysterischer und unverzeihlicher.
    Solange ich damals in der DDR als kritischer Mensch meiner Arbeit nachging und nicht versuchte, andere Menschen vom sozialisten Glauben abzubringen, hat mir die Stasi nichts getan. Der Klassenkamp wurde schwarz/weiß geführt und hatte höchste Priorität. Wenn ich als Privatperson die Regierung kritisierte bzw. Witze machte, hat mich die Macht in Ruhe gelassen. Das aktuell hierzulande geförderte Denunziantentum übersteigt die Schweineren der Stasi. Hier werden fleißige kritische Menschen sozial ausgeschlossen, deren Erwerbstätigkeiten gekappt, sie öffentlich im Internet für den Rest des Lebens ohne Gerichtsverhandlung geächtet.

    Heute las ich von einem Profi-Basketball-Spieler, dem sein Verein gekündigt hat, weil er Samstag auf der Demo in Berlin war.

    Gab es hier in der BRD früher nicht mal Berufsverbot für Lehrer, die in der DKP waren? Könnte sein, dass diese nun auf die Direktions-Posten kommen und ihre Kündiger kündigen. – Links ist globalistisch, schon immer, … die Internationale. “Hört die Signale..” Rechts war schon immer national. Die Trennlinie läuft nicht zwischen Links und Rechts oder sonst wo, sondern zwischen national und globalistisch. Übrigens, lieber Herr Kelle, die transatlantische Brücke ist globalistisch. Meuten äußert sich globalistisch. Der Impfer Gates gehört zu den Gloablisten ebenso wie Soros und dahinter viele nicht genannten.
    Und bei den Globalisten scheint sich die Macht zu verschieben vom militärisch-industriellen-Finanz-Komplex zum digitalen Finanz-Komplex. Was ist besser für uns?

  8. W. Lerche Antworten

    Ich vermute, diese Explosion gehört zum Vorantreiben der begonnenen weltweiten Transformation. Auch der Nahe Osten verändert sich. Öl verliert an Bedeutung. Unbedeutende politische Gruppierungen verschaffen sich mit Gewalt (Finanzminister Scholz würde sagen mit “BUMS”) Gehör. Die Einlagerung der explodierten Chemikalie geschah bereits vor vielen Jahren. Wer weiß, was noch alles vorbereitet wurde bzw. genutzt werden kann, um diese weltweite Transformation (Agenda 2030 von der UNO mit verklausolierten Worten nachzulesen) jetzt kurz vor ihrem Höhepunkt nicht zurückfallen zu lassen.

    Wer sich vor diesem Hintergrund mit “rechts – links”-Debatten ablenken und verweilen lässt, der hat m. E. den Schuss immer noch nicht gehört.

    • W. Lerche Antworten

      …der bremst die aufstrebende Protest- und Freiheitsbewegung “Querdenken”, so wie die Zahlen zur Demo am 1.8 heruntergedrückt werden.
      Diese neue Bewegung ist ein Dorn im Auge der Globalisten, die im Begriff sind, die Welt zu kapern und über unser Leben, über unsere Körper, über unsere Kinder bestimmen zu trachten.

  9. W. Lerche Antworten

    ARD und ZDF versagen nicht, sondern erfüllen ihren “Auftrag”.
    Versagen würden sie nur dann, falls ihr Auftrag wäre, uns mit Nachrichten zu versorgen.

  10. GJ Antworten

    Diese Explosion ist derart bedeutsam und in ihren Folgen schrecklich. Der Getreidespeicher, in dem 85 % des Vorrats des Libanon gelagert waren, zerstört. Ein Krankenhaus, in dem immens wichtig Blutkonserven vorgehalten werden, zerstört. Unzählige Tote und schwer Verletzte mit massiven Schnittverletzungen und entsprechendem Blutverlust. Wohnraum weitläufig zerstört. Die Leute laufen geschockt und wütend zusammen und demonstrieren gegen die Führung und die Verantwortlichen für dieses vermeidbare Desaster, weil das Zeug seit x Jahren dort gelagert wurde. Der Spiegel hat indes keine andere Sorge, als sich darüber zu empören, dass die Beiruter in dieser Katastrophenlage nicht auf Coronamasken und Abstand achten. Ich befürchte, dort geht es aktuell nicht in erster Linie um Corona!

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