War vielleicht alles umsonst?

Klar, gibt es Unterschiede wie in anderen Ländern auch. In Ballungszentren interessiert man sich eher für Klima und Gender-Gedöns als auf dem platten Land. Das ist im Osten ebenso wie im Westen, auch auf unterschiedlichem Niveau der reinen Zahlen, aber von der Tendenz her.

Und politisch? Klar gibt es da deutliche Unterschiede, weil ganze Generationen in gegensätzlichen Systemen gelebt haben. Das kann man nicht einfach abschalten. Great Reset in der Lausitz. Und dass viele Landsleute im Osten andere Prioritäten setzen als die – ich traue mich kaum, das zu schreiben – Mitbürger im Westen, ist auch klar. Wenn man sich die Einheit erkämpft hat wie die Ostdeutschen, dann hat man in der Regel ein intensiveres Verhältnis zu Vaterland und Patriotismus, als Westler, die durch die 68er-Mangel gedreht wurden. Soweit ist das alles nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar für mich – ebenso wie viele andere in Westdeutschland – ist diese Putin-Besoffenheit in Teilen Ostdeutschland. Wo man Fotos vom Bierabend mit alten Kameraden aus der Nationalen Volksarmee postet, versehen mit einem Text im Sinne von: „Läuft doch gut …“ Das war ganz zu Beginn, als es noch so aussah, als laufe es gut für die russische Armee, die nur noch darauf gewartet hat, dass die Ukrainer mit Winkelementen der Russischen Föderation am Straßenrand stehen, um sie willkommen zu heißen. Die stehen da aber gar nicht, und manch einem ist inzwischen klar, dass dieser Krieg vielleicht gar keine gute Idee war. Aber das ist nicht mein Thema heute.

Die Frage lautet: Ist das eigentlich überhaupt noch zu kitten, was gerade abgeht.

Facebook hat uns gestern eine intensive Warnung geschickt, dass sie eine Gruppe von mir mit fast 3000 Nutzern abschalten werden, wenn wir nicht die Hassorgien einzelner Poster unter Kontrolle bekommen. Unsere Moderatoren haben gestern in einem einzigen Fall erstmals einen Teilnehmer blockiert, weil wir nicht alles gefährden wollen, nur weil Einzelne nicht das Wasser halten können. Bei Corona war der Ton schon deutlich aggressiver geworden, aber das war nicht so ein Ost-West-Ding. Klar, in Ostdeutschlands fanden große Demos mit Zehntausenden statt, aber in Hamburg, Stuttgart und Berlin eben auch. Und in Sachsen waren die Querdenker eher Rechte, und im Schwabenland eher Ökos. Alles im Rahmen.

Aber jetzt ist es anders, und ich nehme mich persönlich da gar nicht aus. Auch mir schreiben einst Wohlmeinende und fragen, was ist mit Dir los? Warum antwortest Du aggressiver als früher auf Angriffe. Ich merke das ja auch selbst, aber die totale Zerstörung von Städten wie Mariupol, das Abschlachten von Zivilisten, die widerwärtigen Massenvergewaltigungen, das lässt mich nicht kalt. Und wenn ich unter solchen Berichten, Fotos und Filmen, dann Grinse-Smileys von offensichtlich intellektuell limitierten oder zumindest vollkommen empathielosen Zeitgenossen für das Leid anderer Menschen sehe, dann platzt mir eben auch der Kragen – zumindest in der Kommentierung in den Sozialen Netzwerken. Mit unserer Tageszeitung und den Portalen versuchen wir zumindest ausgewogen unsere Arbeit zu machen. Aber klar: Auch da gibt es in der Grundtendenz kein Verständnis für diesen sinnlosen Krieg, der alle nur zu Verlierern machen wird. Wer kann denn Verständnis haben für all das Morden und Zerstören?

Und warum sehen das so viele Ostdeutsche ganz anders? Ich verstehe das wirklich nicht. All die Osteuropäer haben doch auch die gleichen schlechten Erfahrungen mit Sowjetunion und Russland gemacht. Wie stolz sind die Esten, die Polen, die Kroaten, die Rumänien, dass sie endlich „zum Westen“ gehören. Was ist da los bei euch, liebe Freunde drüben?

„Wir denken alle hier so“, schreibt mit gestern ein ostdeutscher Freund auf Facebook. „Wir hier“?

Wo lebst Du, Junge? Wir haben seit 31 Jahren Deutsche Einheit. Oder doch nicht?

Vielleicht ist es so, vielleicht sollte man sich auch gar nicht mehr bemühen, Leute zu überzeugen, die meinen, sie könnten 1989 zurückdrehen und jetzt Sozialismus mal richtig machen mit Audi und Ikea. Einfach „patriotisch“ davor schreiben, dann läuft das. Was für ein kranker Gedanke, aber ich habe das wirklich schon gehört von einem Landsmann, der mir ernsthaft sagt, eigentlich sei die DDR ja der bessere Staat gewesen… und eine sehr gute ostdeutsche Freundin schreibt in einer FB-Gruppe wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, das sei alles nicht schön, aber nun gelte es, gegen die Amerikaner zu kämpfen. Man denkt unwillkürlich, das mit der Drogensucht könnte vielleicht ein viel größeres Problem sein als angenommen. Putin lässt morden, und jetzt müssen wir die Amerikaner bekämpfen? Irgendwie bekomme ich das nicht zusammen.

Ist aber auch egal, doch es ist deprimierend, wie wir alle – jeder an seinem Platz – intensiv daran arbeiten, unser gemeinsames Land in Stücke zu schlagen. Und das war mal wirklich ein phantastisches Land.

Als ich mit 16 Jahren politisch aktiv wurde, war mein großes Thema die Existenz der DDR, mit Mauer, Stacheldraht, Selbstschussanlagen. Das war der Grund, warum ist mich überhaupt politisierte. Wie oft bin ich mit der JU und der IGFM nach Berlin gefahren, um zu demonstrieren, Besuch im Mauermuseum am Checkpoint Charlie, Aussichtsplattform an der Bernauer Straße, Grenzer gucken und mit dem Mittelfinger grüßen.

Als ich dann 1989 auf meinem Hotelzimmer in Berlin im Fernsehen die Ankunft der ersten Züge im bayerischen Hof, voll mit Landsleuten von drüben, verfolgte, liefen mir die Tränen die Wangen runter. 9. November 1989 wieder an der Bernauer Straße mit Mikro und Kopfhörer, 9. Dezember 1989 live auf einer großen Bühne auf dem Alexanderplatz mit zigtausenden Deutschen-Ost, meine erste Grilletta, das junge Mädchen, das mir in einer kurzen Pause der Live-Sendung von Radio Hundert,6 auf die Bühne einen kleinen Rauschgoldengel reichte und schenkte, der dann jahrelang auf meinem Schreibtisch im schnuckeligen Funkhaus an der Paulsborner Straße stand, die junge Frau aus Ost-Berlin, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November mit ihrem Motorrad liegen blieb, und der wir helfen konnten, ihre Maschine wieder flottzumachen… Sie bedankte sich mit einem strahlenden Lächeln und sagte zu mir: „Seid Ihr im Westen alle so nett?“

Nein, sind wir nicht. Und seid Ihr auch nicht.

Es war alles umsonst, so erscheint es mir jedenfalls in diesen Tagen und Wochen.

Dieser Blog bekommt anders als der WDR und die Antifa keine öffentlichen Gelder. Deshalb: Bitte  unterstützen Sie meine journalistische Arbeit mit PAYPAL hier oder durch eine Spende auf unser Konto bei der Berliner Sparkasse DE18 1005 0000 6015 8528 18 !

image_pdfimage_print

Dieser Artikel wurde 33 mal kommentiert

  1. Christoph Friedrichs Antworten

    „Die Frage lautet: Ist das eigentlich überhaupt noch zu kitten, was gerade abgeht.“
    „…platzt mir der Kragen“ etc.
    Alles verständliche Fragen, die du oben aufführst im Zusammenhang mit der Frage: was passiert da. Aber es ist an sich ganz einfach: hast du dich überhaupt schon mal gefragt, ob du selbst auf der richtigen Spur bist?

    Natürlich ist es furchtbar, im Fernsehen Bilder aus Mario Paul und anderen Ortschaften, etwa Buchta oder eben auch vor Orten von Kiewzu sehen.

    Was mich aber wirklich wundert ist, dass du diese Nachrichten im Deutschen Fernsehen, kritiklos übernommen von westlichen Rundfunkanstalten, die im Gegensatz zu den deutschen vor Ort ihre Leute haben, vielleicht weil sie wissen, wo es gefährlich wird und wo nicht. Ich verstehe nicht, wie du noch ein Vertrauen zu den von CIA, Pentagon, Weißenhaus, und so weiter verbreitet Nachrichten haben kannst, die doch wie wir alle wissen in den letzten 30 Jahren vor jedem vom Zaun gebrochenen Krieg oder Regime Change alle und immer zu 100 % wahrheitsgemäß waren, nicht wahr?

    Nein du kannst dich und deine Nerven beruhigen, wenn du einfach mal Ergebnis offen App wartest, werden diese Menschen in Buchta ermordet , Wer denn mit seinen schweren Geschützen sich mitten in Mariupol eingenistet hat und auf die Russen schoss, damit die auch schön in die Innenstadt zurückschiessen. Warte es ab und lass einfach mal die einseitigen Vorverurteilungen, die auch nicht dadurch korrekt und nachvollziehbar werden, dass die Russen und Putin diesen völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine gestartet haben, für den es keine Entschuldigung gibt, der aber eine Vorgeschichte hat, die zu leugnen sehr im Interesse der Ukraine und ihren korrupten Führungsriegen, der CIA, des Weißen Hauses und der anderen „Altruisten“ im Spiel liegt .
    Dadurch würdest du übrigens dich und deine Zeitung sehr wohltuend von den teils wirklich ekelhaften Journalisten des mainstream und erst recht des örR unterscheiden.
    Wenn dieses Vorverurteilen machen die anderen ja schon und das ist doch beschämend genug.

    Dir und deiner Familie ein frohes Osterfest.

  2. John Brunswick Antworten

    Ich schreibe hier als jemand, der im Sperrgebiet der Grenze auf ostdeutscher Seite aufgewachsen ist. Trotz unserer Lage im „Arbeitslager mit Freizeit am Wochenende „,wie ich gerne die DDR nenne, haben wir in unserer Gemeinde in der Elbtalaue uns immer mit dem „Westen „verbunden gefühlt, weil wir seit Jahrhunderten zu Hannover gehören. Was auch heute noch zu abfälligen Kommentaren von allen Seiten führt. Amt Neuhauser zu sein ist in meinen Augen mehr als nur die Wohnadresse, es ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Aber ich schweife ab. In der DDR geboren und aufgewachsen, in der Bundesrepublik der 90er sozialisiert und einige Jahre in der Bundeswehr gedient, inklusive Auslandseinsätzen, konnte ich das Hurra- Geschrei der NVA- Veteranen nie verstehen, von wegen, in 3 Tagen zum Rhein. Ich frage dann immer: Ihr wärt für ein Regime in die Schlacht gezogen (mit allen Konsequenzen, inklusive Verstümmelung und Tod), dass euch verhaftet bei abweichender Meinung und an der Grenze gnadenlos abknallen lässt? Dafür hättet ihr gekämpft?Ernsthaft?
    Üblicherweise enden diese Diskussionen für gewöhnlich in nichtssagendem Geblubber der Gegenseite. Liegt vielleicht auch an meinem Status als Einsatzveteran, der die Bürgerkriegsgebiete des Balkans auf die harte Tour kennengelernt hat. Da kann keiner gegenan argumentieren. Dieses pro sowjetische, pro sozialistische Getöse in Ostdeutschland habe ich nie verstanden. Mein Chef und ich sagen immer: Wer heute noch die DDR glorifiziert, ist einfach nur ein Versager, weil solche Leute nach der Wende nichts mehr zustande gebracht haben. Ich war bis zum 24. Februar ein Verfechter der Diplomatie gegenüber Russland. Man hätte den Russen in der Vergangenheit nicht so sehr auf die Pelle rücken sollen, war nämlich klar, dass das irgendwann ein Echo gibt. Da ist der Westen nämlich wirklich nicht ganz unschuldig. Andererseits kann man das Bedürfnis der osteuropäischen Staaten verstehen, Teil eines multinationalen Sicherheitsbündnisses wie der NATO zu sein, nach 40 Jahren kommunistischer Unterdrückung. Eine äußerst verzwickte Gemengelage. Am besten wäre es gewesen, Osteuropa nach dem kalten Krieg als eine Art von Neutraler Zone zu betrachten, aber solche Überlegungen sind mittlerweile akademisch. Die jetzige Situation birgt jede Menge Zündstoff, und wir sind gut beraten, die Rhetorik unserer Politikerdarsteller unter Kontrolle zu halten. Die scheinen nämlich noch nicht mal ansatzweise zu kapieren, was sie immer wieder mit ihrem haltlosen Gequatsche anrichten. Jetzt sind die ersten Schüsse gefallen, und wir müssen aufpassen, dass die Lage nicht noch weiter eskaliert. Wir sollten bei unseren Überlegungen (schwere Waffen liefern, ja oder nein) nicht vergessen, dass Russen und Ukrainer auch nach dem Krieg noch da sein werden, und wir müssen mit ihnen leben. Bei einer diplomatischen Lösung wird es Zugeständnisse geben müssen, denn für eine optimale Lösung ist in der Vergangenheit von westlicher Seite zuviel Porzellan zerschlagen worden. Ich fürchte, dass die Ukraine dabei das Bauernopfer sein wird. Aber anders wird es sich kaum lösen lassen, es sei denn, wir engagieren uns grossmaßstäblich aufseiten der Ukraine, inklusive Waffenlieferungen. Wie das bei den Russen ankommt, kann sich jeder selbst ausmalen.
    Mal was anderes: in unserem örtlichen Flüchtlingsheim ist mittlerweile eine Belegung von schätzungsweise 200 Leuten zusammengekommen,tatsächlich scheinen die meisten aus der Ukraine zu stammen. Obwohl eine homogen auftretende Gruppe von etwa 20 Personen irgendwie den Eindruck erweckt, den ethnischen Hintergrund einer „mobilen ethnischen Minderheit „zu haben. Passend dazu sprechen sie auch kein ukrainisch oder russisch. Und einige Herren im besten Alter sehen mir doch stark nach Pakistan aus. Afghanistan scheidet aus, das würde ich hören.
    Genug der Worte, das Osterfeuer und die Dorfgemeinschaft warten auf mich. Ich wünsche Ihnen allen noch ein schönes Osterfest.

  3. H.B. Antworten

    Lieber Herr Kelle, ich mache zur Zeit auch eine Erfahrung, die mich sehr frustriert. Meine Frau und ich wollen uns nicht zwangsimpfen lassen und haben uns deswegen Anfang Januar einem Montagsspaziergang angeschlossen, wo wir sehr positive Erfahrungen machten als wir merkten, dass es doch viele Gleichgesinnte gibt, was wir im Freundes- und Bekanntenkreis vermissten. Es gab in der Gruppe rege Diskussionen zu den unterschiedlichsten Themen, zum größten Teil sehr anregend. Auf einmal zogen sich die Führungspersonen zurück, die geplante Impfpflicht fiel, und es tauchten die ersten Hassposts gegen die Ukraine und für Putins Angriffskrieg auf. Bei der Abschlussrede letzten Montag wurde der Westen für den Krieg verantwortlich gemacht. Viele Spaziergänger denken ebenso. Wir nicht!!!

    Deswegen verlassen wir die Gruppe in den nächsten Tagen und können über unsere Montage wieder frei verfügen.

  4. S v B Antworten

    Schade nur, dass nun schon mit jeder neuen, ernsteren Problematik, mit jeder anstehenden Entscheidung, die dieses Land – mal mehr, mal weniger – tangieren, zusätzliche Energien frei werden für eine noch deutlichere Spaltung der Gesellschaft. Wenn Tiefe und Breite eines Grabens, der sich durch eine Gesellschaft zieht, erst einmal ein gewisses Ausmaß erreicht haben, so werden sich die Folgen in hässlichen Erosionserscheinungen offenbaren. Eine solche Entwicklung wäre tragisch, ja fatal. Aber wenn sich eine Gesellschaft erst einmal von gegenseitiger Toleranz, von Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt losgesagt hat, stehen die Chancen schlecht, dass sie in ihrer gewohnten Form noch sehr viel länger existieren wird.

    ———————————————- TRUCE NOW! ——————————————————–

    • H.K. Antworten

      ( Da gebe ich mir EINMAL am Freitag richtig Mühe, Ihre Rußland-Reisepläne im „Marsalek“-Thread zu begleiten, und dann schaut niemand mehr rein, 🥲 )

      In ( ), da off topic…

      • S v B Antworten

        Nee, nee, nee, Ihren langen und ausführlichen Kommentar habe ich sehr wohl gelesen, lieber H.K. Ganz herzlichen Dank für Ihre Mühe. Sie haben natürlich in etlichem recht, aber ich bin immer gerne ins Blaue, also ohne Reservierung und erst recht ohne Pauschalversorgung. Gruppenreisen sind eher nicht meins. Ein bisschen Abenteuer muss schließlich sein, oder etwa nicht? Wenn ich jetzt allerdings lese, dass man für einen Aufenthalt in Italien (Südtirol!) immer noch eine Covid-Einreise-Deklaration benötigt und mitunter sogar den Green Pass vorweisen muss, dann vergeht mir wirklich die Lust auf einen Wanderurlaub in den Dolomiten. Covid, Covid und kein Ende. Alles ist so viel komplizierter geworden, gerade hier in Europa. Deshalb freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Südafrika. Leider ist gerade der Teil der Ostküste, in dem ich viele Jahre gelebt habe, von sehr schlimmen Überflutungen heimgesucht worden. Und es regnet… immer noch. Bin täglich in Kontakt mit meinen Freunden. Es sieht schrecklich aus in Teilen von KwaZulu-Natal. Schon fast 400 Tote sind zu beklagen, und diese Zahl wird mutmaßlich noch steigen, weil viele Menschen noch vermisst werden. Tausende sind obdachlos geworden, haben all ihr Hab und Gut verloren. Dazu kommen die stetig steigenden Lebensmittelpreise, übrigens eine Folge des Ukraine-Krieges. Ich hatte schon vor Wochen in einem Kommentar davor gewarnt, dass steigende Lebensmittelpreise in Drittwelt- und Schwellenländern zu wachsender Armut und Unruhen führen würden; wodurch sich letztlich auch eine Bereitschaft zur Emigration ergeben könnte. Wie zu erwarten war, werden erst nach und nach die weltweiten Auswirkungen sichtbar, welche das Kriegsgeschehens in nach sich zieht. Und dann gibt es doch tatsächlich Leute in Deutschland und anderen EU-Ländern, die auf ein Gas-Embargo drängen. Haben diese Menschen den Verstand verloren? Unverantwortlich; wenn angeblich schon nicht gegenüber Europa, so auf Garantie gegenüber den Armen und Ärmsten in der Welt. Man könnte verrückt werden!

        Trotz und alledem wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest.

  5. gerd Antworten

    Werter Herr Kelle,

    es gab da mal einen Propheten, der dem gebeutelten Volk folgendes verkündete:
    „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht Gott, der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ (Jeremia 29, 11).

    Das spricht vor langer Zeit Gott, der heute auferstanden ist. ER hat Wort gehalten! Frohe und gesegnete Ostern!

  6. Achim Koester Antworten

    Die Umfragen von CIVEY waren in der Vergangenheit oft durch Suggestivfragen geprägt, daher glaube ich denen nur bedingt. Des weiteren wurde wohl ausgeklammert, welche wirtschaftlichen Folgen ein Totalembargo für uns hätte, von Millionen Arbeitslosen bis zum Zusammenbruch lebenswichtiger Industrien, z.B. im medizinischen Bereich. Wäre dieser Aspekt in der Fragestellung berücksichtigt worden, hätte das Ergebnis mit Sicherheit anders ausgesehen. „Glaube keiner Statistik….“

    • S v B Antworten

      In Europa wird wohl gerne vergessen(?), dass rigide Maßnahmen wie ein Gas-Embargo desaströse Auswirkungen auf Drittwelt- und Schwellenländer haben werden. Schon das Kriegsgeschehen selbst zeitigt negative Folgen in diesen Ländern. Die Lebensmittelpreise steigen dort schon jetzt stark an. Ein Gas-Embargo würde die Situation weiter verschärfen. Die Zusammenhänge dürften inzwischen bekannt sein. Unsicher bin ich mir allerdings noch, was die Antwort auf die Frage angeht, ob die weltweiten Folgen einschneidender Maßnahmen von den europäischen Entscheidungsträgern aus purer Dummheit, aus Leichtfertigkeit oder gar aus Böswilligkeit nicht bedacht werden. Unfassbar.

      • H.K. Antworten

        „ Unsicher bin ich mir allerdings noch, was die Antwort auf die Frage angeht, ob die weltweiten Folgen einschneidender Maßnahmen von den europäischen Entscheidungsträgern aus purer Dummheit, aus Leichtfertigkeit oder gar aus Böswilligkeit nicht bedacht werden. Unfassbar.“

        Ich fürchte, es trifft alles zusammen. An erster Stelle steht die Dummheit, an zweiter der Wille, Entschlossenheit zu demonstrieren, ohne sich über die Folgen klar zu sein.

        Angst und bange wird mir auch, wenn ich in der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ heute lese, 51 % der Deutschen seien für die Lieferung schwerer Waffen und 36 % dagegen.

        Ich erinnere mich mit Grausen an die Frage „Wollt ihr den totalen Krieg ?!“ und die euphorische mehrheitliche Antwort darauf …

        Selbst -zig Jahre später, unmittelbar vor dem Falkland-Krieg, gab es Bilder von wild entschlossenen, euphorischen britischen Soldaten.
        Als viele mit schwersten Verwundungen und ohne das eine oder andere Körperteil zurückkehrten, sahen die Bilder e t w a s anders aus …

        KRIEG IST KEIN BALLERSPIEL AUF DEM PC UND KEIN EPOS IM FERNSEHEN !

        • S v B Antworten

          Und da die erwünschte Verjüngungskur des politischen Personals als geglückt gelten kann, sollte man natürlich nicht erwarten, dass dieses, was die Schrecken des Krieges, der totalen Zerstörung, des gewaltsamen Todes, der Verwundung oder Verstümmelung, eines vermissten Vaters, Bruders oder Sohnes, einer Flucht, einer Vergewaltigung, einer Hyperinflation, einer Verarmung, des Hungers usw. angeht, auf ähnlich einprägsame Weise durch Eltern und Großeltern „gebrieft“ worden sein könnte wie die Politiker früherer Tage – oder, meinetwegen, auch unsereiner.

          Als Kind lauschte ich, wann immer sich die Gelegenheit dazu bot, fast schon andächtig den sich scheinbar endlos aneinander reihenden Suchmeldungen des Deutschen Roten Kreuzes. Diese wurden noch Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg allmorgendlich im Radio nach den Nachrichten gesendet. Wer mag sich daran wohl noch erinnern? Schon damals nahm ich – zurecht – an, dass sich hinter jeder der unzähligen Suchmeldungen ein unglückliches, ja vielleicht sogar unheilvolles Schicksal verbergen müsse. Nach dem Ende der Sendung hing ich meist noch für eine Weile meinen mitleidigen Gedanken nach. Dass all dies und noch viel mehr heute nicht mehr zählen soll, kann und will ich einfach nicht glauben. Deshalb muss es unbedingt heißen T R U C E N O W !!!

    • TS Antworten

      CIVEY sind doch diejenigen mit dem „repräsentativen Ergebnis“ – sprich, das angezeigte Ergebnis entspricht nicht 1:1 den abgegebenen Antworten sondern wird auf intransparente Weise durch irgendwelche dubiosen Gewichtungsfaktoren schöngerechnet.

      • H.K. Antworten

        Schön ausgedrückt.

        Ich sage es mal beispielhaft:

        Wenn ich die Frage stelle „“Sind Sie dafür oder dagegen, das 30 % mehr Einkommen zu bekommen ?“ werden mindestens 90 % klar antworten, sie seien dafür. Was auch sonst.

        Und darauf wird dann gemacht „Die absolute Mehrheit der Deutschen verlangt deutlich mehr Geld“.

        Auf den Ukrainekrieg umgelegt:

        „Würden Sie einen Pullover mehr anziehen, damit in der Ukraine keine Babies, Kinder und Frauen mehr vergewaltigt und getötet werden ?“
        Ja, selbstverständlich würde fast jeder auch zwei Pullover mehr anziehen, wenn die Greuel damit gestoppt würden.

        Werden sie aber nicht.

        Und daraus wird dann gemacht „Die Mehrheit der Deutschen ist für ein Energieembargo gegen Rußland“.

  7. Jo Walter Antworten

    Gasembargo bedeutet auf der technischen Seite für Deutschland den Abschied von permanenter Versorgung mit elektrischer Energie. Denn nur mit Gaskraftwerken können die negativen Folgen der volatilen Energiequellen Sonne und Wind einigermassen kompensiert werden. Das hat wohl auch Habeck verstanden, man sieht ihm das Dilemma an, was ihn aber nicht davor abhält, für noch mehr Volatiles zu votieren und damit den Untergang zu forcieren. Ausfallender Strom ist für ein Industrieland Selbstmord. Wir werden dann zu einem „Emerging State“ zurückfallen – ein Euphemismus für „Schwellenland“. Die gute Seite davon wäre, dass wir uns dann um Umwelt keine Gedanken mehr machen brauchen, wir könnten nichts mehr beitragen. Und: Tote emittieren erfreulich wenig Co2. Mit freundlichen Grüßen, Jo Walter, Dipl.-Ing.

    • S v B Antworten

      Sehr klug kommentiert, werter Jo Walter. Klar sieht man Herrn Habeck das Dilemma an. Allerdings sträubt sich Herr Habeck, den Begriff „Dilemma“ in diesem Zusammenhang gelten zu lassen. Ich entsinne mich, dass er dies jüngst in einem Gespräch mit Markus Lanz immer wieder betont hat. Explizit, sozusagen. Für Robert Habeck bedeutet demnach eine solch schwergewichtige Entscheidungsfindung alles Mögliche, aber de-fi-ni-tiv kein Dilemma. Auch für mich absolut nicht nachvollziehbar. Aber – irgendwie ist der Mann dennoch zu beneiden, finden Sie nicht auch? (Die Videoaufzeichnung des Gesprächs müsste noch zu finden sein).

      • H.K. Antworten

        Der von Ihnen genannte Auftritt von Robert Habeck bei Markus Lanz zog sich deutlich länger hin, als geplant und nahm den größten Teil der Sendung ein.

        Ich erinnere mich sehr gut.

        Auch daran, daß ich eingestehen mußte, ein anderes Bild unseres neuen Wirtschaftsministers zu bekommen.

        Zumindest können wir wohl froh und dankbar sein, in dieser Situation nicht den vollschlanken Vorgänger mit der immer pinken Krawatte ujd den zu kurzen Söckchen mehr in diesem Amt zu haben.

        Und: nein, ich bin dadurch KEIN Grün*/-/:/_/Innen-Fan geworden.

        Das Gespräch ist sehenswert – sicher noch in der Mediathek zu finden.

  8. H.K. Antworten

    Gerade die Osterbotschaft des Papstes gesehen,

    Ich gebe die Hoffnung auf eine doch noch friedliche Lösung nicht auf.

    Allen ein frohes, gesegnetes und vor allem friedvolles Osterfest !

    • S v B Antworten

      Wir alle wollen schließlich eine friedliche Lösung, vor allem – besser heute noch als morgen…

      • H.K. Antworten

        Wie man hört, haben die Russen gedroht, sollten sich die ukrainischen Soldaten in bzw. um Mariupol nicht bedingungslos ergeben, sie „vollständig zu vernichten“.

        Früher: „Flinten“-, heute: „€-Uschi“ kann die Lieferung schwerer Waffen offenbar nicht schnell genug gehen.

        Mir schwant nichts Gutes.

        • S v B Antworten

          „Mir schwant nichts Gutes.“

          Mir auch nicht. Eine Eskalation ist mit allen Mitteln zu verhindern, verdammt nochmal! Sorry für den Fluch, ausgerechnet an Ostern, aber auch er soll ja schließlich der guten Sache dienen.

          • H.K.

            Wie weiter zu hören ist, werden sich die ukrainischen Soldaten nicht ergeben.

            Herr Selensky droht bei „Vernichtung“ seiner Truppen mit dem Abbruch der Friedensgespräche mit Moskau …

            Vielleicht sollten beide Seiten zur Abwechslung mal auf den „alten weißen Mann“ in Rom hören – der hat jede Menge Lebenserfahrung und denkt wohl deutlich weiter als bis zur Nasenspitze …

  9. Angelika Antworten

    „ist diese Putin-Besoffenheit in Teilen Ostdeutschland“:
    Ich bin nicht Putin besoffen und ich bin eine typische Westdeutsche. Aber mir ist mittlerweile klar geworden, dass dieser Westen genau der Ursprung dieser Trottel-Wokeness ist. Daran ist nicht Russland Schuld. Oder China. Oder der Iran. Oder der Islam. Und nicht der Sozialismus oder der Kommunismus. Es kommt aus dem Herzland des Westens. Von den liberalen Küsten der USA.
    It’s the west, stupid, der Schuld an woken Sch… ist.
    Und zu den anderen Osteuropäern: Die lernen die Cancel Culture, die Schuld der weißen Rasse, Transphobie, … gerade erst kennen. Die Ostdeutschen sind in der woken BRD schon mitten drin. Vielleicht macht das den Unterschied aus?

    • Angelika Antworten

      Noch eine kleine Ergänzung, warum die blöden Ostdeutschen nicht kapieren, was die anderen Osteuropäer (mit Ausnahme der Ungarn und Serben) schon kapieren:
      Die Armenier haben auch kapiert, wie gefährlich Aserbaidschan ist. Warum kapieren das die blöden Spanier nicht, die keine Angst vor Aserbaidschan haben?
      Menschen in der Sahara haben Angst vor Verdursten, Menschen im Grönland eher vorm Erfrieren. Warum ist das nur so? Ich verstehe es nicht. Warum haben die blöden Leute in Brasilien bloß keine Angst vor Russland, obwohl die Osteuropäer doch wissen, wie gefährlich die Russen sind?

  10. Gerd Rau Antworten

    Ich bin Ostdeutscher und ich ticke nicht so Putinverliebt. Aber ich riskiere mal ne Vermutung warum das so ist. Zur Wendezeit hat ja im Osten jeder gegen Westen geschaut und sich von der Wende „Wunderdinge“ versprochen, vielleicht nicht jeder, aber doch die meisten. Nur kam dann für viele Arbeitslosigkeit und damit verbunden kein Geld und das ist nun mal nötig um die F´reiheit des Westens zu geniessen. Und nach rund 35 Jahren Wiedervereinigung ist der Lohndurchschnitt im Osten immer noch unter dem im Westen, was ist das für eine Wiedervereinigung? Dazu kommen Berichte im öffentlich Rechtlichen die das Leben in der DDR, für viele im Osten, nicht so darstellen wie es war.
    All das zusammengenommen hat bei vielen, denke ich, dazu geführt das der Westen als Lügner wahrgenommen wird und der Osten ist doch nicht so schlimm.

    • S v B Antworten

      Auwei, wenn Ost- und Westdeutsche schon größere Probleme damit haben, einander zu verstehen, kann man sich gut vorstellen, wie es – wenn’s mal wirklich drauf ankommen sollte – zwischen den Mitgliedsländern der EU oder innerhalb eines gar noch weiter gespannten Rahmens laufen würde. Nicht eben harmonisch, würde ich meinen. Je größer und „vielfältiger“ eine politisch organisierte Entität wird, desto zahlreicher und unüberwindlicher könnten entsprechende Diskrepanzen werden. Aus Gründen, die auf der Hand liegen, eignen sich die USA zur Widerlegung dieser Hypothese eher nicht.

  11. BG Antworten

    „Russland verstehen“ von Gabriele Krone-Schmalz lesen (Ausgabe 2015!!!) hilft Ihnen beim Verstehen dieser von uns Ostdeutschen fabrizierten Prozentzahl, die Sie anführen (wir nehmen mal eine Reaität dieser an). Ich kann Ihnen jetzt schon ankündigen, daß Sie nach Lesen dieses Buches schwer ins Grübeln kommen. Ich z.B. (leidenschaftlicher ostdeutscher Küstenbewohner) argumentiere im Thema des Krieges Russland-Ukraine immer aus geschichtlicher Sicht und beziehe hier auch die Verwerfungen der EU/NATO Vasallen mit in den Versuch des Verständnisses ein (follow-the-money)n. Es ist schon erstaunlich, wie schnell und unkritisch viele – auch die, die insbesondere so wie Sie in den vergangenen 2 Jahren in Bezug auf die Coronapolitik diese kritisch von mehreren Seiten hinterfragt haben – die medienvorbereitete ÖR Darstellung um Putin als Leitstrahl ihrer Argumente übernehmen. Ihr Artikel mit der finalen Frage „War alles umsonst“ hat mich ziemlich entsetzt, da sich hier neue innerdeusche Gräben zwischen OST und WEST auftun, die wir uns eigentlich ersparen sollten. Und ja – ich lehne den Krieg und das Vorgehen beider (im Vordergrund agierenden) Hauptdarsteller absolut und rigoros ab!
    Alles Gute für Sie!

    • S v B Antworten

      Auch ich fand zumindest die Überschrift zum Artikel sehr unglücklich. Wie das simple Umfrageergebnis eines Meinungsforschungsinstituts, eine Momentaufnahme also, überhaupt jemanden dazu verleiten kann, die Deutsche Einheit quasi als Ganzes in Frage zu stellen, erschließt sich auch mir nicht.

      • H.K. Antworten

        Hm.

        Also, ich persönlich halte eine Einteilung in „DIE Ossis“ einerseits und „DIE Wessis“ andererseits für nicht hilfreich.

        Selbstverständlich gibt es „blöde Ossis“.

        Genauso wie es „oberblöde Wessis“ gibt.

        Und es gibt jede Menge wirklich tolle und beeindruckende Menschen auf beiden „Seiten“.

        „DIE Deutschen“ gibt es aus meiner bescheidenen Sicht genausowenig wie „DIE Amis“ oder „DIE Franzosen“ oder „DIE“ Italiener oder Chinesen oder Inder oder Moslems.

        Ich habe in meinen bisherigen Jahrzehnten ( fast ) überall auf dieser Welt tolle Menschen kennengelernt wie auch absolute Vollpfosten.

        Der von mir sehr geschätzte Wolfgang Bosbach hat es einmal so ausgedrückt:

        „Bei mir wird niemand nach seiner Herkunft, seiner Hautfarbe oder seiner Religion beurteilt. Ausschließlich nach seinem Charakter“.

        Mit dieser Ansicht kann ich mehr als nur „gut“ leben.
        Ich möchte noch hinzufügen, ich würde jemanden auch nicht nach seiner politischen Einstellung oder Parteizugehörigkeit beurteilen. Auch da gibt es solche und solche. In ALLEN Parteien.

        • S v B Antworten

          Prinzipiell haben Sie natürlich recht. Allerdings würde ich meinen, dass es zwischen Menschen verschiedener Provenienzen, in der Hauptsache basierend auf oft deutlichen Unterschieden zwischen der jeweilig „landesüblichen“ Sozialisierung, zu gewiss nicht unberechtigten Typisierungen kommen wird – und es dies meines Erachtens auch darf.. Wobei freilich ein „Anders“ niemals für ein „Besser“ oder „Schlechter“ stehen darf. Hat man also nicht allen Grund zur Freude darüber, dass die Welt so interessant und farbig ist? Ich finde schon. Möge dies noch lange so bleiben…

          • H.K.

            Uups, ischon spät.

            Leider falsch plassiert …

            G‘hört HIERHIN …

            😉

  12. H.K. Antworten

    Ja, absolut d’accord.

    Leider muß ich jedoch einschränken:

    ALLES und JEDEN muß ich nicht wirklich kennenlernen – oder in meinem Dunstkreis haben.

    Bei Leuten z.B., due sich nicht einmal halbwegs benehmen können und mit angelegten Ohren durch die Weltgeschichte walzen, bin ich eher – sagen wir: voreingenommen.

  13. Torsten von Stein Antworten

    Hallo Klaus, du hast mir mal vor einiger Zeit entgegnet, dass du dieses Ossi/Wessi Gerede nicht magst – und mir durch ein Blümchen zu verstehen gegeben, wir seien doch ein Volk.
    Nach diesem, deinem eigenen Beitrag „war wohl alles umsonst“ und die ostdeutschen Putinversteher können doch nicht…….
    IHR seid mit den Amerikaner aufgewachsen, wir mit den Russen. IHR glaubt die Besseren zu sein und alle Anderen sollten gefälligst euern Lebensstil toll finden. Kurz und knapp, das finde ich nicht.
    WOHER nimmt der „demokratische Westen“ eigentlich (vorsichtig ausgedrückt) die Sicherheit, dass IHR Lebenstil, IHRE Werte (welche denn?) von allen anderen Völkern auch so gewollt ist?
    Und zwei weitere Fragen: wieviele Kriege hatte Amerika (außer dem Bürgerkrieg) im eigenen Land und wieviele Länder weltweit, wurden durch den amerikanischen Stiefel verwüstet und zerstört um ihnen die vielgepriesene westlichen Werte und Freiheiten (eben auch mit Gewalt und Terror) zu bringen.
    Und jetzt erneut steht der AMi weit weg hinter der Gardine und schaut zu, wie in Europa der Gulasch gar wird. Wieder ein Krieg im fremden Land.
    Und die deutschen politischen Wehr- und Kriegsdienstverweigerer trommeln nach dem Krieg. WIR IM Osten WOLLEN keinen Krieg und werden uns auch nicht daran beteiligen. Der ukrainisch / russische Krieg, ist nicht unser Krieg!
    So das musste von einem Ossi mal gesagt werden. Jetzt fallt über mich her – ich bin hier raus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.