Warum auch 27 Prozent keine Mehrheit sind

Haben Sie heute in Ihrer Timeline auch schon wieder blaue AfD-Kacheln oder Grafiken der jüngsten Umfragen gefunden, vielleicht sogar geteilt? Also ich werde überschwemmt mit so was. Die AfD liegt jetzt in der Gunst der deutschen Wähler bei 27 Prozent bundesweit. Und ganz ehrlich: Bei der unterirdischen Performance und dem Dauerstreit in der Bundesregierung wundere ich mich, dass sie nicht schon an der 40-Prozent-Grenze kratzen.

Der beste Wahlhelfer für die AfD, das sind die traditionellen Parteien, unfähig zur Selbstkritik, nicht willens zu einem Befreiungsschlag und unermüdlich eine „Brandmauer“ stützend, die nicht die Lösung, vielmehr aber Kern des Problems ist.

In einer Demokratie muss man miteinander reden

Und das findet nicht statt – zumindest auf der entscheidenden Bundesebene nicht.

In Brüssel reden wenigstens die Referenten der EVP und rechter Parteien miteinander. In ostdeutschen Bundesländern reden sowieso in den Landtagen alle miteinander. Nein, halt, nicht alle, aber zumindest CDUler und AfDler.

Wie ich höre, hat man sich in vielen Stadträten und Kreistagen längst mit der ungeliebten Konkurrenz von rechts irgendwie arrangiert. In den ganz großen urbanen Zentren nicht so, in kleinen Groß- und Mittelstädten regt das alles niemanden mehr auf.

Und das ist auch richtig.

Selbst wenn mich blaue Betonköpfe in völliger Verkennung meiner Ansichten und Beiträge mit Schaum vor dem Mund täglich in den sozialen Netzwerken anpöbeln: Meine Haltung ist: (bitte hier rauskopieren!) Eine Demokratie kann nicht ein Viertel der Bevölkerung im politischen Prozess ignorieren.

Wenn man das tut, dann ist man nämlich keine Demokratie mehr. Der großartige BILD-Kolumnist Harald Martenstein hat das jüngst treffend in Hamburg formuliert.

Dass es auch in der dritten Legislaturperiode im Deutschen Bundestag immer noch niemanden von der AfD im Präsidium des Hohen Hauses gibt, ist ein Skandal.

Dass das deutsche Parlament immer noch mit Mehrheit der AfD die Ausschussvorsitze verweigert, die ihr zustehen, ist ein Skandal.

Dass die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung immer noch keine staatlichen Gelder wie die anderen Stiftungen, auch die von der SED, erhält, ist ein Skandal.

Und dass zumindest CDU/CSU und SPD das nicht begreifen und ihre Strategie ändern, das ist auch ein Skandal.

Denn es macht die AfD immer stärker, ohne dass sie etwas dafür leisten muss

Solange die AfD ausgegrenzt und unfair behandelt wird, wird sie immer stärker. Ich wiederhole mich, und es macht mich fassungslos, dass alle im Berliner Politikbetrieb das sehen und wissen – und niemand verändert etwas. Sie kennen das mit den Lemmingen, die sich begeistert in den Massenselbstmord stürzen? Das stimmt zwar real gar nicht, ist aber weit verbreitet und wird gern erzählt.

Ich bin kein Spin-Doctor in Berlin, und mir ist egal, wen oder was Sie wählen.

Mein Job ist, Informationen zu sammeln, mit vielen handelnden Personen zu sprechen und zu berichten und zu analysieren.

Ich spreche viel mit Abgeordneten aus dem Bundestag und einigen Landtagen. Bei den CDUlern und auch CSUlern widerspricht mir kaum noch einer, wenn ich das vortrage wie oben. Jeder weiß, dass eine echte Politikwende nur stattfinden kann, wenn man die AfD irgendwie einbezieht. Das muss keine Koalition sein, aber man muss mit ihnen reden.

Und dennoch passiert es nicht und wird auf Sicht auch nicht passieren.

Denn die AfD müsste beginnen, selbst etwas dafür zu tun, die Blockade aufzubrechen

Nicht nur jammern und Kacheln posten, sondern Politik machen, die anschlussfähig ist. Ich weiß, dass die Hardcore-AfDler in Ostdeutschland das gar nicht wollen. Die folgen gern dem alten „SED-Brainwash“ von einst, demzufolge Amerika das Böse schlechthin sei. Und der Sozialismus eigentlich gar nicht so übel, wenn man das Wort „patriotisch“ hinzufügt.

Aber – ich will da gar nicht von einzelnen markanten Personen sprechen – niemand im Parlament wird mit einer AfD auch nur reden, die Deutschland aus der Westbindung herauslösen will. Austritt aus der EU? Austritt aus der NATO? Amis raus aus Europa? Wie irre und geschichtsvergessen muss man sein?

Ich habe natürlich auch viel mit AfD-Politikern zu tun, sowohl West als auch Ost. Und Sie können sich nicht vorstellen, wie viele von denen todunglücklich sind mit der aktuellen Situation. Wie viele gern gestalten und auch regieren würden, etwas durchsetzen. Und genau wissen, dass sie sich innerparteilich aber arrangieren müssen mit den besser organisierten Ideologen. Mit den Strippenziehern von rechts, mit Schnellroda.

Dabei muss man auch mal mit der Mär aufräumen, dass alles immer Kampf Gut gegen Böse, rechts gegen links in der AfD ist. Das ist heute lange nicht mehr so wie zu den Zeiten des „völkischen Geflügelhofs“ um Björn Höcke. Medial werden da gern immer große Fässer aufgemacht, die aber am Thema vorbeilaufen.

Denken Sie nur an den Rücktritt von Rüdiger Lucassen als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion. Klar ist der pro West, was denn auch sonst als früherer Bundeswehr-Oberst?

Natürlich hat der mehr Sachwissen als die meisten seiner Kollegen. Und natürlich stört es die Parteiführung und die Hardcore-Systemfeinde, wenn Lucassen sachlich gut begründet auf offener Bühne am Rednerpult und damit auch auf X den Thüringer Oberideologen inhaltlich zerlegt. Aber der Grund, Lucassen raushaben zu wollen, war – glauben Sie es oder nicht – nicht eine Frage von Ost und West, sondern vornehmlich eine Frage des persönlichen Umgangs miteinander.

Aber das ist nicht mein Thema

Das soll die AfD unter sich ausmachen, die wissen schon, was gut für sie ist.

Zum Abschluss erlauben Sie mir aber noch einen kleinen Hinweis auf die Grundregeln der Mathematik!

Wenn sich die AfD feiert, dass sie in den Umfragen bei 27 Prozent liegt und stärkste politische Kraft im Land ist, die sogar drei bis vier Prozent vor der Union rangiert, dann verkennt sie, dass sie damit noch 23 Prozent entfernt von der politischen Teilhabe an der Macht in Deutschland ist. Die wird sie nie im Leben alleine überwinden können. Ohne einen Partner bleibt die AfD vor der Tür – ob sie 15, 20 oder 30 Prozent holt. Rechnen Sie das einfach noch mal kurz durch…

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Dieser Artikel wurde 149 mal kommentiert

  1. Achim Koester Antworten

    @KK
    Trifft Ihre Mathematik auch auf die SPD und die Grünen zu, die mit 16 bzw. 12% in den beiden letzten Regierungskonstellationen maßgeblich die Politik beeinflusst haben und beeinflussen?
    Ohne die idiotische Brandmauer wären (rein rechnerisch) die Mehrheiten völlig anders.

    • Harald Antworten

      Um mal Ihr Beispiel der Grünen aufzugreifen. Die haben recht früh das getan, was die AfD seit Jahren versäumt: sich von ihren Fundis getrennt. Damit wurden die Grünen koalitions- und mehrheitsfähig. Was Jutta Ditfurth für die Frühgrünen war, ist Höcke et al. für die AfD. Mit solchem Personal und solchen politischen Vorstellungen ist kein Staat zu machen.

      Hätte die AfD ihr völkisch-nationalistisches und wirtschaftsprotektionistisches Personal abgewickelt und mit ihm suizidale Ideen wie NATO-, EU- und Euro-Austritt sowie ein völkisches Gesellschaftsbild (reicht der kleine oder brauchts den großen Ariernachweis? 🤔), hätten wir längst eine rechtskonservative Koalition.

      Dass die AfD das nicht tut, lässt nur zwei Rückschlüsse zu: Entweder, man glaubt, irgendwann die absolute Mehrheit zu erlangen oder aber, man will aktuell gar nicht in Regierungsverantwortung, da die innen- und außenpolitischen Probleme derart gravierend sind und die eigenen Versprechen gegenüber den Wählern derart hoch und unrealistisch, dass man nur scheitern kann.

      Aktuell kann eine Regierung nur verlieren, egal, wer an der Macht wäre. Das, was dem Land und der nächsten Generation gut täte, wären bittere Botschaften an die aktuellen Wähler. Und die traut sich – noch – keiner auszusprechen.

      • H.K. Antworten

        „Was Jutta Ditfurth für die Frühgrünen war, ist Höcke et al. für die AfD. Mit solchem Personal und solchen politischen Vorstellungen ist kein Staat zu machen.“

        Vielleicht schauen Sie sich ( noch ) einmal z.B. die Wahlergebnisse in Thüringen an.

        Da ist der Zweite der Meinung, er wäre der Wahlsieger – und da stört es auch nicht, wenn man(n) seinen Doktortitel verloren hat.

        DAS ist „unsere Demokratie“ ??

        • Harald Antworten

          „Vielleicht schauen Sie sich ( noch ) einmal z.B. die Wahlergebnisse in Thüringen an.“

          Wenn mich nicht alles täuscht, fielen rund 400.000 Zweitstimmen auf die AfD in Thüringen.

          Das sind 0,45% (!) der Bundesbürger 😉

          Ich sprach von Staat machen, nicht von Mehrheitsverhältnissen in einem Bundesland, das gerade mal etwas mehr 2% aller Bundesdeutschen umfasst.

      • Klaus Kelle Antworten

        Um mal Ihr Beispiel der Grünen aufzugreifen. Die haben recht früh das getan, was die AfD seit Jahren versäumt: sich von ihren Fundis getrennt. Damit wurden die Grünen koalitions- und mehrheitsfähig. Was Jutta Ditfurth für die Frühgrünen war, ist Höcke et al. für die AfD. Mit solchem Personal und solchen politischen Vorstellungen ist kein Staat zu machen.

        Vielen Dank, @Harald!

        Genau das predige ich hier seit Jahren…

        • gerd Antworten

          Schon vergessen, dass die Grünen auch ohne Ditfurth und Co. die Totengräber der deutschen Wirtschaft sind? Vielleicht mal im Wahlprogramm der Grünen nachlesen, wo man u.a. in der Ärtzeausbildung die Pflicht verankern will Abtreibungen durchzuführen. Wenn sich die AfD genauso entwickeln würde wie die Grünen, wäre ich sofort ein Gegner der Alternativen.

          • Harald

            Wo steht im Wahlprogramm der Grünen, dass „in der Ärzteausbildung die Pflicht verankert werden soll, Abtreibungen durchzuführen“?

            Meines Wissens nach fordern die Grüne, dass Schwangerschaftsabbruch verpflichtender Bestandteil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung werden soll.

            Das ist ein himmelweiter Unterschied!

            Ärzte können zu keiner Therapie gezwungen werden. Bei Abtreibungen widerspräche das dem Art 4 GG (Gewissensfreiheit) und generell widerspräche es der Therapiefreiheit, nach der
            Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der medizinischen Standards selbst entscheiden, welche Behandlungen sie durchführen. Diese Freiheit ist ein zentraler Bestandteil des Berufsrechts.

          • gerd

            „Das ist ein himmelweiter Unterschied!“

            Die Grünen fordern die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in den ersten zwölf Wochen und die Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch. Damit zerstört man völlig den Artikel 4 unseres GG für das ungeborene Leben. Wenn es nach den Grünen geht, darf jemand der aus Gewissensgründen keine Abtreibungen vornehmen will, kein Artz werden. Auch das verstösst gegen Artikel 4 GG.

          • Harald

            @ gerd

            Ich stelle fest, dass Sie keinen Beleg vorbringen können, nach dem die Grünen fordern, in der Ärzteausbildung die Pflicht zu verankern, Abtreibungen durchzuführen.

            Wie sieht’s denn jetzt neuerdings mit dem Beleg für die angebliche Forderung der Grünen aus, dass ein Mediziner, der keine Abtreibungen vornehmen will, kein Arzt werden darf?

          • H.K.

            Die Grün*/-/:/_/•/Innen sind der Untergang dieses Landes.

            Den Beleg dafür sieht jeder Nicht-Blinde jeden Tag.

            Zumindest so mancher führende ( ? ) Politiker hat das auch festgestellt, aber leider – „plötzlich und unerwartet“ – „verdrängt“ …

          • gerd

            @Harald

            Die Grünen liefern die Gründe frei Haus, lieber Harald. Sie wollen den vorgeburtlichen Kindesmord legalisieren. Damit das in der Praxis laufen kann braucht man Ärzte die in ihrer Ausbildung lernen, wie man einen fachgerechtes Gemetzel im Mutterleib durchführt. Jeder Medizinstudent der das mit seinem Gewissen nicht vereinen kann, wird vom Artzberuf ausgeschlossen, weil er ja dazu verpflichtet wird. Das widerum verstösst eklatan gegen Artikel 4 GG.

          • Harald

            @ gerd

            Dass Sie auf Grund des hanebüchenen Unsinns, den Sie da verbreiten, mich dazu bringen, die Grünen zu verteidigen, sollte Ihnen zu denken geben.

            Merke: Wer in höchstem Maße unsachlich und verleumdend gegen den politischen Feind wettert, bringt sogar Menschen, die aktuell kaum ein gutes Haar an den Grünen lassen, in die Presche zu springen.

            So wie mich.

          • gerd

            @Harald

            Beim Thema tausendfachem Kindesmord im Mutterleib geht es mir ähnlich wie Klaus Kelle mit Kremlstrichern und Putintrollen.

            @ Klaus Kelle

            Wenn es ich um urbane Legenden handelt wie die Grünen die zukünftige Ärzte in Sachen Abtreibung ausbílden will, können wir uns ja beruhigt zurück lehnen.

          • gerd

            „Dass Sie auf Grund des hanebüchenen Unsinns, den Sie da verbreiten, mich dazu bringen, die Grünen zu verteidigen, sollte Ihnen zu denken geben.“

            @Harald

            Wer die Grünen, aus welchen Gründen auch immer verteidigt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Definitiv!
            Oder um es mit Helmut Schmidt auf den Punkt gebracht: „Wer heute die Grünen wählt wird das später bitter bereuen.“ So ist das!

          • Klaus Kelle

            „Wer heute die Grünen wählt wird das später bitter bereuen.“

            Hey, das passt ja auch auf die AfD

          • H.K.

            @ Klaus Kelle

            „ Wer heute die Grünen wählt wird das später bitter bereuen.“

            Hey, das passt ja auch auf die AfD“

            Da kann ja Jeder/ Jede/ Jedes, der/ die/ das die CDU gewählt hat, froh sein, daß es da vöööööllllig anders ist !

            🥳

      • Martin Ludwig Antworten

        @Harald:

        Ich liebe das „Höcke-Argument“. Insbesondere deshalb, weil es so oft wiederholt wird, obwohl es so einfach zu widerlegen ist. Höcke ist Beamter der Bundesrepublik Deutschland. Als solcher hat er einen Eid auf die Treue zum Grundgesetz, Einhaltung der Gesetze und gewissenhafte Pflichterfüllung geschworen. Ich wage zu behaupten, dass das Beamtenverhältnis längst beendet worden wäre, wenn auch nur eine kleine Möglichkeit bestehen würde, entsprechende Verfehlungen nachzuweisen. Ich wette, dass ganze Abteilungen von Behörden darauf angesetzt sind, entsprechende Aussagen und Belege zu finden – die Tatsache, dass jedoch noch keine Entlassungsverfügung ergangen ist sagt mir (und jedem logisch denkenden Menschen), dass trotz intensivster Suche und Bemühungen keine Anhaltpunkte für eine Verfassungsfeindlichkeit dieser Person bestehen.
        Ich fordere deswegen auch Sie dazu auf, mir auch nur eine einzige Aussage von Herrn Höcke vorzulegen, welche als Verfassungsfeindlich eingestuft werden könnte.

        Gleichzeitig biete ich übrigens an, eine Liste mit vielen, vielen Beispielen vozulegen, bei denen Abgeordnete der Linken, der Grünen, der SPD, der FDP und sogar der Union Aussagen getätigt haben, die ohne jeden Zweifel so einzustufen wären und fundamental gegen das Grundgesetz verstoßen. Hier gibt es Umsturzfantasien, offenen Rassismus, Pläne zur Abschaffung der Demokratie, Pläne zum Entzug von Grundrechten für „falschdenkende“, Pläne zum Verbot der Opposition, Abschaffung der Meinungsfreiheit, Abschaffung der Medienfreiheit und noch vieles Mehr.
        Ich bitte um entsprechende Einordnung, weshalb die AfD und insbesondere die Personalie Höcke so dermaßen oft angegangen werden, während die Angehörigen anderer Parteien völlig ungeniert Aussagen treffen können, die massiv gegen jedes geltende Recht verstoßen.

        Ich empfehle in diesem Zusammenhang insbesondere die Beiträge mit dem Hashtag #IchHabeMitgemacht aus der Corona Zeit. Nie wurde so offen gegen das Grundgesetz und Menschen gehetzt wie in dieser Zeit – wobei insbesondere die Grünen und die Linken auch heute noch einen Ton an den Tag legen, der als Menschenverachtend bezeichnet werden darf.

        PS: Höckes „Alles für Deutschland“ Zitat war übrigens der Gipfel der Lächerlichkeit im Kampf gegen ihn. Das Zitat stammt nachweislich von der SPD, während übrigens andere Parteien tatächlich zitate der NSDAP benutzen, ohne dass dies in Gerichtsverhandlungen endet. Justitia ist scheinbar nur auf dem linken Auge blind…

        • Harald Antworten

          @ Martin Ludwig

          Interessant, dass Sie den Punkt verfassungsfeindliche Aussagen von Björn Höcke anbringen, obwohl diese gar nicht Gegenstand meiner Argumentation waren.

          Wenn Sie an einer solchen Auflistung interessiert sind, empfehle ich den AfD-internen Bericht der „Arbeitsgruppe Verfassungsschutz“. Sie wurde von Roland Hartwig geleitet, um gewappnet zu sein, was der Verfassungsschutz gegen die AfD in der Hand haben könnte. Besonders viele mehrdeutige und problematische Formulierungen machte sie bei Björn Höcke aus.

          Ich könnte jetzt auf diese verweisen, wie jene, dass „das große Problem sei, dass Hitler als absolut böse dargestellt wird“, die deutsche Erinnerungskultur seit 1945 eine „dämliche Bewältigungspolitik“ sei und wir eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ bräuchten – aber die Nazikeule ist stumpf geworden. Schon drei frühere AfD-Vorsitzende haben sie hingeworfen und sind ausgetreten – und die Partei ist jedes mal weiter nach rechts gedriftet.

          Mir geht es um konkrete politische Positionen von Höcke & Co. Und dass die Union, die Partei Adenauers und Kohls, NIEMALS mit einer Partei auf Bundesebene koalieren würde, die mit dem EU-Austritt liebäugelt und die Nato-Mitgliedschaft offen in Zweifel zieht, sollte auch dem verzücktesten AfD-Schwärmer einleuchten.

          • H.K.

            Drei frühere AfD-Vorsitzende haben die Nazikeule hingeworfen und sind ausgetreten ?

            Tatsächlich ??

            Und die CDU wird niemals mit „denen da“ zusammenarbeiten ?

            Dann scheint es der CDU ja wohl kaum ums Land und dessen Menschen zu gehen – da arbeitet man ( frau auch, es sowieso ) doch lieber mit der Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei zusammen …

            Ach ja: Neben den alten Kamellen haben Sie noch Helferich, Krah & Co vergessen…

          • gerd

            M. Krah wurde in einem Interview von Tilo Jung gefragt ob er die CDU zerstören will.
            Antwort: Nö, das machen die schon selber.

          • Klaus Kelle

            Und dass die Union, die Partei Adenauers und Kohls, NIEMALS mit einer Partei auf Bundesebene koalieren würde, die mit dem EU-Austritt liebäugelt und die Nato-Mitgliedschaft offen in Zweifel zieht, sollte auch dem verzücktesten AfD-Schwärmer einleuchten.

            Das ist definitiv so.

          • Harald

            @ H.K.

            Sagen Sie mal: Sind Sie so blind oder wollen Sie es nicht realisieren?

            Ja, drei AfD-Vorsitzende, von Lucke über Petry bis nach Meuthen, selbst in dieser Reihenfolge immer weiter rechts stehend, haben versucht, mit dem völkisch-nationalistischen und geschichtsrevisionistischen Personal bei der AfD aufzuräumen. Vergeblich.

            Vor allem die Entwicklung unter und nach Petry war bemerkenswert, wie ehemalige AfD-Mitglieder in einer sehenswerten 90-minütigen Reportage berichteten, in der man diese minutenlang, ohne Unterbrechung und Nachfrage zu Wort kommen ließ. Ein Redebeitrag eines ehemaligen jüngeren AfD-Mitglieds ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Er verband viel Hoffnung mit der AfD unter Petry als konservative Alternative zur Merkel-CDU. Die vielen rechtsextremen Strömungen fielen ihm damals auch schon unangenehm auf, vertraute aber auf Petry. Als Petry dann von Meuthen abgelöst wurde, blieb er noch. Als dieser dann auch geschasst wurde, trat er aus.

            Sein Fazit: Das Problem begann schon früher, als man der AfD den Stempel „rechtsextrem“ aufdrückte, wo sie es noch gar nicht war. Damit zog das Argument nicht mehr und die AfD war nach rechts offen. Sogar vielen anderen europäischen rechten Parteien ist die AfD zu extrem. Das MUSS Ihnen doch zu denken geben!

            Ich will Ihnen mal mein Dilemma darlegen: Ich wünschte mir eine konservative Regierung vor allem in Bezug auf Wirtschaft und ich sehe die Union hier in einer fast ausweglosen Situation, weil unsere Parteienlandschaft immer weiter polarisiert und fraktioniert.

            Wenn die Alternative aber die wäre, eine Koalition mit einer Partei einzugehen, die das Unrecht Nazideutschlands relativiert, die eine erinnerungspolitische Wende fordert, der das „Denkmal der Schande“ in Berlin ein Dorn im rechten Auge ist, die offen mit EU- und NATO-Austritt liebäugelt, die einen klaren wirtschaftsprotektionistischen Kurs fährt (und das bei einem Exportland wie Deutschland) und die ebenso offen darüber sinniert, Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit aber Migrationshintergrund staatsrechtlich anders zu behandeln als „Biodeutsche“ (was immer damit gemeint ist), dann sage ich: nein! Von so einer Regierung will ich nicht regiert werden und das trifft auf über 70% aller Wahlberechtigten zu.

            Um mal den ja nun wirklich völlig unverdächtigen Gerald Grosz zu zitieren. In seinem jüngsten Buch sagt klar, dass es rassistisch wäre, deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund anders zu behandeln, als „Biodeutsche“. Und er warnt: Wer die Staatsbürgerschaft in Frage stellt, wenn sie unter welchen Umständen auch immer verliehen wurde, der relativiert über kurz oder lang auch die eigene Staatsbürgerschaft. Deshalb darf kein Patriot den Pass jemals als politische Waffe missbrauchen. Denn es könnte auch gegen ihn verwendet werden.

            Wenn Ihnen so viel an der AfD liegt, tragen Sie Ihren Teil dazu bei, solchen und weiter oben genannten Tendenzen entgegenzutreten. Wenn Sie solche Positionen aber relativieren oder gar goutieren, bleibt für mich nur die Schlussfolgerung, dass Sie sowas gut finden.

          • Klaus Kelle

            Sind Sie so blind oder wollen Sie es nicht realisieren?

            Er will sich nicht mit der Wirklichkeit auseinandersetzen. Er will einfach nur geliebt werden von den Gleichgesinnten.

            Wer die Staatsbürgerschaft in Frage stellt, wenn sie unter welchen Umständen auch immer verliehen wurde, der relativiert über kurz oder lang auch die eigene Staatsbürgerschaft. Deshalb darf kein Patriot den Pass jemals als politische Waffe missbrauchen. Denn es könnte auch gegen ihn verwendet werden.

            Amen!

          • H.K.

            „ Und dass die Union, die Partei Adenauers und Kohls, NIEMALS mit einer Partei auf Bundesebene koalieren würde, die mit dem EU-Austritt liebäugelt und die Nato-Mitgliedschaft offen in Zweifel zieht, sollte auch dem verzücktesten AfD-Schwärmer einleuchten.

            Das ist definitiv so.“

            @ Klaus Kelle

            Sie wollen aber nun niemandem, wirklich NIEMANDEM hier weismachen, die CDU unter Friedrich Merz hätte auch nur das GERINGSTE mit der CDU Adenauers und Kohls zu tun – außer ( noch ) dem Namen, oder ???

          • gerd

            „Er will einfach nur geliebt werden von den Gleichgesinnten.“

            Ich würde H.K. nicht auf eine Stufe mit dem Kanzler stellen. Darüber hinaus ist gehasst zu werden auch kein Zuckerschlecken. Dann doch besser Liebe unter Gleichgesinnten. Love and Peace for everybody!!!

          • Martin Ludwig

            @Harald
            „Wer die Staatsbürgerschaft in Frage stellt, wenn sie unter welchen Umständen auch immer verliehen wurde, der relativiert über kurz oder lang auch die eigene Staatsbürgerschaft.“

            Dieses Argument greife ich jetzt mal auf und verdeutliche es an einem drastischen Vergleich. Wenn ein Huhn im Kuhstall geboren wurde, ist es dann ein Huhn, oder eine Kuh?
            Wir betreiben hier in Deutschland aktuell eine Politik, die Hühner zu Kühen machen möchte. Wenn dann am Ende mehr Hühner im Kuhstall stehen, als Kühe – ist es dann nicht genau genommen ein Hühnerstall?

            Umd das auf deine Aussage umzumünzen: Ich behaupte, dass die leichtfertige Vergabe der Staatbürgerschaft zum Zwecke der beschönigung von Statisktiken dazu führt, dass die eingene Staatsbürgerschaft realtiviert wird. Nicht umgekehrt.

            Ali, Murath, Muhammad, Omar und Hassan stammen nunmal aus Kulturen in denen Gewalt an der Tagesordnung steht. Es ist Teil der Kultur und der soziologischen Prägung dieser Menschen und dieser Teil wird an die nachfolgenden Gernationen weitergegeben, ungeachtet dessen, ob diese Generation in Deutschland, in Syrien, im Irak oder im Iran geboren wird – weil nunmal viele dieser Einwanderer völlig integrationsresistent sind und mit Absichten zur kulturellen Übernahme und zur Ausbeutung des deutschen Sozialstaates hier sind. Das erklärte Ziel ist nicht den christlichen Werten zu folgen, sondern die Christen zu verfolgen und die Scharia hier zu etablieren.

            Diese Zustände dürfen wir nicht dulden, nicht leugnen und nicht wegdiskutieren. Es gibt selbstverständlich voll integrierte, arbeitswillige Ausländer und WIRKLICH NIEMAND hat die Absicht, diesen Menschen die Staatsbürgerschaft zu entziehen und/oder sie des Landes zu verweisen – im Gegenteil! Solche Menschen sind eine Bereicherung für dieses Land und sollten vorrangig eingebürgert werden.
            Wenn jedoch Kinder syrischer Eltern, die in deutschland geboren sind, auch in 2. Generation der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sie mehrfach straffällig werden und vom Sozialstaat leben… dann darf keine Staatsbürgerschaft erteilt werden und andersherum – es muss eine bereits erteilte Staatsbürgerschaft auch wieder entzogen werden können. Diese Menschen bringen nicht nur keinen Mehrwert für Deutschland, sie belasten das System. Deswegen Rückführung der gesamten Familie, ohne wenn und aber.
            Grenzen vor illegaler überschreitung effektiv schützen und alle Menschen die keinen Asylgrund (mehr) haben, sofort zurück in die Heimat schicken.

          • Klaus Kelle

            Falsch!

            Es geht nicht um Kuh oder Huhn. Es geht um braune Kuh oder schwarz-weiße Kuh. Aber beides bleibt Kuh.

          • H.K.

            @ Harald

            Und nun zu Ihnen, mein Freund:

            „ @ H.K.

            Sagen Sie mal: Sind Sie so blind oder wollen Sie es nicht realisieren?“

            1. Wenn Sie schreiben „drei frühere Vorsitzende von „denen da“ hätten „die Nazikeule hingeworfen und sind zurückgetreten“, so erklären Sie doch bitte einmal, wo und wann einer der drei „die Nazikelle“ in der Hand gehabt oder gar geschwungen oder wie Sie schreiben womöglich „hingeworfen“ hätte. Und wenn ich dann entsprechend nachfrage, versuchen Sie, mich als „blöd“ hinzustellen ?

            2. SIE fragen MICH allen Ernstes, ob ICH blind und realitätsverweigernd sei ?

            Vielleicht fassen Sie sich einmal an die eigene Nase – falls Sie da rankommen.

            Ihre Verteidigungshaltung für Links-Grün grenzt m.E. nicht mehr an Realitätsverweigerung, sie hat die Grenze deutlich überschritten.

            Es ist alles GANZ einfach:

            Stellen Sie sich einfach mal die Frage, ob Sie mit den Zuständen in diesem Land, mit der Sicherheit, mit den nahezu stündlichen Messerattacken und den in schöner Regelmäßigkeit stattfindenden Massenvergewaltigungen, mit der wirtschaftlichen Lage, der Energiekrise und deren Handhabung, den stündlich stattfindenden Insolvenzen, kurz: dem Niedergang dieses Landes „zufrieden“ sind oder nicht.
            Sind Sie damit zufrieden und finden Sie es somit richtig und gerecht, daß Millionen völlig kulturfremder Menschen ins Land kommen, materiell, finanziell und gesundheitsmäßig rundum versorgt werden, due nie auch nur einen einzigen Cent in Arbeitslosen-, Renten- oder Krankenkassen eingezahlt haben, dafür die , die „schon länger hier leben“, Steuern ohne Ende zahlen, Schulden, die noch von ihren Urenkeln zurückgezahlt werden müssen, aufgebürdet bekommen, ihre ohnehin kärgliche Rente mit Pfandflaschen aufpäppeln müssen, die Krankenversicherung für die komplette Familie eines in Deutschland arbeitenden Ausländers, die irgendwo auf der Welt lebt, bezahlen muß ?

            Sind Sie der Meinung, daß alles „gut und richtig“ hierzulande zugeht ?

            Kein Geschwurbel: JA ( ) oder NEIN ( ) ?

            Bei „JA (X)“ kann ich Ihnen leider auch nicht mehr helfen.

            Bei „NEIN (X)“ stellen Sie sich doch vielleicht einmal die Frage, WER für die geschilderten, für jeden Nicht-( geistig )-Blinden täglich, ja stündlich und minütlich offenbaren Irrsinn VERANTWORTLICH ist.

            WER, welche Parteien, haben in den letzten 20 Jahren regiert und WER hat dieses Land dermaßen abgewirtschaftet ?

            WER fährt dieses Land weiter vor die Wand, mit Anlauf und Hurra ?

            Bitte ankreuzen:

            CDU ( )
            SPD ( )
            FDP ( )
            Grüne ( )
            SED – äääh: Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei ( )
            „die da“ ( )

            So.

            Und dann stellen Sie sich vielleicht auch noch die Frage, WER, WELCHE Regierung, glauben Sie, ist in der Lage, eine „360°-Wende“ herbeizuführen ?

            CDU + SPD ( )

            CDU + Grüne ( )

            CDU + FDP ( )

            CDU + SPD + Grüne ( )

            CDU + Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei ( )

            SPD + Grüne ( )

            SPD + Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei ( )

            SPD + Grüne + Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei ( )

            ??? ( )

            Wenn Sie bis hierher gekommen sind: Glückwunsch !

            Denn nun kommen wir zur letzten Frage:

            WAS bzw. WEN würden Sie wählen, wenn IHRE FRAU, IHRE TÖCHTER, IHRE ENKELKINDER, einer IHRER LIEBEN – oder SIE SELBST beim Einkaufen, auf offener Straße, in der Schule, im Zug, auf dem Bahnhof, im Bus, in der Straßenbahn oder sonstwo angegriffen oder gar niedergemessert würde ???

            WAS ???

            Wenn Sie in einem Restaurant mit Ihrer Familie essen wollen, aber allen schmeckt es nicht – gehen Sie das nächste und das übernächste und das überübernächste Mal wieder hin ?

            Sie ahnen, was kommt:

            Bitte ankreuzen:

            JA ( )

            NEIN ( )

            Bei „JA (X)“ ist Ihnen leider nicht mehr zu helfen.

            Bei „NEIN (X)“ sollten Sie sich eine Alternative überlegen.

            Ich hoffe, meine Realitätsferne und Blindheit sind Ihnen verständlich geworden.

          • H.K.

            @ Klaus Kelle

            „Sind Sie so blind oder wollen Sie es nicht realisieren?
            Er will sich nicht mit der Wirklichkeit auseinandersetzen. Er will einfach nur geliebt werden von den Gleichgesinnten.
            Wer die Staatsbürgerschaft in Frage stellt, wenn sie unter welchen Umständen auch immer verliehen wurde, der relativiert über kurz oder lang auch die eigene Staatsbürgerschaft. Deshalb darf kein Patriot den Pass jemals als politische Waffe missbrauchen. Denn es könnte auch gegen ihn verwendet werden.
            Amen“

            Ich denke, wer sich so äußert, lebt voll in seiner Realität.

            Vielleicht schauen Sie sich das Video von Gerald Grosz einmal auf youtube an:

            „Genug der Ausreden: Migration außer Kontrolle, Politik ohne Konsequenzen.“

            Hat das vordrängelnde Dazwischenquetschen Ihrer Kommentare, das die chronologische Reihenfolge über den ordnungsmäßigen Haufen wirft, ein konkretes Ziel – also außer, den/ die / das Lesende zu verwirren ?

          • H.K.

            Ich stelle den Link mal ein, damit keiner lange suchen muß:

          • H.K.

            @ Klaus Kelle

            „ Falsch!

            Es geht nicht um Kuh oder Huhn. Es geht um braune Kuh oder schwarz-weiße Kuh. Aber beides bleibt Kuh.“

            Tatsächlich ?

            Haben Sie schon mal einen Kuhstall von innen gesehen ?

            Haben Sie schon einmal erlebt, daß eine Kuh eine Artgenossin tot beißt, niedersticht oder zusammenprügelt ?

            Es geht sehr wohl um Hühner und Füchse oder auch um Schafe und Wölfe !

            Und wer nicht möchte, daß der Fuchs nicht nur nicht nachts, sondern auch tagsüber nicht in den Hühnerstall marschiert, um eine Henne nach der anderen zu töten, bis keine mehr übrig ust und er den Stall komplett besiedeln kann, sollte vielleicht darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller ist, Türen und Fenster des Hühnerstalls geschlossen zu halten, statt sie nicht nur weit geöffnet zu lassen, sondern den Eingang auch noch zusätzlich zu beleuchten und zu verbreitern, damit der Fuchs mit seiner ganzen Rudelfamilie hereingebeten wird.

            Aber darauf muß man ja erst einmal kommen.

            Spätestens, wenn die letzte Henne zerfleischt am Boden liegt, sollte es dämmern.

          • Harald

            @ H.K.

            „Spätestens, wenn die letzte Henne zerfleischt am Boden liegt, sollte es dämmern.“

            Wissen Sie: Dass Menschen mit Migrationshintergrund überproportional an schweren Gewalttaten beteiligt sind (siehe jüngste PKS 2025), ist die eine Sache, die zurecht auch überall thematisiert wird.

            Dass Sie jetzt aber alle Menschen mit Migrationshintergrund (rd. 25Mio in Deutschland!) in Sippenhaft nehmen und ihnen pauschal unterstellen, Füchse oder Wölfe zu sein, ist lächerlich!

            Über 98% aller Sexualdelikte gehen von Männern aus, meist übrigens in der eigenen Familie oder bei Ex-Partnern. Nehmen Sie deswegen auch alle Männer auch in Sippenhaft?

          • H.K.

            „ Dass Sie jetzt aber alle Menschen mit Migrationshintergrund (rd. 25Mio in Deutschland!) in Sippenhaft nehmen und ihnen pauschal unterstellen, Füchse oder Wölfe zu sein, ist lächerlich!“

            Da Sie es ja so sehr mit „Belegen“ haben:

            WO und WANN bitte habe ich „alle Menschen Migrationshintergrund“ in „Sippenhaft“ genommen ??

            Ich sage es gerne noch einmal:

            Interpretieren Sie nicht in meine Aussagen etwas nach Ihrem Gusto hinein und versuchen es dann, als MEINE Aussagen zu verkaufen !

            Ist das nun bei Ihnen angekommen oder soll ich es nochmals in GROSSBUCHSTABEN schreiben ??

            Wer nicht begreifen will, was ein Fuchs in einem Hühnerstall anstellt, sollte nicht versuchen, anderen die Realität zu erklären.

            Wer anderen hier „hanebüchenen Unsinn“ unterstellt, sollte nicht als Pharisäer daherkommen.

          • H.K.

            @ Harald

            Ach ja: Haben Sie schon die Ihnen von mir angebotene Ankreuzliste durchgearbeitet ?

            Falls „NEIN (X)“: Wann gehen Sie es an ?

            Falls „JA (X)“ bin ich auf das Ergebnis gespannt.

            Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

          • Harald

            @ H.K.

            „WO und WANN bitte habe ich „alle Menschen Migrationshintergrund“ in „Sippenhaft“ genommen ??“

            Mit Ihrem Fuchs- und Henne-Vergleich. Jetzt viel Spaß bei der Erklärung, dass Sie das ja so gar nicht gemeint haben.

            Die Beantwortung Ihrer restlichen ja/nein-Suggestivfragen à la „Schlagen Sie Ihre Frau noch?“ überlasse ich Ihnen. Wie ich mit der überrepräsentativen Gewalt von Menschen mit Migrationshintergrund umgehen würde, können Sie sich aus meinen obigen Kommentar ableiten: Aburteilen, egal, welchen Hintergrund jemand hat. Das gilt auch für Asylbewerber, plus danach Ausschluss vom Asylverfahren und Abschiebung nach Haft, so das international rechtlich möglich ist.

            Was war da noch? Energiekrise, richtig. Tja, wer angesichts der aktuellen Ölkrise den Knall noch immer nicht gehört hat, dem ist nicht zu helfen.

            Oder meinen Sie Strom und Ausstieg aus der Kernenergie? Gerne! Das ist eine sehr lange Geschichte und letztlich ist keine Partei dafür verantwortlich sondern wie Deutsche selber! Nach Tschernobyl – die Katastrophe jährt sich die Tage zum 40. mal – war die Mehrheit strikt dagegen. Es dauerte noch 15 Jahre, bis die erste Rot-Grüne Regierung den Ausstieg beschloss. Geschätzte Abschaltung der neuesten Meiler (nach vereinbarter Reststrommenge) damals ca. 2022. Merkel hat dies dann 2010 verlängert. Der letzte Meiler wäre dann ca. 2034 vom Netz gegangen. Dann passierte Fukushima, und Merkel hat ihre gerade beschlossene Verlängerung wieder kassiert, zurück auf die alten Restlaufzeiten/-strommengen. Verübeln konnte ich es ihr nicht. ALLE, ich betone, ALLE Parteien wollten das damals so, weil es die große Mehrheit der Bevölkerung wollte. Alles andere wäre politischer Selbstmord gewesen. Auch ich kam damals ins Zweifeln. Nicht, weil es eine Tsunami-Welle im Rheingraben geben könnte sondern: Wenn das technisch mit Abstand fortschrittlichste Land der Welt mit den neuesten und besten Reaktoren weltweit ein solches Risiko nicht auf dem Schirm hatte, was für andere Risiken gibt es dann, die niemand antizipieren kann?
            Nun also sind alle Reaktoren weg. Das mag man heute anders beurteilen als vor 15 oder 25 Jahren, aber so eine Entscheidung kann man nicht mal so eben rückabwickeln.

            Jetzt den Wiedereinstieg zu fordern, ist naiv. Selbst wenn Entscheidung, Standort und alle Planungen in trockenen Tüchern wären, käme ein neuer Meiler frühestens 2050 ans Netz, zu immensen Kosten mit dem teuersten Strom von allen. Ein Endlager werden wir bis dahin übrigens immer noch nicht haben.

            Also bleibt nur die Flucht nach vorne: Ausbau der Regenerativen und vor allem der Speicher. Da passiert gerade sehr viel. Und für die 10-15 Tage Dunkelflaute pro Jahr importieren wir halt Strom aus Frankreich, genauso wie Frankreich in den kommenden Monaten Strom aus Deutschland importieren wird, wenn die ihre Meiler wegen Wartung oder zu warmen Niedrigwasser in den Flüssen runterfahren müssen. Wir sind eh eng in ein europäisches Stromnetz eingebunden und jedes Land gerade in Zentraleuropa exportiert und importiert ständig Strom, je nach Angebot und Nachfrage.

            Dass wir mit die höchsten Strompreise haben, ist in der Tat ein Problem und das müssen wir noch ein paar Jahre irgendwie stemmen. Wenn die Strominfrastruktur erst mal steht, wird sich das massiv auszahlen. Sehen Sie es als Investition für kommende Generation. Nahezu allen Ländern um uns herum steht das noch aus, denn die Netzstabilität und -ausbau ist für alle Länder eine riesige Herausforderung, die viele noch verschleppen.

            Fakt am Rande: Trotz (oder gerade wegen der „Energiewende“ und dem damit verbundenen Netzausbau) hat Deutschland nachgewiesenermaßen eines der stabilsten Stromnetze weltweit. 2024 hatte Deutschland im Schnitt knapp 12 Minuten Stromausfall pro Haushalt. Die USA hat viermal so viele Ausfallzeiten.
            Und Europa ist Deutschland Spitzenreiter, noch vor der Schweiz, Österreich, Dänemark oder der Niederlande.
            Und deutlich vor dem Atomland Frankreich.

          • Martin Ludwig

            @Harald

            faszinieren, wie ein Mensch der zu so einer solchen Sachverhaltsdarstellung fähig ist, so ideologisch verblendet sein kann, dass man Lösungen einfach grundsätzlich ausschließt.

            Atomenergie ist die Zukunft. Zugegebenermaßen nicht in ihrer derzeitigen Form, aber in Form von Transmutation und Kernfusion. Daneben gibt es natürlich noch einige andere Konzepte, wie beispielsweise die Dual Fluid Reaktoren, die in Deutschland entwickelt wurden und große Teile der „Endlagerungsproblematik“ nachhaltig lösen würden.
            Grundsätzlich ist es so, dass das Thema Endlagerung von Atommüll in der Presse und den Medien künstlich hochgeschrieben wird, um eine bestimmte politische Agenda zu stützen.
            Der Atommüll, von dem immer die Rede ist, beläuft sich auf ungefähr 500.000 t Weltweit. Das mag furchtbar viel klingen, man muss jedoch auch hier sorgfältig unterscheiden. Von der genannten Menge sind nämlich 95 % nur schwach radioaktiv und kein wirkliches Problem. 4 % davon mittel-radioaktiv und lediglich 1 % Hoch-Radioaktiv.
            Dieses 1 % lässt sich ohne weiters noch nutzen und Deutschland war in der Erforschung dieser Technologien immer ganz vorne mit dabei. Das Aufgeben der Kraftwerke und damit auch vieler Forschungszweige hat tatsächlich das Gegenteil von dem zur Folge, was viele Menschen erwarten würden – es führt nämlich insbesondere dazu, dass der hoch-radioaktive Mülle vermutlich nichtmehr genutzt wird und das obwohl noch ca. 95 % der darin enthaltenen Energie bereits mit heute vorhandenen Mitteln nutzbar gemacht werden könnte. Lediglich die Wirtschaftlichkeit ist derzeit noch nicht gegeben, wobei hier die Forschung auch große Fortschritte macht und mit Sicherheit über kurz oder lang eine Lösung gefunden würde.
            Am Ende dieser Prozesse stehen übrigens extrem hochwertige Rohstoffe, die auf dem Weltmarkt heiß begehrt sind. Wir würden also den heute als Atommülle bezeichneten Rohstoff noch für teures Geld in alle Welt verkaufen.
            – machen wir aber nicht. Weil ideologisch verblendete Menschen sich gegen Forschung und Entwicklung und für den Status Quo ausgesprochen haben. Das ist gerade so, als ob der Steinzeitmensch das Feuer verteufelt und es nicht für sich nutzt, weil man sich daran verbrennen könnte. Dämlich!

          • H.K.

            @ Harald

            Interessanter und profunder Ausflug Ihrerseits in die Atomenergie – einen Nebenkriegsschauplatz, den ich überhaupt nicht angesprochen habe.

            Ein schönes, geradezu exemplarisches Beispiel dafür, die eigentliche Frage, das Hauptthema, bestenfalls zu streifen, ansonsten im Folgenden auszuklammern, und mit viel Geschwurbel auf einen anderen, gar nicht gefragten Punkt wortreich abzulenken, in der Hoffnung, daß der Fragesteller und die Zuhörer/ Leser beeindruckt und vor allem verwirrt sind und das eugentliche Thema vergessen.

            Typisch links-grüne ideologische Taktik.

            Netter Versuch – klappt aber nicht bei jedem …

            Also: Wenn Sie zum Thema kommen möchten, freue ich mich auf Ihr Statement.

          • Harald

            @ Martin Ludwig

            Ich schloss nichts grundsätzlich aus! Von der Kernfusion bin ich selbst fasziniert und sollte diese irgendwann in eher fernerer Zukunft kommerziell möglich sein, wäre ich dafür, diese zu nutzen. Sofort! Deutschland ist an dieser Forschung übrigens sehr aktiv beteiligt. Der Ausstieg aus der derzeitigen Atomenergie hat daran nichts geändert. Beide Techniken unterscheiden sich fundamental. Wir sollten aber ehrlich sein: Noch ist Kernfusion Zukunftsmusik.

            Mein Auslassungen bezogen sich darauf, was in absehbarer Zeit möglich sein wird. Und nochmal: Selbst wenn wir sofort mit dem Bau auch nur eines neuen AKWs beginnen würden, wäre dieses frühestens 2050 am Netz. Zu gigantischen Kosten, auch was den dann daraus resultierenden Strom anbelangt.

            Die gleiche Situation beim Atommüll. Technisch-theoretisch wäre einiges möglich. Wie Sie aber sagen, ist es weit entfernt von kommerzieller Praktikabilität und Bezahlbarkeit. Die Realität ist die, dass heute über 1000 Castor-Behälter an 16 Zwischenlagern stehen. Kosten, alleine für deren Bewachung: Eine halbe Milliarde pro Jahr. In Europa hat aktuell nur Finnland ein Endlager. In Deutschland ist das bis auf den St.-Nimmerleinstag-Tag verschoben. Selbst Bundesländer wie Bayern, mit Söder, der sich jüngst besonders laut für die Kernenergie ausgesprochen hat, winken ab: NIMBY – not in my backyard!

            Sein wir ehrlich. Aktuell gibt es kommerziell nur klassische AKWs und genauso ist es aktuelle Realität, dass quasi alle Länder nach Standorten suchen, wo man den hochradioaktiven Müll unter die Erde bringen kann.

            Nach allem Dafürhalten ist es weitaus billiger und schneller erreichbar, die Regenerativen weiter auszubauen (off-shore und Solar) und vor allem die Energiespeicher! Wir haben nun mal diesen Weg eingeschlagen, haben schon massiv investiert und gerade was Netzausbau und Infrastruktur anbelangt (wäre ohnehin notwendig gewesen und andere haben das noch vor sich -> siehe den Blackout in Spanien letztes Jahr) haben wir schon einen Großteil auch finanziell gestemmt. Ja, wir sind noch im Transformationsprozess und es wird noch dauern, aber es wäre bescheuert, jetzt, nach mehr als dem halben zurückgelegten Weg, die Flinte ins Korn zu werfen.

          • Harald

            @ H.K.

            Ihre Auslassungen zur Migration und Ausländerkriminalität habe ich adressiert.

            Dann brachten Sie noch Energie an. Da Sie nicht sagten, was genau Sie meinen, habe ich mal beides adressiert (Öl, Benzin als Fossile sowie Strom, Atomausstieg, „Energiewende“).

            Was fehlt Ihnen denn, respektive: Wo würden Sie gerne mehr hören?

          • Martin Ludwig

            @Harald
            Wind und Sonne sind ein Nebenkriegsschauplatz, nicht kriegsentscheidend. Wir sind ein technisch hoch entwickeltes Industrieland (noch) und haben bereits jetzt einen gigantischen Energiebedarf, der dank KI, Wärmepumpen, E-Autos und Robortern in Zukunft nochmals gewaltig steigen wird. Dem gegenüber soll ein Stromnetz stehen, dass jede Nacht 50 % seiner Leistung verliert und bei Windstille gänzlich unbrauchbar ist. Noch dazu ist der Stromertrag an heißen Sommertagen viel zu hoch und im Winter aufgrund der Position der Sonne zur Erde extremen Schwankungen unterlegen. Diese Schwankungen und Produktionsausfälle lassen sich nicht durch Energiespeicher, gleich welcher Art, abfangen.
            Jede Speicherung von Energie unterliegt den gleichen physikalischen Gesetzen. Entsprechend gibt es in allen denkbaren Fällen gigantische Energieverluste durch die Speicherung. Daneben unterliegen auch Speicher den äußeren Einflüssen der Natur und damit Temperaturbedingt gigantischen Kapazitätsschwankungen. Blöd ist dabei insbesondere, dass Kälte nahezu jeden Speicher ineffizient werden lässt – was bedeuted, dass augerechnet im Winter, wenn die Produktion ohnehin zu wünschen übrig lässt, auch die Speicher in die Knie gehen. Das alles sind einfache physikalische Zusammenhänge und Fakten, die wir gerne bis ins Detail für jede denkbare Art der Speicherung diskutieren können. Sie haben ALLE Nachteile und sie werden niemals den Bedarf eines Industriestaats decken können.

            Ganz abgesehen von der Speicherproblematik verschweigen die Anhänger jeder Form von Öko-Energie auch gerne die „Endlagerproblematik“, die mit WKA, Batterien und PV-Anlagen zusammenhängt. Wir produzieren hier gigantische Mengen an Sondermüll, deren Entsorgung bis heute gänzlich ungeklärt ist (ganz zu schweigen von den Entsorgungskosten).
            Daneben ist die Auswirkung vieler dieser technologien auf die Umwelt noch nicht hinreichend erforscht. Es gibt Studien die aufzeigen, dass Windparks durch den Entzug der kinetischen Energie des Windes das mikroklima messbar beeinflussen. Wenn wir diese Technologie im großen Stil nutzen, sollten wir vorher sorgfältig auch die Auswirkungen auf die Natur und die Umwelt kennen und berücksichtigen. Ganz zu schweigen von millionen toten Vögeln und Insekten, die von den Rotoren vernichtet werden.

            Jede Energieerzeugungsanlage hat Nachteile. In der Gesamtbetrachtung stellt sich die Atomenergie als diejenige dar, die den geringfügigsten Schaden anrichtet. Darauf aubauend werden wir die Fusionsenergie nutzbar machen – die letztlich den Energiepreis auf wenige Cent fallen lassen und die Natur in keinster Weise schädigen wird.

            Mein letztes Argument zeigt hingegen auf, wie heuchlerisch die gesamte Politik und insbesondere die grüne-Öko-Sekte ist! Wir sprechen davon, dass Abhängigkeiten bei Energieversorgung, Medikamenten etc. von anderen Staaten etwas schlechtes sind und Russland uns dies eindrücklich gezeigt hat.
            Gleichzeitig machen wir uns von anderen Ländern bei der Stromversorgung abhängig… und dann ausgerechnet von Ländern wie Frankreich, die gelinde ausgedrückt, eine ehr „fragwürdige Vergangenheit“ gegenüber Deutschland aufweisen und noch dazu kurz vor dem Staatsbankrott stehen.
            Russland hat uns in den Zeiten schlimmster Not und des kältestens Krieges zuverlässig und günstig mit Energie versorgt. Frankreich hingegen hat uns nach der bedingungslosen Kapitulation wieder angegriffen und lässt uns bis heute für die Sünden unserer Vorfahren „bluten“.
            Ich sage es ganz deutlich: Lieber bin ich gleichzeitig von Putin, Xi und sogar Kim Jong-Un abhängig, als von einem einzigen Macron.

          • Harald

            @ Martin Ludwig

            Ich will mir hier nicht die Mühe machen, und alle Ihre undifferenzierte Angstmacherei vor Regenerativen widerlegen (Recycling von Batterien -> ist längst Standard; „Vogel- oder Insektenschredder“ -> marginal im Vergleich zu Straßen- und Zugverkehr, Glasfassaden, Landwirtschaft). Sie werde es eh nicht akzeptieren.

            Wie viel Regenerative schaffen, möchte ich Ihnen am praktischen Beispiel unserer PVA auf dem Dach illustrieren. Und die ist gar nicht mal sonderlich groß. Seit März fahren wir dank Stromspeicher nahezu autark, auch nachts. Das wird noch bis ungefähr Ende Oktober der Fall sein. Ja, von November bis Februar beziehen wir mehr Strom als wir einspeisen. Wie die max. 20 Tage Dunkelflaute pro Jahr zu lösen sind, auch im Europäischen Stromverbund (ist ohnehin schon Praxis), habe ich weiter oben erläutert.

            Dass Sie, Zitat, „lieber gleichzeitig von Putin, Xi und sogar Kim Jong-Un abhängig sind, als von einem einzigen Macron“, zeigt mir indes, wie indoktriniert und unsachlich Sie sind. Selbst Marine Le Pen ist schon wieder zurückgerudert von ihrer Drohung, bei einem Wahlsieg die Stromverbindung nach Deutschland kappen zu wollen damit kein Atomstrom mehr nach Deutschland fließt. Einige Experten haben ihr wohl mal erklärt, dass das technisch gar nicht ginge und selbst wenn, das französische Stromnetz sofort kollabieren würde. Stichwort Vernetzung und Redundanz. Vom Runterfahren französischer AKWs im Sommer mal ganz zu schweigen.

            Um die Diskussion mal wieder etwas zu versachlichen. Wie schon erwähnt, hat Deutschland trotz Abschalten der letzten AKWs (was ich 2023 für einen Fehler hielt) und gerade wegen der deutlich verdichteten Netzinfrastruktur mit das sicherste Stromnetz weltweit! Weitaus stabiler als das Frankreichs.

            Wir werden auf absehbare Zeit weiterhin auf Fossile angewiesen sein und es wird ebenso dauern, bis wir unsere Stromversorgung mit Batterie-, H2- und Pumpspeichern (auch unterirdisch) so ausgebaut haben, dass wir auch durch den Winter kommen.

            Aber: Jede MWh, die wir mit Regenerativen erzeugen, macht uns unabhängiger von Energie aus dem Ausland, egal von wem. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist klar. Aber, wir haben es nun mal beschlossen. Keine Parteien, sondern wir alle. Die große Mehrheit wollte es so und will es nach wie vor. Nennt sich Demokratie.

            Die zig Milliarden, die wir da jetzt investiert haben, auf halbem Weg in die Tonne zu treten und wieder zurück auf Los, wäre bescheuert.

            Wer sich mal ein bisschen jenseits des deutschen Horizonts informiert wird realisieren, wie viele Staaten gerade in Asien und Lateinamerika angesichts der aktuellen Ölkrise im Iran den ohnehin starken Ausbau von Regenerativen weiter massiv ausweiten wollen. Nach deutschem Vorbild.

            Was ich in der ganzen Diskussion vermisse sind drei Dinge:
            1. Ehrlichkeit, dass der Umbau Zeit und Geld kostet. Viel Geld, von dem ein erheblicher Teil aber eh nötig gewesen wäre (Netzausbau).
            2. Weniger Dogmatismus, weder in die eine noch in die andere Richtung.
            3. Zuversichtlichkeit auch in deutsche Ingenieurskunst. Was sind wir Deutsche nur zu Zauderern geworden? Kaum, dass etwas schwieriger wird, geben wir auf und wollen die Flinte ins Korn werfen. Also vor allem jene, die Regenerative ablehnen, mit fadenscheinigsten Gründen, weil sie kommen ja von den bösen Grünen. Nein, sie kamen aus Deutschland und kommen heuer aus China. China baut Regenerative übrigens mit Abstand am stärksten aus.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Verfassungsfeindlichkeit wird immer enger gezogen.
            Das macht nir Angst, nicht zwei- oder mehrdeutige problematische Formulierungen.

            Der angebliche EU-Austritt der AfD wäre tatsächlich zu überlegen, wenn die EU sich nicht auf tiefgreifende Reformen einlassen würde. Gerade akut mischt sie sich mittels Richterentscheidung zur LBGTusw.-Problematik in die Gesetzgebung der ungarischen Regierung ein.
            Auch im Bereich Schwangerschaftsabbruch bestehen weitgehende Bestrebungen, das Recht auf Leben, abzuschaffen.

            Mein Urteil bezieht sich nicht auf Parteiprogramme, die niemals eins zu eins umgesetzt werden, mein Urteil bezieht sich auf die Verletzung meiner Grundrechte in der Corona-Zeit. Das habe ich nicht vergessen und werde es erst dann anders beurteilen, wenn die Akteure vor gericht gestanden haben und unabhängige Richter ihre „Maßnahmen“ beurteilt haben.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Meine Antwort bezieht sich auf einen Beitrag von Harald weiter oben.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            @Harald

            Ihre Argumente gegen Atomstrom sind falsch, sie werden nicht richtiger, wenn sie immer wieder von den Atomstromgegnern wiederholt werden.
            Informieren Sie sich mal bei Vahrenholt und nicht bei den Ideologen.

          • Harald

            @ Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Wo habe ich denn gegen Atomkraft argumentiert, jenseits der sachlichen Feststellung, dass ein neuer Meiler frühestens 2050 am Netz wäre, zu immensen Kosten?

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Kosten, Wiederinbetriebnahme, Müll, Dauer bis Neuerstellung, teuerster Strom

    • Martin Ludwig Antworten

      Danke @Achim!
      Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Die AfD vereint derzeit die meisten Stimmen aller Parteien hinter sich – und der Hausherr spricht der AfD trotzdem konsequent ab, auch nur MITregieren zu dürfen.
      Das ist vorsichtigt ausgedrückt lächerlich! Die Brandmauer ist der Garant der Links-Grünen Einheitsfront die AfD aus der Regierung heraus zu halten. Gleichzeitig zieht man die CDU und deren Bundeskanzler am Nasenring durch die Manege, weil man sich in der Sicherheit wägt, dass diese nicht und niemals mit der politisch nahezu inhaltsgleichen AfD eine Koaliton eingehen wird.
      Aus Sicht der Linken, der Grünen und der SPD ist das ein Geniestreich. Die CDU hingegen schaufelt sich mit diesem Unsinn ihr eigenes Grab und stürzt Deutschland dabei zur großen Freude des Koalitionspartners gleich mit hinein.

      Der Hass auf Putin und „die Russen“ ist beim Hausherr so groß, dass selbst der Niedergang unseres Landes als Opfer billigend in Kauf genommen wird, um eine korrupte Ukraine bis zum letzten Atzemzug zu unterstützen. Zweifel, Kritik, selbst Tatsachen spielen da keine Rolle -weil die Entscheidung nicht rational getroffen wird. Das ist übrigens kein Einzelfall, sondern typisch deutsch.
      Der Philosoph Joseph Görres hat hierzu mal sehr treffend das folgende verfasst:
      „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
      (Das Zitat wird oft Napeleon Bonaparte „untergeschoben“, der wohl ein ähnliches Bild von den Deutschen gehabt haben soll.)

      Wenn der Union etwas an diesem Land liegt, muss sie diese Koalition so schnell wie irgend möglich verlassen. Im Sinne der Brandmauer muss dann auch keine neue Koalition eingegangen werden. Eine Minderheitenregierung wäre das Beste, was diesem Land aktuell passieren könnte.
      Soziales geht dann mit den Stimmen von links, vernünftiges mit den Stimmen von Rechts. Dazwischen wäre ein starker Bundeskanzler der seine Agenta nahezu ohne Abstriche durchsetzen könnte. Ein intelligenter Kanzler würde sowas erkennen. Ein Friedrich Merz hingegen…

      • Klaus Kelle Antworten

        und der Hausherr spricht der AfD trotzdem konsequent ab, auch nur MITregieren zu dürfen.
        Das ist vorsichtigt ausgedrückt lächerlich!

        Nein, Martin, lächerlich ist es, die Wirklichkeit wie Du zu verweigern. Zähl doch mal alle Gesetze auf, die die AfD im Bundestag durchgebracht hat! Und wer leitet von der AfD Fachausschüsse da? Wer leitet Sitzungen vom Präsidium aus? Wie viel Geld bkommt die AfD-Stiftung?

        Nicht der „Hausherr“ spricht der AfD irgendwas ab. Die Realität ist so. Und wenn ich das bschreibe, dann arbeitest Du dich an mir ab. Wenn Du dem, was ich schreibe, argumentativ irgendwas entgegensetzen könntest, würdest Du es ja tun.

        Wenn der Union etwas an diesem Land liegt, muss sie diese Koalition so schnell wie irgend möglich verlassen. Im Sinne der Brandmauer muss dann auch keine neue Koalition eingegangen werden.

        Das würden sie dann auch, definitiv aber nicht mit der AfD.

        • H.K. Antworten

          „Zähl doch mal alle Gesetze auf, die die AfD im Bundestag durchgebracht hat! Und wer leitet von der AfD Fachausschüsse da? Wer leitet Sitzungen vom Präsidium aus? Wie viel Geld bkommt die AfD-Stiftung?“

          Meinen Sie DAS wirklich ernst oder ist das ein Beitrag für die „heute show “ ?

          • gerd

            Viel interessanter ist es doch die Gesetze aufzuzählen die unter der aktuellen Regierung durchgebracht wurden. Ich tue das nicht, ist schädlich für einen erholsamen Schlaf.

        • Martin Ludwig Antworten

          Klaus, ich arbeite mich nicht an dir ab und ich glaube, dass ich argumentativ tastächlich relativ viel in diesem Blog „beitrage“. Deine Rückfragen dazu sind aber oft ehr „rhetorischer Natur“, würde ich vermuten.

          Welche Gesetzte die AfD bereits durchgebracht hat ist übrigens recht einfach zu beantworten: Den 5-Punkte-Plan zur Migration z. B.
          Das Problem hierbei ist jedoch, dass die Anträge der AfD nicht direkt beschlossen werden. Es ist quasi jedes Mal ein zusätzlicher Schritt erforderlich, bei dem die Union den vorher abgelehnten Antrag der AfD übernimmt, wenige Worte abändert und ihn dann selbst so in den Bundestag einbrigt.

          Das Witzige daran ist aber – und dessen bist du dir auch bewusst, Klaus, dass die Aufgabe der Opposition nicht darin besteht Gesetze ein- oder durchzubringen. Was Oppositionsarbeit angeht würde ich beahaupten, dass die AfD einen super Job macht und vieles vom politischen Tagesgeschehen unmittelbare Ausflüsse dessen sind.
          Insofern ist der Einfluss der AfD bei fast allem spürbar, was aktuell in den Parlamenten dieses Landes geschieht. Und jedes einzelne mal ist das auch gut so! Würden die Herrschaften unbeaufsichtigt und ohne Angst vor der Opposition schalten und walten können, wäre vieles bereits jetzt noch schlimmer, als es ohnehin schon ist.

          Unsere Demokratie und ihre Vertreter sind verkommen. Die Institutionen um sie zu schützen jedoch fest in den Händen der Verursacher dieser Zustände. Hätten wir die AfD nicht, wäre Deutschland derzeit nicht am Abrund – wir wären bereits mehrere Schritte weiter!

          Mein letzter Absatz besagt übrigens, dass die Union KEINE Koalition eingehen sollte. Mit niemandem! Eine Minderheitenregierung ohne Angst vor den Stimmen der AfD kann nicht gegen die Interessen der Union sein. Was spräche denn auch dagegen, für die eigenen Anträge eine Mehrheit zu finden? So Dumm kann eine Partei doch nicht sein, sonst würde sie die Anträge schließlich erst garnicht formulieren.
          Das Abschreiben von der AfD könnte man dann auch endlich sein lassen und stattdessen einfach gleich konstruktiv zusammenarbeiten. Auch hier gäbe es nur Gewinner und jede andere Vorgehensweise ist zum Schaden dieser Republik.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Nicht umsonst wird immer wieder versucht, die Opposition und auch mediale Kritiker wie TICHY oder NIUS mundtot zu machen. Der Politikchef von NIUS, der früher mit Angela Merkel durch die Welt zog, wird zu Zeiten der Brandmauer gemieden wie der Leibhaftige. Der Kanzler sorgt dafür, daß er nicht an seinen Reisen teilnehmen kann.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Sie sprechen der AfD ein Mitregieren ab, weil sie keine gesetze durchbringen konnte, keine Ausschüsse leitete, kein Geld für ihre Stiftung bekommt. Das ist doch nicht das versagen der AfD, es ist das Versagen der demokratischen Gremien, das die Altparteien zu verantworten haben.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Achim Koester,

      warum fragen Sie mich das? Ich schreibe seit jahren gegen die idiotische „Brandmauer“ der CDU an.

      Ich fände es gut, wenn Union und AfD bei wichtigen Politikfeldern kooperierten und gemeinsam abstimmten.

      Aber EU-Austritt? NATO-Austritt? Amis raus? Und dann noch „mir hat Putin nichts getan“? No way, nie im Leben werden Union und die anderen mit so einer Truppe zusammnarbeiten. Die AfD hat es selbst in der Hand.

      • Achim Koester Antworten

        @KK
        Ich frage Sie deshalb, weil ich diese Arithmetik nicht nachvollziehen kann, wenn nämlich 27% keine Mehrheit wären, wie hätte Merz damit Kanzler werden können?

        • Klaus Kelle Antworten

          @Achim Koester,

          Sie sind viel zu klug für solche Nachfragen.

          Die CDU kann mit jeder Partei koalitieren. Die AfD hat nur die CDU als Option, und die jetzt auch nicht mehr, weil sie sich insbsondere bei der Außen- und Sicherheitspolitik völlig unmöglich macht…

          kk

          • gerd

            „Die CDU kann mit jeder Partei koalitieren.“

            Das ist wohl wahr. Deswegen ist unser Land in dem Zustand wie es ist. Und nein die AfD trägt daran keine Mitschuld.

          • Klaus Kelle

            @gerd,

            das stimmt. Aber das ändert nichts daran, dass die AfD vor der Tür steht und auf Jahre dort bleiben wird.

            kk

          • S v B

            „Koalitieren“ – grübel, grübel – aber ja, vielleicht wäre dies in der Tat die korrekte Bezeichnung für das, was CDU und SPD der Wählerschaft schon eine beachtliche Zeitlang vorführen. Phasenweise regelrecht bühnenreif, könnte man sagen. Mit einer funktionsfähigen Koalition alten Stils hat die gegenwärtige tatsächlich nur noch wenig zu tun. Und das noch in beängstigend prekären Zeiten 😉

          • Klaus Kelle

            Das war nicht unser Thema, liebe @S v B,

            sondern Deine sehr seltsame Einsortierung von mir als CDU-Fähnchenschwenker. Gerade Du solltest es besser wissen. Warum schreibst Du sowas? Willst Du von @H.K. gefeiert werden?

            Klaus

          • S v B

            Nachtrag:
            An KKs Stelle würde ich mir umgehend das Copyright für den genialen Ausdruck sichern. Einfach googeln und den Hinweisen folgen. Sehr simpel. 😉

          • H.K.

            @ SvB

            Ist für Manchen zu „komplitiert“ …

            😉

      • Achim Koester Antworten

        @KK
        Es gibt keine rationalen Argumente gegen eine sachbezogene Zusammenarbeit (nicht Koalition!) mit der AfD, ein Vorschlag ist nicht per se schlecht, wenn er von den falschen Leuten kommt. Ich möchte aus einen Artikel von Ulrich Gräber im heutigen Cicero verweisen, der die ideologiegetriebene Politik von Grünen, SPD, aber auch der CDU schonungslos entlarvt. Sic transit Industria Germaniae.

        • Klaus Kelle Antworten

          @Achim Koester,

          wenn die CDU Unsinn macht, heißt das nicht, dass man den Unsinn der AfD gutheißen oder auch verteidigen muss.

          Nochmal zur Erinnerung:

          Da wird der AfD-Bundessprecher von Lanz im ZDF auf HUNDERTTAUSENDE Kriegstote in der Ukraine angesprochen und sachlich gefragt, ob er Putin für einen Kriegsverbrecher halte. Und Chrupallas Antwort ist: „Mir hat Putin nichts getan!“

          Das ist ein Politiker, mit dem CDU und CSU oder auch andere Koalitionsverhandlungen führen soll?

          Oder, um es mit @gerd zu sagen, der zurecht das Thema Abtreibung hier immer wieder zur Sprache bringt.

          Wenn @gerd mich hier fragen würde, ob ich 100.000 Abtreibungen im Jahr in Deutschland für ein furchtbares Verbrechen halte, und ich würde antworten: „Ich habe noch nie abgetrieben“, er würde nicht nur hyperventilieren, er würde komplett durchdrehen.

          Und das ist diese Doppelmoral, die hier leider um sich greift.

          Die AfD ist immer nur toll und grundgut. Alle anderen sind doof, blöde oder Blackrocker oder alles zusammen. Aber so ist die Welt nicht.

          „Putin hat mir nichts getan“ angesichts von all den Toten und dem Leid in der Ukraine ist das Blödeste, was ich jemals einen Spitznpolitiker habe im Fernsehen sagen hören. Das ist nicht zu toppen.

          Klaus Kelle

          • gerd

            „Wenn @gerd mich hier fragen würde, ob ich 100.000 Abtreibungen im Jahr in Deutschland für ein furchtbares Verbrechen halte, und ich würde antworten: „Ich habe noch nie abgetrieben“, er würde nicht nur hyperventilieren, er würde komplett durchdrehen.“

            @Klaus Kelle

            Komplett durchdrehen? Unter Katholiken erübrigt sich diese Frage. Haben Sie vielleicht ein besseres Beispiel?

          • Klaus Kelle

            Nein, das trifft es genau, weil das ja IHR Thema ist ebenso wie MEINES.

            Und das sollte es beim Weltstaatsmann aus Sachsen auch sein. „Putin hat mir nichts getan“ ist für einen Spitzenpolitiker die denkbar blödeeste Aussage…

          • H.K.

            Und Aussagen wie „ich konnte mit Deutschland noch nie etwas anfangen und kann es bis heute nicht“ und „ich fand Vaterlandsliebe stets zum Kotzen“ befähigt einen, deutscher Wirtschaftsminister zu werden ?

            Und mit „mir ist egal, was meine deutschen Wähler denken“ wird man ( frau auch, es sowieso ) deutsche Außenministerin und UNO-Chefin …

            Ah ja …

          • Achim Koester

            @KK
            Vielleicht haben wir etwas aneinander vorbei geredet, ich sprach von sachbezogener Zusammenarbeit , nicht von Blödsinn, den kann die CDU ganz gut alleine.

          • Achim Koester

            @kk
            Chrupallas Spruch interpretiere ich etwas anders, ich glaube, er meint „was geht mich die Ukraine an?“ Eine Meinung, die von Vielen geteilt wird.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Lanz wollte mal wieder die AfD vorführen. Dann werden solche Suggestivfragen gestellt. Politik hat mit Moral nichts zu tun. Aber unser Gemeinwesen besteht ja nur noch aus moralischem Impetus. Allerdings bestimmen nur gewisse Leute wer gut und wer böse ist.
            Putin ist der Kriegsverbrecher, Abtreibung ist ein Menschenrecht. basta!

    • Sarnersee Antworten

      Hallo Herr Koester,
      16 Prozentpunkte Bündnis90/Grüne sind derzeit ganz sicher nicht vergleichbar mit 16 Prozentpunkten AfD im Hinblick auf die pol. Gestaltungsmacht. Bei den linken Parteien muss(!) immer ein Multiplikator hinzugenommen werden, der sich aus der Parteinahme der reichweitenstarken Medien für diese Partrien bemisst. Er ist immer > 1. Umgekehrt ist dieser Multiplikator für AfD und Union < 1 (bei der Union durch ihre selbstgewählte Geiselhaft selbst verschuldet), bei der AfD geht er sogar gegen 0. Solange es diesen Multiplikator gibt oder der Wähler die linkslastige Manipulation seines pol. Willens nicht erkennt, wird es diese wohl in Europa einzigartige Divergenz zwischen eigentlichem, also einem theoretischen manipulationsfreien Wählerwillen und der de facto Regierung, die sich im Grunde genommen findig, eben mit massiver Hilfe dieser Medien selbst dazu ermächtigt hat, weiterhin geben.

  2. H.K. Antworten

    Wer es nich ncht gesehen hat, dem sei „Nius live“ von heute empfohlen.

    Sollte der Plan für die Gesetzliche Krankenversicherung durchkommen, prophezeit Julian Reichelt eine CDU unter 20% …

        • gerd Antworten

          In der Rangliste der unbeliebtesten Politiker weltweit rangiert Merz mit Macron auf den ersten zwei Champions League Plätzen.
          (Morning-Consult-Studie)
          Satte 75% sind mit der Arbeit von F. Merz unzufrieden. Das sind mal Mehrheiten zum Zungeschnalzen.

          • H.K.

            Merz, Macron und Starmer sind Auslaufmodelle – sie wollen es nur nicht wahrhaben …

          • gerd

            „Herr Bundeskanzler: Sie haben Ihre Chance gehabt, Sie haben Ihre Chance nicht genutzt. Sie haben das Vertrauen nicht verdient!“

            Friedrich Merz im Dezember 24 zur Vertrauensfrage gegen Kanzler Scholz.

            Kann man sich nicht ausdenken……nun hat doch tatsächlich der Merz mehr Vertrauen verloren als Scholz. Wer kann ihm das mal stecken?

        • Achim Koester Antworten

          @Luzi Ferase
          Richtig, man sieht ja an der SPD und den Grünen, dass man sogar mit 16% regieren kann, allerdings nur, wenn man einen unfähigen Partner hat.

  3. S v B Antworten

    @KK et al.

    Alle Kommentare würde ich unterschreiben, bis auf die von Klaus Kelle. Sorry, lieber Klaus, aber manchmal hat man den Eindruck…, ach nee, besser nich.

    Ohnehin sollte sich die AfD gerade in diesen Zeiten vor einer Regierungs- beteiligung hüten. Günstig für sie, dass ihr eine solche noch immer nicht angetragen wurde. Wer für den gegenwärtigen Schlamassel verantwortlich, bzw. zumindest stark mitverantwortlich zeichnet, sollte sich ohne wenn und aber seiner Verantwortlichkeit stellen und ihr schnellstmöglich gerecht werden.

    Wäre die AfD schon jetzt Teil der Regierung, würden sich Politik und Medien wohl kaum scheuen, gerade sie zum wohlfeilen Sündenbock zu stempeln, will heißen, ihr einen Großteil der Schuld an der gegenwärtigen Vielfach-Misere in die politischen Schuhe zu schieben. Unschwer, sich dies auszumalen – optisch wie verbal.

    Den meisten AfD-Wählern geht es, nach langen Jahren der Geduld – immer öfter ums Prinzip. Beinahe könnte man Weg und Haltung zumindest vieler der AfD zugeneigten Bürger fast schon schon als „Verzweiflungsflucht ins Prinzip“ bezeichnen. Könnte man es ihnen wirklich verdenken? Wohl kaum. Zu lange und frustrierend die Zeit der Nichtbeachtung, der Verunglimpfungen, der Unhöflichkeiten, Frechheiten und Demütigungen, welche die von ihnen wohl aus nachvollziehbaren Gründen gewählten Politiker erdulden, ja erleiden mussten.

    Nicht zu vergessen, dass ein bekennender AfD-Wähler bis zum heutigen Tage mit Ablehnung, ja mit rigider Ausgrenzung zu rechnen hat. Ob beruflich oder privat. Gerade derlei Erfahrungen lassen den Wähler zum renitenten Jetzt-erst-recht-Wähler werden. Logisch, oder?

    Das, was die „demokratischen Etablierten“ und ihre medialen Fahnenträger in Vergangenheit und Gegenwart auch dem AfD-Wähler fast tagtäglich auftischen, ist im Laufe der Zeit vielen Wählern geradezu unerträglich geworden. Beachtlich, ja erstaunlich nur, dass vermeintliche ebenso wie echte Politprofis dies nicht klar erkennen sollten. Vielleicht will man es in deren Reihen auch einfach nicht wahrhaben… Dennoch, eine Ahnung davon haben sie alle.

  4. Alex Lund Antworten

    Zum Thema NATO:
    Haben Sie die Worte von Lord Ismay (erster Chef der NATO) vergessen:
    Die NATO ist dazu da, die Amis drin, die Russen draussen und die Deutschen unten zu lassen.

    Wieso sollten wir in einem Laden sein, der unserer Unterdrückung dient?
    Und nein, ich glaube nicht, dass die Russen gut sind.
    Schauen wir uns doch nur die Realität an:
    Uns Deutschen wird immer WK 2 vorgehalten, nicht einhalten von Verträgen, Kriegsverbrechen usw..

    Und ist die andere Seite besser?
    Ich sage nur Berlin Vertrag von 1945 (Deutschland wird in den Grenzen von 1938 garantiert) – nicht eingehalten, The Cage (GB), Rheinwiesenlager (USA), Legion oder Tod (Frankreich) und Russland (5000 von 500.000 Stalingrad kehrten heim).

    Deutschland sollte sich aus allem raushalten, neutral wie die Schweiz oder bis vor einiger Zeit Finnland.
    Staaten haben keine Freundschaften, nur Interessen.
    Wieviel Arbeitsplätze werden pro Jahr in Deutschland wegen der Industriespionage unserer Freunde vernichtet?

    Und zur AfD:
    Da macht man genau dasselbe wie bei der DVU, Republikaner usw:
    Schmeißt den X raus, der ist Extremist.
    Nachdem das passiert ist, kommt die nächste Forderung.
    Schmeißt den X raus, der ist Extremist.
    Und das geht solange weiter, bis die Partei genau auf Linie ist, also für Multikulti und genauso impotent ist, wie die CDU.

    • Klaus Kelle Antworten

      Zu Zeiten von Lucke, Henkel, Trebesius, Starbatty hat niemand gefordert, die „Extremisten rauszuschmeißen“.

      Heute ist es leicht, in der AfD Extremisten zu finden.

      Warum hat sich das eigentlich so verändert?

      • Andreas Roller Antworten

        Vermutung:
        1. zu Zeiten von Lucke u.a. war die AfD noch nicht als echte Gefahr für das Parteienestablishment erkannt worden und daher sahen auch Medien und Gegner noch nicht die dringende Notwendigkeit einzelne Mitglieder als „Extremisten“ zu markieren und denen jedes Wort im Mund herumzudrehen.

        2. Wenn eine Partei größer wird und sie zudem noch von Medien stigmatsiert wird, zieht dies auch vermehrt Leute von fragwürdigen Charactereigenschaften und in Teilen seltsamen Ansichten an. Dann haben die Medien es einfacher so jemanden als Extremisten zu markieren (und natürlich als representativ für die ganze Partei), als das bei eine Luke oder Henkel der Fall wäre.

        Vielleicht hat sich das verändert?

        • Klaus Kelle Antworten

          @Andreas Roller,

          da ist bestimmt etwas dran. Aber damals gab es eben auch diese rechten Irren nicht in der AfD. Kein „freundliches Gesicht des NS“, keinen, der das Gedenken an die millionenfache Ermordung von Juden als „Schukdkult“ schmäht und keine Kommunalpolitiker, die „sichere Häuser“ anmieteen und Waffenlager anlegen wollen für den Endkampf.

          Die AfD hat sich seit 2013 massiv verändert, und nicht zu ihrem Vorteil. Aber sie ist natürlich eine wichtige politische Kraft.

          kk

        • S v B Antworten

          @Andreas Roller

          Zu Punkt 1 muss man sich dann doch fragen, warum die Lucke-AfD quasi ab Stunde 1 von Politik und Medien schlecht geredet, bisweilen geradezu verteufelt wurde. Eigenartig, dass sich niemand oder nur noch wenige an diese parteipolitisch bereits aufgewühlte Zeit zu erinnern scheinen…

  5. Querdenker Antworten

    Lieber Herr Kelle oben schreiben Sie: „In einer Demokratie muss man miteinander reden“, das sehe ich gleich. Ich finde, das derzeitige Freund-Feind-Denken ist Gift für die Demokratie. Grundsätzlich sollte jeder mit jedem reden und alle genießen die Meinungsfreiheit und wer eine andere Meinung hat, ist ein gleichwertiger Mensch und maximal ein politischer Gegner, aber kein Feind.

    Jedoch an einer anderen Stelle kommentieren Sie „EU-Austritt? NATO-Austritt? Amis raus? Und dann noch „mir hat Putin nichts getan“? No way, nie im Leben werden Union und die anderen mit so einer Truppe zusammenarbeiten.“ Irgendwie ist das ein Widerspruch, auch verstehe ich nicht was sollen diese KO-Begriffe wie „EU-Austritt?“. Genau diese KO-Begriffe stören mich an der hiesigen Gesellschaft extrem, das ist das fatale Freund-Feind-Denken in Reinkultur. Persönlich neige ich zu einer entspannteren Lebenseinstellung oder wie man im Rheinland sagt: „Jede Jeck es anders“ (Nimm deine Mitmenschen, wie sie sind). Warum die Forderung „EU-Austritt“ ein Grund für „niemals mit denen da“ ist, kann ich nicht verstehen. Zumal sich die EU zu einem zentralistischen Beamten-Monstrum entwickelt hat, das demokratische Prinzipien untergräbt und mit unsinnigen Verordnungen meine Freiheit einschränkt. Es ist meine Meinung, sollte diese EU keinen evolutionären Weg zu einem „Staatenbund souveräner Nationen“ finden, gibt es nur die revolutionäre Lösung. Bin ich mit dieser Meinung nun ein politischer Feind?

    Neben dem Freund-Feind-Denken stört mich die unsägliche Doppelmoral bei der ganzen Diskussion. Bei den Altparteien werden Einzelmeinungen und Fehlverhalten oft toleriert und schnell unter den Teppich gekehrt, während das gleiche Verhalten bei der AfD auf ewig warmgehalten und verurteilt wird. Stellen wir uns vor ein AfD-Vertreter hätte während der Rede des Bundespräsidenten im Hochwassergebiet lachend im Hintergrund gestanden. Das wäre heute noch ein Argument für die „niemals mit denen da“ Forderung. Aber niemand käme auf die Idee den Fauxpas der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als Argument gegen eine Zusammenarbeit mit der CDU zu nutzen.

    • H.K. Antworten

      Es gibt zweifelsohne Menschen, die lassen sich lieber von einer EU drangsalieren und zu Tode verwalten, als über den Unfug, der da jeden Tag in Brüssel verzapft wird, auch nur ein einziges kritisches Wort zu verlieren.

      „Die da“ könnten Mutter Teresa als Spitzenkandidatin aufstellen, die CDU würde immer noch krakeelen „NIEMALS !“

      Sie begreifen es da einfach nicht.

      Es geht der Union NICHT um das Land und NICHT um „das Volk“ – es geht ausschließlich um Friedrichs Wagenschlüssel …

      Warten wir mal die Wahlen im Herbst ab – dann kommt das große Heulen und Zähneknirschen „NEIN, wie konnte DAS denn passieren ?!“

      • Querdenker Antworten

        Bezüglich der Wahlen im Herbst teile ich nicht Ihren Optimismus. Ich befürchte, vor den Herbstwahlen erleben wir noch irgendeine Antifa-NGO-Attacke gegen die AfD. In der Wirkung etwas Vergleichbares mit dem im Januar 2024 veröffentlichten Correctiv Bericht über ein privates Treffen in einem Potsdamer Landhaus. Damals wurde aus einem privaten Treffen von 30 bis 40 Teilnehmern eine nationale Hysterie.

        • H.K. Antworten

          Ja, ich befürchte ( oder erwarte ? ) Ähnliches.

          Aber ich denke, auch „die da“ haben ihre Konsequenzen aus der Correctiv-Sauerei gezogen und würden bei einer Wiederholung nicht nochmals eher verdattert dastehen.

          Schon bemerkenswert, daß die Sache „damals“ dermaßen aufgebauscht wurde, die Richtig- bzw. Klarstellung aber eher unspektakulär verlief und wohl due Allerwenigsten mitbekommen haben.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Im WDR 3 wird seit kurzem Werbung in eigener Sache gemacht. Da wird von guter journalistischer Arbeit und korrekten Recherchen erzählt. Man wundert sich darüber, daß der Sender glaubt, er könne alle Zuhörer hinter die Fichte führen.

      • Sarnersee Antworten

        Das Leben lehrt bekanntlich erstens, dass es zweitens anders kommt als man denkt. Im Herbst wird es Zähneknirschen geben, aber auf der anderen Seite als viele das heute meinen bzw. sich wünschen. Das deutsche „Micheltum“ hat sich im Zweifel immer durchgesetzt. Nicht, dass ich mir das wünsche, aber ein Gefühl sagt mir, dass es so kommen wird und die Enttäuschung dann groß sein wird.

          • Martin Ludwig

            Etwas in Frage stellen und eine Forderung stellen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

            Es gibt tausende Gründe die Mitgliedschaft in der NATO und in der EU in Frage zu stellen – das muss lange noch nicht den Austritt zur Folge haben. Im Gegenteil: Im Idealfall resutliert daraus ein Gespräch, bei dem beide Seiten gehört werden und man einen Kompromiss findet, mit dem alle halbwegs zufrieden sind.
            Abgesehen davon hat sich die EU in der Diskussion um V. Orban doch bereits selbst demaskiert. Das Einstimmigkeitsprinzip wurde aus guten Gründen in die Statuen der EU aufgenommen und soll die Interessen aller Mitgliedsstaaten wahren.
            Macht dann der „falsche Staat“ davon gebrauch, möchten die Superdemokraten dieser ….Vereinigung den betreffenden Staat entweder direkt aus ihrer Mitte werfen oder zumindest das Veto-Recht abschaffen. Das nenne ich mal eine Glanzleistung. Das war quasi die Sternstunde europäischer Zusammenarbeit. Fast so schön wie seinerzeit der Anruf aus Afrika, bei dem eine demokratische Wahl rückgängig gemacht wurde oder die Wahl von U. von der Leyen, die nie auf einem Wahlzettel gestanden hat.

            Die NATO ist übrigens keinen deut besser. Wir lassen unsere kritische Infrastruktur von einem Drittstaat zerstören und denken nichtmal daran, einen V-Fall auszurufen. Nein, im Gegenteil – wir beschenken die Terroristen mit Steuermilliarden.
            Gleichzeitig muss festgestellt werden, dass die NATO bereits mehrfach gegen ihre eigenen Regeln verstoßen und Angriffskriege geführt hat. Der Überfall auf den Kosovo 1999 war exakt das, was Putin in der Ukraine tut.
            Ein friedliebender Mensch kann da schon mal ins Zweifeln kommen, ob dieses Bündnis nicht im Ernstfall auch unser Verderben sein kann, wenn jedes X-Beliebige NATO-Land ein anderes überfallen- und anschließend die Mitgliedsstaaten zur Hilfe rufen kann.
            Wer das nicht hinterfragt, hat entweder keine Söhne, kein Herz oder keinen Verstand!

            Übrigens:
            EU heißt, Deutschland zahlt und alle anderen profitieren. Im Gegenzug dazu hat Deutschland jedoch keinerlei Mitspracherecht und wird am Nasenring durch die Manage gezogen.

            NATO heißt, Amerika bezahlt und alle anderen profitieren. Im Gegenzug dazu möchte auch hier niemand den Amerikanern mehr ein Mitspracherecht einräumen. Die USA lassen das aber nicht mit sich machen und führen unsere „Streit-Kräfte“ gerade weltweit vor.
            Deutschland kann das nicht verstehen…weil Selbstopferung unser Steckenpferd ist.

            Der Gewinner in beiden Fällen heißt übrigens Russland. Putin könnte den Krieg längst beenden. Er hat jedoch bemerkt, dass er alle Staaten der EU gleichzeitig zerstört, wenn er nur die Stellung in der Ukraine hält. Von militärischem Material bis zur Wirtschaft kann er alles zerstören, was Europa ausgemacht hat… ohne dafür auch nur ein NATO land direkt anzugreifen.
            Er wäre ein schlechter Feldherr, wenn er diesen in der Geschichte einmaligen Vorgang nicht zu seinem Vorteil nutzen würde, nachdem ihm insbesondere Deutschland den Rücken zugekehrt hat und ihm faktisch sogar den Krieg erklärt hat.
            (Grüße gehen hier an unsere Annalena in New York, der egal war, was ihre Deutschen Wähler zuhause denken)
            Amerika hat das Spiel durchschaut und sichert sich jetzt auch ein paar Stücke vom Kuchen. Deutschland macht was es am besen kann. Opfer!

          • Klaus Kelle

            Lieber @Martin,

            guten Morgen! Ich lese Deine Kommentare hier immer gern, das weißt Du. Auch wenn ich bedauere, dass Du dich gedanklich nicht wirklich mal aus den AfD-Schablonen lösen kannst. Aber das darfst du natürlich. Bitte verzeih, dass ich jetzt eigentlich gar keine Zeit habe, um lange zu antworten, aber mal zwei Punkte, die vielleicht deutlich machen, was ich meine…

            Du schreibst:

            EU heißt, Deutschland zahlt und alle anderen profitieren.

            Das ist Stammtischgerede und nicht wahr.

            Ich erinnere mich noch gut, als die 10 osteuropäischen Länder reinkameen, damals war ich noch in NRW bei BILD. Und ich habe mich in der Berichterstattung intensiv mit den Folgen beschäftigt, wo ja alle wieder mal den „Untergang“ voraussagten. Deutschland hat im ersten Jahr (!) nur dadurch einen Zuwachs beim Außenhandelsvolument von 17 Prozent eingefahren. Wie eine Gesundheitsspritze für unsere Wirtschaftsunternehmen.

            Klar ist Deutschland der größte Nettozahler in der EU, weil wir ja auch die größte Volkswirtschaft haben.

            Doch der Zugang zum EU-Binnenmarkt generiert für unser Land enorme Wohlstandsgewinne. Durch die Teilhabe am Binnenmarkt erzielen wir jedes Jahr – je nach Analyse der Institute – Einkommensgewinne zwischen 132 und 170 Milliarden Euro. WIR, Deutschland.

            Mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Außenhandels spielt sich für Deutschland innerhalb der EU ab. Der Wegfall von Zöllen und Handelshemmnissen sichert jeden vierten Arbeitsplatz hier. Die Gemeinschaftswährung spart den Unternehmen Transaktionskosten und schützt vor Währungsschwankungen. Der Nutzen seit Einführung des Euro für unsere Volkswirtschaft wird auf fast zwei Billionen Euro geschätzt.

            Das sind überprüfbare Fakten. Und was passiert hier? Da verbreitet man lustige Kacheln mit Karrikaturen über Frau von der Leyen. Quasi Kampagnen als Politikersatz.

            Wann sprechn wir mal darüber? Ein Austritt Deutschlands aus der EU wäre kompletter Wahnsinn. In Großbritannien kann man das bestätigen.

            Übrigens: Es gibt viele Dinge, die ich bei der real existierenden EU zu kritisieren habe – wie Du auch. Abr Austritt? No way!

            Und Nummer 2:

            NATO heißt, Amerika bezahlt und alle anderen profitieren.

            Du beschreibst die Vergangenheit. Es ist unzweifelhaft das große Verdienst des US-Präsidenten Donald Trump, dass damit Schluss ist.

            Deutschland und die ganze europäische NATO rüstet seit zwei Jahren massiv auf und invstiert Unsummen in die Verteidigung. Ich habe ein paar Freunde bei der Bundeswehr, Unteroffiziere und Offiziere, die mir erzählen, dass da eine Bewegung ist, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben.

            Stratgisch werden da Dinge geplant, die wir damals beim Bund nicht einmal zu wagen gedacht hätten. Die neuen Waffensysteme von Rheinmetall und anderen müssen phantastisch sein, wie ich höre und – vor allem – die Denke innerhalb der Truppe verändert sich spürbar

            „Die Bundeswehr ist die Trachtengruppe, die den Feind solange unterhält, bis die Amrikaner kommen…“ Die Zeiten sind lange vorbei… in drei Jahren haben wir hier endlich eine Top-Armee. Viele andere Europäer in Skandinavien, dem Baltikum und Polen haben das ohnehin auch heute schon…

            Und dann ist da noch die Ukraine.

            Die sollte nach Kriegsende schnell in die NATO aufgenommen werden. Weil wir von denen jene Menge lernen können. Derzeit sie einsatzstärkste Arme auf dem Kontinnt.

            Einen guten Tag wünsche ich Dir!

            Klaus

          • gerd

            „Etwas in Frage stellen und eine Forderung stellen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.“

            @Martin Ludwig

            Das predigen wir hier schon seit Jahren.

            Gehört hier zwar nur bedingt in diese Diskussion aber der Kanzler tut weiterhin alles um die Prozente der AfD in die Höhe zu treiben. Sein Fazit über das eigenen Volk: „Die Deutschen sind träge und faul!“

            Karsten Maschmeyer kontert: Wir realitätsfern ist das eigentlich? Die Menschen in Deutschland haben kein Problem mit ihrer Arbeitsmoral, sondern ein Problem mit ihrem Kanzler!

            Exakt so ist es!

          • Achim Koester

            @kk
            Ging es um das Parteiprogramm oder das Handelsblatt?
            Seit wann bestimmt das den Kurs der FD?

        • Klaus Kelle Antworten

          @Nordlicht,

          alleine die Vorstellung, es könnte ein „Zurück zur D-Mark geben“ ist wirklich, entschuldigen Sie, absurd.

          Der Brexit hat für Großbritannien deutliche Nachteile gebracht. In Umfragn sagt eine Mehrheit der Briten, dass sie zurück wollen, was aber auch nicht so einfach ist.

        • Martin Ludwig Antworten

          Klaus, möchtest du wirklich bestreiten, dass die EU eine Transferunion ist? Wir haben innerhalb der EU einen ganzen Haufen von Pleitestaaten, die nur deswegen noch funktionieren, weil die Umverteilung durch die abwertung der gemeinsamen Währung und die direkte Umverteilung durch EU-Subventionen diese Länder am Leben halten.
          Deutschland ist hier mal wieder der Rekordhalter im Umverteilen – und mal wieder sind wir selbst der größte Verlierer dieses Systems.

          Man könnte es ganz einfach so sagen:
          Die Deutschen arbeiten und erzeugen Güter für die gesamte EU. Die Pleitestaaten konnten jedoch fast nichtmehr bei uns kaufen, weil sie selbst ehr auf Lebensqualität, als auf Fleiß und Arbeit setzen.
          Ein cleverer Deutscher hatte dann die Idee, den Nachbarländern einfach das Steuergeld der Deutschen Arbeiter zu schenken, damit diese wieder bei uns einfkaufen können. Ein Perpetuum Mobile des Geldkreislaufes, könnte man meinen.
          Die Nachbarländer haben jedoch teile unserer Geldgeschenke behalten – oder schlimmer noch, in nicht EU-Ländern billiger davon eingekauft.

          Es musste also ein neues System her und man hat Target II erfunden. Das System verschenkt das Geld nichtmehr einfach ins Ausland, um die Gefahr des Sparens oder des anderweitigen Ausgebens ausuzuschließen.
          Man lässt die Länder jetzt einfach anschreiben. Wie auf einem Bierdeckel in der Kneipe können jetzt Güter geordert werden, deren Bezahlung einfach „in die Zukunft geschoben“ werden kann.
          Dumm nur, dass diese Zukunft nicht existieren wird. Das Geld wird niemals bezahlt werden, gleichwohl die Güter ins Ausland gingen. Was folgt, ist eine Pleitewelle… die gerade langsam aber sicher alles mit sich ins Verderben reißt. Die Schuldenorgie unseres Kanzlers wäre nicht nötig gewesen. Wir müssen nur alle Target II Salden unserer Nachbarstaaten fällig stellen, dann ist Deutschland saniert.
          Aber halt: Man hat mit einer gemeinsamen Währung sichergestellt, dass Deutschland diesen Schritt nicht gehen kann. Der Staatsbankrott der Nachbarländer ruiniert nämlich gleichermaßen unser Geld. Ein perfides System, bei dem Deutschland immer verliert und Länder wie Frankreich, Italien, Polen und Griechenland immer gewinnen.
          Das sind rein zufällig auch die Ländern, in denen die Menschen ehr in Rente gehen als die Deutschen. Sie haben mehr Vermögen, mehr eigentum und weniger Arbeitszeit bei gleichzeitig höheren Renten. Klingt doch fair, oder?

          Über England sprechen wir bitte in diesem Zusammenhang nicht. Die EU schneidet England, wo sie nur kann und bestraft die Wähler für ihre Entscheidung. Das hat nichts mit einem fairen Umgang zu tun und ist Kindergartenniveau.
          Zurück zur EWG ohne das Bürokratie- und Umverteilungsmonster in Brüssel oder komplett raus aus der EU und eine zweite Schweitz in Europa, die Deutschland heißt. Alles Andere wird stets zu unserem Nachteil sein.

          • Klaus Kelle

            „Transferunion“, wieder so ein Kampfbegriff.

            Schauen wir auf die Fakten:

            Deutschland zahlt im Jahr rund 28 Milliarden Euro an den EU-Haushalt. Nach Abzug der Fördergelder, die wieder nach Deutschland zurückfließen (z. B. Agrarsubventionen oder Regionalförderung), beträgt die deutsche Nettozahlung etwa 13,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig habe ich eben dargelegt, dass Deutschland jährlich bis zu 170 Milliarden Euro durch den EU-Binnenmarkt abschöpft.

            Sind das Transfers? Na klar, und zwar zu unseren Gunsten.

          • S. v B

            @Martin Ludwig

            Gewohnt guter Kommentar. Und danke, dass Sie T2 thematisiert haben. In 2025 hatte sich dessen Bilanzsumme zeitweise gar in Richtung einer Billion bewegt. Ein schwindelerregender Betrag. Dass die Mittel – oder wenigstens Teile davon – jemals wieder auf deutschen Konten auftauchen könnten, halte ich für wenig wahrscheinlich, euphemistisch ausgedrückt. In der Vergangenheit war es eigentlich stets Italien, das die Riege der Schuldner angeführt hat. Muss doch mal nachschauen, ob sich diesbezüglich vielleicht etwas geändert hat…

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Vergebliche Liebesmüh. Da lässt Herr Kelle nicht mit sich reden. Es ist eins seiner Mantren.

      • Sarnersee Antworten

        Man nennt das o“offenes Geheimnis“.
        Man wäre schön blöd, wenn man das in sein Programm schreiben würde.

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber @Querdenker,

      ich verstehe, was Sie meinen, sehe da aber keinen Widerspruch.

      Nicht einmal bei Putin übrigens. Wenn es die Chance gibt, den Krieg zu beenden, muss man selbst auch mit dem reden, auch wenn er eigentlich in einer Zelle in Den Haag sitzen sollte.

      Zu meinem Zitat oben – ich beschreibe, wie ich die Stimmung in der Union wahrnehme.

      Die war ablehnend schon 2015, im Grunde von Anfang an 2013. Aber das war aus Sicht der Union, weil man keine Konkurrenz im bürgerlichen Wähler-Teich haben und die schnell wieder loswerden wollte. „Mit denen reden wir nicht“, gab CDU-Merkel damals vor. Von Nazis und Verrätern sprach damals in der Union aber keiner in Bezug auf die AfD.

      Im Gegenteil! Viele in der CDU und CSU sagten, man muss mit denen reden, weil nur so kann man in Zukunft bürgerlich-konservative Mehrheiten sichern.

      Und die Gründung der WertUnion als Basisbewegung aus der Union hraus war auch ein Ausdruck dieses Willens.

      Das ist heute vorbei.

      Die Westbindung ist die DNA der Union. Neben der Marktwirtschaft. Einst war es auch das christliche Verständnis vom Abendland, was leider deutlich abgschmolzen ist.

      Die CDU (und CSU) werden NIE IM LEBEN mit einer Parteui koalieren, die die EU und die NATO grundsätzlich in Frage stellt. Das wird auch in 100 Jahreen nicht passieren.

      Und man muss natürlich die AfD auch differenziert betrachten.

      Mir wird aus der AfD-Bundestagsfraktion heraus erzählt, dass die deutliche Mehrheit der MdBs auch pro West und pro NATO sind. Aber sie haben keine Anführer, keine, die wagen, den Kopf in den kalten Wind rauszustrecken, der aus Schnellroda und den Ost-Verbänden weht, die übrigens zusammen weniger Mitglieder haben als allein Nordrhein-Westfalen. Und deshalb vom Osten aus dort massiv daran gearbeitet wird, den dortigen Realpolitiker Vincentz – phantastischer Mann – als Vorsitzenden politisch zu killen. Karrieristen vor Ort, die sich in Stellung bringen lassen, gibt es wie in jeder Partei dann auch in der AfD.

      Es gibt viele Gründe, AfD zu wählen. Seit die zunehmende DDRrisierung eingesetzt hat, seit AfD-Abgordnete zu Fototerminen auf der Krim eingeflogen wurden oder sich als nützliche Idioten in Sotchi vor Putins Karren spannen ließen (auch Journalisten übrigens), und seit Parteichef Chrupalla Häppchen in der russischen Botschaft isst, während Putins Raketen und Drohnen Städte in der Ukraine terrorisieren – jede Nacht -, seit ihm angesichts Hunderttausender Toter und erschütternder russischer Kriegsverbrechen „Putin hat MIR nichts getan“ einfiel, ist klar, dass die CDU für all das nicht zur Verfügung steht.

      Klaus Kelle

      • S v B Antworten

        @KK

        Zum ersten Absatz Deines Kommentars an Querdenker…

        Wie darf man sich Deine ungewohnt milden Töne erklären?

        „Zwickt’s mi, i glaub‘ I tram!“

      • Querdenker Antworten

        Lieber Herr Kelle, selber verwende ich die Vokabeln „NIE“ und „IMMER“, nur in homöopathischen Dosen. Insofern widerstrebt mir Ihre Formulierung „Die CDU (und CSU) werden NIE IM LEBEN…“. Solange ich eine Chance sehe, dass die CDU noch einmal vernünftig wird, füge ich dem Satz: „Nie im Leben werde ich noch einmal CDU wählen“ ein „wahrscheinlich“ bei. Als Väter wissen wir auch, wenn unsere Kinder Aussagen wie: „immer muss ich“ oder „nie darf ich“ sagten, haben sie uns einen guten Ansatzpunkt für unsere Position gegeben.

        Auch sehe ich in der Bemerkung zu den „Häppchen in der russischen Botschaft“, erneut ein schönes Beispiel der Doppelmoral. Die Google-KI sagt: „AfD-Chef Tino Chrupalla besuchte am 9. Mai 2023 den Empfang der russischen Botschaft in Berlin zum „Tag des Sieges“. Teilnehmer: Neben Chrupalla war auch Altkanzler Gerhard Schröder anwesend.“ Also wenn der Besuch der russischen Botschaft ein Grund gegen die Zusammenarbeit beider Parteien ist, warum wurde zwei Jahre später eine Koalition mit der SPD gebildet?

        • Klaus Kelle Antworten

          Lieber @Querdenker,

          das müssen Sie die CDU fragen! Ich bin nicht die CDU. Aber ich kenne das Innenleben der CDU. Und ich bleibe dabei, was ich geschrieben habe. Die öffentliche Ablehnung jeder Zusammenarbeit machen die schon lange, aber immer gab es eine Hintertür, doch noch mit der AfD zu reden. Das ist komplett weg, selbst bei den verbliebenen Konsrvativen in der Union. Das unterwürfige Herumscharwenzeln um Putin und den Kreml ekelt die Unions-Granden wirklich und ernsthaft persönlich an.

          Das ist etwas anderes als Spritpreise und Bürgrgeld.

          • H.K.

            Komisch, daß es dieselben Leute in der CDU nicht anekelt, mit der Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei gemeinsame Sache zu machen …

  6. Nordlicht Antworten

    Interessant, daß Sie klar und deutlich die Defizite von CDUSPDetc benennen, aber von der AfD Anpassungsbewegungen an genau diese inhaltlich auf Holzwegen laufenden Parteien fordern.

    Die AfD soll sich verändern, damit sie endlich den CDUSPDetc gefällt. Dann – so meinen Sie – würden CDUSPDetc sich inhaltlich ändern, und Massenzuwanderung, idiotische Energiepolitik, Schuldenmachen etc sein lassen.

    Das finde ich sehr naiv. Zum Einen wächst die AfD, weil sie der CDUSPDetc klar deren Versagen vorhält. Zum Anderen wird die CDU auch dann nicht mit der AfD koalieren, wenn sie ihr Personal und ihre Äusserungen nach deren Wunsch anpasst.

    Die CDU wird es erst dann tun, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, an der Macht zu bleiben. Erst wenn die Optionen SPDGrüneLinke nicht mehr funktionieren.

  7. Johannes Antworten

    Lebhafte Diskussion hier; nach 10 Jahren (2014 – 2024) Fraktionsvorsitzender für die AfD in einem Kreistag kann ich die Gedanken von Herrn Kelle zur AfD gut nachvollziehen; ebenso aber auch die vieler Foristen.

    Für mich ist die AfD auch heute noch der gärige Haufen, als den sie Gauland dereinst bezeichnete. Ja, sie hat sich strukturell sehr professionalisiert. Inhaltlich weist sie aber meiner Wahrnehmung nach immer noch zwei Lager, annähernd gleicher Größe, auf.

    Die beiden Lager haben einen Burgfrieden geschlossen, da BEIDE Lager inzwischen begriffen haben, dass sich in und mit der Politik wirtschaftlich ganz auskömmlich leben läßt und dass ein offener Streit, eben diese diese Auskömmlichkeit sehr gefährdet.

    Dennoch wird „unter der Decke“ von beiden Lagern daran gearbeitet, dass jeweils andere, sagen wir mal, zu verkleinern und letztlich verschwinden zu lassen 😎.

    Spannend wird es demnächst im Westen z.B. in Rheinland-Pfalz, wo sich Verschiebungen in der Besetzung des Landesvorstandes abzeichnen.

  8. H.K. Antworten

    @ Harald

    @ all

    • „Wieder Gewalt im Leipziger Nahverkehr

    Axt-Angreifer ( 22 ) geht auf Busfahrer ( 43 ) los“

    HEUTE, 11:34.

    • „ Messerattacke in Bundesamt – 31-Jährige schwer verletzt“

    HEUTE, 11:46.

    Bitte ankreuzen:

    „Ich will, daß alles so bunt bleibt, wie es ist“

    JA ( )

    NEIN ( )

  9. S v B Antworten

    -Sorry, aber das alles ist nur noch zum K. Um die Gewalt-Kriminalität wieder um – let’s say – 20 Jahre zurückzuschrauben fehlt allerdings der passende Schrauben- dreher.

    Off topic, doch beachtenswert:

    Offensichtlich plant der Linken-Vorstand, (zumindest) die Diäten ihrer Bundestagsabgeordneten auf das mittlere Einkommen eines Angestellten zu drücken. Dem stünde eigentlich kaum etwas entgegen. Ob aber auch die anderen Parteien bei diesem Vorschlag mitziehen würden, muss doch stark bezweifelt werden. Selbst der eine oder andere in den Reihen der Linken dürfte über diesen Vorhaben des Vorstandes alles andere als erfreut sein. Mal schauen, was aus – durchaus ehrenwerten – Plan letztlich wird…

    • S v B Antworten

      @H.K.

      PS: Die vermutlich hoffnungslos unterbelegten bzw. unterforderten psychiatrischen Einrichtungen im Land dürften sich über weitere Neuzugänge freuen. 🙂

      • H.K. Antworten

        Ja, merkwürdig. alle, ausnahmslos ALLE Messer- oder Sonstwasattentäter sind „psychisch gestört“.

        Komisch, daß räääächte Täter immer „voll schuldfähig“ sind …

        Und noch komischer, daß für ein solches „Gutachten“ echte „Experten“ keine fünf Minuten brauchen …

    • H.K. Antworten

      Wenn ich zu 1000 % weiß, daß ein Vorschlag garantiert nicht den Hauch einer Chance hat, durchzugehen, kann ich alles, wirklich ALLES vorschlagen.

      🤗

      • Johannes Antworten

        Exakt so ist es und dabei noch den moralischen Supermann geben; seht her wie altruistisch wir doch sind. LoL

  10. H.K. Antworten

    Nur mal nebenbei“

    „Kirchen-Revolution

    Kardinal Marx ordnet Segnung von Homo-Paare an“

    Quelle: Bild online, 21.04.2026, 12:51

    „ München – Konservative Katholiken sind entsetzt. Kardinal Reinhard Marx (72) hat seine Priester angewiesen, Homo-Paare zu segnen! Für viele Gläubige gleicht das einer Kirchen-Revolution. Seine Anordnung gilt künftig in seinem Erzbistum München und Freising. Marx beruft sich auf ein Papier (Handreichung „Segen gibt der Liebe Kraft“), das von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) abgesegnet wurde.

    Nach dieser Grundlage für „pastorales Handeln“ heißt es: Paare sollen in der Kirche willkommen sein, auch wenn sie keine sakramentale Ehe eingehen können. Laut Marx macht das Papier deutlich, „dass es sich bei der Segnung nicht um die Feier einer sakramentalen Ehe handelt“. Ausdrücklich weist der Kardinal darauf hin, dass kein Paar abgewiesen werden soll. Das gilt nicht nur für gleichgeschlechtliche Paare, sondern auch für Geschiedene, die wieder neue Partner heiraten. Zuerst hatte die konservative „ Tagespost“ berichtet.

    Fortbildung für Geistliche ab Juni

    Ab Juni sollen im Erzbistum München und Freising sogar Fortbildungen zur Gestaltung der entsprechenden Segensfeiern für homosexuelle Paare angeboten werden. Zwar dürfen Geistliche sich auch weigern, solche Segnungen selbst auszusprechen und den Feiern vorzustehen. Von ihnen wird aber erwartet, dass sie Interessenten an einer solchen Segnung an den Dekan verweisen oder Kontakte zu anderen Seelsorgern vermitteln.

    Schon vor rund einem Jahr verabschiedeten DBK und ZdK die Leitlinien unter dem Titel „Segen gibt der Liebe Kraft“. Darin heißt es: „Die Kirche bringt Paaren, die in Liebe verbunden sind, Anerkennung entgegen und bietet ihnen Begleitung an.“ Weiter geht’s mit einer klaren Botschaft: Gesegnet werden sollen „Geschiedene und Wiederverheiratete, Paare aller geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen sowie Paare, die aus anderen Gründen nicht das Sakrament der Ehe empfangen wollen oder können“.

    Für die Deutsche Bischofskonferenz ist klar: Das Ganze steht im Einklang mit Rom und dem damaligen Papst Franziskus (†2025). Doch genau hier entzündet sich der Streit – vor allem konservative Katholiken laufen Sturm gegen den Kurs.“

    Der muslimischen Übername dieses Landes steht nichts mehr im Wege.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Über die DBK und ihren ehemaligen Vorsitzenden kann man nur noch den Kopf schütteln. Das Gros der deutschen Bischöfe verfehlt seine Aufgabe, den Mitgliedern die frohe Botschaft zu verkünden. Diese Botschaft ist in der Bibel aufgezeichnet, sie sollte unverfälscht weitergegeben werden.
      Leider scheinen viele Bischöfe dem Zeitgeist verfallen zu sein. Sie dienen sich der Gender-Ideologie mit all ihren Auswüchsen an, wie das Papier zur Sexualerziehung an katholischen Schulen kürzlich zeigte.
      Hier eine kurze Notiz zum Thema Homosexuellensegnung aus den Vatican News:
      „Zur formellen Segnung homosexueller Paare, die die katholische Kirche in Deutschland beschlossen hat, sagte er (Papst Leo auf dem Rüsckflug von Afrika), der Heilige Stuhl sei damit nicht einverstanden, bekräftigte aber zugleich wie Franziskus den Grundsatz der Aufnahme von „allen, allen, allen“.

      Bischöfe, die dem Zeitgeist anhängen, disqualifizieren sich selbst.

  11. Johannes Antworten

    In der Welt ist heute zu lesen:

    „ Wer „den aktuellen deutschen Staat“ beleidigt, soll bestraft werden – so fordert es die AfD Sachsen-Anhalt. Hat die Partei nichts aus ihrer Erfahrung mit der „Delegitimierung des Staates“ gelernt?“

    Was soll dieser komplette Quatsch der AfD Sachsen-Anhalts?

    Die Frage der Welt nach den Erfahrungen der AfD ist absolut berechtigt und das sie überhaupt gestellt werden muss, zeigt die politische Unprofessionalität des Landesverbandes. Man kann nur hoffen, dass Frau Weidel diesen undemokratischen Mist wieder einkassiert. Wer politisch nur „Auge um Auge“ kennt, ist noch weit weg von wahrer Regierungs-Reife und zeigt nur, dass er moralisch genau so schwach ist, wie der politische Gegner, dem er exakt dieses immer wieder vorwirft.

    So wird dat nix, sacht der Kölner

  12. Lupo A Antworten

    Eine interessante Diskussion, danke dafür! Ich würde noch gerne einen Aspekt beisteuern, weil m.E. die AfD und insbesondere Chrupalla ungerechtfertigt einige Ohrfeigen wegen ihrer Haltung zum Ukrainekrieg und Putin kassiert haben.

    Nach meiner Überzeugung ist Demokratie nicht, dass man da jemanden wählt, der immer recht hat und es immer richtig macht. Eigentlich ist doch Demokratie der Streit, das Diskutieren und das Ringen um die beste Lösung, also ein dynamischer Prozess, der öffentlich im Parlament, nicht im Kämmerlein stattfindet.

    Eine gewisse Pluralität der Meinungen und Vorstellungen ist da doch unbedingt hilfreich, und ich glaube auch, erforderlich, um nicht stur nach Schema F und Festem Dogma zu entscheiden, sondern wirklich unter Berücksichtigung so vieler Aspekte wie möglich. Auch wenn man vieles wieder verwirft – man ist sicherer, nichts übersehen zu haben.

    Im Prinzip ist die Haltung der AfD zur Ukraine im Moment irrelevant, da sie dank Brandmauer sowieso nichts zu melden hat. Warum sollte die AfD in dieser Situation bei einem derart schwierigen Thema eine verpflichtende Einheitsmeinung durchsetzen und das Suchen und Ringen um die beste Lösung abwürgen? Sie tut richtigerweise nichts dergleichen. Und wenn mal eine Entscheidung ansteht, dann ist auch die richtige Zeit, aus der Vielzahl der Ideen und Vorschläge im demokratischen Prozess das beste herauszudestillieren. Nicht jetzt schon.

    Deswegen: Ja, mag sein, das Chrupalla betreffend Putin dämlich geantwortet hat. Sowas passiert eben. Aber Chrupalla ist nicht die Partei und in dieser gibt es eine Vielzahl von Meinungen. Und das ist gut so. Das hält flexibel. Weiß jemand, wie sich die Situation und Lage zu irgend einem Zeitpunkt in der Zukunft, an dem die AfD vielleicht etwas zu entscheiden hat, entwickelt hat?

    Eben. Das Letzte, was wir brauchen, sind noch ein paar Scheuklappenträger mit Brett vor dem Kopf, die mitten in einer Energiekrise eine noch dazu Co2-freie Energiequelle abschalten, weil sie das so vor 40 Jahren mal auf einem Parteitag beschlossen haben und seitdem zu sehr verknöchert sind, ihr Hirn zu nutzen.

    • H.K. Antworten

      Zustimmung.

      Was Chrupalla da an der einen oder anderen Stelle losgelassen hat, lässt einen immer mal wieder den Kopf schütteln.

      „Die Partei ist ein gäriger Haufen !“ ??

      Nur gut, daß alle „demokratischen Parteien“ eine komplett homogene Truppe sind.

      Die SPD besteht wie die Union, die dazu noch aus zwei getrennten Parteien zusammengesetzt ist, aus verschiedenen „Flügeln“ mit völlig unterschiedlichen Grundsätzen, genau wie die Grün*/-/:/_/•/Innen.

      „Gärig“ sind m.E. ALLE Parteien – bis auf die Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei – die besteht aus – nein, ich sage es nicht …

      Was mir ganz gehörig stinkt, ist, daß es beiden Regierungskoalitionären ganz offensichtlich NICHT um das Land und erst recht nicht um dessen Menschen geht, sondern einzig und allein um ihren eigenen Machterhalt.

      Wir, „das Volk“, sind denen allen sch…egal.

      Wenn Merz vor der Wahl das gesagt und versprochen hätte, was er nun tut, die Union hätte Mühe gehabt, die Zweistelligkeit zu erreichen.

      Aber es ist ihm offenbar auch völlig egal, was mit der Union „nach Merz“ passiert. Es geht ihm ausschließlich um SEINE Macht, SEIN Ego und SEINE Wagenschlüssel.

      Nach ihm die Sintflut.

      Immer wieder kommt mir die letzte Rede von Christian Lindner in den Sinn:

      „SIE hier vorne: WER sind Sie – und WAS haben SIE mit Friedrich Merz gemacht ?!“

      Die Union KANN es nicht, die SPD KANN es nicht, die FDP ist ein Intensivpatient im Sterbezimmer, die Grünen sind der Untergang dieses Landes und die Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei ist schlicht keiner Erwähnung wert.

      Es bleiben nicht mehr viele übrig, die noch nicht bewiesen haben, daß sie es AUCH nicht KÖNNEN.

      Zumindest sollten die jedoch die Chance bekommen – bevor u.a. die CDU „den Krieg nach Rußland getragen“ hat und es zu spät ist.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Lupo A,

      ja, ich finde die Diskussion dazu auch exzellent. Aber warum versuchen Sie zu relativieren? Das machen ein, zwei andere hier auch immer. Bei der CDU ist jeder Fehler eine Katastophe, Abgrund und endgültiger Zusammenbruch. Bei der AfD alles lässliche kleine Sünden.

      Im Prinzip ist die Haltung der AfD zur Ukraine im Moment irrelevant, da sie dank Brandmauer sowieso nichts zu melden hat.

      Klar, aber wir reden doch davon, dass die „Brandmauer“ idiotisch und falsch ist. Und dass man die AfD endlich fair behandeln und mit einbeziehen muss. Das finde ich auch. Aber wenn diese AfD dann in die Verantwortung kommen will, dann muss man schon wissen, mit wem man es da zu tun haben wird. Die Haltung Chrupallas zur Ukraine und zu Russland grenzt für mich persönlich an „Landesverrat“. Will ich die SPD in der Bundesregierung loswerden? Unbedingt! Will ich, dass Chrupalla, Moosdorf, Helferich, Höcke die Geschicke unseres Landes mit lenken? Auf gar keinen Fall!

      Ja, mag sein, das Chrupalla betreffend Putin dämlich geantwortet hat. Sowas passiert eben. Aber Chrupalla ist nicht die Partei und in dieser gibt es eine Vielzahl von Meinungen.

      Auch da haben Sie unbdingt recht. Aber Chrupalla ist nicht irgendwer, er ist Bundessprecher. Und wenn einer von der CDU „dämlich“ antwortet – dann ist das der Beweis des Totalversagens. Besonders Schlaue kopieren dann immer wieder „Merz liefert“ hier ein. 🙂 Finde ich gut, ist besser, als wenn derjenige versucht, hier auch noch ernsthaft zu diskutieren.

      Wenn Chruppalla nicht liefert, dann muss das halt auch mal ausgesprochen werden…

      kk

    • Sarnersee Antworten

      @Lupo, Sie verkennen völlig das Prinzip der Glaubwürdigkeit, bei den unmittelbar das nachhaltige Gemeinwohl betreffenden und entscheidenden Themen mit nur einer Zunge zu sprechen. Und das MUSS vor der Übernahme von pol. Gestaltungsverantwortung passieren, nicht erst wenn man das Mandat erhält. Da gilt die alte Volksweisheit: „Was Hänslein nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Die AfD hat „nur“(!!) 27%, genauso wie Grüne und Linke Gott sei Dank zusammen „nur“(!!) 27 oder sogar weniger Prozentpunkte auf sich vereinen können. Doch zusammen gerechnet sind inzwischen immerhin mindestens die Hälfte der Wähler hierzulande irre, wenn sie eine dieser drei Parteien wählen – im Grunde gehört die SPD auch längst dazu. Der Union kann es bei dieser Konstellation nur schwindelig werden und Fehler um Fehler machen, weil sie sich nach Auflösung der FDP mit ihren vielen edlen und zutiefst menschenwürdigen Überzeugungen alleine auf weiter Flur sieht, bei der linksgrünen medialen Übermacht in eine Art Panik-Modus eingetreten ist und sich in ihrer zugegebenermaßen selbstgewählten Geiselrolle erträglich eingerichtet hat. Die beiden nach Wählervotum aktuell stärksten Parteien sind zugleich die einflussärmsten bzw. machtlosesten. Ironie der Geschichte.

  13. Sarnersee Antworten

    @Harald hat die Unwählbarkeit der „derzeitigen“ AfD fundiert aufgezeigt. Die Alternative zur Alternative ist und bleibt die Union. Versuche wie die Werteunion mussten scheitern, da sie für die breite Masse nicht erreichbar war. Der Ex-Siemens Chef Joe Kaeser hat jüngst den einzigen verbleibenden Weg für die Union aufgezeigt, will sie einer weiteren, zur völligen Unkenntlichkeit führenden Zermahlung zwischen der vereinten pol. Linken und der AfD in letzter Minute noch entgehen: Koalitionsbruch und Minderheitsregierung. Nur noch dieser Schritt hat Aussicht darauf, nicht noch weitere Wähler an die AfD, die Grünen, die Nichtwählerschaft oder Kleinstparteien zu verlieren. Dabei ist dieser Vorschlag nicht neu, doch inzwischen hat sich die Lage für die Union dramatisch verschlechtert.

    Die zunächst Merz irrtümlicherweise apotheosierende „Post-Merkel-Union“ hat längst erkannt, dass sie die verheerende Politik der Ampel und auch die der Merkel-Jahre nach Fukushima und Öffnung der Grenzen nicht rückabwickeln kann. Infolge der links-grünen medialen „Momentanreserve“, die stets zur Stelle ist, wenn die Politik der Regierung nach „rechts“ auszubrechen droht, muss sich die Union im Konfliktfall stets in Richtung SPD oder Grüne bewegen, nie umgekehrt. Diese mediale „Momentanreserve“ funktioniert exklusiv nur in diese Richtung. Diese macht es der Union unmöglich, ihre eigentliche und bereits bewährte Vorstellung von Politik heute umzusetzen. Will sie überleben, bleibt ihr nur Kaesers Vorschlag ernst zu nehmen und ihm dringend zu folgen, d.h. sich für ganz bestimmte Vorhaben auf Feldern, auf denen es mit der AfD die größten Schnittmengen in der Parteienlandschaft gibt, Mehrheiten mit ihnen zu suchen, um politisch wenigstens handlungsfähig zu bleiben. Die Empörung und Aggressionen des linksgrünen Medienkartells muss die Union dann aushalten können. In diese Situation hat sie sich trotz langjähriger Warnungen von vielen Seiten gänzlich selbstverschuldet hineinmanövriert. Diesen bitteren Kelch muss sie jetzt trinken. Tut sie es nicht, wird die AfD weiter in dem Maße stärker werden wie sich die Verhältnisse im Land verschlechtern werden. Und das werden sie. Und am Ende wird die Union der Sündenbock sein, von rechts wie von links beschimpft, selbst wenn die Geschichtsschreiber eines fernen Tages die linksgrünen Ideengeber als die wahren Verursacher des Untergangs dieses Landes benennen werden. Für die Union ist es jetzt an der Zeit zu handeln, unverzüglich, sonst wird es zu spät sein.

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