Gut, dass sich Sport-Prominente „outen“ – als Jünger in der Nachfolge von Jesus Christus
Felix Nmecha ist ein Gewinn – für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und für uns alle. Gestern schoss er das erste Tor gegen Curacao und legte so den Grundstein für den fulminenten 7:1-Sieg im ersten Vorrundenspiel der WM.
Nach dem Abpfiff trifft sich Nmecha mit seinem Teamkollegen Jonathan Tah und drei Spielern in den blauen Trikots des Gegners Curacao, die Köpfe gesenkt. Was machen die denn da, so wird mancher Fußballfan vor dem Bildschirm gedacht haben. Weil man das so selten sieht in Deutschland. Die Sportler beteten nämlich gemeinsam.

„Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder“, erklärte Nmecha dann gegenüber der ARD. Der Profi von Borussia Dortmund weiter: „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“

Fußballprofis, die zu Gott beten, das gibt es in Deutschland nur höchst selten auf dem Rasen zu sehen.

Dann schon eher, wenn Mannschaften aus muslimischen Ländern die Gegner sind, die auf dem Rasen knien, um zu Allah zu beten. Und unser Nationalspieler Antonio Rüdiger empörte deutsche Fans im März 2024, als er zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan ein Foto auf Instagram postete, das ihn im weißen Gewand auf einem Gebetsteppich zeigt. Dabei streckte er den Zeigefinger der rechten Hand nach oben und schrieb dazu: „Möge der Allmächtige unser Fasten und unsere Gebete annehmen“. Da war echt was los.

Aber sogleich finden sich in unserer Gesellschaft Verteidiger, die um Verständnis und Toleranz für den Muslim werben.

Eine Toleranz, die gläubige oder – wie das heute heißt „praktizierende Christen“ in unserer rot-grün-woken Gesellschaft nicht erwarten dürfen.
Gläubige Christen, kennen die Bibel
Sie kennen Levitikus 18,22 und 20,13, wo Geschlechtsverkehr zwischen Männern als „Gräuel“ bezeichnet und unter Strafe gestellt wird.
Und sie wissen, dass die Geschichte von Sodam und Gomorra aus der Genesis 19 direkt mit sexuellen Ausschweifungen unter Männern zusammenhängen soll.
Im Römerbrief (1,26-27) benennt der Apostel Paulus gleichgeschlechtliches Verhalten von Frauen und Männern als Folge der Abkehr der Menschheit von Gott. Und im Korinther- und Timotheusbrief (1. Kor 6,9–10 / 1. Tim 1,9–10) gibt es sogenannte „Lasterkataloge“, in denen griechische Begriffe wie malakoi und arsenokoitai auftauchen, die „Knabenschänder“ oder „Homosexuelle“ übersetzt werden.

Also: In der Heiligen Schrift der Christenheit sind homosexuelle Handlungen Verstößte gegen das Naturrecht, meistens aber Sünde.

Nmecha als strenggläubiger, konservativer Evangelikaler weiß das und sagt,  jeder Ruhm und jeder Sieg gebührt Jesus Christus.

Glauben Sie mir, diese Treue zum Christentum gefällt mir nicht nur, sie beeindruckt mich.

Doch der Dortmunder geriet wegen seiner weltanschaulichen Überzeugugen schon oft in die Kritik der modernen Gutmenschen-Blase.

Etwa als er  2023 in seiner Instagram-Story ein Video des konservativen US-Autors Matt Walsh postete. Dieser war mit einem Dokumentarfilm mit dem Titel „What is a woman“ (Was ist eine Frau) bekannt geworden, der sich kritisch mit GenderGaga und Transgender auseinandersetzt.

Nmecha postete einen Ausschnitt, in dem Walsh einen Vater kritisiert, dessen Trans-Kind sein Coming-out hatte. Walsh warf dem Vater vor, mit seinem transgeschlechtlichen Kind tugendhaft wirken zu wollen. Nmecha schrieb dazu damals laut Medienberichten: „Wenn wir nicht sehen, was daran falsch ist.“

Im Juni des Jahres teilte er bei Instagram ein Bild, in dem das Wort „Pride“ mit dem linksgesellschaftlichen Kontext der LGBTQ-Szene mit dem Teufel in Verbindung brachte.

So etwas bringt einem Prominenten keine Freunde beim politischen Juste Milieu, wo jeder Fußballprofi, der sich mit seiner Homoseualität „outet“ öffentlich in den Medien gefeiert wird.

Gut, dass es auch die andere Seite gibt und dass sie den Mut hat, sich als Jünger Jesu zu „outen“.

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Dieser Artikel wurde 95 mal kommentiert

  1. Michael Elicker Antworten

    Ich möchte weder Gebetskreise noch Gebetsteppiche beim Fußball sehen. Dafür kann/soll jeder gerne in die Kirche oder Moschee gehen.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Michael Elicker,

      Sie müssen es sich ja nicht anschauen…

      Artikel 4,1 GG:

      Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

  2. Harald Antworten

    Na, da sind wir mal dankbar, dass gebildete gläubige Christen nicht nur die Bibel kennen sondern auch den historischen Kontext gerade des Alten Testaments. Und dieses nicht wörtlich nehmen. Sonst gäbe es ein blutiges Schlachten. Auf dem Spielfeld und außerhalb. Und der gut rasierte Felix Nmecha mit Kurzhaarfrisur dürfte gar nicht erst auflaufen (Levitikus 19, 27).

    Im Ernst, lieber Herr Kelle, wollen Sie jetzt ernsthaft die wortwörtliche Auslegung der Bibel und vor allem des Alten Testaments zum Orientierungsmaßstab für Christen im 21. Jahrhundert machen? Was soll der Exkurs über die Sünde der Homosexualität in der Bibel? Mit der griechischen Übersetzung nennen Sie doch selbst den historischen Kontext (Knabenliebe), der nichts mit einer homosexuellen Orientierung und einer gleichberechtigten homosexuellen Partnerschaft zu tun hat.

    Es ist immer wieder beschämend, wie vermeintlich bibeltreue Christen Sündenpickerei vor allem bezüglich Homosexualität betreiben, all die anderen Sünden, Ge- und Verbote gerade des Alten Testaments aber ignorieren.

    Homosexualität ist nichts „rot-grün-wokes“ sondern hierzulande rechtlich geschützt und gesellschaftlich anerkannt, toleriert und akzeptiert, auch von den meisten Christen. Und ich möchte, dass das so bleibt, genauso wie ich möchte, dass all die blutigen, brutalen und menschenverachtenden Ge- und Verbote des Alten Testaments das bleiben, was sie sind: über weit zweitausend Jahre Schriften, die heutzutage keinerlei Bedeutung mehr für unser Zusammenleben haben dürfen!

    Ich würde mir wünschen, Glaubensgesten von Spielern auf dem Spielfeld, egal welchen Gott sie anbeten, nicht zu politisieren sondern als das anzuerkennen, was sie sind: Ausdruck des eigenen Glaubens.

    Jesus Christus hat sich übrigens nie zur Homosexualität geäußert.

    • Klaus Kelle Antworten

      Im Ernst, lieber Herr Kelle, wollen Sie jetzt ernsthaft die wortwörtliche Auslegung der Bibel und vor allem des Alten Testaments zum Orientierungsmaßstab für Christen im 21. Jahrhundert machen?

      Nein, natürlich nicht. Aber wir können uns den damaligen Kontext auch nicht einfach wegdenken, weil er der modernen Gesellschaft nicht in den Kram passt.

      • Harald Antworten

        @ Klaus Kelle

        „Aber wir können uns den damaligen Kontext auch nicht einfach wegdenken, weil er der modernen Gesellschaft nicht in den Kram passt.“

        Ich habe ja betont wie wichtig es ist, den historischen Kontext zu kennen um zu realisieren, dass er heute nicht mehr zutrifft und irrelevant ist. Das hat weniger mit „der modernen Gesellschaft in den Kram passen“ zu tun als mit Wissenschaft und Aufklärung.

        Ginge es um die „moderne Gesellschaft“ und was ihr nicht in den Kram passt, würde sie sich z.B. auf Levitikus 11, 7-8 berufen, um Ihnen und mir das Schnitzel oder die Bratwurst madig zu machen.

        Im wahrsten Sinne des Wortes.

        Und Felix Nmecha müsste dankbar sein, dass moderne Fußbälle heuer ohne Schweinsblase auskommen. Sonst dürfte er diese gar nicht anfassen 😉

        Um die Liste der irrsinnigen „Sünden“, Ge- und Verbote des Alten Testaments weiter zu ergänzen.

  3. Gerd Franken Antworten

    „Jesus Christus hat sich übrigens nie zur Homosexualität geäußert.“

    Jesus Christus hat sich auch nie zur Pädophilie oder Pornographie geäußert. Genauso wenig wie er sich zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen geäußert hat.

    Das lässt den Schluss zu, dass es Jesus Christus um eine Sache ging, die „nicht von dieser Welt“ stammt.

    • Harald Antworten

      @ Gerd Franken

      Sie scheinen nicht ganz bibelfest zu sein (keine Sorge, ich auch nicht. Seine überlieferten Aussagen kannte ich zwar, musste die genauen Bibelstellen aber auch raussuchen):

      Matthäus 5, 28
      Matthäus 18, 6
      Matthäus 21, 31
      Matthäus 10, 34 sowie sein bekanntes
      Matthäus 5, 39.

      Ansonsten hoffe ich, dass Sie Homosexualität nicht auf die gleiche Stufe wie Pädophilie, Pornographie und Kriege stellen.

      • Gerd Franken Antworten

        Ich würde ja gerne verstehen, was Sie mir genau sagen wollen.

        Pädophilie, Pornographie, Homosexualität und Kriege sind alles Begriffe über die Jesus nichts gesagt hat. Er ging davon aus, dass die Menschen ihren Verstand benutzen und von ganz alleine drauf kommen, dass da irgendwas nicht in Ordnung ist.

        • Harald Antworten

          „…was Sie mir genau sagen wollen.“

          Dass sich Jesus anders als zur Homosexualität sehr wohl zu Pädophilie, Pornographie und Kriegen geäußert hat (siehe oben) und es unabhängig davon völlig irrsinnig ist anzunehmen, Jesus lehne ALLES, zu dem er sich NICHT geäußert hat, ab, weil er davon ausging, die Menschen kämen von ganz alleine drauf, dass da „irgendwas nicht in Ordnung sei“.

          • Gerd Franken

            Wollen Sie mir sagen, dass ich irre bin?

          • Gerd Franken

            @Harald

            Ich frage deshalb nach, weil Sie meine Position als völlig irrsinnig bezeichnen. Das geht nämlich stark in diese Richtung.
            Es geht hier im übrigen nur um ein Gebet von erwachsenen Männern nach einem Fussballspiel und nicht um Steinbruch-Exegese wie Sie das betreiben.

          • Harald

            @ Gerd Franken

            Schön, dass Sie selbst den Unterschied zwischen irrsinnigen Ansichten und selbst Irresein erkennen.

            Dann dürfte Ihnen auch nicht entgangen sein, dass ich oben wünschte, Glaubensgesten von Spielern auf dem Spielfeld nicht zu politisieren sondern schlicht als das anzuerkennen, was sie sind: Ausdruck des eigenen Glaubens – und es dabei bewenden zu lassen. Das Thema Homosexualität als Sünde hat der Hausherr aufgemacht, nicht ich.

            Ich könnte noch mehr zu Herrn Kelles obigen Auslassungen schreiben, z.B. auf welch dünnem Eis sich Felix Nmecha bewegte, als er auf Insta das Wort „Pride“ mit dem Teufel in Verbindung brachte und wie schnell gerade Rechtskonservative auf diesem dünnen Eis einbrechen, wenn sie diesen Post feiern, aber ich habe es erst mal bei den Bibelzitaten des ATs belassen und für wie verlogen ich es halte, sich dort jene „Sünden“ rauszupicken, die einem ins eigene Weltbild passen, alle anderen aber auszublenden.

          • Gerd Franken

            @Harald

            Pride bedeutet Stolz. Der Teufel handelte im Stolz gegen Gott, er wollte nicht dienen. Der Stolz gilt als Ursünde. Felix Nmecha hat also alles richtig gesagt, aus christlicher Sicht versteht sich.
            Homosexualität als Veranlagung ist selbst in der katholischen Kirche keine Sünde. Bitte sauber trennen.

          • Harald

            @ Gerd Franken

            Dann ist Nationalstolz auch teuflisch.

            Rein christlich versteht sich.

            Wie hätten Sie auf ein Insta-Post von Felix Nmecha reagiert, in dem er die AfD mit dem Teufel in Verbindung bringt, weil deren führende Vertreter regelmäßig betonen, stolz Deutsche zu sein, ja gar einen „Stolz-Pass“ einführen wollten?

          • Gerd Franken

            „Dann ist Nationalstolz auch teuflisch.“

            Unterscheiden Sie bitte, das ist doch Ihr Spezialgebiet.

            😉

          • Harald

            @ Gerd Franken

            „Der Stolz gilt als Ursünde.“

            Also doch nicht? 😉

            Ich will Sie aber nicht länger darauf festnageln, wie bezüglich der „Pride“-Paraden mit zweierlei Maß gemessen wurde und wird, auch seitens Felix Nmechas, sondern meine Sichtweise darlegen.

            Zunächst zur Pride. Die hieß im Ausland schon immer so. CSD (Christopher Street Day) war bzw. ist eine Ausnahme im deutschen Sprachraum und wird hierzulande erst in den letzten Jahren durch das internationale Pride ergänzt. Pride bedeutet im Ursprung NICHT, stolz auf die eigene sexuelle Orientierung zu sein (das wäre bezüglich ihrem Anliegen auch völlig kontraproduktiv), sondern stolz dazu zu stehen und sie nicht zu verbergen.

            Die gleiche Sichtweise habe ich zum Nationalstolz. Stolz, Deutscher zu sein, passt für mich nicht weil stolz kann ich nur auf etwas sein, zudem ich selbst maßgeblich beigetragen habe. Aber, ich stehe mit Stolz dazu, Deutscher zu sein.

            Ein kleiner aber feiner Unterschied!

            Und so schwenke ich auf Fanmeilen die deutsche Flagge und auf Pride-Paraden die Regenbogenflagge.

  4. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Mir ist der Zusammenhang zwischen dem Gottesbekenntnis der Fußballer nach dem Spiel Curacao-Deutschland und den alttestamentlichen Bibelzitaten zur Homosexualität nicht klar geworden.
    Sollte das Gebet der kleinen Gruppe dem spektakulären Outing von homosexuellen Sportlern gegenüber gestellt werden?

    Die Vorwürfe, die Felix Nmecha vom DFB gemacht wurden, waren nach meinen Informationen übergriffig. Er hat weder Hass noch Hetze verbreitet. Der DFB und die FIFA folgen jedoch dem woken Zeitgeist und bekennen sich zur Regenbogen-Ideologie. Sie haben sogar kein Problem mit dem Zeigefinger von Rüdiger. Bezeichnend war auch eine ZDF-Sendung zur Weltmeisterschaft, in der der ehemalige Trainer Christian Streich seinen Kommentar zur Nichtzulassung eines sudanesischen Schiedsrichters abgab. Er erkühnte sich zu behaupten, die Vorwürfe zu dessen Nähe zu islamistischen Gruppen sei unbelegt. Wie gut, daß dieser Mann den Durchblick hat!

    Man kann nur hoffen, daß solche kleinen Glaubensgesten wie ein schnelles Kreuzzeichen oder dieser Gebetskreis als normal erscheinen, so daß man nicht soviel Gewese darum machen muß.

    • Harald Antworten

      Liebe Dr. Hildegard Königs-Albrecht,

      Wir sollten mit Kulturkampfbegriffen wie „woker Zeitgeist“ gerade im Hinblick auf die Regenbogenbewegung („Regenbogen-Ideologie“) vorsichtig sein. Diese Bewegung gibt es seit über 50 Jahren, aus sehr bekanntem und berechtigtem Anlass, lange vor „Wokeness“ und lange bevor sich der aktuelle Anti-Wokeness-Kulturkampf auch die Regenbogenbewegung zum Ziel gemacht hat.

      Gerade im Fußball liegt hier einiges im Argen. Aktuell stehen in den Kadern der 18 Erstbundesligaclubs über 500 lizenzierte Spitzenspieler unter Vertrag. Jedes Wochenende sind von ihnen 360 auf dem Platz und auf der Auswechselbank. Rein statistisch gesehen, müssten 40-50 von ihnen schwul sein. Ebenso müssten alleine beim aktuellen DFB-Team bei der WM 3-4 Spieler schwul sein. Wiederholt haben Spitzenfußballer und Trainer betont, sie selber wüssten von mehreren homosexuellen Spielern, respektieren aber, dass sie es nicht öffentlich machen. Der Druck, das persönliche und professionelle Risiko sei einfach extrem hoch.

      Nicht umsonst outete sich Thomas Hitzlsperger auch erst nach seiner aktiven Zeit. Und mit outen ist nicht gemeint, auf einmal mit Regenbogenflaggen rumzulaufen sondern offen zu sagen, man habe einen Freund oder festen Lebenspartner. Jeder kennt die Spielerfrauen, aber niemand kennt die Spielermänner. Das sagt alles!

      So gesehen war Klaus Kelles Ausführung, dass „jeder Fußballprofi, der sich mit seiner Homosexualität ‚outet‘, öffentlich in den Medien gefeiert wird“ schlicht eines: Fiktion!

      Auf welch dünnes Eis sich Felix Nmecha mit seinem „Pride-Teufel“-Instapost begab, habe ich oben schon ausgeführt. Er hat diesen Post wieder gelöscht und sich dafür entschuldigt. Damit sollte man es bewenden lassen, und nicht jede persönliche Glaubensgeste auf dem Spielfeld politisieren, weder in die eine noch in die andere Richtung.

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Sowohl die Regenbogen-Agenda wie auch die ständige Präsenz von queeren oder homosexuellen oder woken Themen geht mir schon lange wider den Strich, so wie mir jeder Hype um eine Minderheit negativ aufstößt. Ich denke, daß eine große Gruppe in der Gesellschaft genauso empfindet.
        Ich habe auch keine Lust über dieses Thema zu diskutieren. Und ich bleibe bei der Bezeichnung Ideologie, für mich gibt es nur 2 Geschlechter und Homosexualität ist nicht im Sinne der christlichen Religion, der ich anhänge.

        • Harald Antworten

          „Sowohl die Regenbogen-Agenda wie auch die ständige Präsenz von queeren oder homosexuellen oder woken Themen geht mir schon lange wider den Strich…“

          Aktuell ist es die anti-Regenbogen, anti-queere, anti-homosexuelle und anti-woke Agenda, die weitaus präsenter und lauter ist. Auf vielen Kanälen, von sehr verschiedenen Seiten: Islamisten, streng gläubigen Christen und Rechten.

          Welch illustre Allianz.

          Leider auch hier.

          Man „toleriert“ Homosexuelle, sprich, man „erduldet“ oder „erträgt“ sie wie eine Last, weil es sie nun mal gibt – mehr aber nicht.

          Homosexuelle sollen bitte schön möglichst unauffällig und unsichtbar bleiben. Am besten kein Händchenhalten in der Öffentlichkeit und auch kein Kuss, um bloß niemanden zu brüskieren. Und wehe, an nur einem Tag im Jahr zieht eine Pride-Parade mit Regenbogenflaggen durch ein paar Straßen der Stadt, dann assoziiert man damit den Teufel, wähnt den Untergang des christlichen Abendlandes und im Netz bricht ein Shitstorm los. In manchen Städten auch mehr, in Form aggressiver Gegendemos von vermummten Rechtsradikalen, mit Parolen, die ich hier nicht zitieren möchte.

          Der Wert einer Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Nicht nur rechtlich, sondern vor allem gesellschaftlich. Und darum ist der Regenbogen keine Ideologie, sondern heute leider nötiger als er es noch vor einigen Jahren war.

          • Tina.Hansen

            Lieber Harald,
            nichts verbindet mich mit Menschen, die andere für eine gleichberechtigte homosexuelle Partnerschaft ausgrenzen. Ich wähle ja Alice Weidel, diese starke Frau, wie es gestern bei NIUS hiess.
            Nicht sehen möchte ich, wie am hellichten Tag in der Fussgängerzone Männer an Leinen wie Hunde ausgeführt werden. Können wir uns darauf einigen? Oder ist das wieder spiessig?

          • Harald

            @ Tina.Hansen

            Das kann ich nachvollziehen.

            Nun muss aber niemand auf den CSD, der sowas oder ähnliches nicht sehen will und in der Regel verlaufen CSDs auch nicht auf Fußgängerzonen. Aus offensichtlichen Gründen.

            Umgekehrt gibt es einiges auf Fußgängerzonen, das ich auch eigentlich nicht sehen will, und das häufiger als nur einmal im Jahr. Vollverschleierte Frauen zum Beispiel, oder das Gegenteil: Damen mit einem sagen wir mal unvorteilhaften BMI, die sich dennoch in engste Elastanfetzen zwängen, die mehr zeigen als sie verbergen sollten, ja müssten. Das sind Männer an Leinen mitunter ansehnlicher, zumindest aber lustiger.

            In allen Fällen hilft: nicht hinschauen!

          • Tina.Hansen

            @Harald
            @Klaus Kelle,
            Für den Vergleich von schwersten abnormen sexuellen Darbietungen durch schwule Männer in der Öffentlichkeit mit der reinen Anwesenheit übergewichtiger Frauen ziehe ich juristische Schritte in Betracht.

            Ich bitte den Blogbetreiber, an dieser Stelle einzuschreiten.

          • Klaus Kelle

            @Tina.Hansen,

            wie eingreifen? Wegen was?

            @Harald,

            sagt, man müsse nicht zum CSD gehen, wenn man die „Darbietungen“ dort nicht sehen will. Und er findet manche BMI-Darbietungen auch nicht…sagen wir…ansprechend.

            Muss man nicht teilen, ist aber auch nicht verboten. Als jemand, der früher häufiger Freibäder im Großraum Köln besucht hat, weiß ich genau, was Harald meint. Und die „Darbietungen“ beim CSD habe ich auch mehrfach angeschaut, und es stößt mich sehr ab.

            Aber wie genau soll ich jetzt „eingreifen“?

          • Harald

            @ Tina.Hansen

            Muss ich mir jetzt einen Bademantel zulegen? 🤔😉

            Ich gebe Ihnen mal eine kleine Nachhilfe: Männer an Leinen würden erst dann zu einer „sexuellen Darbietung“, wenn sie Sex in der Öffentlichkeit hätten. Das wäre dann in der Tat ein juristischer Straftatbestand (§183a StGB, Erregung öffentlichen Ärgernisses) und gilt für alle: Männlein wie Weiblein, egal wie normal oder abnormal man den jeweiligen Sex empfindet. Männer an Leinen habe ich dann und wann mal auf CSDs gesehen aber nie, dass sie Sex dort hatten.

            Noch ein anderes, gerne im Zusammenhang mit CSDs gebrachtes Bashing-Beispiel. Immer wieder bricht ein Shitstorm im Netz los, wenn ein Mann mit entblößtem Geschlechtsteil auf einem CSD gesichtet wird. Vorab: Ich lehne das ab. Nicht, weil ich besonders prüde bin (eher im Gegenteil 😉) sondern weil es eine unnötige Provokation darstellt, die dann genau zu obigem führt.

            Und dennoch offenbart dieser Shitstorm unsere Doppelmoral. Vor 20-30 Jahren lief mehrmals wöchentlich ein Mann nackt durch den Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, durch Parks, tauchte regelmäßig auf Wochenmärkten auf, meist nur mit einem Walkman „bekleidet“. Er war kein Exhibitionist im strafrechtlichen Sinne. Er belästigte niemanden, suchte nicht die Konfrontation und verhielt sich völlig friedlich. Anwohner beschrieben ihn als skurrilen aber sehr netten und sympathischen Mann. Da er nie für Ärger oder Unruhe sorgte, drückte die Frankfurter Polizei meist ein Auge zu und ließ ihn gewähren. Die Frankfurter tauften ihn auf den Namen „Der nackte Jörg“. Ob er tatsächlich so hieß, weiß man nicht. Er wurde stadtbekannt, erlangte Kult- und Fanstatus, weit über Frankfurt hinaus. Er tauchte sogar in Reiseführern auf.

            Will heißen: Wenn dann und wann mal ein nackter Mann auf einem einmal im Jahr stattfindenden CSD gesichtet wird, bricht auf den sozialen Medien ein Shitstorm über die böse Gay-Community los, während man auf der gleichen social media-Plattform den Nackten Jörg feiert und bedauert, dass es still um ihn geworden ist.

            Das sagt alles über unsere Doppelmoral.

          • Harald

            PS: @ Tina.Hansen

            Ob es Ihnen passt oder nicht, aber wir leben in einem freien Land, und da habe ich das Recht zu sagen, was ich persönlich als unansehnlich empfinde. Ich habe zwei Beispiele genannt, eines davon Frauen, die sich in Verkennung der eigenen Körpermaße völlig unpassend in viel zu enge und knappe Läppchen zwängen und damit unweigerlich den Blick auf recht intime Dinge freigeben, die besser bedeckt bleiben sollten.

            Wie Sie daraus ableiten, ich hätte etwas gegen die „reine Anwesenheit übergewichtiger Frauen“, bleibt Ihr Geheimnis.

            Ich finde übrigens auch die Herren der Schöpfung in fortgeschrittenem Alter und/oder BMI unansehnlich, wenn sie sich in ein viel zu enges Tanktop zwängen.

            Genauso wie für Sie Männer an Leinen unansehnlich sind.

            So, jetzt können wir beide Gleichstellungs- und Diskriminierungsbeauftragte oder alternativ Anwält*innen bemühen wenn Sie glauben, das wäre etwas Justiziables.

        • Tina.Hansen Antworten

          @ Harald, da wir in einem freien Land sind, vertraue ich Ihnen ein Gehemnis an: Mir wird körperlich übel bei Ihren Auslassungen. Und wissen Sie was? Das geht sehr vielen Menschen so. Und die melden sich nun allmählich zu Worte 😊

          • Tina.Hansen

            Verstehen Sie eigentlich nicht, dass Sie sich selber alles zerstören? Noch vor wenigen Jahren kannte ich in meinem Umfeld niemanden, keinen Menschen, der etwas gegen homosexuelle Beziehungen hatte. Inzwischen sind die Menschen genervt und angewidert durch die ständige Präsentation auch schwerster Abartigkeiten wie diesem Hunde-Ding. Zum Kotzen.

          • Harald

            @ Tina.Hansen

            Was denn noch alles? Erst Anwälte, der Blogbetreiber solle einschreiten, dann Gleichstellungsbeauftragte (weiter unten) und jetzt wird Ihnen auch noch körperlich übel ob meiner Auslassungen.

            Was habe ich denn Böses gesagt?

            Ich habe zugestimmt und Verständnis gezeigt, dass Sie Männer an Leinen nicht sehen wollen. Ich habe sogar nachgelegt bzgl. entblößter Genitalien, die ich auch nicht sehen möchte. Und ja, dass es noch so einiges anderes gibt, das ich auch alles andere als ansehnlich finde und man das nicht nur einmal im Jahr in der Stadt sehen kann sondern jedes Wochenende, gerade bei den aktuellen Temperaturen.

            Und nicht nur in der Stadt. Vorletztes Jahr hatte ein Pärchen – heterosexuell! – Sex an einem See. Ausdauernd und für viele Campingplatzbesucher am anderen Seeufer deutlich sichtbar. Darunter viele Familien.

            Wurde mir deswegen übel? Nein!
            Bin ich deswegen genervt oder angewidert von Heterosexuellen? Nein!
            Habe ich oder irgendein anderer Besucher des Campingplatzes deswegen die Polizei gerufen? Nein!

            Man hat geschmunzelt – und weggeschaut.

            Auch meinem Ansehen heterosexueller Beziehungen und Paare hat es keinen Abbruch getan.

            Und nein: Ein kopulierendes homosexuelles Paar habe ich persönlich auf noch keinem CSD gesehen.

  5. Elena Antworten

    „Gläubige Christen, kennen die Bibel“

    Aha….

    „Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen…“
    Matthäus 6,6

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Viele Abschnitte im Neuen Testament scheinen sich zu widersprechen. Sie müssen immer im Kontext gesehen werden.
      Es gibt das Gebet im Kämmerlein, aber es gibt auch das Bekenntnis in der Öffentlichkeit und sogar die Aufforderung: „Geht hinaus in alle Welt und predigt das Evangelium.“
      Zentral ist das Liebesgebot: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, das nicht so einfach zu erfüllen ist.

      • Elena Antworten

        ….“Viele Abschnitte im Neuen Testament scheinen sich zu widersprechen.“

        So ist es, und wenn es „Gottes Wort“ sein sollte, dann ist es jämmerlich unklar. Und somit sucht sich jeder raus, was ihm in den Kram passt.

        „…aber es gibt auch das Bekenntnis in der Öffentlichkeit und sogar die Aufforderung: „Geht hinaus in alle Welt und predigt das Evangelium.“

        Richtig, in alle Welt verbreiten. Und wo ist der fundamentale Unterschied etwa zur Verbreitung von „Regenbogen-Agenda wie auch die ständige Präsenz von queeren oder homosexuellen oder woken Themen“?

        • Harald Antworten

          @ Elena

          Das ist genau das, was ich kritisiere.

          Man pickt sich aus der (genauer den, Plural) Heiligen Schrift(en) das heraus, was einem in den Kram passt, lässt das andere aber hinten runterfallen.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Sie haben nicht gelesen, daß es auf den Kontext ankommt und da sind Leute erforderlich, die sich viele Jahre damit beschäftigt haben. Man nennt sie Theologen.

          • Elena

            Welcher „Kontext“ soll das sein?

            Natürlich wissen Theologen Sachen, die eine Atheistin wie ich niemals wissen wird, etwa was nach dem Tod passiert oder wieviele Jngfrauen im Paradies auf Martyrer warten.

        • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

          Der Unterschied besteht darin, daß das eine eine Religion ist, die seit tausenden von Jahren besteht, während das andere eine Ideologie ist, in der der Mensch glaubt, sich selbst gestalten zu können.

          (Er kann sich 100-dert Mal operieren lassen, seine Genetik verändert er nicht, er bleibt Mann oder Frau.)

          • Elena

            Ja so ist es, manche Menschen der Neuzeit meinen tatsächlich, selbstbestimmt leben zu können.
            Dabei ist das doch schon seit der ägyptischen Religion der alles bestimmenden Göttern „seit tausenden von Jahren“ widerlegt und wurde bis vor kurzem (und wird es in sog. Gottestaaten immer noch) diesen selbstbestimmten „Ideologen“ notfalls durch Köpfen oder Verbrennen ausgetrieben.

          • Gerd Franken

            @Elena

            Manche Menschen in der Neuzeit meinen tatsächlich, dass sie selbstbestimmt ihre eigenen Kinder töten können. In Deutschland aktuell jährlich über 100 000 mal. Ziemlich viel „dunkles Mittelalter“ würd ich mal sagen.

  6. Tina.Hansen Antworten

    @Elena, sind Sie wirklich Atheistin oder nicht doch Agnostikerin?
    In der eigenen Familie erlebe ich die Aggression eines Atheisten vor dem heran nahenden Tod.

    • Gerd Franken Antworten

      @Tina Hansen
      So viel ich weiß „glauben“ Atheisten, dass mit dem Tod das Bewusstsein erlischt und dann kein Leben mehr existiert. Das ist so ähnlich, als wenn man nach Hause kommt und das Haus ist weg. Ich kann damit nichts anfangen.

      • Elena Antworten

        @Gerd Franken
        Atheisten, das sagt der Name schon, glauben nicht an einen oder mehrere Götter. Was Atheisten sonst glauben ist kein Merkmal von Atheismus.

    • Elena Antworten

      Ich bezeichne mich als Atheistin.
      Etwas vereinfacht:
      – Theist: glaubt an einen oder mehrere Götter
      – „A“-Theist: glaubt an keine Götter.
      – Agnostiker: Die Existenz von transzendenten Entitäten wie Göttern ist nicht bewiesen und auch nicht beweisbar.
      In diesem Sinne ist ein Atheist auch ein Agnostiker.

        • Elena Antworten

          Nun ja, letztendlich kann die Existenz von Physischem nicht endgültig bewiesen werden, also nicht mal, dass wir beide tatsächlich existieren.
          Aber logische Aussagen, wie die der Mathematik, können bewiesen werden, somit auch, dass 2+2=4 eine richtige Aussage ist – wenn man annimmt, dass Logik existiert.

          • Gerd Franken

            „somit auch, dass 2+2=4 eine richtige Aussage ist“

            Chapeau! Genauso argumentiere ich immer gegenüber denen, die meinen es gäbe mehr als 2 Geschlechter……meistens erfolglos…….

            🙂

          • Elena

            Können Sie mir diese logische Beweisführung etwas näher erläutern?

  7. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Für völlig unqualifizierte Beiträge, die noch dazu von „Hass und Hetze“ zeugen, ist mir meine Zeit zu schade.
    Das war’s dann zu diesem Thema.

    • Harald Antworten

      „… die noch dazu von „Hass und Hetze“ zeugen…“

      Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht…

      Sie wissen schon.

      • Nobby Antworten

        @Harald
        Sie müssen wirklich bei Allem und Jedem das letzte Wort haben!
        Überaus unsympathische Eigenschaft!

    • Elena Antworten

      Fakten sind „Hass und Hetze“?

      Mal nachgesehen: Was sagen die dt. Bischöfe über Athisten, (bei ihnen sind es „Toren“)? Ein Atheist „ist kein dummer Mensch, sondern ein frecher und böser Mensch….Er ist hochmütig, verachtet die Wahrheit und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen“.
      Da werde ich pauschal abqualifiziert, als böse, hochmütig, ungerecht, lügnerisch…In dem Sinne der kath. Bischöfe also haben Sie bestimmt Recht mit Ihren Vorwürfen über mich, gehässig und hetzerisch zu sein. Kann auch gar nicht anders sein, hat sich die Kath. Kirche doch selbst als die einzig wahre auserkoren. Eines weieren Beweises über meine Niedertracht bedarf es daher wohl nicht mehr….

        • Elena Antworten

          Ach, Frau Dr. Hildegard Königs-Albrecht, Sie sind nicht katholisch? Dann ist es nicht nötig zu wissen wo das steht, wenn es denn irgendwo steht.
          Es reicht doch meine Aussage, oder meinen Sie, ich lüge? Wenn Sie katholisch wären, dann wäre Ihre Meinung über mich als Lügnerin nachvollziehbar, aber nur dann. Wenn Sie jedoch katholisch wären, wüßten Sie doch wohl selbst, welche Meinung Ihre Glaubensgenossen über einen Menschen wie mich haben.
          Belege? Sie werfen mir ja auch „unqualifizierte Beiträge“ und „Hass und Hetze“ vor, ohne Belege. Aber, falls Sie nicht katholisch sind werde ich Ihnen oder anderen Nichtkathiloken meine Aussage selbstverständlich belegen.

          • Gerd Franken

            „Es reicht doch meine Aussage, oder meinen Sie, ich lüge?“

            Sie können nicht einmal Ihre Existenz beweisen und wollen dann über Wahrheit und Lüge sprechen…..

          • Elena

            Sie können Ihre Existenz nicht beweisen, meinen aber, ich WILL über Wahrheit und Lüge sprechen?

          • Tina.Hansen

            Ich bin nicht katholisch, aber das ist schon sehr frech.
            Glauben Sie doch einfach gar nichts, gehen Sie ungetröstet in den Tod, wenn es soweit ist. Ist okay. Nur schade für Sie.

          • Tina.Hansen

            @ Gerd meinte wohl, dass Sie hier immer wieder als Migrantin auftreten, sich aber strikt weigern, Ihr Herkunftsland zu nennen. Ich hatte Ihnen in diesem Kontext sogar mal meine Heimatstadt geschrieben. Lassen Sie es halt sein, schönes Wochenende!

          • Elena

            @Tina.Hansen

            Sie schätzen wohl die Formulierungsfähigkeiten von Herrn Gerd Franken alsr sehr minimiert ein, wenn Sie ihm nachhelfen, wie er denn seinen Text gemeint haben könnte. Sie dürften sich aber irren, denn meine Herkunft spielte nicht im Ansatz eine Rolle bei unserer Diskussion. Aber Sie habe natürlich jegliches Recht da rein zu grätschen, ob es etwas mit dem Verlauf der Diskussion mit Herrn Franken zu hat oder nicht….

            Warum ich das Land nicht nenne, in dem ich meine ersten 10 lebensjahre verbracht habe, habe ich schon mal erklärt: Ich will nicht nach Herkunft beurteilt werden, sondern danach, wie ich bin. Das sehen Sie anders, aber rassistische Vorurteile meine Herkunft betreffend brauche ich nicht noch mehr. Auch wenn dann Sie Ihre reflexhaften Vorurteile, wie schon mal geschehen, (z. B. bei denken erwünscht-„Stammtisch mit Gebrüll“) nicht konkretisieren können. Sie müssen das auch nicht akzeptieren, aber immer wieder nachfragen bringt Sie auch nicht weiter. Sie werden damit leben müssen, auch wenn’s Ihnen wohl sehr schwer fällt.

            ….“Ich hatte Ihnen in diesem Kontext sogar mal meine Heimatstadt geschrieben.“….. Ja und? Welche Erkenntnisse soll ich daraus über Sie ziehen? Aber ich gebe Ihnen auch einen Hinweis: Meine Heimatstadt ist München. Ziehen Sie daraus gerne nun Ihre Schlüsse!

            ….“Lassen Sie es halt sein…“ WAS soll ich sein lassen? Hier zu kommentieren, oder was wünschen Sie sich von mir genau? Bitte etwas deutlicher, wenn ich mich daran halten soll.

          • Tina.Hansen

            Hui. Das ist jetzt der Hammer.. Abartigste männlichste Sexualität wird gleichgestellt mit weiblichem Übergewicht. Sind Sie noch gescheit? Das gehört eigentlich in die Hände einer Gleichstellungsbeauftragten oder einer Anwältin.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Nennen Sie mir einen Bischof, der Atheisten als „freche, böse Menschen“ bezeichnet.
            Es würde mich sehr empören, wenn das der Fall wäre.

  8. H.K. Antworten

    Wer Beifall klatscht, wenn christliche Fußballer sich zum Gebet versammeln, muß, wenn er nicht mit zweierlei Maß messen will, auch „braaavoo !“ rufen, wenn andere auf dem Rasen den Gebetsteppich gen Mekka ausrichten.

    Auf dem Fußballplatz sollte Fußball gespielt und Fairness gezeigt werden, aber weder religiöse Zeigefinger noch „Haltung“ mit Regenbogenbinden.

    Wenn sich ein Torschütze bekreuzigt, ist das als dankbare Freude sicher nicht zu verurteilen, im Gegenteil.

    Aber wenn wir da über Religionsfreiheit reden, muß sie entweder für alle oder für keinen gelten.

    • Elena Antworten

      Das würde folgerichtiges Denken bedeuten. Leider sind die (missionierenden) Religionen explizit darauf bedacht, dass nur sie die einzige Wahrheit kennen. Da ist wenig Platz für eine jeweils andere religiöse Wahrheit.

        • Gerd Franken Antworten

          @Tina Hansen

          Selbst Atheisten haben eine atheistische Wahrheit. Atheismus ist eine gottlose Religion, mit Wahrheitsgehalt. Ich weiß, das ist schräg…….oder um es mit Ron Kritzfeld zu sagen: Atheisten sind Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glühend verteidigen.

          • Elena

            „Selbst Atheisten haben eine atheistische Wahrheit“.
            Klären Sie mich unbedarfte Atheistin doch bitte mal auf über diese „atheistische Wahrheit“!

            „Atheismus ist eine gottlose Religion….“ Interessant, also sowas wie der Bhuddismus?
            Und wenn Atheismus eine Relifion sein soll, wie definieren Sie denn Religion? Interessiert mich wirklich, also wenn Sie antworten, dann bitte ohne Phrasen wie von Ron Kritzfeld.

          • Gerd Franken

            @Elena

            Ich würde Sie ja gerne missionieren. Jesus hatte vor 2000 Jahren dieselben Probleme bei seinen Zuhörern und fest gestellt, dass viele Menschen zwar Ohren haben aber doch nicht hören. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber bei Ihnen ist das anscheinend der Fall. Berichtigen Sie mich gerne. Wenn ich Ihnen z.b. sage, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, dann muss das tiefer dringen als in den Gehörgang.

          • Elena

            @Gerd Franken
            …“Wenn ich Ihnen z.b. sage, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, dann muss das tiefer dringen als in den Gehörgang.“

            Ja, das ist die arrogante Selbsicherheit der Gläubigen: Was der Gläubige sagt ist absolut richtig, und wer nicht zustimmt, ist dann, wie habe ich oben aus dem kath. Katechismus zitiert – ein frecher, ein böser, lügerischer, hochmütiger, ungerechter Mensch.
            ….“Berichtigen Sie mich gerne“.
            Sie berichtigen? Wie soll mir das gelingen? Ich a priori ein ua. lügnerischer Mensch?

            Abgesehen hiervon stellten Sie unverdrossen wiederholt Behauptungen auf, aber auf Nachfragen dazu reagierten Sie sich nicht, oder mit anderen neuen Behauptungen. Darf ich also mit Ihrem Einveständnis rechnen, wenn ich Ihre getätigten Aussagen wie: logisch argumentieren „gegenüber denen, die meinen es gäbe mehr als 2 Geschlechter……“ oder dass 2+2=4 nicht beweisbar sei, oder dass Atheisten eine atheistische Weisheit hätten, oder Atheismuis eine Religion sei….usw., in’s Reich des fröhlichen, unbedachten Fabulierens einordne?

          • Gerd Franken

            @Elena

            „wie habe ich oben aus dem kath. Katechismus zitiert –“

            „Immer wenn Atheisten sich gebildet geben, zitieren sie die Bibel oder den katholischen Katechismus.“
            (frei nach Pavel Kosorin)
            Das konnte ich mir wirlich nicht verkneifen….
            😉

          • Klaus Kelle

            „Immer wenn Atheisten sich gebildet geben, zitieren sie die Bibel oder den katholischen Katechismus.“

            Gefällt mir…

          • Elena

            Nun ja, wenn einem Phrasen gefallen….

            Aber dann gebe ich mich nochmals gebildet. Gefällt Ihnen das Katechismus-Zitat auch?

            (Ein Atheist) „…ist kein dummer Mensch, sondern ein frecher und böser Mensch…Er ist hochmütig, verachtet die Wahrheit und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen“.

            Gefällt Ihnen dieses „gebildete“ Zitat auch?

            Oder könnte es statt „gebildet“ nur die Hetze einer mit staatlichen Millionen unterstützten NGO sein?

        • Elena Antworten

          @Tina.Hansen
          Sie werden es solange nicht begreifen, solange Sie Ihr Textverständnis nicht schulen.

          • Tina.Hansen

            @ Elena,
            Mein Textverständnis sagt mir, dass Sie die Opfergruppe gewechselt bzw. ergänzt haben. Vermutlich liegt das an der aktuellen Atheistenverfolgung in Deutschland 😄

          • Elena

            @Rina.Hansen

            Atheisten werden in Deutschland verfolgt? Krass – aus welchem Text haben Sie diese Erkenntnis gewonnen?

          • Tina.Hansen

            @Elena, das war Ironie. – Ich wiederhole: Sie können von mir aus gar nichts glauben. Das ist schade für asie aber nicht meine Baustelle. Aber diese ständige Opferrolle nervt.

          • Elena

            Mir dünkt, dass Sie nicht nur an Ihrem Textverständnis arbeiten sollten, sondern auch an Ihrer Formulierungskunst.
            „Aber diese ständige Opferrolle nervt.“ Opferrolle, ist das nun wieder Ironie, eil Sie mich mal rassistisch angegangen sind?

          • Tina.Hansen

            An welcher Stelle bin ich Sie rassistisch angegangen? Bitte um Beleg.

      • Gerd Franken Antworten

        Ich selber bin gar nicht klassisch missioniert worden. In meiner Heimat hat das der Hl. Willibrord übernommen. Der gute Mann starb im Jahr 769 das ist jetzt über 1200 Jahre her. Das wiederum bedeutet, dass es über 40 Generationen gehalten hat. Ich finde das einen nicht unerheblichen Erfolg von Mission. Ist noch kein Beweis aber es muss also was dran sein.

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Auf dem Blog der Deutschen Bischofskonferenz katholisch.de wurde das Gebet der Fußballer durchaus kritisch gesehen.

        „Katholisch“ heißt allumfassend. Und so hat sich die katholische Kirche jahrhundertelang gesehen. Inzwischen wurde diese Einstellung relativiert. Angehörige anderer Religionen werden als Geschwister im Glauben gesehen.
        Dazu 2. Vatikanisches Konzil und Nostra Aetate.
        Warum sollte man den Angehörigen einer Religion nicht zugestehen, daß sie in ihrem Glauben den allein seligmachenden Weg sehen?

        • Klaus Kelle Antworten

          Auf dem Blog der Deutschen Bischofskonferenz katholisch.de wurde das Gebet der Fußballer durchaus kritisch gesehen.

          Genau das ist das Problem mit der Bischofskonferenz

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Das sehe ich auch so. Es ist ein verknöcherter Verein, der sich von einigen „Reformaktivisten“ instrumentalisieren lässt. Mir fehlt das Herzblut.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Diese Einstellung kann ich nachvollziehen. Das Problem sind die Medien, die aus dem kleinen Dankgebet eine große Story machen.

  9. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    „Aber dann gebe ich mich nochmals gebildet. Gefällt Ihnen das Katechismus-Zitat auch?“

    (Ein Atheist) „…ist kein dummer Mensch, sondern ein frecher und böser Mensch…Er ist hochmütig, verachtet die Wahrheit und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen“.

    Die angeführte Stelle gibt es im kath. Katechismus nicht. Und auch die kath. Bischöfe würden sich niemals so äußern. Das ist dank KI inzwischen ohne großen Zeitaufwand festzustellen. Immerhin hat mein Katechismus über 800 Seiten!
    Ich finde es schade, daß immer wieder diese Schärfe in den Disput kommt.

    • Elena Antworten

      „…die kath. Bischöfe würden sich niemals so äußern…“

      Diese Äusserung kenne ich schon seit mindestens 20 Jahren. Steht im Erwachsenenkatechismus der deutschen Bischöfe. Auch über google leicht zu finden. Und ich achte sehr drauf, dass ich keine Fake-News verbreite.

      https://www.dbk.de/themen/katechismus

      „Katholischer Erwachsenen-Katechismus“ Erster Band, Seite 26, letzter Absatz.

      Bitte teilen Sie mir doch Ihre Expertise bzgl. KI-Generierung mit.

    • Elena Antworten

      Leider wird meine Antwort mit dem link zur entsprechenden Webseite nicht freigeschaltet oder sonst funktioniert meine Antwort nicht. Deshalb nochmals ein Versuch, ohne Internet-link..

      Sie: „…die kath. Bischöfe würden sich niemals so äußern…“

      Ich kenne diese Äusserungen schon seit Jahren. Und ich achte sehr drauf, dass ich keine Fake-News verbreite.

      Steht im „Katholischer Erwachsenen-Katechismus“ der dt. Bischöfe, Erster Band, Seite 26, letzter Absatz.

      Findet man mit google durch Eingabe „Katholischer Erwachsenen-Katechismus“ im internet. Als Buch mit ISBN 3-7666-9388-3.

      Glauben Sie, dass das alles Fake ist? Ich wäre neugierig auf Ihre Einschätzung.

      • Tina.Hansen Antworten

        Liegt vielleicht daran, dass der Hausherr sich einer OP unterziehen musste. Aber natürlich hat es die Welt wieder auf Elena abgesehen.

  10. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Es ist ein Psalm aus dem Alten Testament.
    Der Text spricht vom „Toren“ und dann vom praktischen Atheismus, d.h. vom hochmütigen Menschen, der sich selbst zum Gott macht. Das ist sicher starker Tobak, der aber im Zusammenhang mit diesem Psalm zu sehen ist. Verurteilt wird hier ein Atheist, der ein ganz bestimmtes Verhalten an den Tag legt. Ich würde es an Ihrer Stelle nicht auf sich und jeden Atheisten beziehen.

    Hier der Text:
    Selbstverständlich weiß auch die Bibel um die Möglichkeit, Gott zu leugnen. Sie bezeichnet diese Möglichkeit als Torheit.

    „Die Toren sagen in ihrem Herzen: ,Es gibt keinen Gott‘.“ (Ps 53,2)
    Der Tor, von dem hier die Rede ist, ist kein dummer Mensch, sondern ein frecher und böser Mensch. Er macht sich nichts aus Gott, will ihn nicht kennen, fürchtet sich nicht vor seinem Gericht. Er spricht und handelt, als ob es Gott nicht gäbe, als ob er selbst Gott wäre. Er ist hochmütig, verachtet die Wahrheit und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen. Er handelt ganz so, wie es ihm gefällt. Ein solcher praktischer Atheismus ist töricht. Denn kein Mensch kann Gott entfliehen; Gott kann niemand entgehen.

  11. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Ergänzung:

    Hier wird eine Aussage des AT gedeutet. Sie steht nicht absolut, es gibt andere Stellen, die sogar konträr sein können.

    Zum heutigen Verhältnis der Kath.Kirche zum Atheismus findet man im Internet interessante und moderate Beiträge. Da ist die Rede vom „Heil für die Nichtgläubigen, der mangelnden Glaubwürdigkeit der Christen, vom Dialog auf Augenhöhe und gegenseitiger(!) Toleranz“ die Rede.

  12. Elena Antworten

    Ja, die Aussage bezieht sich auf einen Psalm. Wird sie dadurch besser? Die auch von mir mit meinen Steuergeldern hoch bezahlten Würdenträger setzen doch noch einiges drauf. Wenn derartig Verachtendes in den Psalmen stünde, wäre das hinnehmbar, immerhin handelt es sich um ein über tausend Jahre altes Buch. Die erwähnten Hetzereien stammen aber aus dem neuen Katechismus, und der wurde ja nicht von irgendwelchen unbedeutenden Katholiken geschrieben, sondern von den dt. Bischöfen und Kardinälen, sogar der spätere Papst wird als Mit-Autor erwähnt.

    Auch wenn man als Bischof oder Kardinal Nichtgläubige nicht mag, berechtigt dies nach kath. Moralempfinden (zumindest der Bischöfe) solche Ausfälle? Was wäre wohl los, wenn ein hochrangiger, von Steuergeldern bezahlter Professor oder Politiker Katholiken pauschal als hochmütig, lügnerisch, ungerecht usw. bezeichnen würde?

    Und weil ich diesen üblen Text zitiert habe, werde ich von Gläubigen eher hämisch als verfolgt gesehen (Tina.Hansen) oder dass ich mich durch Katechismus-Zitate als gebildet geben würde (Gerd Franken). Nun ja, muss ich hinnehmen, dass solche abwertende Zitate der Bildung meiner dienen sollen….

    • Gerd Franken Antworten

      Weltweit sind mehr als 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Das fängt schon bei einem einfachen Gebet auf dem Fussballfeld an.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Ich kann verstehen, daß Sie verletzt sind. Aber ich halte es für ein Mißverständnis.

      Aus katholischer Sicht besteht die Aufgabe, alle Menschen zum Heil zu führen. Verurteilt werden deshalb die Ungläubigen, die hochmütig, falsch und ungerecht und auf Kosten anderer leben, nicht die, die einer anderen Religion anhängen oder die, die zwar nicht an einen Gott – wie immer er auch sein mag – glauben und ein rechtschaffenes Leben führen.
      Der Katechismus verfährt auch mit seinen Gläubigen nicht zimperlich, es gibt ähnliche Stellen für sie.

      Demnach beziehe ich diese Verurteilung keineswegs auf Sie und das sollten Sie auch nicht tun.

      • Elena Antworten

        Verletzen kann mich jemand, mit dem ich irgendwie in Beziehung stehe, dem ich vertraue, und die höheren Chargen der kath. Geistlichkeit haben mein Vertrauen schon länger verloren, Stichwort Aufarbeitung Pädophilie. Aussagen wie im Katechismus bestätigen mich nur noch in meiner Einschätzung.
        ….“Verurteilt werden deshalb die Ungläubigen, die hochmütig, falsch und ungerecht und auf Kosten anderer leben…“
        EIne solche Unterscheidung wird doch nicht gemacht. Es wird explizit nur von den Toren (=einfältiger Mensch) gesprochen, die sagen „Es gibt keinen Gott“. Und übrigens nur von denen, gläubige Islamisten z.B. werden nicht so abgewertet.
        Dass Sie mich so beurteilen habe ich nie angenommen.

  13. Elena Antworten

    Schlimm! Was erwartet denn die Fußballer nach der „intensiven Verfolgung und Diskriminierung“ an Ungemach?

    Werden sie von irgendwelchen Institutionen pauschal auch als lügnerische, hochmütige, böse, ungerechte Menschen bezeichnet werden wie Atheisten von Christen?

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