Gut, dass sich Sport-Prominente „outen“ – als Jünger in der Nachfolge von Jesus Christus
Felix Nmecha ist ein Gewinn – für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und für uns alle. Gestern schoss er das erste Tor gegen Curacao und legte so den Grundstein für den fulminenten 7:1-Sieg im ersten Vorrundenspiel der WM.
Nach dem Abpfiff trifft sich Nmecha mit seinem Teamkollegen Jonathan Tah und drei Spielern in den blauen Trikots des Gegners Curacao, die Köpfe gesenkt. Was machen die denn da, so wird mancher Fußballfan vor dem Bildschirm gedacht haben. Weil man das so selten sieht in Deutschland. Die Sportler beteten nämlich gemeinsam.

„Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder“, erklärte Nmecha dann gegenüber der ARD. Der Profi von Borussia Dortmund weiter: „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“

Fußballprofis, die zu Gott beten, das gibt es in Deutschland nur höchst selten auf dem Rasen zu sehen.

Dann schon eher, wenn Mannschaften aus muslimischen Ländern die Gegner sind, die auf dem Rasen knien, um zu Allah zu beten. Und unser Nationalspieler Antonio Rüdiger empörte deutsche Fans im März 2024, als er zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan ein Foto auf Instagram postete, das ihn im weißen Gewand auf einem Gebetsteppich zeigt. Dabei streckte er den Zeigefinger der rechten Hand nach oben und schrieb dazu: „Möge der Allmächtige unser Fasten und unsere Gebete annehmen“. Da war echt was los.

Aber sogleich finden sich in unserer Gesellschaft Verteidiger, die um Verständnis und Toleranz für den Muslim werben.

Eine Toleranz, die gläubige oder – wie das heute heißt „praktizierende Christen“ in unserer rot-grün-woken Gesellschaft nicht erwarten dürfen.
Gläubige Christen, kennen die Bibel
Sie kennen Levitikus 18,22 und 20,13, wo Geschlechtsverkehr zwischen Männern als „Gräuel“ bezeichnet und unter Strafe gestellt wird.
Und sie wissen, dass die Geschichte von Sodam und Gomorra aus der Genesis 19 direkt mit sexuellen Ausschweifungen unter Männern zusammenhängen soll.
Im Römerbrief (1,26-27) benennt der Apostel Paulus gleichgeschlechtliches Verhalten von Frauen und Männern als Folge der Abkehr der Menschheit von Gott. Und im Korinther- und Timotheusbrief (1. Kor 6,9–10 / 1. Tim 1,9–10) gibt es sogenannte „Lasterkataloge“, in denen griechische Begriffe wie malakoi und arsenokoitai auftauchen, die „Knabenschänder“ oder „Homosexuelle“ übersetzt werden.

Also: In der Heiligen Schrift der Christenheit sind homosexuelle Handlungen Verstößte gegen das Naturrecht, meistens aber Sünde.

Nmecha als strenggläubiger, konservativer Evangelikaler weiß das und sagt,  jeder Ruhm und jeder Sieg gebührt Jesus Christus.

Glauben Sie mir, diese Treue zum Christentum gefällt mir nicht nur, sie beeindruckt mich.

Doch der Dortmunder geriet wegen seiner weltanschaulichen Überzeugugen schon oft in die Kritik der modernen Gutmenschen-Blase.

Etwa als er  2023 in seiner Instagram-Story ein Video des konservativen US-Autors Matt Walsh postete. Dieser war mit einem Dokumentarfilm mit dem Titel „What is a woman“ (Was ist eine Frau) bekannt geworden, der sich kritisch mit GenderGaga und Transgender auseinandersetzt.

Nmecha postete einen Ausschnitt, in dem Walsh einen Vater kritisiert, dessen Trans-Kind sein Coming-out hatte. Walsh warf dem Vater vor, mit seinem transgeschlechtlichen Kind tugendhaft wirken zu wollen. Nmecha schrieb dazu damals laut Medienberichten: „Wenn wir nicht sehen, was daran falsch ist.“

Im Juni des Jahres teilte er bei Instagram ein Bild, in dem das Wort „Pride“ mit dem linksgesellschaftlichen Kontext der LGBTQ-Szene mit dem Teufel in Verbindung brachte.

So etwas bringt einem Prominenten keine Freunde beim politischen Juste Milieu, wo jeder Fußballprofi, der sich mit seiner Homoseualität „outet“ öffentlich in den Medien gefeiert wird.

Gut, dass es auch die andere Seite gibt und dass sie den Mut hat, sich als Jünger Jesu zu „outen“.

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Dieser Artikel wurde 2 mal kommentiert

  1. Michael Elicker Antworten

    Ich möchte weder Gebetskreise noch Gebetsteppiche beim Fußball sehen. Dafür kann/soll jeder gerne in die Kirche oder Moschee gehen.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Michael Elicker,

      Sie müssen es sich ja nicht anschauen…

      Artikel 4,1 GG:

      Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

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