Warum mag uns die Welt nicht mehr? Deutschland scheitert krachend bei der Kandidatur zum UN-Sicherheitsrat

Wir werden in den nächsten Tagen mal schauen, was die Analysten und Beobachter als Gründe herausfiltern, weshalb Deutschland wieder einmal gescheitert ist. Aber ich habe so eine Ahnung.

Deutschland stand international mal für die besten Autos auf der Welt, für Maschinenbau, für Oktoberfest und Spitzenfußball. Heute sind wir immer noch eine Wirtschaftsmacht, aber im Abwärtsstrudel. Und natürlich Weltmeister im Moralisieren.

Deutschland ist jedenfalls heute mit seiner Kandidatur für einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen krachend gescheitert. Bei der Abstimmung im Hochhaus am Hudson River in New York verlor die Bundesrepublik gegen Portugal und Österreich schon im ersten Wahlgang.

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, einst grüne Außenministerin, verkündete das Ergebnis:

Deutschland: 104 Stimmen
Österreich: 131 Stimmen
Portugal: 134 Stimmen

Um in das prestigeträchtige Gremium einzuziehen, hätten wir 127 Stimmen gebraucht.

Ob Frau Baerbock, als sie das Ergebnis verkündete, wohl kurz darüber reflektiert hat, dass auch ihre Amtszeit als Bundesaußenministerin im unseligen Ampel-Kabinett Anteil am Scheitern gehabt haben könnte?

Wir werden es nie erfahren.

Die Bundesregierung – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), aber auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) – haben auf der Weltbühne wieder einmal eine derbe Klatsche kassiert.

Dabei war die Bundesrepublik Deutschland früher insgesamt schon sechsmal als nichtständiges Mitglied im großen Friedensgremium dabei. Noch nie zuvor waren wir bei einer Kandidatur gescheitert – aber heute.

Die Regierung in Berlin hat keine Fortune, werden Kritiker jetzt sagen. Hatte der Bundeskanzler bei Amtsantritt doch versprochen, Deutschland werde eine stärkere Rolle auf der europäischen, aber auch auf der Weltbühne spielen. Und der Sicherheitsrat könnte eine wichtige Rolle beispielsweise bei der Suche nach Lösungen im Ukraine-Krieg oder für die Zukunft im Gazastreifen spielen.

Nur in diesem Gremium können Beschlüsse mit völkerrechtlich bindender Wirkung für die UN-Mitgliedstaaten gefasst werden. Es kann Sanktionen verhängen, Waffenembargos beschließen, Friedenstruppen losschicken und militärische Einsätze legitimieren.

Aber Deutschlands Haltung im Nahost-Konflikt mit seiner klaren Politik pro Israel und im Ukraine-Krieg mit der eindeutigen Unterstützung des von Russland angegriffenen Landes dürfte Stimmen der Araber und der verbliebenen Russland-Kombattanten gekostet haben.

Dem arroganten, aber zahnlosen Tiger Deutschland mal eine Maulschelle verpassen, das dürfte in manchen Länder-Delegationen eine starke Antriebskraft gewesen sein.

Ganz sicher aber werden sich die Kritiker in Deutschland jetzt laut zu Wort melden. Denn immerhin überweist die Bundesrepublik jährlich zwischen 4,4 und 5,1 Milliarden Euro an die UN. Damit sind wir nach den USA der zweitgrößte Beitragszahler überhaupt. Aber zu melden haben wir wenig, und nun mag man uns auch nicht mehr…

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Dieser Artikel wurde 144 mal kommentiert

  1. Tina.Hansen Antworten

    Warum? Sie haben die Antwort doch gegeben. Weil dauerndes Moralisieren allen auf den Geist geht.

  2. H.K. Antworten

    Selbstverständlich kann ich es nicht belegen, aber ich denke, nicht nur in Deutschland bekommen die Menschen mit, was dieses Land für eine Regierung hat und was hier so jeden Tag los ist.

    Da darüberhinaus bekannt sein dürfte, daß GerMoney ein zwar reiches Land, aber ein Papiertiger ist – nicht zuletzt dürften auch die „Originalitäten“ einer Annalena Baerbock nicht verborgen geblieben sein – mit dem man auch öffentlich schon mal Schlitten fahren kann, ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen, ist das Ergebnis kein Wunder.

    Deutschland wird nicht nur weiterhin kräftig zahlen, sondern vermutlich die Leistungen sogar erhöhen.

  3. Gerd Franken Antworten

    „Araber und der verbliebenen Russland-Kombattanten gekostet haben.“

    Die Russland Knechte haben überall ihre Finger im Spiel. Könnte ja sein, dass Frau Weidel einen Punkt hatte die besser nicht zu reizen.

    Warum ist eigentlich Russland mit Vetorecht immer noch im Sicherheitsrat? Was haben „Massenmörder“ dort überhaupt verloren?

    • Klaus Kelle Antworten

      Warum ist eigentlich Russland mit Vetorecht immer noch im Sicherheitsrat? Was haben „Massenmörder“ dort überhaupt verloren?

      Wie scharfsinnig Sie sein können

      • Gerd Franken Antworten

        Wenn Sie das sagen…..oder ist das Ihre Art das Thema zu wechseln?

    • S v B Antworten

      @Gerd Franken

      „Was haben „Massenmörder“ dort überhaupt verloren?“

      Halt! Haben Sie uns nicht die die russischen Vergewaltiger und Kindesentführer unterschlagen? Wenn all das – und wohl noch etliches mehr in der Welt – kein trübes Licht auf die Institution UNO wirft, fällt mir zu diesem Thema nichts mehr ein. Und Deutschland setzte doch tatsächlich alles daran, Mitglied des Sicherheitsrats einer – sorry aber – offenbar „angeschlagenen“ Institution zu werden? Es scheint, als stünde dieser nach gut 80 Jahren ihrer Existenz ein gründliches Makeover an. Ein solcher Versuch, ja schon das zaghafte Ansinnen eines solchen, dürfte die UN in ihren Grundfesten erschüttern, ja sie letztlich in Stücke reißen; welche sich, unter Berücksichtigung gleich gelagerter Interessen, in „Ländergruppen“ zusammenschließen könnten. Zugegebenermaßen wäre dies eine problembehaftete, wenn nicht gar brandgefährliche Entwicklung. – Andererseits steht zu befürchten, dass die Neugründung einer solch weltumspannenden Institution heute vielleicht gar nicht mehr möglich wäre. Bedeutet, alles soll, nein muss so bleiben wie es ist. – Wie angestrengt auch immer die Bemühungen Deutschlands gewesen sein sollten – die Welt, sprich die UN Generalversammlung, war sich offenbar doch sehr einig in ihrer Auffassung, dass der Sicherheitsrat unser Land nicht braucht. Die Abstimmung machte dies mehr als deutlich. – Auf ein Neues also…

      • Gerd Franken Antworten

        @S v B

        Der Sicherheitsrat besteht eigentlich nur aus den 5 ständigen Mitgliedern die alles und jeden weg votieren, der nicht ihre Interessen vertritt. Das können eben auch Massenmörder und/oder auch Vergewaltiger sein. Die restlichen Statisten sollen nur die Bilanz schönen. Es ist der Hauch von Vielfalt. Mehr ist das nicht. Ob nun Bahrain oder die DR Kongo oder Deutschland dort ihre Plätze einnehmen spielt doch überhaupt keine Rolle. Solange die den Moloch finanzieren ist alles gut. Da ist Deutschland ja immer auf den CL Plätzen.

        • S v B Antworten

          @Gerd Franken

          Die UN – nicht weniger, aber ganz sicher auch nicht mehr als eine Reflexion der Menschheit…

  4. gerd_rau Antworten

    Ich muss hier mal die Äußerung von Wolfgang Ischinger einfügen, vielleicht ist das auch nur eine Retourkutsche auf die Art wie sich Annalena ihr Amt gekrallt hat.

    • Gerd Franken Antworten

      Es wird sich wohl rumgesprochen haben, dass es in Deutschland Bestrebungen gibt eine frei gewählte Oppositionspartei zu verbieten. Genauso wie es sich rumspricht, dass der Kanzler seinen Bürgern die Staatsanwaltschaft auf den Hals schickt, die es wagen in kreativer Weise seine Politik zu kritisieren.

        • Gerd Franken Antworten

          Glauben Sie nicht, dass es Deutschland nach zwei Diktaturen mal endlich gelernt haben müsste?

          • S v B

            @Gerd Franken

            Eine mehr als berechtigte Gegenfrage als Konter auf einen mehr als bedenklichen Einwurf von gerd_rau.

          • Gerd Franken

            @SvB

            Ich weiß ja nicht auf welches Land gerd_rau in seinem Kommentar anspielt. Russland z.B. kann es ja nicht sein, dann wären wir ja nicht viel besser als das Land der Massenmörder.

          • gerd_rau

            Je grösser der Abstand desto mehr wird vergessen. Die die was draus gelernt haben, haben dafür gesorgt das Deutschland nach dem Krieg wieder auf die Beine gekommen ist und die uns jetzt regieren kennen Diktatur und Krieg nicht. Deshalb begreifen die ja nicht das sie auf dem besten Weg sind eine neue Diktatur zu errichten.
            Und wenn sie nicht sehen das in vielen Ländern Opposition mit unterschiedlichsten Mittel bekämpft wird, da wäre ich echt enttäuscht.

          • Gerd Franken

            „Je grösser der Abstand desto mehr wird vergessen.“

            @ gerd_rau

            Es gibt kein Land auf diesem Globus, das in erstaunlicher Regelmäßigkeit immer wieder an seine Vergangenheit erinnert wird, wie die Deutschen. In jedem Winkel auf diesem Planeten ist der Begriff Nazi zum Synonym für das absolut Böse geworden. Da kann man wohl schwerlich vom Vergessen reden. Wenn nun in unserem Land die Meinungsfreiheit faktisch ausgesetzt ist, weil man bestimmte Dinge nicht mehr sagen darf, um nicht als Nazi beschimpft zu werden, ist das eine Entwicklung die Ihnen keine Sorgen bereitet?

  5. John Brunswick Antworten

    Die mussten doch gerade Annalena Trampolina in ner Führungsposition ertragen,zu welcher sie auch noch auf bestenfalls fragwürdige Weise gelangt ist. Wir sollten froh sein,wenn die UNO uns nicht achtkantig rausschmeisst und zum Paria- Staat erklärt.

  6. Tabascoman Antworten

    Weshalb das passiert ist klar: Hier haben die Leute das Sagen, die behaupten und es immer wieder lautstark sagen; „das Grass ist blau“ . Wer dioe Methaoer nicht kennt;
    https://polpro.de/note.php#077

    Es ist ganz einfach so: Wir haben eine Diktatur von „Eliten“, die uns mit der Illusion einer Demokratie abspeisen. Die Politik-Schauspieler der Altparteien sind darin Meister und haben mit ca 70 % die Oberhand. Der Bürger glaubt deren Quatsch und lässt es sich gefallen.

  7. Harald Antworten

    Ich denke, da kommen mehrere Faktoren zusammen. Lautes Moralisieren statt effiziente Diplomatie im Hintergrund, klare Positionierung bei der Ukraine aber bei Israel und den USA ein Auge zudrücken, wenn es ums Völkerrecht geht, kommt nicht gut an.

    Doch schon mit dem Start des „Wahlkampfs“ für die Bewerbung (ging das nicht auch noch auf die letzte Merkelregierung zurück?) waren die Vorzeichen ungünstig, hatten doch Portugal und Österreich ihren Hut schon lange zuvor in den Ring geworfen.

    Würden die Vetomächte im UN-Sicherheitsrat an den gleichen Maßstäben gemessen, wären diese schon lange raus. Allen voran die USA und Russland.

    Was uns zu der viel entscheidenderen Frage bringt: Wozu braucht’s den UN-Sicherheitsrat in seiner jetzigen Form überhaupt noch, wenn die ständigen Mitglieder USA und Russland bei wirklich relevanten Resolutionen abwechselnd ihr Veto einlegen?

    Und als nichtständiges Mitglied ist man eh nur Grüßaugust.

    Als zweitgrößter Geldgeber der UN würde ich als Deutschland mal die Daumenschrauben anziehen: Kein Geld mehr, wenn der UN-Sicherheitsrat nicht grundlegend reformiert wird, inklusive Vetorecht und ständige Mitglieder.

    • Gerd Franken Antworten

      @Harald

      Weitestgehende Zustimmung. Bis auf Ihre Feststellung, dass Deutschland noch irgendwelche Stellschrauben anziehen könnte.

    • S v B Antworten

      @Harald

      Ein generelles Makeover habe ich bereits angeregt. Aber Ihr Ratschlag an Deutschland, sich die ersehnte Zustimmung förmlich zu „erkaufen“, will mir, wie effektiv sich dieser vielleicht auch auswirken könnte, nicht wirklich gefallen. Sorry, aber er riecht mir doch zu sehr nach… ja, Korruption. Zudem würde ich darauf wetten, dass dieser „deutsche Schuss“ letztlich nach hinten losginge. Aber sowas von.

      • Harald Antworten

        @ S v B

        Naja, als zweitgrößter Geldgeber hat man schon einen nicht unerheblichen Einfluss. Aber, eine diplomatische Allianz mit anderen führenden und aufstrebenden Industrienationen, die ebenso eine Reform des UN-Sicherheitsrates fordern, würde mächtig Druck im Kessel machen.

        Deutschland zusammen mit Japan, Süd-Korea, Indien, Italien, Schweden, Polen, Italien, Südafrika und Brasilien – damit stünde ein Großteil des UN-Budgets dahinter. Dann noch Frankreich und Großbritannien als ständige Mitglieder, die aber ebenso eine Reform fordern – da käme auch ein Trump und Putin nicht mehr dran vorbei.

        • H.K. Antworten

          „ als zweitgrößter Geldgeber hat man schon einen nicht unerheblichen Einfluss.“

          Wenn man(n) weder einen ständigen noch einen nicht ständigen Sitz hat, hat man(n) zwar ( noch ) Frau Baerbock, aber nichts zu melden. Gar nichts.

          Es sei denn, – aber dazu ist dieses Land ohnehin nicht in der Lage …

        • S v B Antworten

          @H.K.

          „Ein Großteil des UN-Budgets?“ – Na, da muss ich mich aber erst mal schlau machen. Was ich soeben getan habe. Der Beitrag Polens liegt bei überschaubaren 0,831 Prozent. Dass das Land in der Welt über größeren Einfluss verfügen würde, ist mir zwar auch nicht bekannt, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Indien liegt nur sehr mäßig über dem polnischen Beitrag. Japan und Südkorea kommen zusammen auf knapp 10 Prozent (Japan berappt immerhin knapp 7%, was im internationalen Vergleich als Spitzenwert gelten kann. – Dass Sie in Ihrer „Allianz der Mächtigen und Guten“ Italien gleich zweimal vertreten sehen wollen, geht nun wirklich nicht. In Ihren Berechnungen scheint also irgendwie der Wurm drin zu sein. 🙄 – Und bezüglich einer schon heutigen Einkalkulation von Beitragszahlungen aufstrebender, will heißen eventuell zukünftiger Industrie- bzw. Wirtschaftsgrößen würde ich noch für einige Zeit Zurückhaltung üben. Wer würde derzeit eine Prognose hinsichtlich der Beitragszahlungen Deutschlands wagen? Angesichts astronomischer Schulden, zudem in wirtschaftlich und infrastrukturell mieser Lage dürfte selbst seine UN-Beitragszahlung von „nur“ 5,7 Milliarden dem ohnehin arg gebeutelten Staatshaushalt (zzgl. diverser finanzieller Versorgungskrater) zusätzlich weh tun. Vielleicht wird sich die Welt ja allmählich daran gewöhnen müssen, dass Deutschland seine Rolle als Zahlmeister abgeben muss; dass es sie – jedenfalls bis auf weiteres – nicht mehr so überzeugend spielen kann wie noch vordem.

          mmmmm

          • S v B

            Na sowas: mein Kommentar war falsch adressiert! Er sollte als Antwort @Harald gehen, und nicht @H.K. Beide bitte ich hiermit um Entschuldigung.

          • H.K.

            Hm.

            Das muß ich mir erst noch überlegen …

            😉

        • Harald Antworten

          @ S v B

          Mea culpa für Italien zweimal. Das Kommentieren über Smartphone ist etwas mühsamer.

          Das mit dem Großteil war vielleicht missverständlich. Wenn Länder mit 20% UN-Budget-Anteil – wäre es die gesamte EU, dann käme man mit den zuvor genannten ex-EU-Ländern auf über 30% – dann wäre das gewichtig. Von den UN-Nebenhaushalten (die ganzen anderen UN-Organisationen und Förderprogramme) mal ganz zu schweigen.

          Mir geht es darum, dass die großen 3, allen voran Russland, mit einem Mini-Beitrag den UN-Sicherheitsrat und damit die gesamte UN in einem Maße beeinflussen, das einfach völlig unverhältnismäßig ist. Seit Jahrzehnten diskutiert man über Reformen und nichts passiert. Wie in der EU.

          Und da sage ich: Wer nicht hören will muss fühlen, und das geht in diesen Allianzen nur über Geld. Und Deutschland ist seit Jahrzehnten der Zahlmeister und bekommt dafür nicht den Einfluss, das ihm zustünde.

          Trump macht es ja auch. Nicht, dass wir seine bullyhaft-laute Social-Media-Diplomatie kopieren sollten. Gott behüte! Aber hinter den Türen mal ganz dezent die Daumenschrauben ansetzen wäre ein Versuch wert.

          Jetzt, wo Deutschland eh nicht mehr everbodies darling ist, wäre eine gute Gelegenheit.

          • S v B

            @Harald

            Das Kommentieren über Smartphone ist etwas mühsamer.“

            Kann ich mir gut vorstellen. Sag‘ ich’s doch immer: Smartphone-Usern fehlt einfach der Überblick (wenn das nur das Einzige wäre…). Deshalb bin ich noch immer ohne. Warum schaffen Sie sich nicht mal was Größeres an? Wie wär’s mit ’nem Laptop?? 🤨

          • Harald

            @ S v B

            Habe ich. Auch ein Tablet mit Tastatur. War am Flughafen nur zu faul das rauszukramen und habe daher auf dem Smartphone geantwortet 🫠

          • S v B

            @Harald

            Am Flughafen? Na, da will ich doch hoffen, dass Sie nicht just für den Flug auf dem Boing „Dreamliner“ nach L.A. gebucht waren. Sie wissen schon… die neugierige Maschine, die doch tatsächlich meinte, unbedingt etwas am Boden vor ihr erschnüffeln zu müssen. – Aber im Ernst, wenn schon so etwas völlig Unerwartetes und Gefährliches geschehen muss, dann bitte noch weit vor dem Start.

          • Harald

            @ S v B

            Sie werden lachen. Ich war zu der Zeit sogar im gleichen Terminal, habe aber nichts davon mitbekommen.

            Ich gebe Ihnen Recht: Wenn so etwas passiert, dann lieber solange die Maschine am Boden steht. Ich räume ein: Etwas auffällig ist die Häufung von auch sehr schweren Unfällen mit neuen Boeing-Maschinen schon.

          • S v B

            @Harald

            Seh’n Se, irgendwie hatte ich sowas im Gefühl.. – Boing, einst und über viele Jahre der konkurrenzlose Weltmarktführer – wollte mit seinem Dreamliner endlich wieder Auftrieb unter den Flügeln spüren und dann… (u. a.) auch DAS noch! Bin in meinem Leben zwar schon oft Boing geflogen, aber seit Airbus die Lufthoheit über – nein, nicht den Scholzschen Kinderbetten, sondern über weite Teile der Welt übernommen hat, fliege ich eigentlich nur noch auf bzw. in „Airbussen“. Halt, von Dubai nach Durban und retour geht es bis heute mit einer Boing. Die gute, nicht eben sehr leise, 777 300 ER war, bzw. ist, wie mal irgendwo etwas kryptisch zu lesen stand, auch nicht ganz ohne Mucken, aber die vertraute alte Mühle hat mich schon viele Jahre lang heil und zuverlässig zwischen den genannten Orten hin und her geschaukelt. Jetzt hoffe ich nur noch, dass dies auch bei meinerm nächsten Flug so und nicht anders sein wird. Inshallah!

          • Harald

            @ S v B

            Ich habe gerade gelesen, dass der Boeing-Flieger fast hinter mir am anderen Gate stand. Das muss dann aber eine temporäre Gateposition gewesen sein. Ich saß im Schengenbereich und der Flieger sollte ja in die USA. Passt also nicht.

            Mal sehen, was die BFU-Ermittlungen als Ursache ergeben.

            Ich bin wie Sie viel mit Boeing geflogen, vorwiegend der 747-400 und 8. Immer ruhigen Gewissens. Aber ich gebe Ihnen Recht: Airbus baut meines Empfindens nach die besseren Flugzeuge. Leiser und effizienter und schnappen sich ja auch immer mehr globale Marktanteile, sehr zum Leidwesen von Boeing.

            Was zeigt: Im Grunde genommen können wir Europäer wirklich was auf die Beine stellen – wenn wir wollen! Umso wütender bin ich, dass gestern das deutsch-französische FCAS-Projekt endgültig beerdigt wurde. Und das nur wegen des ausgeprägten Egos eines Eric Trappier, Chef des französischen Dassault-Konzerns, der alles kontrollieren und Airbus an die kurze, sehr kurze Leine nehmen wollte.

          • Harald

            @ Klaus Kelle

            Danke für den Link zu Ihrem The Germanz-Artikel. Ich schwöre (auch wenn es mir einige Herren hier eh nicht glauben werden): Ich habe den eben erst jetzt gelesen!

            Sei’s drum.

            Eine Antwort auf Ihre Frage in dem dortigen Artikel, warum Deutschland keinen Flugzeugträger hat. Da möchte ich fragen: Wozu? Deutschland hat keine geomilitärischen Ambitionen wie die USA und keine Überseegebiete wie GB und Frankreich. Unsere Verantwortung auf See beschränkt sich (und sollte sich beschränken) auf die Nord- und Ostsee und dort erreicht man alles mit Kampfjets von Deutschland aus, und zwar locker. Notfalls auch mehrmals hin und zurück ohne Aufzutanken.

            Die zig Milliarden, die ein Flugzeugträger kostet, auch im Unterhalt, sind woanders weitaus effizienter investiert.

            Meine bescheidene Meinung als militärischer Laie.

            Aber sonst ist Ihr Artikel auf den Punkt!!!

          • Klaus Kelle

            @Harald,

            ich wollte in dem Artikel auch keineswegs für einen Flugzeugträger plädieren, sondern einfach die Diskussionslage darstellen und nachfragen. Das Thenma deutscher Flugzeugträger ist ja nicht neu

          • S v B

            @Harald

            Danke für Ihre von Ratio durchdrungene Antwort an KK bezüglich eines deutschen Flugzeugträgers. Gerade derzeit, da das Geld verdammt knapp und teils nur in Form von Sondervermögen verfügbar ist, da die Bundeswehr nicht einmal als verteidigungsfähig gilt, einen eigenen deutschen Flugzeugträger (oder gar zwei?) auch nur anzudenken, ist aberwitzig. Es wäre ein sündhaft teures Prestigeobjekt – aber um welchen Preis? Der Gedanke hat, für mich jedenfalls, einen penetranten Beigeschmack von Hybris. Und es war eben diese Hybris, die Deutschland verdammt hart auf die Füße gefallen ist, zuletzt, will heißen hoffentlich letztmalig vor fast 90 Jahren.

            In diesem Zusammenhang sei vielleicht auch noch einmal an die 1902 , also vor mehr als einhundert Jahren, erhobene Schaumwein- steuer erinnert, welche sich Kaiser Wilhelm II nicht nur zum Bau eines Verbindungskanals zwischen Nord- und Ostsee, sondern ebenso zwecks Ertüchtigung der kaiserlichen Kriegsmarine(!) einfallen ließ. Auch der Erste Weltkrieg wurde bekanntlich verloren, aber die seinerzeit zweckgebunden eingeführte Schaumweinsteuer bezahlt bis heute jeder, dem der Sinn nach einem Gläschen oder Fläschchen Höherprozentigem steht. – Ob die Bevölkerung unbedingt gewillt wäre, den von KK angedachten Flugzeugträger mit einer Extrasteuer auf „Irgendwas“ zu subventionieren? Wie damals, wären die Konsumenten allerdings iederum die Letzten, die in dieser Sache gefragt würden. Wenn man sie denn fragen würde. – Schließlich beweist auch der Soli Jahr für Jahr seine erstaunliche Hartnäckigkeit….

          • H.K.

            Hm.

            Offensichtlich sind doch zahlreiche Marineexperten hier unterwegs.

            Bedauerlicherweise ist dabei wohl nicht wirklich klar, welcher Aufwand nötig wäre, um einen deutschen Flugzeugträger in See zu bringen.

            Wer das wissen möchte, dem empfehle zur Information den Artikel

            „ Die Begleitung des US-Flugzeugträgers
            3 Zerstörer, 7 Flieger-Staffeln: Das ist die „Strike Group“ der „USS Abraham Lincoln““

            Aber wie ich unsere Regierung inzwischen einschätze, könnte sie auf den Gedanken kommen, man könnte einen Flugzeugträger auch allein durch die Gegend schippern lassen …

          • Harald

            @ Klaus Kelle

            Vielen Dank für die Erklärung. Ich wolle nur die Frage beantworten. Aus meiner Sicht.

            Eine, d.h., eigentlich drei Fragen: Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welchen Beitrag Sie hier und welchen auf The Germanz veröffentlichen? Warum gibt es bei The Germanz keine Kommentarfunktion? Und was spricht dagegen, beide Plattformen zusammenzuführen?

            Würde mich einfach mal interessieren.

            Vielen Dank!

          • Klaus Kelle

            @Harald,

            TheGermanZ ist eine Online-Tageszeitung mit dem Schwerpunkt Nachrichten und auch mit Themen, die ein Publikum außerhalb der konservativen Blase mögen.

            https://www.the-germanz.de/wm-exoten-wer-die-deutsche-vorrunde-fuer-leicht-haelt-sollte-sich-mal-anschauen-wer-unsere-gegner-sind/

            https://www.the-germanz.de/vom-globalen-siegeszug-der-guacamole/

            https://www.the-germanz.de/das-maedchen-in-blau-von-einem-autor-der-das-geheimnisvolle-die-alchemistische-verbindung-von-dichtung-und-wahrheit-einfach-liebt/

            https://www.the-germanz.de/enthuellt-angebliche-12-milliarden-verlust-was-hinter-den-kulissen-des-versorgungswerkes-der-zahnaerzte-wirklich-passierte/

            Hier ist ein Blog, also nur Meinung und Diskussion. Eine Kommentarfunktion bei TheGermanZ würde ständige Kontrolle und ggf. Korrektur oder Diskussion auch mit Durchgeknallten bedeuten. Das wäre schön, ist aber leider bei unserem schmalen Budget nicht machbar,

            KK

          • H.K.

            „ … würde ständige Kontrolle und ggf. Korrektur oder Diskussion auch mit Durchgeknallten bedeuten.“

            Also genau wie hier.

  8. Franz R. Antworten

    Ich nehme stark an, dass die drei Weltmächte USA, Russland und China als ständige Mitglieder gegenüber ihren „Hinterhöfen“ den Daumen gesenkt haben. Die Amis, weil Trump nichts vergißt. Und wenn der Nicht-Lügner mehrfach – zuletzt vor Schülern – auch persönlich auskeilt, dann wird nicht nur Trump ernstlich sauer.
    Russlands Ablehnung braucht keine Erklärung.
    Dann sind da noch die Chinesen, die zwar mit lächendem Gesicht Beihilfe – aktuell die E-Auto-Prämie für chinesische Kleinwagen – einstecken und ansonsten ohnehin schon wissen, dass sie die Reste der hiesigen Industrie werden einstecken können. Auch verbitten sie sich die moralisierende Pose hiesiger Politkommissare. Nicht umsonst fand Herr Whatafool schon mal keinen chinesischen Besuchspartner, der ihm genehm gewesen wäre.
    Wird Zeit, dass diese „ehrenwerte Gesellschaft“ von Laiendarstellern mal merkt, dass sie auch mit unserem Steuergeld die Welt nicht kaufen kann.
    Und Frau A.-B., die das Ganze in ihrem gebrochenen Englisch verkünden durfte, war mal sicher auch kein Aushängeschild.

  9. Johannes Antworten

    „Warum mag uns die Welt nicht mehr?“

    Vor Moral und Haltung triefende politische Klugs*…. , die dauerbelehrend die Welt beehren und der Welt Fehlverhalten anprangern mag halt niemand.

    • H.K. Antworten

      Vor allem, wenn diese Schlaumeier nicht einmal ihr eigenes Land auf Vordermann bringen können, sondern sich von der halben Welt auf der Nase herumtanzen lassen.

  10. Tina.Hansen Antworten

    Warum mag uns niemand mehr? Was für eine Frage! Warum sollte man uns mögen? Wir schickten der UN eine Frau, deren Englisch miserabel ist, die in ihrer eigenen Muttersprache grosse Probleme hat, die aus ihrer Tätogkeit für die UN eine „Sex and the City“-Nummer machte und ganz nebenbei mal irgendwann Russland den Krieg erklärte, was Russland Gott sei Dank nicht ernst nahm.
    Warum sollten Russland und China und alle ihre „Hinterhöfe“ für Deutschland stimmen? Merz hat dann noch den Scheiterhaufen Richtung USA angezündet mit seinen „unbedachten Äusserungen“.
    Wir sind eine Lachnummer geworden. Und das war die Rechnung.
    Glückwunsch an Portugal und Österreich.

  11. Tina.Hansen Antworten

    Manchmal wünsche ich mir mehr Realitätssinn. Vier Jahre lang habe ich aks zivile Mitarbeiterin der Bundeswehr in einer ihrer höchsten Bildungseinrichtungen gearbeitet. Das ist etwa 6 Jahre her. Dort gab es kein WLAN. Mein Bett musste ich mir jeden Morgen wieder zusammen bauen, weil es so alt und morsch war, dass es mir unter dem Hintern zusammen…. nicht brach, sondern glitt. Das waren die Stuben, in denen auch Gäste aus dem Ausland untergebracht wurden.

    • S v B Antworten

      Liebe Tina,

      das was Sie da schreiben kann doch hoffentlich nicht Ihr Ernst sein, oder? Und das alles ist erst schlappe sechs Jahre her…? Unfassbar. Wie soll es je mit Deutschlands Verteidigung klappen, wenn schon die Betten selbst für ausländische Besucher dermaßen marode sind? Ich vermute, gar nicht. Düstere Aussichten, fürwahr.

      PS: was ich Sie schon länger mal wieder fragen wollte: wie geht es „eigentlich Herrn Müller? 😉

      • Tina.Hansen Antworten

        Liebe SvB,
        gerne kann ich Ihnen noch eine andere Geschichte aus meiner Zeit bei der Bundeswehr berichten. Laut Vertrag hatte ich das Recht auf Erstattung meiner diversen Reisekosten. Nachdem ich immer wieder meine Rechnungen eingereicht, telefoniert und Mails geschrieben hatte, ohne dass sich etwas tat, kämpfte ich mich schliesslich durch zu dem zuständigen uniformierten Herrn. Es ging inzwischen um einen Betrag von rund 1.800 Euro, der sich über lange Zeit angesammelt hatte. Ich will die Geschichte kurz machen: Ich bekam das Geld, nachdem ich gedroht hatte, dass ich sonst für immer hier bleiben und ihn ansehen würde. Ich bekam es in bar. In einem grauen Briefumschlag, den man nicht zukleben konnte, weil die entsprechende Klebeschicht zu alt war. Damit bin ich dann durch Hamburg zur Bank gefahren und habe es eingezahlt. Real Story.
        Herr Müller? Ich weiss es nicht so recht. Er lebt sehr zurückgezogen. Ich sehe ihn nur noch selten. Keine Ahnung, was los ist.
        PS: Mir wurde damals halb im Spass, halb im Ernst erklärt, die Bundeswehr habe keine klebenden Briefumschläge mehr. Wahrscheinlich stimmte das sogar.

        • S v B Antworten

          Liebe Tina,
          echt schnurrig, die Geschichte mit den Briefumschlägen. Hätte man nicht mit etwas Spucke nachhelfen können? Obwohl, vom Belecken – speziell schon länger gelagerter Briefkuverts und/oder Briefmarken wird dringend abgeraten. Habe ich vor Jahren mal irgendwo gelesen, aber den Grund dafür vergessen. Hauptsache, dass Sie den längst überfälligen Betrag wenigstens unbehelligt bis zu Ihrer Bank schaffen und einzahlen konnten. Au weh, säumig ist er also auch noch, der Bund. Verfügte selbiger zum Zeitpunkt Ihrer Forderung denn noch nicht über sein legendäres Sondervermögen? Sonst hätte man den Ihnen geschuldeten Betrag doch aus dem sgn. „Historischen Finanzpaket“ berappen können. Aber locker. 😉

  12. Angelika Antworten

    Meine Einschätzung aus früheren Zeiten:
    Deutschland war und ist in Europa nicht sehr beliebt. Siehe die Abstimmungen bei diesem Euro-Gesangs-Wettbewerb.
    Außerhalb Europas war Deutschland früher eher beliebt. Im Gegensatz zu England oder Frankreich hatten wir kaum Kolonien, spielten international nie eine große Rolle. Am ehesten noch als Unterstützer gegen England und Frankreich.
    England war dagegen weltweit unbeliebt. (Ja. Mal stelle sich vor. Die älteste Demokratie der Welt, unser aller Vorbild, war weltweit eher verhasst. Weil sie überall in der Welt so aktiv waren.)
    Für die aktuelle Abstimmung kann es viele Gründe geben. Ob es mit uns zu tun hat, ist unklar. Genauso wie Ländern außerhalb Europas der Ukrainekrieg egal ist, ist denen auch die Entwicklung in Europa egal.
    P.S.: Ich glaube sowieso: Würde Europa sich selbst überlassen, käme es wieder ganz automatisch zur „Einkreisung“ Deutschlands durch die größeren europäischen Staaten. Das bedingt einfach die Lage der Staaten zueinander. Egal, ob in denen Demokratie oder Diktatur oder die Märchenfee herrscht. Lage ist alles. Das gilt für Deutschland oder die baltischen Staaten. Man kann seiner Lage nicht entkommen.

    • S v B Antworten

      @Angelika

      Danke, Sie haben eine ganze Reihe entscheidender Punkte genannt.

      Aber selbst topografische Gegebenheiten hatten – zumindest früher, heute vielleicht eine Spur weniger, aber dennoch – einen nicht zu unterschätzenden Einfluss aufs politische, wirtschaftliche und/oder oder gar kriegerische Geschehen in einzelnen Regionen. – Die riesige Fläche Russlands z. B. ist ein Faktor, der die russische Politik wohl erheblich stärker beeinflussen dürfte als man zunächst annehmen könnte. – Gerade das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein von „arable land“, von Bodenschätzen und Süßwasser(!) – wie Flüsse, Seen, Staudämme etc. – haben nach wie vor auch enormes politisches Gewicht. Bei weiterem Nachdenken fiele einem gewiss noch etliches andere ein, welches den Lauf der Geschichte, will heißen das Wohl und Wehe von Ländern entscheidend mitbestimmt hat und auch in Zukunft mitbestimmen wird. – Und schon hört man die Grünen „Klima!“ rufen… Womit sie wohl nicht unrecht haben.

  13. Querdenker Antworten

    Bei der Antwort auf die Frage: „warum mag uns die Welt nicht mehr?“, sehe ich zwei Punkte. Der erste ist der Welt-Schulmeister-Effekt. So wie Max und Moritz den strengen Lehrer Lämpel nicht mochten und ihm einen Streich spielten ist die Welt die ständigen moralischen Belehrungen, bürokratische Auflagen oder Vorträge über gute Regierungsführung satt und haben dem Welt-Schulmeister einen Streich gespielt.

    Daneben kann ich mir gut vorstellen das sich Deutschland mit seinem eingeschränkten „Schwarz – Weiß“ Denken selber ins Abseits gestellt hat. Jeder internationale Akteur wird nach den strengsten deutschen Moralvorstellungen vermessen. Der deutsche Moral-Zollstock kenn dabei nur zwei Marken. Entweder ist der Gegenüber „Menschenfreund“ oder „Menschenfeind“. Obwohl unsere Sprache mit Begriffen wie: Menschenfreund, Gutmütiger, Früchtchen, Flegel, Schelm, Racker, Schlitzohr, Bösewicht, Halunke, Schuft, Bandit, Dreckskerl, Fiesling, Unhold, Stinkstiefel, Heuchler, Intrigant, Schurke, Scheusal, Unmensch, Monster, Satan, Höllenfürst, Psychopath, Bestie, Massenmörder und Menschenfeind, einen Menschen sehr viel feiner als der Moral-Zollstock einstufen kann.

    Wäre unser politisch medialer Komplex zusätzlich willens, sich in die Situation des Gegenübers hineinzuversetzen und zu fragen, wie würde ich in dessen Situation handeln, könnte der Massenmörder zum Dreckskerl und Schurken werden.  Mit einem Dreckskerl und Schurken kann man reden und verhandeln und wäre damit noch im Spiel.

  14. gerd_rau Antworten

    An Gerd Franken,

    Natürlich bereitet mir das grosse Sorge, das Vergessen bezog sich nicht nur auf die zwei Diktaturen, sondern auch auf die Zustände in den Diktaturen, Menschen die nicht das passende äußern werden fertig gemacht, die Meinungsfreiheit wird mit allen möglichen Tricks beschnitten und so weiter. Das schlimmste ist, da die die das machen sich selbst auch noch als Demokraten verkaufen und, vielleicht noch schlimmer, wieviele denen das auch noch glauben.

    • Gerd Franken Antworten

      „wieviele denen das auch noch glauben.“

      @gerd-rau

      es werden allerdings immer weniger……

    • Gerd Franken Antworten

      Eine satirische Ergänzung sei mir erlaubt:
      Haben die Verantwortlichen in Nigeria nun denn die Toiletten am Dorfrand gebaut, allein schon wegen des Geruchs, wie Baerbock empfohlen hat? Wie sieht es denn aktuell mit der Elefantenpopulation in Afrika aus? Können wir noch einigen Rüsseltieren hier Asyl gewähren. Oder wandern die Stoßzähne nur in unser Sozialsystem ein?

  15. Tina.Hansen Antworten

    Hmmm… nun gibt es Berichte, dass afrikanische Länder die deutsche Grüne Baerbock als herablassend erlebt hätten.
    Gut. Als Trost für die Menschen, die schon lange in Afrika leben: Uns Deutsche behandelte sie auch nicht anders.
    Harald ist inzwischen hut gelandet und muss nicht mehr ins smarte Phone tippen 😃

  16. S v B Antworten

    Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen zu erfahren, wo Frau Baerbock im kommenden Herbst eine adäquate Weiterverwendung finden könnte. Als Deutschlands oberste Diplomatin in Washington DC zum Beispiel, in Beijing gar, oder doch lieber in Suva? Von dort aus würde es ihr ein Leichtes sein, die wechselnden Wasserstände des Südpazifiks akribisch – nein, nicht karibisch! – zu messen und in gewohnt professioneller Manier zu analysieren, mit dem Ziel, schnellstmöglich entsprechende Sicherheitskonzepte für die gesamtpazifischen Inselwelten erarbeiten und umsetzen zu lassen. Toll! 😉

      • S v B Antworten

        @KK

        „NATO-Generalsekretärin“? Das wohl eher nicht, lieber Klaus. Obwohl feministische Panzerverbände jedem zukünftigen Kriegsgeschehen einen ganz speziellen Twist verleihen dürften – meinst Du nicht auch?

        Anders als Du, hege ich eine „etwas andere“ Vermutung. – Meine Güte, was heute in der Politik so alles einer Belohnung würdig ist… Man fragt sich unwillkürlich, wer wohl hinter Baerbocks brennendem Ehrgeiz stecken mag. Sie ganz allein? – Na ja, irgendwie kommt sie ja schon sehr ansehnlich und schwungvoll rüber. Vielleicht macht gerade das auf die Wahlgremien unserer Tage weit mehr Eindruck als auf die der Vergangenheit. Gutes Aussehen und ein ansprechender Habitus, ja auch die Lebendigkeit einer Person sind heute Assets, die selbst den Erfahrensten und Fähigsten leicht ausbooten können. Es gewinnt, wer sich am besten verkaufen kann. Nach dem in die Jahre gekommenen Antonio Guterres vielleicht mal was anderes, junges, frisches und, ganz wichtig, etwas optisch Ansprechendes, Repräsentables. Derlei Kriterien besaßen wohl immer eine gewisse Relevanz, haben jedoch im digitalen Zeitalter eine weit überproportionale Gewichtung erfahren; und dies wohl auf der ganzen Welt. – Bis heute tut mir die auf wohl noch immer ungeklärte Weise von Baerbock aus dem Spiel gekegelte, erfahrene deutsche Spitzendiplomatin Helga Schmid leid. Falls auch dies – unter wohl etlichem anderen! – die Abstimmung über die Sitzvergabe im Sicherheitsrat mit beeinflusst haben sollte, könnte jede Hoffnung einer deutschen Kandidatin (oder eines deutschen Kandidaten) auf die nächste UN-Präsidentschaft herb enttäuscht werden. – Ohnehin will mir partout keine – aktive oder bereits im Ruhestand befindliche – Persönlichkeit aus der deutschen Spitzenpolitik einfallen, die ich als geeignet erachten würde, das „höchste Amt der Welt“ in jeder Hinsicht angemessen zu bekleiden. – Schon die Wahl eines deutschen Bundespräsidenten erscheint mir heikel genug…

          • S v B

            @KK

            Ich muss Dich leider enttäuschen, lieber Klaus, da ich selbst noch keine solchen gesehen habe. Vielleicht könntest Du ja mal ein Foto posten? Oder einen entsprechenden Link einstellen. Was allerdings nicht einfach werden dürfte. Es besteht nämlich Grund zur Annahme, dass es auch in Deutschland strikt untersagt ist, militärische Gerätschaften und Bauwerke zu fotografieren oder gar zu filmen. Diese Beschränkungen dürften übrigens auf alle Länder der Welt zutreffen.

            Andererseits bin ich fast – wenn nicht fest – davon überzeugt, dass gerade Feministinnen es mit Rosé oder Pink „eher nicht so haben“. In any case – der Feminismus ist mein Ding nicht, ist es auch noch nie gewesen.

            Vor einigen Jahren schon las ich doch tatsächlich irgendwo, dass Mütter zukünftig möglichst davon absehen sollten, ihre kleinen Töchter in den als besonders weiblich geltenden Farben Rosé oder Pink zu kleiden! Halloho! Ich dachte, mich trifft der Schlag. Ist es doch hinlänglich bekannt, dass die Mehrheit kleiner Mädchen nach wie vor auf gerade diese Farben fliegt. Dazu möglichst noch eine Garnitur aus Glitzertüll sowie ein farblich darauf abgestimmtes Einhorn – und der Traum der kleinen Tochter, Enkelin oder Nichte ist perfekt. Im Stadtbild fallen mitunter kleine Mädchen – meist in Begleitung ihrer stolzen Mütter – auf, die ähnlich wie von mir beschreiben gekleidet sind. Gar nicht so selten handelt es sich dabei um kleine Mädchen aus eingewanderten Familien; oft osteuropäischer oder auch arabischer Herkunft. In diesen scheint es noch das Natürlichste von der Welt zu sein, dass auch kleine Mädchen sich herausputzen wollen, und zwar am liebsten in den Farben, die auch sie offenbar besonders toll finden – Rosé und Pink.
            PS: Habe doch glatt vergessen, den rosa Haarreifen mit Blüten- und/oder Glitzerbesatz zu nennen, der die Klein-Mädchen-Köpfe oftmals ziert. Auch dieser vermutlich ein Dorn im Auge der feministischen „Farb-verteuflerinnen“.

          • Gerd Franken

            Vielleicht könnte B. Bas ja mit dem Motorrad durch die feindlichen Linien preschen.

          • S v B

            @Gerd Franken

            Nee, dafür wäre „BB“ (steht nicht für Brigitte Bardot!) viel zu feige. Wenn sie schon am Tisch von Frau Miosga die Schultern eingezogen und versucht hat, sich mit Nonchalance hinter ihrer Unwissenheit, bezüglich der gültigen Straßenverkehrsregeln zu verstecken, können Sie sich ihren Vorschlag getrost abschminken. Auch Frau Miosga schien ihren Augen und Ohren wieder mal nicht zu trauen.

          • Gerd Franken

            Ich fand die Bas bei Miosga wirklich umwerfend erfolgreich, als Wahlhelfer der AfD. Wer es jetzt nicht schnallt hat den Knall nicht gehört.

          • Gerd Franken

            „Wenn man Frau Bas nicht mag, bedeutet das keineswegs, dass man AfD wählen müsste“

            Wie scharfsinnig Sie sein können…..

  17. Gerd Franken Antworten

    Wenn wir uns weiter fragen, warum uns keiner mehr mag….eat this.

    Das Schwenken der Deutschlandflagge im Bundestag verstösst gegen die Hausordnung. Da wagten doch einige AfD Politiker den Demonstranten gestern in Berlin mit einer Deutschlandflagge ihre Zustimmung zu signalisieren. Die Bundestagspolizei wurde tapfer auf den Balkon geschickt und wedelte mit der Hausordung, wo angeblich steht, dass die Deutschlandflagge im Bundestag verboten ist. LOLL!!
    Ein Demonstrant trug während der Demo ein T-Shirt mit der Aufschrift „Alle für Deutschland!“ Er wurde von der Polizei aus dem Zug genommen mit der Auflage den Spruch abzudecken oder eine Anzeige zu riskieren.
    Achtung Trigger: @Harald….ist das jetzt asozial, rechtsstaatlich oder einfach nur pure Verzweiflung?

    • Klaus Kelle Antworten

      Dabei ging es nicht um die Deutschland-Fahne, sondern darum, dass in der Hausordnung des Bundestages das Schwenken jeglicher Flaggen untersagt ist. Wenn also Frau Bundestagspräsidentin Klöckner Linke rausschmeißt, weil sie politische Statements auf dem Kopf oder der Brust tragen, oder wenn wiederum Frau Klöckner das Hissen der Regenbogenflagge – mit einer Ausnahme – untersagt, dann finden das alle ganz toll. Aber wenn es „Trixi“ trifft, dann ist es hier schlimmer als in Ruzzland 🙂

      • Gerd Franken Antworten

        „Dabei ging es nicht um die Deutschland-Fahne,“

        Das ist jetzt allerdings weniger scharfsinnig, werter Herr Kelle. Im übrigen schwenkten bei der Demo einige tausend Demonstranten die Deutschlandflagge, da könnte die Bundestagspolizei ja mal ein Auge zudrücken, anstatt die Hausordnung zu bemühen. Was Trixi angeht: Die Frau ist einfach phänomenal und lässt schon mal locker einen Fritzi böse auflaufen.

        • Klaus Kelle Antworten

          ja 2000, eine Million waren angekündigt. Wieder ein großer Erfolg. Ich war übrigens dort, um mal zu gucken

          Mit Trixi und Fritzi haben Sie (leider) recht

          • Gerd Franken

            Es reichte aus, um die Bundestagspolizei auf den Balkon zu treiben. Das allein war es wert. Das Video ging schon mal viral……

          • S v B

            @KK

            … steht zu vermuten, dass viele andere, nicht teilgenommen habende Bürger einfach ihrer Arbeit oder auch anderen, vielleicht familiären, Verpflichtungen nachgekommen sind. Wen wundert es da noch, dass sich zu anderen Demos, vornehmlich zu denen gegen Rechts, regelmäßig erstaunlich große Menschenmengen einfinden?

      • H.K. Antworten

        Tja, wer dagegen mit Arafat-Feudel im Plenarsaal „Alerta alerta Antifaschista“ ( oder so ähnlich ) grölt, bekommt genau WAS ?

        Beifall von den Kommunisten und Sozialisten.

        Und da das Redendenpult bekanntlich unendlich weit vom Präsidium entfernt steht, hat dort – leider, leider – niemand nichts nie gehört.

        DAS sollte mal im britischen Unter- oder Oberhaus oder im US-Kongress oder sonst irgend einem halbwegs demokratischen Parlament passieren – was DA wohl los wäre …

          • Gerd Franken

            Aber aber, Merz baut am antifaschistischem Schutzwall, der hat alle Hände voll zu tun.

          • Tina.Hansen

            Stimmt, tut er nicht. Aber er hat der Krebspatientin, die er vor nicht langer Zeit vor laufender Kamera für ihre Nachfrage rüffelte, eine Autogrammkarte geschickt.

          • H.K.

            Und wieder ein neues CDU-Wählendes !

            Die Dame muß das tolle, emphatische Schreiben eines Merz-Mitarbeiters und das überaus wertvolle Herrscher-Autogramm gar nicht herumzeigen.

            Das tun die Medien schon – und überzeugen NOCH MEHR zukünftige Unionswähler !

            Ich tippe mal, „die da“ sind in Kürze halbiert.

  18. Tina.Hansen Antworten

    Das Land, das ich weder kenne noch liebe, heisst Russland. Was soll dieser Kindergarten mit „Ruzzland“? Das ist primitiv.
    Es ist klar, dass den Merz-Anhängern der Arsch auf Grundeis geht, aber man muss es doch nicht so merken lassen. Die Flagge des Nationalstaates kann überall gehisst werden.

  19. H.K. Antworten

    Mal abgesehen von dem, was in diesem Land seit rund 11 Jahren so los ist:

    Wenn nach jahre-, wenn nicht jahrzehntelanger Planung die deutsche und die französische Regierung ein gemeinsames Kampfjetprojekt nicht hinbekommen, nachdem bereits gut € 3.000.000.000 investiert wurden, würde es mich auch nicht wundern, wenn auch die Stimme der Grande Nation für Deutschland versagt hätte …

    Wer soll dieses Land denn bitte noch ernst nehmen, das es nicht einmal schafft, einen 1988 begonnenen Hauptbahnhof innerhalb von ACHTUNDDREISSIG Jahren ans Laufen zu bekommen ?!

    Und daß Stuttgart 21 nun 2031 fertig werden kann, glaubt nur, wer auch glaubte „wir schaffen das !“

    • S v B Antworten

      @H.K

      Jedes Mal, wenn ich in Stuttgart ankomme oder von dort abreise, wärmen die Reste des gemütlichen und bewährten (und nach wie vor noch genutzten) alten Kopfbahnhofs, der ja schon bald(?) durch einen hypermodernen unterirdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden soll, mein Herz. Das Chaos rund um die Baustelle versuche ich auszublenden, was nur sehr mäßig gelingt. Auch mich würde es überraschen, wenn die Bauarbeiten zum Jahr 2031 einigermaßen abgeschlossen wären. Nicht, dass es auch dafür noch eines (weiteren?) „Sondervermögens“ bedürfte. Das was an Neuem bis jetzt zu sehen ist, vermag mich noch nicht zu überzeugen. Das ganze Bahnhofsviertel ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem hässlichen, architektonisch und städteplanerisch unharmonischen Durcheinander mutiert. Dabei hätte man annehmen können, dass die Stadt alles dransetzen würde, sich dem ankommenden und abreisenden Besucher so attraktiv wie möglich zu präsentieren. – Man kann nur hoffen, dass den anderen deutschen Großstädten nicht ähnliche Flausen in den Sinn kommen. München und Frankfurt z. B., die sich (noch) traditionsreicher Kopfbahnhöfe erfreuen dürfen, sehe ich diesbezüglich ebenso „gefährdet“. – Die bayerische Hauptstadt dürfte mit dem Ausbau der zweiten Stammstrecke allerdings vorerst noch mehr als genug beschäftigt sein. Wolle Gott, dass bei der m. E. ziemlich gewagten Tunnelbohrung (die unter dem vorhandenen(!) Streckenverlauf samt Haltestellen entlang führt) „nichts passiert“. Die gigantische Bohrmaschine wurde bereits vor Ort getestet, und feine Sensoren zur Warnung vor „unerwünschten“ Erdbewegungen an kritischen Stellen installiert. – Der völlig überraschende Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln (im Zusammenhang mit U-Bahn-Bohrungen) – bei dem es leider auch zwei Todesopfer zu beklagen gab – ist mir noch in lebhafter Erinnerung. – Sorry, aber mein vordem fast unerschütterliches Vertrauen in Deutschlands hohes technisches Vermögen, in seine Gründlichkeit, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit ist mir im Laufe der vergangenen Jahre wohl irgendwie abhanden gekommen.

    • Gerd Franken Antworten

      @H.K.

      Wozu braucht es überhaupt noch Bahnhöfe, ausser das dort Drogen vertickt werden? Warum soll jemand kostbare Lebenszeit damit vergeuden auf den Zug nach Nirgendwo zu warten…..?

      • Klaus Kelle Antworten

        @Gerd Franken,

        keine Frage, dass die Deutsche Bahn zu oft Verspätung hat, aber den ganzen Laden so lapidar mieszureden, ist nicht angebracht. Hatte gestern Besuch von einem Freund aus München- Pünktlich losgefahren dort und Berlin HbF mit 2 Minuten Verspätung. Scheiß Bahn, oder?

        kk

        • Gerd Franken Antworten

          @Klaus Kelle

          Sie haben recht. Eine Freundin von mir war von München nach Kleve unterwegs. Dort ist sie allerdings nie angekommen, ich durfte sie in Krefeld abholen. Aber, lapidar miesreden ist wirklich nicht angebracht, werde mal in mich gehen.
          Ausserdem habe mich ein wenig an Ihrem Artikel über die vier Matrjoschka-Puppen von der AfD orientiert. Nehmen Sie es sportlich….

        • H.K. Antworten

          Ja, da ist es wie mit der Beurteilung eines Krankenhauses.

          Wenn von 100 operierten Patienten 2 überleben, kann man(n) nicht wirklich von „schlechtem Krankenhaus“ reden.

          • Harald

            @ H.K.

            Machen Sie aus zwei Prozent 88%. Dann stimmt’s was die Pünktlichkeit des gesamten Personenbahnverkehrs anbelangt.

            Ja, das war schon mal besser. Gerade im ICE-Fernverkehr. Wenn ich mir allerdings anschaue, was die Bahn aktuell alles saniert und noch vor sich hat, bricht mir kein Zacken aus der Krone, das auch mal anerkennend zur Kenntnis zu nehmen.

          • H.K.

            Ja, bei jeder zusammengebrochenen Brücke sollten wir uns freuen, daß woanders eine neue gebaut wird.

            Hilft den Betroffenen ungemein !

          • H.K.

            @ Harald

            Wie kommen Sie auf die 88 % ?

            Dr Googles KI weiß:

            „ Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn variiert stark nach Verkehrsart. Im Fernverkehr (ICE/IC) liegt die Quote aktuell bei etwa 61,2 %. Im Regionalverkehr sind die Züge mit rund 88,7 % deutlich zuverlässiger. Generell gilt ein Zug bei der DB als pünktlich, wenn er weniger als 6 Minuten Verspätung hat.“

          • Harald

            @ H.K.

            Dr. Google KI ist gut. Dann müsste er Ihnen auch die Referenz für seine Antwort genannt haben -> Deutsche Bahn – Erläuterung Pünktlichkeitswerte für den Mai 2026.

            „Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr (97,5%) in die Pünktlichkeitserhebung ein.“

            Macht im Schnitt 88% betriebliche Pünktlichkeit im DB Personenverkehr.

            Kann man als Schönrechnerei darstellen, weil 61,2% im Fernverkehr wirklich schlecht sind.

            Oder halt als Rohdaten für das nehmen, was zählt. Und das sind nun mal 780.000 recht pünktliche vs. 20.000 recht unpünktliche Fahrten.

            Wie gesagt: Geschimpft haben wir genug. Das nutzt nur nix. Nutzen tut nur das, was die Bahn seit kurzem tut.

            Zum Beispiel, wichtige ICE Strecken komplett sperren und dann zügig in einem Gang durchsanieren anstatt über Jahre immer wieder Stückwerk.

          • H.K.

            Sie meinen, die Instandsetzung der DB-Infrastruktur sollte sich an Vorzeigeprojekten wie Stuttgart 21 orientieren ?

            Vielleicht sollte die neue „Bahn-Vorständin“ auch ein paar Dutzend Fachkräfte einstellen, die die Oberleitungen festhalten und vor dem Herabfallen bewahren.

            Ist CDU-Pofallera ( Sie wissen schon: „Bosbach, ich kann deine Fresse nicht mehr sehen !“ ) noch immer Bahnvorstand mit Millionengehalt ?

            Wieviele Oberleitungsfesthalter die Bahn dafür wohl einstellen könnte …

        • S v B Antworten

          @KK

          Hoffentlich wird einem Freund, der demnächst die Strecke von Rosenheim nach Berlin – und Tage später retour – mit der Bahn meistern will, das gleiche Glück zuteil wie Deinem Münchner Freund, lieber Klaus. Per Bahn derzeit wenigstens einigermaßen pünktlich sein Ziel zu erreichen, gleicht einem Lotteriespiel. Nicht umsonst ist die ehemals – bei Androhung von Bußgeld – einzuhaltende Zugbindung schon seit geraumer Zeit – und wer weiß, wie lange noch – aufgehoben.

        • H.K. Antworten

          Da kann der Freund ja geradezu frohlocken, daß auf seinen ICE keine Oberleitung gefallen ist.

          Passiert in letzter Zeit auffallend häufig.

      • H.K. Antworten

        Bahnhöfe sind sinnvoll und hilfreich. Und die Bahn ist pünktlich und wird gern benutzt.

        In der Schweiz. In Singapore. Und in Japan.

        • S v B Antworten

          Danke, Ihre Nachricht wirkt wie Balsam auf die Seele geschundener hiesiger Bahnkunden.

    • Harald Antworten

      @ H.K.

      Diese Diskussion ist typisch deutsch. Im Nörgeln sind wir Weltmeister und ziehen uns auch den Schuh an, selbst wenn wir dafür nix können wie bei FCAS.

      Dass die Bahn mit Problemen zu kämpfen hat, interessiert mich nicht mehr. Es ist hinlänglich bekannt. Auch die Gründe dafür. Geiz war geil. Jahrzehntelang. Die Quittung bekommen wir heute.

      Mich interessieren die Projekte, die laufen. Und warum. Als Blaupause für die Zukunft.

      Beispiel Riedbahn, die ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim. Komplettsanierung nach 5 Monaten abgeschlossen. Früher als geplant.

      Beispiel Neubau Rahmedetalbrücke an der A45. In 4 Jahren gebaut. Üblich sind sonst mindestens 10 Jahre.

      Beispiel Terminal 3 Frankfurter Flughafen. Selbst der Focus schreibt: „Frankfurt beweist Mut, An Terminal 3 merke ich: Deutschland kann doch Großprojekte“. Gerade dieser Artikel von Veit Etzold erklärt sehr schlüssig, was den Unterschied macht.

      Wenn ich mir etwas für Deutschland wünsche, dann weniger Nörgeln und Verzagtheit sondern: Anpacken! Es gibt sie, die Beispiele. Und gar nicht mal so wenige. Siehe oben.

      Aber Nörgeln über das was nicht läuft, ist ja soviel einfacher. Und halt typisch deutsch. Zudem werde ich den Verdacht nicht los, dass dahinter auch eine politische Motivation steckt, alles in Deutschland in Bausch und Bogen abzukanzeln.

      • H.K. Antworten

        Sie haben ja so recht !

        „Wir schaffen das !“

        Sieht neuerdings auch unser Kanzler so. Und daß das ja auch absolut zutreffend ist, sehen wir jeden Tag.

          • H.K.

            So kann man(n) auch mit kleinen Sachen

            @ Harald eine Freude machen !

            🥳

        • S v B Antworten

          @Harald

          Vielleicht ist einfach schon zu viel „passiert“? Die Leute sind deshalb vermutlich vorsichtiger und misstrauischer geworden. Kann man es ihnen wirklich verdenken? – Immer noch leicht beklemmt gedenke ich z. B. eines – wie es hieß – „Gleisbruchs“ nicht weit vor Pasing, aus Richtung Stuttgart kommend. Auch diese Durchsage klang nicht gerade vertrautenerweckend in den Ohren der Passagiere (von welchen ich einer war). Und da der Bruch der Bahn wohl gerade noch akzeptabel(?) schien, fuhr der Zug einfach drüber. Eigentlich nicht so recht vorstellbar, dass der Schaden in weniger als einer halben Stunde behoben werden konnte, oder? Das Sicherheitsgefühl der Passagiere dürfte auf diese Weise wohl weiter Schaden nehmen.

          • H.K.

            Ich erinnere mich dunkel an einen Bericht vor Jahren, in dem zu lesen war, daß Kabelstränge in Flugzeugen, die – etwas – „zu kurz“ geraten waren, nicht ausgetauscht, sondern „ein wenig gedehnt“ und dann eingebaut wurden.

            Ich habe im Kopf, daß es um Boeing ging, aber bin da nicht sicher.

            Würde aber irgendwie zum „Einknicken“ in Frankfurt passen …

          • Harald

            @ S v B

            Das kann ich durch eine nette Anekdote ergänzen, die vielleicht aufzeigt, wie es besser gehen kann. Was Kommunikation und Erwartungshaltung der Bahnkunden anbelangt.

            Ist bestimmt schon 10 Jahre her, da saß ich im ICE, Fernbahnhof Frankfurter Flughafen Richtung Köln. Die Abfahrt war schon 7-8 Minuten verspätet, da kam eine Durchsage des Zugführers:

            „Liebe Fahrgäste, sie wundern sich bestimmt, warum wir noch nicht losgefahren sind. Aufgrund einer Reparatur kommt uns auf unserem Gleis der Gegenzug aus Köln mit 300km/h entgegen. Ich glaube, sie werden es begrüßen, wenn wir noch ein paar Minuten warten bis dieser hier auf dem Nachbargleis einfährt.“

            Alle lachten – und lehnten sich entspannt zurück.

          • S v B

            @Harald

            Auch ich habe schon den einen oder anderen Comedian im Zug erlebt. Diese Spaßvögel versuchen mehr oder weniger gelungen, eventuell angesäuerte Fahrgäste mit allerlei schnurrigen Geschichten wieder in Laune zu bringen, bzw. die anderen bei Laune zu halten. So typisch für diese Zeit, würde ich sagen. An den Problemen allerdings ändert sich dadurch nichts. Eine Schaffnerin quatschte den Fahrgästen (inkl. mir) sogar dermaßen die Ohren voll, dass viele einander mit Unverständnis und Kopfschütteln anschauten. Nachdem sie es zunächst recht witzig fanden, wurde es dann doch des Guten(?) zu viel. Letztlich wollten nicht mehr erfahren als ob sie ihre Anschlusszüge vielleicht doch noch erreichen würden, ohne zu joggen. – Ich lache ausgesprochen gerne, am liebsten über gerade erlebte oder auch schon zurückliegende Siutationskomik, aber nicht unbedingt über länger währende Zugbespaßungen. Gerade mit ironischen oder gar leicht sarkastischen Bemerkungen sollte die Zugbegleitung vorsichtig sein. Bei manchen vielleicht sehr ängstlichen – Passagieren kommt sowas vielleicht nicht so gut an wie gedacht.

          • H.K.

            Als ich vor einiger Zeit mit dem ICE nach Berlin fuhr, waren wir nahezu pünktlich. Einige wenige Minuten zu spät.

            Es ist schon unglaublich, wie manche Fahrgäst*/-/:/_/•/Innen dann doch offenbar nervlich angeschlagen oder schlicht mies drauf sind.

            In meinem Wagen wurde der Schaffner von einem Fahrgast ( Anzug, Krawatte, Aktenkoffer ) dermaßen wegen dieser wenigen Minuten angegangen, daß es tatsächlich zum Fremdschämen war.

            Andererseits hätte der Schaffner ja auch mal etwas mehr Gas geben können – ist ja schließlich sein Job.

            🫣

          • S v B

            Und dass zu allem Überfluss jetzt auch noch die deutschen Stahlwerke ihre Produktion drosseln müssen, hat, man lese und staune, nichts mit mangelnder oder allzu hochpreisiger Energie zu tun, sondern vielmehr mit der Überforderung der Bahn hinsichtlich ihrer Transport-Logistik für die benötigten Rohstoffe. Diese dürfte wohl noch eine ganze Weile anhalten. Die Bahn ist bis auf weiteres mit dem Problem schlicht überfordert. . Aber das alles wird wohl eines Tages viel , viel besser funktionieren . Plant die Bahn doch, ihre ihre terrestrische Signal- und Steuerungstechnik dranzugeben und die Steuerung der Züge durch einen über – man höre und staune – durch Satelliten gesteuerten Bahnverkehr (für ganz Europa übrigens!) zu ersetzen…. — …. — ….hust-hust-hust!
            Sorry, aber ich habe mich gerade an meinem Kaffee verschluckt. Kein Wunder. Hatte ich mir doch eben noch vorgestellt, dass die Sache mit der Satellitensteuerung angesichts der Möglichkeit von Cyber-Angriffen – von welcher Seite auch immer – ein unheilvolles, mitunter sogar sogar tödliches Chaos auf Deutschlands bzw. Europas Bahnschienen auslösen könnte. – Flugzeugträger, Satellitensteuerung der Bahn – sonst noch was? Was sagt der Fiskus eigentlich dazu? Ach ja, der ist schließlich Herr über enorme Sondervermögen. Na dann ist ja alles gut.

            PS: Ob man schon ein paar Gedanken darauf verschwendet haben sollte, wie verletzlich die Satelliten-Steuerung gerade einer hochkritischen infrastrukturellen Einrichtung wie die der Bahn sein dürfte? Erst denken, dann handeln, ein Motto, das leider allzu oft in sein Gegenteil verkehrt wird.

      • Tina.Hansen Antworten

        Hallo Harald, dies hatte ich dem Hausherrn schon mal angeboten, der auf mein Angebot nicht reagierte:: Kommen Sie mit, treffen Sie mich früh am Tag an der Bahnhaltestelle und besichtigem Sie das reale Leben. Sehen Sie mit eigenen Augen, was hier in Deutschland los ist. Vier Wochen lang. Danach können Sie wieder fliegen
        Nur ein Mal für vier Wochen, okay? Wallah Digga! Der Hausherr hat meine Mailadresse, ich bereite alles vor! Du verfickte Drecks-Kartoffel…. verzeihen Sie, Sie waren nicht gemeint 😁

        • Harald Antworten

          @ Tina.Hansen

          Stellen Sie sich vor. Ich bin vergleichsweise regelmäßig mit Zug und Öffis unterwegs.

          Fliegen tue ich heuer nur noch sehr selten. Vor 6 Jahren war ich beruflich fast wöchentlich einmal auf dem Flieger. Das hat sich durch Corona Gott sei Dank geändert.

          • Tina.Hansen

            @ Harald
            @Klaus Kelle,
            so ist es nicht gemeint. Gerne glaube ich Ihnen, dass auch Sie mal Bus und Bahn nutzen. Auch ist mir bekannt, dass vor allem Berlin, aber sicher auch Frankfurt / Main mehr Elend und Gefahrenherde zu bieten haben als mein trotz allem geliebtes Hannover. Ich möchte dafür sensibilisieren, dass sich unsere Städte, Haltestellen und zum Teil auch die Fahrzeuge selber zu Angst-Bereichen entwickelt haben.
            Von 2021 bis 23 war ich knapp 2 Jahre lang alle 2 Wochen in der Spätschicht eingeplant. Arbeitsende war 20 Uhr. Dann zu Fuss zur Bushaltestelle, kurze Busfahrt zur Stadtbahn, umsteigen in Mitte und weiter mit der Bahn an den Stadtrand, kurzer Fussweg nach Hause. Wenn alles reibungslos lief, war ich um kurz nach halb zehn „in Sicherheit“ in meiner Wohnung. Glauben Sie mir: Es war ein täglicher Angst-Ritt, zumal im Winter. Etliche meiner Erlebnisse hatte ich hier geschildert.
            Auffällig ist auch das je nach Zeit und Wochentag veränderte Publikum. In der Frühschicht-Bahn mit quirligen Schülern und müden Pendlern fühlt man sich sicher. Nachmittags, wenn dss übrige Publikum aufgestanden ist, definitiv nicht. Und am Sonntag? Fahre ich nicht in die Innenstadt. Aus Gründen, wie man so schön sagt.
            Mein Verständnis dafür, immer wieder die Parteien zu wählen, die diese Zustände zugelassen haben, ist inzwischen sehr begrenzt.

        • Klaus Kelle Antworten

          Ich lebe in Berlin und benutze mehrmals jede Woche S- und U-Bahn hier, und ich bin auch zu Fuß viel unterwegs und das nicht nur am Ku*damm. Ich denke, ich habe mehr als genug Elend gesehen…

          • S v B

            Aber es gibt auch anderes. Meine Nichte hat wegen chronischen Ärgers mit ihren Mietern letztes Jahr ihre Dreizimmerwohnung in Berlin-Charlottenburg verkauft. An ein „mittelalterliches“ ukrainisches (Flüchtlings-) Ehepaar, dem doch sage und schreibe 110 %, (in Worten – satte – einhundertzehn Prozent! des Kaufpreises (für die eine oder andere Adaption) als Darlehen von einer deutschen Bank gewährt wurden. Meiner Nichte und mir hat es förmlich die Sprache verschlagen. Sowas sollte auch nur einer hier im Blog mal mit seiner – vielleicht langjährigen – Hausbank versuchen….

          • H.K.

            Wenn Ihre Nichte wirklich ein Herz hätte, hätte sie dem armen geflüchteten Ukrainerpaar die Wohnung geschenkt.

            So hätte zumindest ich das gemacht.

          • S v B

            @H.K.

            Das glaube ich Ihnen aufs Wort. Sie sind wirklich ein Engel.

  20. Gerd Franken Antworten

    „Aber Nörgeln über das was nicht läuft, ist ja soviel einfacher.“

    Aber nicht billiger. In Stuttgart 21 hat man ca. 1000 Kilometer Kabel falsch verlegt. LOLL. Aber man soll ja nicht nörgeln. Bei 1000 Kilometer Kabel werden ja wohl einige Meter richtig verlegt worden sein. Das ganze Schlachtfeld war mit 3 Milliarden Euros veranschlagt, momentan stehen die bei 12 Milliarden, nach dem Kabelsalat werden wohl 25 Milliarden fällig. Aber beruhigt euch, die werden wohl voraussichtlich erst 2031 fällig. Bitte gehen Sie weiter hier gibt es nichts zu nörgeln. Alle lachten und lehnten sich entspannt zurück……

    Auch beim Kanzler muss das Dauernörgeln endlich aufhören. Der Mann ist immer korrekt gekleidet. Blauer Anzug und blaue Krawatte, gefällt mir persönlich am besten.
    😉

    • H.K. Antworten

      Selbst der bayrische Himmel ist ( schon länger ) blau – mit etwas weiß drin …

  21. H.K. Antworten

    Was ist denn bei „Nius“ los ?

    Kürzlich konnte man ( frau auch, es sowieso ) von der 3-stündchen Nius-Live-Sendung gerade einmal 29 Sekunden ohne Abo sehen. Das wurde wieder geändert.
    Nun kann man keinen Artikel ohne Registrierung lesen. Die funktioniert aber nicht, man dreht sich im Kreis.

    WAS SOLL DAS, LIEBER JULIAN REICHELT ???

    • Tina.Hansen Antworten

      Hmm.. keine Ahnung! Ich stehe jeden Morgen um 5
      45 Uhr auf. Ausser am Wochenende. Dann koche ich Kaffee und putze Zähne. Um 6 Uhr beginnt NIUS. Da freue ich mich doch.
      Dann muss ich zur Bahn. Zwischendurch denke ich an Harald und die wackere CDU.
      Wie man bei uns in Niedersachsen sagt:: Wallah Digga!

    • S v B Antworten

      @H.K.

      Na endlich! Ich habe in Ihnen, lieber H.K., tatsächlich einen Leidensgenossen gefunden! Dabei weiß nicht einmal mehr wie oft und hartnäckig ich mit beiden angebotenen Varianten versucht habe, mich bei NIUS registrieren zu lassen. Dies gelingt mir nun schon seit ein paar Wochen nicht. Dabei hatte ich bereits erwogen, in naher Zukunft auch Insider zu werden. Aber unter den genannten Umständen wird das ganz sicher nix. Irgendwas stimmt nicht in deren „IT-Laden“. Der System-Administrator scheint seiner Aufgabe offenbar nicht ganz gewachsen zu sein. Anders ist das alles nicht mehr zu erklären. Und, falls ein NIUSler hier tatsächlich mitlesen sollte, hier mein Appell: Liebes NIUS Team, Sie haben einen guten Ruf als seriös-kritisches, konservatives Neues Medium zu verlieren. Bitte tragen Sie zukünftig Sorge dafür, dass sich Interessenten komplikationslos bei Ihnen registrieren lassen können, und dass die erfolgte Registrierung durch Sie schnell und ebenso unkompliziert bestätigt wird. Durch die ständige Vernebelung von Artikeln könnte es sonst leicht geschehen, dass Interessenten, die sich früher oder später vielleicht sogar für ein Abonnement entschieden hätten, sich anderen Formaten zuwenden. Vielleicht denken Sie mal selbstkritisch darüber nach..Ein so wichtiges und prominentes Format wie das Ihre sollte sich auch die Dienste eines top Performers in Sachen System-Admin leisten. Wenn schon, denn schon. Ciao!

      • H.K. Antworten

        Hm …

        Ich habe mehrere Male den von mir überaus geschätzten Dr. Alexander Kissler angeschrieben, nachdem unter der allgemeinen Nius-Adresse NIEMAND auch nur ein einziges Mal reagiert hätte.

        Dr. Alexander Kissler hat mehrere Male persönlich geantwortet. Chapeau !

        Inzwischen kommt leider nicht mehr.

        Ihn oder das Team anzufunken, ist vergebene Liebesmüh.

        Meine Anmeldung, um zumindest die Artikel zu lesen, hat inzwischen geklappt.

        Es wäre hilfreich, wenn mehr Menschen in diesem Land erfahren würden, was wirklich los ist – auch ohne Abo, das sich nicht jeder leisten kann.

        Die IT bei Nius ist eine Katastrophe. Sie kriegen es einfach nicht in den Griff – was vielleicht auch an der sehr frühen Morgenstunde liegt.

        Abgesehen davon: zwei Stunden Nius waren schon nicht möglich – DREI Stunden sind schlicht nicht machbar.
        Aber egal – nur meine „2 Cents“ …

      • Gerd Franken Antworten

        Da versucht ein Sudanese einem Waliser den Kopf abzuschneiden nachdem er ihn niedergestochen hat. Die Tagesschau zitiert Gerry Carroll : „Man muss das als das Handeln von Menschen bezeichnen, die versuchen, Spaltung und Hass zu schüren“.

        Wen meint Herr Carrol damit? „Wir haben gesehen, wie Nigel Farage, Rupert Lowe, Tommy Robinson und andere versuchen, mit hasserfüllter Rhetorik Spaltung zu schüren“,

        Was lernen wir? Nicht die katastrophale Migrationspolitik in GB ist der Verursacher der Unruhen, auch nicht der Sudanese der auf öffentlicher Strasse einen Mann köpfen wollte, sondern die Rechtsextremen sind’s gewesen.

        • H.K. Antworten

          Früher ( jaaa, ich weiß … ) wurde der Überbringer schlechter Nachrichten getötet.

          Heute ist nicht der Täter schuld, sondern die, die über die Tat reden – oder berichten.

        • Harald Antworten

          Was in Nordirland passiert ist doch symptomatisch.

          Ein Migrant begeht ein fürchterliches Verbrechen. Die Bevölkerung ist zurecht entsetzt und fordert Begrenzung der illegalen Migration.

          Dann wird von interessierter politischer Seite massiv angestachelt („Jede Stadt muss brennen“), u.a. von Tommy Robinson, einem vielfach vorbestraften Rechtsextremen (schwere Körperverletzung, Betrug, Drogenbesitz sowie, Achtung: illegale Einreise nach Kanada und in die USA mit einem falschen Pass) aber auch aus dem Ausland – und als nächstes brennen die Straßen; Busse, Autos und Häuser. Auch die von „Biobriten“ sowie jene von Migranten, die seit jeher einem geregelten Leben nachgehen.

          Die Bilanz: Unzählige verletzte Polizisten und Rettungskräfte und zig Familien, die durch die Brandanschläge ihr Zuhause verloren haben und nun obdachlos sind. Unter den Bewohnern der betroffenen Stadtteile, auch Briten, geht die pure Panik um: Was macht der wütende Mob in der kommenden Nacht? Männer patrouillieren durch die Straßen, klingeln an Haustüren und fordern Bewohner auf, dunkelhäutige Mitbewohner raus zu schicken.

          Das ist Reichskristallnacht v2026, mit der Hautfarbe als neuem Judenstern. Das ist mindestens so widerlich wie der sudanesische Messerstecher. Und das hundertfach!

          Die unmittelbaren Ursachen dafür offen zu benennen ist richtig!

          Genauso, wie den sudanesischen Täter hart abzuurteilen.

          • H.K.

            Das ist u.a. das Ergebnis dessen, was so mancher schon vor 10, 11 Jahren gesagt hat:

            Wenn wir nicht die, die sich nicht benehmen können und nichts als Sch…. im Kopf haben, konsequent und unnachgiebig „ausschaffen“, werden über kurz oder lang alle nicht wie Biodeutsche Aussehenden über einen Kamm geschoren.

            Und da im UK die Regierung zumindest genauso unfähig zu sein scheint wie unsere, werden wir bei einem „weiter so“ irische Verhältnisse auf unseren Straßen, in unseren Städten haben.

          • Gerd Franken

            „Was in Nordirland passiert ist doch symptomatisch.“

            @Harald

            Also mir ist noch kein Fall bekannt, dass ein Migrant den Einheimischen am hellichten Tag auf der Strasse köpfen will. Das ist ein Sympton für was genau?

          • H.K.

            Määänsch – das ist kulturelle Bereicherung !

            Da hättense aber nu selbst drauf kommen können …

          • Harald

            @ H.K.

            Da bin ich ganz bei Ihnen. Jene, die sich nicht „benehmen können“ (dieses Vokabular für einen Messerstecher zu zitieren fällt mir schwer😉) konsequent aburteilen und abschieben.

            Wobei ich immer noch ein bisschen am schwanken bin, ob es nicht besser wäre, sie hier ihre Strafe absitzen zu lassen als sie im Herkunftsland eventuell wieder auf freiem Fuß wähnen zu müssen.

            Nur eines muss auch klar sein: Das gleiche gilt dann auch für jene, die zu brutalen Krawallen („Jede Stadt muss brennen!“) aufrufen und wenn genau dies dann auch passiert und noch schlimmeres, sie dafür zur Rechenschaft ziehen.

            @ Gerd Franken

            Zu Ihrem Kommentar fällt mir nur noch ein: Stell Dich doof, dann geht’s Dir gut.

            Sie wissen sehr wohl, was ich mit dem symptomatisch meinte. Ich habe es ja nun wirklich ausführlich dargelegt.

          • H.K.

            Wenn wir „die, die sich nicht benehmen können“ ( Sie haben den Teil mit der „Sch….. im Kopf“ vergessen ! ) nicht knallhart abschieben, kommt es über kurz oder lang zwangsläufig zu der Forderung „Schmeißt sie ALLE raus !“. Und das kann es m.E. nun nicht sein, daß plötzlich die Gutwilligen, Bemühten und Integrierten Angst haben müssen.

            Aber wer straffällig geworden ist, wer auch nur schief guckt, hat hier für mein Verständnis NICHTS verloren.

            Weg.

            Sofort. Und nicht erst, wenn irgendwelche Drohungen wahrgemacht wurden.

          • Gerd Franken

            @Harald

            „Ich habe es ja nun wirklich ausführlich dargelegt.“

            Sie haben genau das dargelegt was man in den Ö.R. lesen kann. Ich bin schon länger nicht mehr so doof um auf diese Propaganda reinzufallen.

            Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen:

            „Die eigentliche Verantwortung für das, was in Belfast geschieht, trägt keine Rotte maskierter Männer. Sie trägt eine politische Klasse, die eine Einwanderungspolitik betrieben hat, die Kontrolle systematisch der Ideologie des Antirassismus geopfert hat – und die nun, da die Konsequenzen sichtbar werden, wieder zur Beruhigungsrhetorik greift.“ (Welt)

            Die Konsequenz, um das nochmal hervorzuheben, ist, dass eine illegaler Migrant einen legalen Einheimischen auf offener Strasse köpfen will.

          • H.K.

            Sowas passiert schon mal, wenn man(n) traumatisiert ist …

          • Harald

            @ Gerd Franken

            Jetzt werde ich mal deutlicher. Auch gegenüber Henry Donovan und seinem widerwärtigen Welt-Kommentar.

            Ihre „ÖR Propaganda“ können Sie sich dahin stecken, wo die Sonne nie scheint. Das ist genauso wenig Propaganda wie dass ein Migrant versucht hat, einen Einheimischen zu massakrieren.

            Eine noch so falsche Migrationspolitik darf NIEMALS zu so etwas führen, was wir die vergangenen Tage in Nordirland mit anschauen mussten.

            Die Konsequenz, um Sie mal zu zitieren und um das nochmal hervorzuheben, ist, dass eine illegaler Mob von mehrfach vorbestraften Rechten im Netz angestachelt wurde, Autos und Häuser unbeteiligter Einheimischer abzufackeln, Rettungskräfte angegriffen wurden, als sie unter Einsatz ihres Lebens Kinder und Babys aus brennenden Häusern retteten, Familien jetzt obdachlos sind und Bewohner Angst vor der nächsten Nacht haben, was der wütende Mob als nächstes anstellen wird.

          • H.K.

            @ Harald

            Vielleicht könnten Sie sich mit @ Gerd Franken auf die Beantwortung der Frage einigen, was die Ursache für die aktuellen Krawalle in Belfast war und ob die bürgerkriegsähnlichen Zustände auch ohne diese ( Gott sei Dank mißglückte ) Enthauptung eines Briten durch einen Sudanesen stattgefunden hätte ?

          • Gerd Franken

            „Eine noch so falsche Migrationspolitik darf NIEMALS zu so etwas führen, was wir die vergangenen Tage in Nordirland mit anschauen mussten.“

            @Harald

            Willkommen in der Realität. Eine falsche Migrationspolitik führt u.a. dazu, dass illegale Migranten schon mal Einheimische auf offener Strasse abschlachten um sie dann versuchen zu enthaupten. Nur Phantasten im linksgrünen Woke-Lummerland glauben noch, dass die Einheimischen sich danach auf das Sofa zurück ziehen und einen Kaffee trinken.

            „Das Ärgerliche an der Realität ist, dass sie, obwohl ständig beerdigt, immer wieder aufersteht.“

          • H.K.

            Was mich zumindest einigermaßen erschüttert, ist, wie die Polizei im UK auf Gegendemonstranten, auch in London oder sonstwo auf der Insel, vorgeht.

            Da wird schon mal in die Menge geritten, da werden Hunde eingesetzt.

            Das Bild des unbewaffneten, freundlichen und hilfsbereiten „Bobby“ aus alten Zeiten scheint endgültig Vergangenheit zu sein.

            Allein in London gab es im Zeitraum 2024/25 16.344 Messerattacken – das sind 45 pro Tag – rund 2 – PRO STUNDE.

            Wer glaubt, daß sich ein Volk das längere Zeit gefallen lässt, glaubt auch, daß es sich um „nicht zu verallgemeinernde Einzelfälle“ handelt.

            Ach ja:

            Wer meint, er müsse sich über H.K.s „Messerattackenphobie“ lustig machen, sollte das auch tun, wenn er selbst einmal in so etwas hineingerät.

            Ich wünsche es niemandem …

          • Harald

            @ Gerd Franken

            „Willkommen in der Realität.“

            Ob Sie das auch noch sagen, falls Linksradikale jetzt im Netz zum Gegenmob aufrufen, zusammen mit Namen und Adressen der Anstifter und Mitmarschierer und Parolen „Deren Straßen und Häuser müssen brennen“?

          • Gerd Franken

            @Harald

            Die Realität besteht eben auch aus linksradikalem Mob. Als AfD Mitglied kann ich da ein Lied singen. Könnte sogar sein, dass ich da schon länger auf einer Liste stehe. Immerhin kommentiere ich hier und anderswo z.B. auf Wahllisten, mit Klarnamen.

          • Gerd Franken

            Appropos linksradikaler Mob.

            Die Grünen verteilen Freifahrt- Bustickets um den Parteitag der AfD zu verhindern. Verdi schliesst sich diesem Mob an.

            So kann man bei Attac lesen: „Am 4. und 5. Juli will die AfD in Erfurt ihren Bundesparteitag abhalten, aber da hat sie die Rechnung ohne uns gemacht.“

          • Harald

            Lieber Gerd Franken,

            Von solchen Verdi- und Grünen-Aktionen (habe auch davon gelesen) halte ich genau: nichts! Nicht, weil ich glaube, dass es auch nur annähernd zu solchen Ausschreitungen wie jenen in Nordirland kommt, aber weil sie damit das Gegenteil erreichen werden. Noch ein paar mehr Prozentpunkte für die AfD.

            Und was mögliche Ausschreitungen gegen AfD Mitglieder anbelangt. Gott behüte, dass Sie auf solchen Listen stehen oder jemals auch nur annähernd solche Ausschreitungen erleben müssen wie die Menschen in den Straßen Nordirlands. So wenig ich die AfD für eine probate Alternative für Deutschland halte und so wenig Anlass ich sehe, die AfD zu verteidigen, aber: Falls auch nur annähernd so etwas ähnliches passiert können Sie sicher sein, dass ich genauso und vielleicht noch lauter die Stimme gegen einen solchen Mob erheben werde!

            Da halte ich es mit Voltaire, bzw. dem, was ihm nachgesagt wird.

          • Tina.Hansen

            Hallo Harald, ich hatte Sie eingeladen, mich mal 4 Wochen in den Öffis zu begleiten. Ihre ganze Überheblchkeit würde zusammen brechen. Sie würden beleidigt, bespuckt, verfolgt. Ich bin mit meinen damals 51 Jahren durch die Unterführung gejagt worden und habe vor Angst geschrieen. Es tut mir leid, ich habe keinerlei Verständnis für CDU-Wähler mehr.

          • Tina.Hansen

            Hallo Harald,
            noch einmal: Ich lade Sie ein, 4 Wochen mit mir Öffis zu fahren. Schlagen Sie ein ?

          • H.K.

            @ Harald

            „ So wenig ich die AfD für eine probate Alternative für Deutschland halte und so wenig Anlass ich sehe, die AfD zu verteidigen …“

            Vielleicht geben Sie uns Dummerchens mal einen Tip, wen SIE denn für geeignet halten, dieses Land a) zu regieren und b) aus der derzeitigen Abwärtsspirale herauszuführen ?

            Die Union unter „Mutti“ hat Deutschland und ganz Europa diese ganze Sch…e eingebrockt.

            Die Sozialisten, die die Ampel geführt haben, setzten noch einen drauf mit ihrer Einbürgerungsorgiastik.

            Die schwarz-rote Koalition unter Merz ist ein einziger Rohrkrepierer.

            Die Einzigen, die noch nie in der Bundesregierung waren, geschweige denn sie anführten und somit auch noch niemals beweisen konnten, daß sie total unfähig sind, sind die Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei und „die da“.

            Also, WEN bitte sollen wir wählen, wenn wir das Land nicht ganz vor die Kläffköter gehen lassen wollen ?

  22. H.K. Antworten

    Es ist sicher zu früh, die Ursache für einen „Vorfall“ in den Niederlanden zu benennen, bei dem „ein Auto“ in eine Schulgruppe gerast ist und es mehrere tote und auch schwer verletzte Kinder gibt.

    Auffällig zumindest, daß sich derartige „nicht zu verallgemeinernde Einzelfälle“ seit einiger Zeit bedenklich häufen.

    Wobei auch selbstverständlich ein „bedauerlicher Unfall“ nicht ausgeschlossen werden kann, um da keine Spekulationen aufkommen zu lassen.

    Festzustellen scheint mir aber in jedem Fall, daß die Sicherheit auf unseren Straßen, in unseren Städten, innerhalb der letzten 11 Jahre nicht wirklich zugenommen hat.

    • H.K. Antworten

      Drei Schulkinder und die Direktorin wurden bei dem „Vorfall“ in den Niederlanden auf dem Radweg getötet, drei weitere Kinder liegen schwer verletzt in der Klinik.

      „Ein Mann“, 19, wurde von der Polizei festgenommen. Er hatte den „Unfallwagen“ gesteuert.

      Scheint aber alles niemanden weiter zu interessieren.

      Vielleicht wird ja inzwischen nach einem angemessenen holländischen Verdienstorden für „Mutti“ gesucht …

      Ich bin es sooo leid.

      Wie lange wollen wir in Europa, in Deutschland, noch schlafen ??

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